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Buchcover für Eiskalte Monster

Eiskalte Monster

Ein Fall für Ole Vik und Cecilie Hopen | Der Nr.-1-Bestseller aus Norwegen – ab Herbst in der ARD!

mit Günther Frauenlob (Übersetzer*in)

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Buch 1 von Fjellberghavn Murders

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Erscheinungstermin 01.10.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Im norwegischen Hinterland versucht Anne Dahl, ihrem gewalttätigen Ex-Mann zu entkommen. Gemeinsam mit ihrer Tochter Thea lebt sie unter neuer Identität im abgelegenen Dorf Ramnes. Doch als die elfjährige Thea verstört von der Schule nach Hause kommt und kurz darauf Annes neuer Partner verschwindet, kehren die alten Ängste zurück. Ist ihr neues Leben bedroht? Plötzlich riechen selbst die Laken nach dem Aftershave ihres Ex. Anne ist überzeugt: Er hat sie gefunden. Doch während sie sich immer tiefer in ihrer Furcht verliert, machen Ermittler Ole Vik und Cecilie Hopen eine grausame Entdeckung. Es beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit – und gegen einen Gegner, der näher ist, als Anne ahnt …

Im norwegischen Hinterland versucht Anne Dahl, ihrem gewalttätigen Ex-Mann zu entkommen. Gemeinsam mit ihrer Tochter Thea lebt sie unter neuer Identität im abgelegenen Dorf Ramnes. Doch als die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783989411388
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 512

Auf NetGalley verfügbar

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Durchschnittliche Bewertung von 19 Mitgliedern


Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

In dem kleinen Dorf Ramnes haben viel Bewohner ihre Höfe aufgegeben und sind weggezogen. Zu den wenigen, die geblieben sind,
gehört die Familie Dahl. Die hochschwangere Anne mit Ehemann Ulrik und Tochter Thea. In dem Moment, in dem Annes Fruchtblase
platzt, wird Ulrik überfallen, schwer zugerichtet wird er ins Krankenhaus eingeliefert und ist zunächst nicht ansprechbar.
In Anne kommen alte Ängste hoch; die drei leben seit einiger Zeit unter falschen Identitäten. Ole Vik, der Polizeichef kennt die Tragödie
von Anne, die von ihrem Exmann Ragnvald Hagen jahrelang misshandelt und fast getötet wurde. Auch vor der Tochter machte Hagen
nicht halt, und als vermögender und einflussreicher Geschäftsmann hat Ragnvald einen sehr langen Arm. Allerdings wurde er verurteilt
und sitzt in Haft.
Ole Vik ist noch krankgeschrieben, und unterstützt nur nebenher seine Vizechefin Cecilie Hopen bei den Ermittlungen, die fast unlösbar
sind.
Viele Aspekte des Krimis haben mir gut gefallen: die Schilderungen abhängiger Frauen, die sich trotz aller Gewalt, die sie erfahren haben,
nicht von den Männern lösen können, und immer wieder bei den gleichen Typen landen.
Die Undercover Ermittlungen in einem Motorradclub, die dem ermittelnden Kommissar fast zum Verhängnis wird.
Die rassistischen Einstellungen gegenüber Roma, die in Ramnes arbeiten wollen.
Die Personen mit ihren unterschiedlichen Charakteren sind sorgfältig gezeichnet, die athmosphärischen Beschreibungen dieser norwegischen
sind grandios .
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass mir manche Zusammenhänge fehlten, was mich etwas gestört hat.

Mir hat der skandinavische Krimi gut gefallen; er ist spannend und lesenswert.

Sterneabzug gibt es von mir für einige langatmige Stellen, die in komprimierter Form dem Buch bestimmt besser getan hätten

4 stars
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Unglaublich wie gut die Story umgesetzt wurde, so dass der Leser sehr lange auf einer Spur ist, die er nicht Greifen kann. Auch die Umsetzung mit den Menschen ist klasse gelungen.

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Der bereits 80-jährige Norweger Jørgen Jæger hat mit "Eiskalte Monster" den Reihenauftakt zu "Fjellberghavn Murders" geschrieben. Er war bereits mehrfach für den norwegischen Buchhändlerpreis nominiert, aber das war das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe. Um was gehts? Anne lebt mit ihrem Partner und ihrer 11-jährigen Tochter Thea in einem recht abgelegenen Ort in Norwegen. Sie hat eine neue Identität angenommen und somit gedacht, ihr gewalttätiger Ex-Mann wird sie nicht mehr finden. Doch eines Tage kommt Thea verstört von der Schule nach Hause, Annes Partner verschwindet und sie glaubt, dass sogar das Parfüm ihres Ex in der Luft hängt ... kann das wirklich sein? Super spannend, das Wort "Pageturner" wird hier neu definiert. Unbedingte Leseempfehlung! Wer sich - wie ich - auf Band 2 "Eiskalter Nebel" freut, muss sich leider noch bis Januar 27 gedulden.

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Diese Angst war beim Lesen fast körperlich spürbar

Schon die Ausgangssituation hat mich gepackt. Anne versucht mit ihrer Tochter ein neues Leben aufzubauen, weit weg von ihrem gewalttätigen Ex-Mann. Neue Namen, ein abgelegenes Dorf – eigentlich sollte sie endlich sicher sein. Und dann kommt die elfjährige Thea verstört aus der Schule nach Hause. Besonders stark fand ich, wie sich Annes Angst langsam wieder in ihren Alltag schleicht. Spätestens als sie glaubt, das Aftershave ihres Ex-Mannes zu riechen, habe ich selbst angefangen zu zweifeln: Ist er tatsächlich zurück? Oder spielt ihr die jahrelange Angst einen grausamen Streich? Dieses Gefühl, der eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen zu können, fand ich beklemmend gut erzählt. Auch Thea hat mich beschäftigt. Vielleicht schaue ich als ehemaliger Grundschullehrer bei einer Elfjährigen automatisch noch einmal genauer hin. Wenn ein Kind plötzlich verändert und verstört nach Hause kommt, weiß man, dass etwas nicht stimmt. Aber nur eben noch nicht, was. Ole Vik und Cecilie Hopen mochte ich als Ermittlerduo, aber für mich stand diesmal weniger die klassische Polizeiarbeit im Mittelpunkt. Es war diese permanente Bedrohung, die mich weiterlesen ließ. Ein düsterer norwegischer Krimi, der bei mir ziemlich schnell den berühmten „nur noch ein Kapitel“-Effekt ausgelöst hat. Und bei einigen Wendungen lag ich mit meinen Vermutungen gründlich daneben.

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Mit „Eiskalte Monster“ von Jørgen Jæger bekommt man einen skandinavischen Krimi, der für mich vor allem durch seine bedrückende Ausgangslage und die verschiedenen Handlungsstränge funktioniert hat. Besonders die Geschichte rund um Anne hat mich schnell gepackt.
Anne Dahl versucht gemeinsam mit ihrer Tochter Thea unter einer neuen Identität ein möglichst normales Leben zu führen. Ihr gewalttätiger Ex-Mann Ragnvald gehört eigentlich der Vergangenheit an. Doch als sich plötzlich merkwürdige Vorfälle häufen und Annes neuer Partner verschwindet, ist die alte Angst mit einem Schlag wieder da. Für Anne steht fest: Ragnvald hat sie gefunden.
Gerade diese permanente Unsicherheit fand ich unglaublich beklemmend. Anne hat sich ein neues Leben aufgebaut und trotzdem reichen scheinbar kleine Dinge aus, um ihr gesamtes Sicherheitsgefühl wieder zum Einsturz zu bringen. Man spürt sehr deutlich, wie sehr die Vergangenheit sie noch immer verfolgt. Gleichzeitig stellt sich natürlich die Frage, ob ihre Angst tatsächlich begründet ist oder ob die traumatischen Erfahrungen ihre Wahrnehmung beeinflussen.
Parallel dazu begleiten wir die Ermittler Ole Vik und Cecilie Hopen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht ausschließlich auf Anne fokussiert bleibt, sondern sich nach und nach zu einem deutlich größeren Kriminalfall entwickelt. Es gibt mehrere Spuren und Zusammenhänge, die zunächst nicht unbedingt zusammenzupassen scheinen. Dadurch hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass hinter der offensichtlichen Bedrohung noch wesentlich mehr steckt.
Mit über 60 eher kurzen Kapiteln liest sich das Buch angenehm flott. Jørgen Jæger wechselt regelmäßig zwischen den verschiedenen Figuren und Schauplätzen, wodurch die Spannung immer wieder neu angefacht wird. Gleichzeitig nimmt sich die Geschichte genügend Zeit für ihre Ermittlungen. Gerade diese Mischung aus klassischer Polizeiarbeit und der sehr persönlichen Bedrohung von Anne hat für mich gut funktioniert.
Auch Ole und Cecilie mochte ich als Ermittlerduo sehr gerne. Ihre Zusammenarbeit wirkt angenehm natürlich und beide bringen ihre eigenen persönlichen Geschichten mit. Besonders Ole, der noch mit den Folgen eines schweren Unfalls zu kämpfen hat, bekommt dadurch deutlich mehr Tiefe. Für mich macht das definitiv Lust darauf, noch weitere Fälle mit den beiden zu lesen.
Im letzten Drittel zieht das Tempo noch einmal spürbar an und einige zuvor gelegte Spuren bekommen eine ganz andere Bedeutung. Dabei wird die Geschichte stellenweise ziemlich düster und unangenehm. Ohne etwas vom Ende vorwegzunehmen: Mir hat gefallen, dass hinter dem Fall mehr steckt, als man zunächst vermutet, und dass die verschiedenen Handlungsstränge schließlich zusammengeführt werden.
„Eiskalte Monster“ verbindet für mich skandinavische Krimiatmosphäre, klassische Ermittlungsarbeit und eine sehr persönliche Geschichte über Angst, Gewalt und die Frage, ob man seiner Vergangenheit jemals vollständig entkommen kann. Ein umfangreicher, aber durch die kurzen Kapitel sehr angenehm zu lesender Krimi, bei dem ich besonders mit Anne mitgefiebert habe.

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Wenn die Vergangenheit dich selbst unter einer neuen Identität findet

Eiskalte Monster von Jørgen Jæger ist ein norwegischer Kriminalroman, der mich vor allem mit seiner bedrückenden Ausgangssituation neugierig gemacht hat. Eine Frau, die vor ihrer Vergangenheit flieht, ein abgelegenes Dorf und dieses immer stärker werdende Gefühl, dass die vermeintliche Sicherheit nur eine Illusion ist, ist genau die richtige Grundlage für einen düsteren skandinavischer Krimi.

Im Mittelpunkt steht Anne Dahl, die gemeinsam mit ihrer elfjährigen Tochter Thea unter einer neuen Identität im norwegischen Hinterland lebt. Sie versucht, ihrem gewalttätigen Ex-Mann zu entkommen und endlich ein sicheres Leben aufzubauen. Doch plötzlich gibt es Anzeichen dafür, dass genau diese Sicherheit bedroht sein könnte. Parallel dazu stoßen Ole Vik und Cecilie Hopen auf einen Fall, der immer beunruhigender wird.

Besonders gut gefallen hat mir die beklemmende Atmosphäre. Die norwegische Kulisse passt einfach hervorragend zu dieser Art von Geschichte. Abgeschiedenheit, Kälte und das Gefühl, dass Hilfe nicht unbedingt direkt um die Ecke wartet, verstärken Annes Angst zusätzlich. Dabei braucht Jæger gar nicht ständig große Schockmomente. Oft reicht schon das Wissen, dass möglicherweise jemand näher ist, als er sein sollte.

Gerade Annes Situation fand ich ziemlich bedrückend. Sie hat bereits versucht, alles hinter sich zu lassen, ihr Leben zu verändern und ihre Tochter zu schützen und trotzdem scheint die Vergangenheit sie nicht loszulassen. Dadurch entsteht eine Form von Spannung, die weniger von Action als von Angst, Misstrauen und permanenter Wachsamkeit lebt.

Man beginnt automatisch, gemeinsam mit Anne auf Kleinigkeiten zu achten. Ist das gerade wirklich ein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt? Ist ihre Angst berechtigt? Oder sorgt die Vergangenheit dafür, dass sie überall eine Gefahr sieht? Dieses Spiel mit der Wahrnehmung hat für mich richtig gut funktioniert.
Gleichzeitig bekommt man mit Ole Vik und Cecilie Hopen die klassische Ermittlungsseite eines skandinavischen Krimis.

Mir hat vor allem die Mischung gefallen. Auf der einen Seite steht Annes sehr persönliche Angst, auf der anderen die Ermittlungen. Dadurch betrachtet man die Ereignisse aus unterschiedlichen Richtungen und versucht natürlich irgendwann selbst herauszufinden, wo die einzelnen Fäden zusammenlaufen.

Mit seinen 512 Seiten ist Eiskalte Monster allerdings kein besonders kurzer Krimi. Das merkt man stellenweise auch. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Figuren und Ermittlungen und entwickelt ihre Spannung eher kontinuierlich, anstatt von einem Höhepunkt zum nächsten zu springen. An einigen Stellen hätte es für meinen Geschmack deshalb durchaus etwas schneller vorangehen dürfen. Gleichzeitig sorgt genau dieses langsamere Erzählen aber dafür, dass sich das ungute Gefühl immer weiter aufbauen kann. Und je mehr man erfährt, desto deutlicher wird, dass die Geschichte wesentlich unangenehmer ist, als sie zunächst vielleicht erscheint.

Besonders gelungen fand ich, dass das Buch seine Spannung aus einer erschreckend realistischen Bedrohung zieht. Es braucht keine übernatürlichen Monster. Manchmal sind Menschen schließlich beängstigend genug.

Auch wenn mich nicht jede Passage gleichermaßen fesseln konnte, hat mir der Auftakt insgesamt richtig gut gefallen. Vor allem die nordische Atmosphäre, die psychologische Komponente und das Zusammenspiel zwischen persönlichem Drama und klassischer Ermittlungsarbeit machen neugierig darauf, Ole Vik und Cecilie Hopen weiter zu begleiten.

Wer skandinavische Krimis, intensive Ermittlungsarbeit und Geschichten mit einer düsteren, psychologisch beklemmenden Atmosphäre mag, sollte sich Jørgen Jægers Reihe definitiv einmal genauer anschauen.

Von mir bekommt Eiskalte Monster 4 von 5 Sternen.

4 stars
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Spannende und atmosphärische Lektüre aus Norwegen, es ist aber nicht der erste Teil der Reihe

Im abgelegenen Dorf Ramnes in Norwegen leben Anne Dahl mit ihrem Mann Ulrik und ihrer Tochter Thea. Das Dorf ist nicht mehr das was es mal war. Viele ehemalige Bewohner haben ihre Höfe aufgegeben, weil sie von der Landwirtschaft nicht mehr leben können. Nicht so die Familie Dahl. Sie sind erst vor 2 Jahren hergezogen und betreiben mit Leidenschaft sowie inzwischen auch erfolgversprechend ökologische Landwirtschaft.

Allerdings weiß im Ort kaum jemand etwas über die Vergangenheit der Dahls. Lediglich der sich momentan im Krankenstand befindliche Leiter der Polizeistation - Ole Vik - ist darüber informiert, dass die Dahls eine neue Identität haben und Anne mit ihrer inzwischen 11-jährigen Tochter sich vor einem gewalttätigen Ex-Ehemann verstecken. Erstmals seit vielen Jahren verläuft Annes und Theas Leben ruhig und harmonisch.

Das ändert sich jedoch, als Thea eines Tages total verstört von der Schule nach Hause kommt und Ulrik kurze Zeit später vermisst wird. Obwohl Thea sich verschließt, nichts preisgibt, was ihr passiert ist und auch die Polizeizentrale meldet, dass ihr Ex-Mann noch im Gefängnis wäre, ist sich Anne sicher, dass sie von Ihm gefunden wurden. Können Ole Vik und seine Kollegin Cecilie Hopen die kleine Familie beschützen?

Den Kriminalroman „Eiskalte Monster“ aus der Feder des norwegischen Autors Jørgen Jæger habe ich innerhalb von 2 Tagen ausgelesen. Ich fand die Geschichte insgesamt sehr spannend, konnte sie flüssig lesen, empfand auch zu keiner Zeit Längen und hatte ein wirklich angenehm unterhaltendes Leseerlebnis. Mir gefiel auch, dass neben den Ermittlungen viele gesellschaftliche Probleme mit angesprochen wurden, die auch in Norwegen ähnlich sind wie die, die wir in Deutschland haben.

Die Charaktere wuchsen mir ebenfalls sehr schnell ans Herz und ich fieberte sowohl mit den Opfern, als auch mit den Ermittlern. Allerdings wunderte ich mich schon ein bisschen, dass die Einführung Letzterer - Ole Vik und Cecilie Hopen – relativ knapp ausfiel. Es war fast so, als müsste ich sie sowie ihre Lebensumstände bereits kennen und würde nur gelegentlich an frühere Begebenheiten aus ihrem Leben und ihren Fällen erinnert. Das reichte zwar vollkommen, um keine wirklichen Verständnisprobleme beim Lesen dieses Buches zu haben, hinterließ in mir aber trotzdem einige Male das leichte Gefühl, irgendetwas nicht mitbekommen zu haben.

Da ich schon etliche Krimi- oder Thriller-Reihen nicht mit dem ersten Teil gestartet habe, meistens keine Verständnisprobleme hatte, aber – wenn mir die Lektüre gefiel - durch die Erinnerungen an frühere Begebenheiten durchaus neugierig auf die Vorgänger wurde, war ich mir bei diesem Buch hier am Ende ziemlich sicher, dass es sich nicht um den ersten Fall von Ole Vik und Cecile Hopen handelt.

Ich fragte Google und bekam von der KI sofort die Bestätigung, dass ich richtiglag. Im norwegischen Original ist dieses Buch sogar schon der achte Teil der Ole Vik Reihe und erschien dort im Jahr 2015. Die Gründe für das Starten der Veröffentlichung mittendrin wäre das bessere Passen zur im Oktober bei der ARD erscheinenden Verfilmung und weil Teil 8 und 9 der Reihe in Norwegen zu den absoluten Spitzenreitern gehörten.

Die Verfilmung interessiert mich persönlich überhaupt nicht, da ich generell sehr wenig fernsehe. Mich würden eher die ersten sieben Teile der Reihe zum Lesen auf Deutsch reizen. Auf meine Frage, ob es vorher schon deutschsprachige Veröffentlichungen der Reihe gab, erfuhr ich von der Google KI, dass im Jahr 2009 bei dtv der vierte Teil (in Norwegen erschien der 2007) mit dem deutschen Titel „Blutspur“ erschien, dann aber von dem Verlag von weiteren Veröffentlichungen abgesehen wurde.

Diesen Titel finde ich im Handel inzwischen nur noch gebraucht als Taschenbuch (dtv) oder gebunden (Weltbild). Da ich mittlerweile jedoch fast ausschließlich Ebooks lese (vor allem weil ich da die Schrift größer stellen kann, aber auch aus Platzgründen), werde ich es mir, auch weil es sich dabei ebenfalls nicht um den ersten Teil der Reihe handelt, nicht kaufen. Ich würde mich jedoch riesig freuen, wenn Gutkind auch die früheren Teile auf Deutsch veröffentlichen würde.

Nichtsdestotrotz habe ich mir den im Januar in deutscher Sprache erscheinenden Folgeband „Eiskalter Nebel“ (9. Teil der Originalreihe) vorgemerkt. Am Ende von „Eiskalte Monster“ war mir nämlich ebenfalls klar, dass die Geschichte der Ermittler – sowohl die von Ove, als auch die von Cecilia – noch nicht auserzählt ist. Da ich die Beiden, auch wenn ich noch nicht alles von ihnen weiß, sehr mag, möchte ich natürlich wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Gleichzeitig hoffe ich aber auch wieder auf einen spannenden Fall.

4 stars
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