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Jahre im Feuer: Die Zerstörung der Ukraine
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Erscheinungstermin 16.07.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Aufzeichnungen aus der Ukraine
Andrej Kurkows schonungsloses, zutiefst menschliches Porträt einer vom Krieg neu geformten Nation
Im Februar 2022 begann der russländische Angriffskrieg auf die Ukraine. Seither sind über vier Jahre vergangen. Andrej Kurkows journalistische Texte, Notizen und Tagebucheinträge zeigen die Erlebnisse der Ukrainer*innen im dritten Kriegsjahr – niedergeschrieben in seiner Heimat Kyjiw, auf seinen Reisen durch das ganze Land und Europa.
Kurkow beschreibt die Momente des Grauens, der Widerstandskraft, der Absurdität und Armut. Er hält den zum Alltag gewordenen Ausnahmezustand fest: Kinder, die nur mit kugelsicheren Westen zur Schule dürfen; Soldaten, die Haikus schreiben; die siebzehnjährige Kröte eines Generals, die zum ikonischen Symbol des Trotzes wird. Und unter einem Kirschbaum vergraben wird das letzte Tagebuch eines ermordeten Schriftstellers geborgen – ein großes Echo einer zum Schweigen gebrachten Stimme.
Der bekannteste Autor aus der Ukraine berichtet über den anhaltenden Krieg in seinem Land
Von der Heimatfront bis zu den Schützengräben fängt Andrej Kurkow die Rhythmen des Überlebens ein: die stillen Rituale, die unwahrscheinlichen Freuden, die entsetzlichen Kosten.
Menschen verlieren Menschen. Jeden einzelnen Tag. So viel wurde ausgelöscht – ganze Häuser, ganze Städte –, doch der Wille der Ukrainer*innen bleibt ungebrochen. Kurkow bringt die menschlichen Schicksale in den Fokus, den Kampf der Ukrainer*innen um Leben und Kultur, er schreibt über historische Kontinuitäten und nicht zuletzt über den Glauben an die Hoffnung und an die Zukunft einer freien Ukraine.
Aufzeichnungen aus der Ukraine
Andrej Kurkows schonungsloses, zutiefst menschliches Porträt einer vom Krieg neu geformten Nation
Im Februar 2022 begann der russländische Angriffskrieg auf die...
Vorab-Besprechungen
Pressstimmen zu „Tagebuch einer Invasion“ (erschienen 2022):
„Kurkow blickt nach innen wie nach außen, beschreibt, analysiert, politisiert […].“ (Bayrischer Rundfunk, Christoph Leibold)
„Andrej Kurkow ist nicht nur einer der berühmtesten Schriftsteller der Ukraine, er ist auch ein scharfzüngiger Kommentator des politischen Zeitgeschehens“ (Kurier, Evelyn Peternel)
„Seine Tagebucheinträge sind persönlich, subjektiv, authentisch und gerade deswegen nach außen an die Welt gerichtet.“ (Kleine Zeitung, Maria Schaunitzer)
„Das eindringliche und berührende Porträt eines Landes während des Krieges.“ (Kleine Zeitung, Marianne Fischer)
„Gerade weil in seinem Kriegstagebuch auch Menschen und Vorfälle vorkommen, für die in der Kriegsberichterstattung meistens der Platz fehlt, macht Kurkow die Dimensionen der Katastrophe sichtbar, die gerade passiert.“ (Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner)
Pressstimmen zu „Tagebuch einer Invasion“ (erschienen 2022):
„Kurkow blickt nach innen wie nach außen, beschreibt, analysiert, politisiert […].“ (Bayrischer Rundfunk, Christoph Leibold)
„Andrej Kurkow...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783709982853 |
| PREIS | 22,90 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 427080
Ein Jahr Ukraine
Andrej Kurkow schreibt erneut tagebuchartig über die Situation der Ukraine. Der betrachtete Zeitraum umfasst April 2024 bis April 2025.
Die Ukrainer leben ein Leben im nicht endenden Krieg zwischen Verzweiflung und Alltag.
Die Kapitel wirken ein wenig wie Kolumnen über verschiedene Aspekte des Kriegsgeschehens. Das gibt dem Leser tiefe Einblicke. Kurkow ist realistisch, auch illusionslos, aber nicht ohne Hoffnung. Er nennt sich selbst einen pragmatischen Optimisten. Ihm gelingen auch einige bemerkenswert gute Beschreibung von Teilen der Ukraine. Beispielhaft nenne ich hier das Kapitel Der Dniprow im Krieg.
Jahre im Feuer ist auch ein höchst politisches Buch. Kurkow beobachtet genau die Reaktionen des Westens, insbesondere der USA unter Trump. Darunter auch die Demütigung Selenskyjs im weißen Haus.
Das Buch schließt mit einem Nachwort mit Datum September 2025.
Es ist also zu vermuten, dass ein weiteres Buch dieser Art von Andrej Kurkow folgen wird.
Ariana S, Buchhändler*in
Die Texte vermitteln ein tiefes Bewusstsein dafür, wie das Leben in der Ukraine zurzeit ist. Neben dem fundierten Wissen, das dieses Buch bietet, kann man mitsehen, hören, riechen und fühlen, was dort geschieht.
Gertie G, Rezensent*in
Seit dem 24. Februar 2022, dem Tag an dem die russischen Armee die Ukraine überfallen hat, ist Autor Andrej Kurkow ein verlässlicher Chronist des Krieges. Abermals beschreibt er wie in einem Tagebuch die Situation Menschen in der Ukraine. Der in diesem Buch betrachtete Zeitraum umfasst April 2024 bis April 2025. Also ist nicht mehr ganz aktuell, vor allem was die politische Situation mit Donald Trump und den USA betrifft, die mit ihrem eigenen Krieg gegen den Iran, das Interesse an der Ukraine (sollten sie es jemals eines gehabt haben) verloren haben.
In unser aller Erinnerung ist die Demütigung Selenskyjs im weißen Haus durch einen völlig unberechenbaren Präsidenten Trump.
Andrej Kurkow ist ein genauer Beobachter, der nicht nur die Reaktionen des Westens oder Russlands und Putins beschreibt, sondern auch das Leben der Soldaten, die seit Monaten nicht mehr bei ihren Familien sein können, betrachtet. Er gibt tiefe Einblicke in das Leben der ukrainischen Bevölkerung, die zwischen Hoffen und Bangen schwankt. Zudem gibt Kurkow eine, wie mir scheint, realistische Stimmung der innenpolitische Lage wieder. Präsident Selenskyj steht an manchen Tagen mit dem Rücken zur Wand und die eine oder andere Entscheidung gefällt nicht allen.
Obwohl das Tagebuch mit April 2025 endet, gibt es noch ein Nachwort mit September 2025. Es ist davon auszugehen, dass uns Andrej Kurkow weiter auf dem Laufenden halten wird.