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Buchcover für Mann ohne Kind

Mann ohne Kind

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Erscheinungstermin 05.08.2026 | Archivierungsdatum 19.12.2026


Zum Inhalt

Ein Roman über die Sehnsucht, gebraucht zu werden - und die Unmöglichkeit, fremden Schmerz zu heilen.
Ulf Erdmann Ziegler erzählt mit präziser Sprache und melancholischer Wucht von den zerbrechlichen Konstruktionen menschlicher Bindung. Ein literarisch herausragender Roman, der lange nachklingt.


Ole Max Sperber, kinderloser Kunstexperte Ende fünfzig, begegnet im Berliner Grunewald der 16-jährigen Miki. Zwischen ihnen entsteht eine intensive Nähe - platonisch, intellektuell, fragil. Ole wird zum Mentor, Beschützer, Ersatzvater. Er zeigt Miki die Kunst, die Stadt, die Sprache. Miki steigt durch sein Küchenfenster in sein Leben ein, buchstäblich und im übertragenen Sinn.
Doch beide tragen unbewältigte Verluste in sich: er die Trauer um ein Kind, das nie kam; sie den frühen Tod ihres Vaters, verdrängt seit Fukushima. Was als Rettung beginnt, kippt unmerklich. Oles Fürsorge wird zur Grenzüberschreitung, seine Liebe zur Last. Zwischen Berlin, Frankfurt und Tokio verdichtet sich ein Drama, das eine schmerzhafte Frage stellt: Wann wird Nähe zum Übergriff?


Ein Roman über die Sehnsucht, gebraucht zu werden - und die Unmöglichkeit, fremden Schmerz zu heilen.
Ulf Erdmann Ziegler erzählt mit präziser Sprache und melancholischer Wucht von den zerbrechlichen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783835362222
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 228

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Die Ole und Miki-Story

Der erfahrene Schriftsteller Ulf Erdmann Ziegler legt einen besonderen und sensiblen Roman um die Beziehung zweier Menschen vor. Dem Kunstexperten Ole begegnet die 17jährige Miki, die in Japan geboren ist. Ihr Vater starb schon vor ein paar Jahren. Ihre Freundschaft geh tief. Da ist die Sehnsucht nach einem Kind und der Wunsch nach einem Vater.

Erzählt wird durchgehend nur aus der Perspektive von Ole.
Im zweiten Teil des Buches reist Miki zurück nach Japan. Ole wird sie dort besuchen. Die Japanbeschreibungen sind eindrucksvoll, weil sie ganz aus dem Empfinden Oles bestehen.

Bei Miki sieht man einen häufigen Wechsel zwischen Kind und junger Frau. Irgendwann geht ihr die Nähe zu Ole zu weit. Es kommt ein Stück weit zur Trennung. Man erlebt Oles Leiden an diesem Zustand.

Ich halte diesen Roman, der durch viele kulturelle Details angereichert ist, für sehr gut und sorgfältig geschrieben.

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„Mann ohne Kind“ von Ulf Erdmann Ziegler ist ein ruhiger, tiefgründiger Roman, der sich mit Fragen nach Identität, Lebensentscheidungen und den unterschiedlichen Vorstellungen von Familie auseinandersetzt. Die Geschichte regt dazu an, über gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Wünsche nachzudenken, ohne dabei einfache Antworten zu geben.
Besonders gefallen hat mir die feinfühlige Darstellung der Figuren. Ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken glaubwürdig und machen deutlich, wie unterschiedlich Menschen ihr Leben gestalten und mit wichtigen Entscheidungen umgehen. Gerade diese Vielschichtigkeit verleiht dem Roman eine besondere Tiefe und lädt dazu ein, die Perspektiven der Figuren nachzuvollziehen.
Der Schreibstil ist ruhig, präzise und angenehm zu lesen. Statt auf große Dramatik setzt der Autor auf leise, nachdenkliche Momente, die lange nachwirken. Das Buch nimmt sich Zeit für seine Figuren und schafft Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.
Für mich war „Mann ohne Kind“ ein anspruchsvoller und berührender Roman, der zum Nachdenken über Familie, Beziehungen und den eigenen Lebensweg anregt. Eine Empfehlung für Leserinnen und Leser, die literarische Geschichten mit psychologischer Tiefe und authentischen Charakteren schätzen.Ein tiefgründiger Roman über Identität, Familie, Lebensentscheidungen und die Suche nach dem eigenen Weg.

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