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Buchcover für Und der Wind steht still

Und der Wind steht still

Ein Schicksal zwischen Schwarzwald und Bretagne

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Erscheinungstermin 08.07.2026 | Archivierungsdatum 17.07.2026


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Zum Inhalt

Bretagne, Gegenwart. Die achtzigjährige Alice ist so rau wie die bretonische Küste und am liebsten allein mit ihrer Hündin Marguerite. Doch in ihr tobt ein Sturm. Lange schon hütet sie ein dunkles Geheimnis. Als die Schatten ihrer Geschichte sie einholen, beginnt eine Reise zurück in den Schwarzwald - und vielleicht auch zu sich selbst. Schwarzwald, 1942. Elsa, eine tüchtige Magd, lernt beim Tanz den älteren Soldaten Heinrich kennen. Bereits beim nächsten Heimaturlaub läuten die Hochzeitsglocken, dann verliert sich von Heinrich jede Spur im Krieg. Beim französischen Soldaten Antoine findet Elsa Trost. Doch hat ihre Liebe Zukunft?

Bretagne, Gegenwart. Die achtzigjährige Alice ist so rau wie die bretonische Küste und am liebsten allein mit ihrer Hündin Marguerite. Doch in ihr tobt ein Sturm. Lange schon hütet sie ein dunkles...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Paperback
ISBN 9783839281161
PREIS 17,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Manchmal berührt mich eine Geschichte so tief, weil sie zwei Leben miteinander verwebt, die Jahrzehnte und Welten trennen und doch denselben Schmerz kennen. Alice, achtzigjährig, so schroff wie die Felsen der Bretagne, trägt ihre Einsamkeit wie eine Rüstung. Nur ihre Hündin Marguerite darf nah an sie heran. Aber unter dieser rauen Oberfläche tobt ein Sturm, der lange keinen Namen hatte. Ein Geheimnis, das sie seit Jahren schwer mit sich herumträgt. Und dann zwingt das Leben sie zurück in den Schwarzwald, dorthin, wo alles begann. Elsa, 1942, eine junge Magd, die sich nach einem Platz im Leben sehnt. Ihr kurzer Moment des Glücks mit Heinrich, der im Krieg verschwindet, und die zarte, gefährliche Nähe zu Antoine all das fühlt sich an wie ein Herzschlag, der nie ganz aufgehört hat. Was mich besonders bewegt, ist die stille Verbindung zwischen diesen beiden Frauen. Alice, die gelernt hat, hart zu werden, weil die Vergangenheit sie weich gemacht hätte. Elsa, die liebt, obwohl die Welt um sie herum zerbricht. Beide tragen Entscheidungen in sich, die sie geprägt haben, beide haben Schuld und Sehnsucht in ihren Händen gehalten. Die Reise zurück ist für Alice mehr als ein Weg über Ländergrenzen. Es ist ein vorsichtiges Wiederannähern an das eigene Leben, an die Wahrheit, an die Möglichkeit von Frieden. Und vielleicht zeigt diese Geschichte gerade deshalb so viel Mut: dass es nie zu spät ist, sich selbst wiederzufinden, selbst wenn die Schatten lang geworden sind.

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Zwischen Bretagne und Schwarzwald
Zwischen Bretagne und Schwarzwald entfaltet sich eine Geschichte über Liebe, schwere Entscheidungen und Erinnerungen, die bleiben.

Alice lebt zurückgezogen an der bretonischen Küste. Sie liebt die Ruhe, ihre Hündin Marguerite ist ihre ständige Begleiterin und andere Menschen lässt sie nur schwer an sich heran. Doch hinter ihrer rauen Art verbirgt sich eine Vergangenheit, über die sie lange geschwiegen hat.
Der Blick geht zurück in den Schwarzwald des Jahres 1942, zu Elsa, einer jungen Magd, die durch den Krieg in eine Zeit voller Unsicherheit gerät. Ihre Begegnung mit Heinrich lässt sie zunächst auf ein gemeinsames Leben hoffen. Doch dann verschwindet er im Krieg und Elsa muss ihren eigenen Weg finden. Mit Antoine, einem französischen Soldaten, erlebt sie eine Verbindung, die unter den damaligen Umständen nicht einfach, sondern auch gefährlich sein konnte.
Die beiden Zeitebenen wechseln sich ab und fügen sich langsam zusammen. Anfangs ist noch nicht klar, was Alice und Elsa miteinander verbindet. Erst Stück für Stück werden die Zusammenhänge sichtbar. Diese Entwicklung macht die Geschichte interessant, weil viele Fragen erst im Laufe des Lesens ihre Antworten finden.
Die Protagonisten stehen nicht vor einfachen Entscheidungen. Elsa muss mit den Folgen des Krieges leben und Alice mit Erinnerungen, die sie viele Jahre begleitet haben. Beide Frauen gehen unterschiedlich mit ihren Erlebnissen um, wirken dabei jedoch nicht perfekt, sondern sehr menschlich.
Besonders die Zeit nach dem Krieg spielt eine wichtige Rolle. Das Buch zeigt, dass vergangene Ereignisse nicht einfach verschwinden, nur weil viele Jahre vergangen sind. Manche Erlebnisse bleiben bestehen und beeinflussen Entscheidungen, Beziehungen und das eigene Leben.
Die Bretagne mit ihrer rauen Küste passt gut zu Alice und ihrem zurückgezogenen Leben. Die Rückblicke in den Schwarzwald bringen eine andere Stimmung in die Geschichte und zeigen die schwierige Zeit, in der Elsa ihren Weg finden muss. Die unterschiedlichen Schauplätze machen die beiden Lebensabschnitte sehr gut nachvollziehbar.
Die Geschichte erzählt von Liebe, Verlust und den Spuren, die schwere Zeiten hinterlassen können. Sie bleibt dabei ruhig erzählt und nimmt sich Zeit für ihre Figuren. Besonders die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht den Roman zu einer Geschichte, die noch eine Weile im Gedächtnis bleibt.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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... auf der Suche nach den Wurzeln

Und der Wind steht still von Astrid Lehmann

Den Leser erwartet ein bewegender Roman, der von der Suche nach den Wurzeln bestimmt wird.
Unsere Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitschienen. In der Vergangenheit tauche ich in die Jahre während des 2. Weltkrieges und die Zeit danach ein. Hier folge ich Elsa, die im Schwarzwald auf einem Bauernhof wohnt und arbeitet.Elsa erwartet nicht viel vom Leben. Als sie Heinrich beim Tanzen kennenlernt und dieser sie tage später bittet, seine Frau zu werden, sagt sie zu. Doch als der Krieg zu Ende ist, und Heinrich als verschollen gilt, lernt sie den attraktiven französischen Soldaten Antoine kennen. Aus beiden wird ein Paar, doch plötzlich wird er versetzt und Elsa erwartet ein Kind.
In der Gegenwart folge ich der älteren Dame Alice. Sie wird in ein paar Tagen 80 Jahre alt. Sie hat immer das Gefühl gehabt, dass in ihrem Leben etwas fehlt. Alice lebt an der bretonischen Küste.
Mit Hilfe ihrer Tochter beginnen beide eine Reise in die Vergangenheit und Alice taucht in alte verschüttete Kindheitserinnerungen ein.

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