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Der Traum des Minnesängers
Roman über das Leben von Hendrik van Veldeke
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Erscheinungstermin 04.06.2026 | Archivierungsdatum 12.07.2026
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Zum Inhalt
Kann ein einziges gestohlenes Buch das Leben eines Mannes zerstören? Paul Weelen erzählt die fesselnde Geschichte des Hendrik van Veldeke, dessen Schicksal eng mit der Pracht der Staufenzeit und dem Glanz Kaiser Barbarossas verwoben ist. Ein Muss für Fans atmosphärischer Mittelalter-Epen. 📜✨
In diesem historischen Roman über das Hochmittelalter begegnen wir einem Künstler am Rande der Verzweiflung. Neun Jahre lang bleibt sein Meisterwerk verschollen – eine Ewigkeit in einer Zeit, in der das Wort Macht bedeutet.
Was erwartet Sie in diesem Buch:
- Eine fiktionalisierte Biografie des Dichters Heinrich von Veldeke voller Leidenschaft.
- Packende Einblicke in den Sängerkrieg und die höfische Minne.
- Ein atmosphärisches Panorama einer Epoche im Umbruch zwischen höfischer Minne und Klerus.
- Ein emotionales Dilemma zwischen klerikaler Pflicht und weltlichem Ruhm.
Werden die Spuren seines Lebens, seiner Liebe und seiner großen Frustration am Ende im Dunkeln bleiben, oder findet der Minnesänger seinen Frieden? Die literarische Erzählung über künstlerische Berufung und religiösen Glauben zieht den Leser unweigerlich in ihren Bann. 🏰🔥
Vergleichbar mit Umberto Ecos »Baudolino« oder Hermann Hesses »Narziß und Goldmund« bietet dieser Roman eine philosophische Tiefe, gepaart mit hoher Spannung.
Kann ein einziges gestohlenes Buch das Leben eines Mannes zerstören? Paul Weelen erzählt die fesselnde Geschichte des Hendrik van Veldeke, dessen Schicksal eng mit der Pracht der...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783948063733 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 245 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein Dichter zwischen Ruhm und Verlust
Das Leben eines Minnesängers zwischen Dichtung, Verlust und Glauben.
Hier steht ein Mann im Mittelpunkt, dessen Leben von seiner Dichtung und einem Verlust geprägt ist, der ihn lange begleitet. Hendrik van Veldeke geht durch viele Jahre, in denen sich einiges verschiebt. Hoffnung, Zweifel, auch Enttäuschung liegen oft nah beieinander. Dazu kommt der Wunsch, mit eigenen Worten etwas zu hinterlassen, das bleibt. Aus all dem entsteht das Bild eines Menschen, der sich durch eine unruhige Zeit bewegt und immer wieder neu sortieren muss, wo er eigentlich steht.
Höfe, Klöster und die Welt der Minnesänger tauchen immer wieder auf. Mal am Rand, mal mitten im Geschehen. Vieles wird nicht erklärt, sondern ergibt sich aus dem Verlauf der Geschichte. Gerade dadurch bekommt die Zeit etwas Greifbares, ohne dass es wie eine Erklärung wirkt. Hendrik bleibt dabei der Mittelpunkt, auch wenn die Welt um ihn herum groß und voll ist.
Im Vordergrund stehen keine großen Wendungen. Es sind eher kleine Schritte, Rückschläge, Pausen dazwischen. Besonders der Verlust seines Werkes taucht immer wieder auf und hängt über vielen seiner Entscheidungen. Der Ton bleibt ruhig, fast gleichmäßig, ohne große Ausschläge.
Hendrik selbst wirkt nicht wie eine Figur, die alles im Griff hat. Eher jemand, der oft reagiert statt plant. Man merkt seine Unsicherheit, auch den Wunsch gesehen zu werden. Vieles davon steht nicht direkt im Text, ergibt sich aber aus seinen Handlungen.
Zwischen Kirche und dichterischem Leben verläuft eine dauerhafte Spannung. Beide Seiten greifen ineinander, ohne dass eine klar gewinnt. Das prägt seinen Alltag stärker, als es einzelne Ereignisse tun.
Am Ende bleibt der Eindruck eines Lebens, das eng mit seiner Zeit verbunden ist. Historische Elemente und erzählte Freiheit mischen sich, ohne dass das auffällt. Es ist eine Geschichte, die ohne große Höhepunkte auskommt und gerade dadurch eine eigene Ruhe hat.
5 Sterne.