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Riot Girl
Ein Fall für Obalski
von Susanne Kaiser
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Erscheinungstermin 15.04.2025 | Archivierungsdatum 16.05.2027
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Zum Inhalt
Eine gefährliche Protestbewegung. Eine Leiche in der Isar. Und eine junge Ermittlerin mit einer besonderen Fähigkeit.
Als eine Gruppierung junger Frauen Deutschland mit Aktionen erschüttert, wird LKA-Ermittlerin Obalski ins Münchner Jugendamt eingeschleust. Sie soll heimlich Informationen über die Bewegung, ihre Methoden und Ziele beschaffen. Obalski scheint perfekt geeignet für diesen Auftrag, denn sie hat gelernt, Menschen und ihre Verhaltensweisen lesen. Schon bald gewinnt die empathische Forensikerin das Vertrauen ihrer Schützlinge, und ihr wird klar: Bei diesem Fall geht es um weit mehr als protestierende Teenager – es geht um brutale Gewalt.
Obalski steht vor einem Dilemma: Wer ist hier eigentlich Täter, wer Opfer? Und wie weit sind die Aktivistinnen bereit zu gehen? Da wird eine Leiche aus der Isar geborgen …
Eine gefährliche Protestbewegung. Eine Leiche in der Isar. Und eine junge Ermittlerin mit einer besonderen Fähigkeit.
Als eine Gruppierung junger Frauen Deutschland mit Aktionen erschüttert, wird...
Eine Anmerkung des Verlags
Triggerwarnung: Enthält Gewalt gegen Mädchen und Frauen
Vorab-Besprechungen
Begründung der GLAUSER-Jury:
Mit ihrem Debüt Riot Girl sticht Susanne Kaiser in offene Wunden unserer Gesellschaft. Schonungslos, aber ohne erhobenen Zeigefinger erzählt der Roman von jungen Frauen, denen zu oft nicht geglaubt wird, die lernen mussten, dass ihre Stimmen im Alltag verhallen, während Übergriffe relativiert, verdrängt oder bagatellisiert werden.
Aus dieser Ohnmacht entsteht eine Protestbewegung, die sich über soziale Medien organisiert. Was als Suche nach Gehör und Gemeinschaft beginnt, kippt in Radikalisierung und Gewalt. Riot Girl zeigt eindrücklich, wie schnell aus dem Wunsch nach Gerechtigkeit ein zerstörerischer Kreislauf werden kann, wenn Schutzräume fehlen und Verantwortung abgeschoben wird.
Lange Zeit wurden Betroffene sexualisierter Gewalt zum Schweigen gebracht - durch falsche Scham und Strukturen, die Täter allzu oft schützen. Die MeToo-Bewegung hat dieses Schweigen in Teilen aufgebrochen. Wir leben in einer Zeit, in der Täter noch immer Konzernchefs, gefeierte Sportler oder hochrangige Politiker sein können, während Mädchen und Frauen sich rechtfertigen müssen: für ihre Kleidung, ihr Verhalten, ihr Schweigen oder ihr angeblich zu leises Nein.
Große Teile der Handlung spielen im digitalen Raum. Online finden die jungen Frauen den Zuspruch und die Unterstützung, die sie bei Vertrauenspersonen, Behörden und Institutionen vergeblich gesucht haben. Beeindruckend zeichnet Susanne Kaiser mit wenigen Sätzen unterschiedliche Milieus und schafft authentische Charaktere. Beim Lesen entfaltet sich ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann; unweigerlich fragt man sich, auf welche Katastrophe diese Geschichte zusteuert. Das Ende erschüttert und lässt dennoch Hoffnung zu.
Riot Girl überzeugt durch sprachliche Exaktheit, erzählerische Kraft und den Mut, dorthin zu schauen, wo bestehende Systeme an ihre Grenzen stoßen.
Begründung der GLAUSER-Jury:
Mit ihrem Debüt Riot Girl sticht Susanne Kaiser in offene Wunden unserer Gesellschaft. Schonungslos, aber ohne erhobenen Zeigefinger erzählt der Roman von jungen Frauen...
Verfügbare Ausgaben
| ISBN | 9783644020832 |
| PREIS | 19,99 € (EUR) |
| SEITEN | 416 |