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Buchcover für Wo Jesus barfuß geht

Wo Jesus barfuß geht

Unser Leben mit den Menschen in den Slums von Kolkata

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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 10.06.2026


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Zum Inhalt

Der Hoffnungslosigkeit begegnen. Das war das wichtigste Ziel für Markus und Katharina, als sie sich als junges Ehepaar von Gott rufen ließen, aus einem der reichsten Länder der Welt an einen der ärmsten Orte zu ziehen: in den indischen Slum von Kolkata (vorher: Kalkutta). Wo sie hinsahen, sahen sie Jesus in diesen Geringsten ihrer Brüder und Schwestern. Inständig beteten sie für eine "Person des Friedens", die ihnen die Tür zu den Herzen der Menschen öffnen würde. Gott erhörte ihr Gebet, wenn auch auf andere Weise als gedacht - und Markus und Katharina erleben, was es heißt, Jesus dort zu finden, wo Menschen ihn brauchen.

Der Hoffnungslosigkeit begegnen. Das war das wichtigste Ziel für Markus und Katharina, als sie sich als junges Ehepaar von Gott rufen ließen, aus einem der reichsten Länder der Welt an einen der...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783775176835
PREIS 16,99 € (EUR)
SEITEN 224

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Sehr eindrücklich

Markus und Katharina Freudiger wollten bereits als junges Ehepaar etwas Gutes für diejenigen tun, die nichts haben. Sie folgten dem Ruf von Gott nach Indien, in einen Slum in Kolkota (früher Kalkutta). Dort lebten sie mit den anderen im Slum – es ging nie darum, den anderen von oben herab zu zeigen, wie es besser ginge, sondern darum, MIT ihnen zu leben und das Bestmögliche daraus zu machen. Sie beten für eine „Person des Friedens“ und werden erhört, wenn auch anders als erwartet. Die Geschichte wurde mit Unterstützung von Daniel Gerber aufgeschrieben.

Erster Eindruck: Buchtitel und Cover sind bereits eindrucksvoll – ich spürte gleich das Gewusel in der Stadt.

Ich lese sehr gerne Erfahrungsberichte, die vom Glauben handeln, da ich immer spannende Einblicke in andere Leben, Welten, Ansichten gewinne. Und auch immer wieder etwas lerne, hier bereits in der Inhaltsbeschreibung: Mir war nicht bewusst, dass Kalkutta nun Kolkata heisst (und das bereits seit 25 Jahren!). Wie kommt ein Schweizer Ehepaar dazu, mit christlichem Hintergrund in einem hinduistischen geprägten Slum arbeiten zu wollen? Welche Bilder kommen mir in den Sinn, wenn ich „Slums“ und „Indien“ lese? Nun ja, da wären z.B. Armut, Elend, Hitze, ungewohntes und wenig abwechslungsreiches Essen, katastrophale hygienische Bedingungen, Lärm, unsagbar weit entfernt von meiner persönlichen Komfortzone. Gerade letzteres ist natürlich sehr subjektiv und sehr oberflächlich. Ich bewundere den Mut, den die Freudigers hatten, sich in das Abenteuer in Indien zu stürzen. Es braucht Leute wie sie, die vor Ort die Menschen unterstützen.
Der Einstieg war schwierig, denn eigentlich hätten sie mit einem befreundeten Ehepaar die Aufgaben teilen sollen, aber bereits bei der Ankunft teilt ihnen der Mann mit, dass seine Familie in Kürze wieder in ihre Heimat zurückkehren würde – die Situation hätte sie überfordert. Bumm! Das ist heftig, wenn gleich zu Beginn die eh schon fremde Welt gleich nochmals aus den Angeln gehoben wird, indem die Arbeitskollegen die Segel streichen und abreisen.

Freudigers erzählen von ihrem Anfang in Indien, der über 20 Jahre zurückliegt. Sie blieben insgesamt sieben Jahre dort, bekamen den ersten Sohn. Bei der Schwangerschaft zum zweiten Sohn war es für die Familie Zeit, wieder in die Schweiz zurückzukehren. Zurück im alten Leben? Nicht ganz. Das „alte“ Leben ist zwar bekannt, aber die vielen Eindrücke aus Indien haben die Freudigers verändert. Sie wollen auch in der Schweiz Gutes tun, wenn auch aus der Ferne. So kommt es u.a. dazu, dass Markus Freudiger für die Lepra-Mission Schweiz tätig wird. Lepra – eine tragische Krankheit mit Ausgrenzung der Betroffenen. Die Geschichte der Freudigers und ihrer Begegnungen hat mich sehr beeindruckt – vielen Dank. 5 Sterne.

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