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Shetlands dunkle Flut
von Marsali Taylor
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Erscheinungstermin 01.05.2026 | Archivierungsdatum N/A
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG | Aufbau Digital
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Zum Inhalt
Cass Lynch ist endlich am Ziel ihrer Träume: als Dritte Offizierin an Bord des norwegischen Segelschulschiffs Sørlandet nimmt sie an der Regatta von Norwegen nach Irland teil. Ein unheimliches Zusammentreffen im Morgengrauen weckt den Verdacht, dass sich ein blinder Passagier an Bord geschlichen hat. Doch die Polizei findet niemanden. Als dann einer der jungen Trainees spurlos verschwindet, verwandelt sich die Reise in einen Albtraum.
Gemeinsam mit ihrem Partner DI Gavin Macrae steht Cass einem skrupellosen Mörder gegenüber, und zugleich vor einer schweren Entscheidung: Wenn sie mit Gavin ein gemeinsames Leben an Land führen will, müsste sie das Meer aufgeben.
Doch ist sie dazu bereit?
Cass Lynch ist endlich am Ziel ihrer Träume: als Dritte Offizierin an Bord des norwegischen Segelschulschiffs Sørlandet nimmt sie an der Regatta von Norwegen nach Irland teil. Ein unheimliches...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841236975 |
| PREIS | 9,99 € (EUR) |
| SEITEN | 406 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Gertie G, Rezensent*in
Cass Lynch hat es endlich geschafft! Sie nimmt als Dritte Offizierin an Bord des norwegischen Schulschiffs Sørlandet
an der Segelregatta von Norwegen nach Irland teil. Doch bevor der eigentliche Wettkampf beginnt, steht die Reise unter keinem guten Stern. Zunächst stößt Cass kurz bevor sie an Bord geht, mit einem unheimlichen Mann zusammen, dann muss Johanna, die Chefingenieurin, wegen einer akuten Blinddarmentzündung ins Krankenhaus und zu guter Letzt heuert kurzfristig ihr Cousin, den sie schon länger verdächtigt, in unsaubere Machenschaften verstrickt zu sein, an. Die Serie der eigentümlichen Vorkommnisse reißt nicht ab. Es scheint als gäbe es einen blinden Passagier an Bord, der aber von den eilends herbeigerufenen Zollbeamten nicht gefunden werden kann.
Cass, deren Beteiligung an der Aufklärung diverser Verbrechen kein Geheimnis an Bord ist, versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Unterstützt wird sie von Anders, der die erkrankten Johanna ersetzt. Doch jemand scheint Cass als unglaubwürdig und geisteskrank darzustellen. Nur wer?
Als wenig später einer der jungen Trainees spurlos verschwindet, wird dies als Unfall wegen Herzinfarktes im Logbuch vermerkt, was Cass (und den Lesern) mehr als merkwürdig erscheint.
Spätestens als Mike, einer der Wachführer mit privaten Troubles, tot im sogenannten Kapitänssarg gefunden wird, ist Schluss mit der Geheimnistuerei von Kapitän Gunnar. DI Gavin Macrae sowie Sergent Freya Peterson kommen an Bord. Doch so leicht lassen sich die verstörenden Ereignisse nicht aufklären ...
Wer letztlich die Regatta gewinnt, verkommt zur Nebensache.
Meine Meinung:
Marsali Taylor schafft es mit diesem 6. Fall auf dem eingeschränkten Terrain eines (Groß)Seglers mehrere Verbrechen geschehen zu lassen.
Sehr gut ist die Beschreibung des Lebens an Bord des Mikrokosmos‘ Schiff gelungen. Es herrschen alte und durchaus berechtigte Hierarchien, die für Landratten mitunter nicht leicht nachvollziehbar sind. Spannend ist diesmal die doch große Anzahl von Personen, die hier involviert sein könnten. Außer den Trainees sind fast alle verdächtig. Besonders die Rolle von Sean Lynch, Cass‘ Cousin, ist zwielichtig. Eine Aufklärung seiner Machenschaften erfolgt noch nicht. Ob wir davon in der Fortsetzung lesen werden? Also für Stoff ist ja gesorgt. Zumal Cass ja auch einiges mit Gavin zu besprechen hat.
Diesmal gibt es einige Personen, die mir nicht sehr sympathisch sind. Neben Agnetha ist es vor allem Kapitän Gunnar. Er wirkt auf mich wie ein Feudalherr, der glaubt, auf seinem Territorium, also hier auf der Sørlandet, über Leben und Tod entscheiden zu können.
Für Leserinnen und Leser, die in der nautischen Welt nicht ganz so firm sind, könnte der Krimi eine Herausforderung sein. Gut hat mir gefallen, dass die Kapitel die Überschriften „Glasen“ tragen. Was es damit auf sich hat, wird erklärt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem fesselnden Krimi, der auf dem Mikrokosmos Großsegler spielt, 5 Sterne.
Dieser Band hat für mich die dichte, salzige Atmosphäre eines Morgens auf offener See dieses Gefühl, dass etwas im Nebel lauert, noch unsichtbar, aber unüberhörbar. Cass Lynch steht endlich dort, wo sie immer hinwollte. Auf der Brücke eines Segelschulschiffs, mitten in einer Regatta, umgeben von Wind, Wasser und Verantwortung. Und gerade deshalb trifft der erste unheimliche Moment so hart. Ein blinder Passagier im Morgengrauen ein Schatten, der nicht ins Bild passt. Es ist ein klassischer Krimi-Einstieg, aber hier wirkt er besonders intensiv, weil das Schiff ein abgeschlossener Kosmos ist. Niemand kann verschwinden. Und doch verschwindet jemand. Der spurlos verlorene Trainee ist der Punkt, an dem die Geschichte kippt. Aus Abenteuer wird Bedrohung, aus Routine ein Albtraum. Ich mag, wie Marsali Taylor die Enge des Schiffs nutzt: Jeder Schritt hallt, jeder Blick wird bedeutungsvoll, jeder Mensch könnte Täter oder Opfer sein. Cass’ maritime Kompetenz macht sie stark, aber ihre innere Zerrissenheit macht sie menschlich. Sie ist eine Frau, die das Meer braucht wie andere die Luft und genau deshalb schmerzt, ihre persönliche Entscheidung so sehr. Die Dynamik mit Gavin Macrae ist einer der emotionalen Kerne des Romans. Er steht für das Leben an Land, für Stabilität, für ein „Wir“, das Cass sich wünscht, aber nicht greifen kann. Der Kriminalfall selbst ist spannend, skrupellos, gut konstruiert. Berührt hat mich, die Art, wie die Autorin die Entscheidung zwischen Liebe und Beruf, zwischen Freiheit und Bindung erzählt. Für mich ein atmosphärisch dichter, emotional kluger Krimi, der zeigt, dass die gefährlichsten Strömungen oft nicht im Wasser liegen, sondern im eigenen Herzen.
Silvia M, Buchhändler*in
Cass Lynch geht als dritte Offizierin an Bord des norwegischen Segelschulschiffs Sorlandet. Kurz nach dem Ablegen kommt der Verdacht auf, dass sich ein blinder Paasgier an Bord befindet. Als ein Trainee spurlos verschwindet nimmt Cass´Partner DI Gavin Macrae die Ermittlung auf.
Insgesamt ist die Geschichte ganz gut, allerdings ist der erste Teil für nicht Segler wie mich quasi gar nicht zu verstehen. Ich hätte fast nach wenigen Kapteln abgebrochen. Die Handlung ist nicht immer logisch und die Figuren agieren in meinen Augen nicht immer glaubwürdig.
Fazit: Für Fans des Segelns bestimmt ein lohnenswerter Krimi. Nicht ganz das richtige für mich, obwohl durchaus Spannung aufkommt und der Erzähstil in meinen Augen gut ist.
Annika K, Rezensent*in
Cass Lynch ist endlich am Ziel ihrer Träume: als Dritte Offizierin an Bord des norwegischen Segelschulschiffs Sørlandet nimmt sie an der Regatta von Norwegen nach Irland teil. Ein unheimliches Zusammentreffen im Morgengrauen weckt den Verdacht, dass sich ein blinder Passagier an Bord geschlichen hat. Doch die Polizei findet niemanden. Als dann einer der jungen Trainees spurlos verschwindet, verwandelt sich die Reise in einen Albtraum.
Gemeinsam mit ihrem Partner DI Gavin Macrae steht Cass einem skrupellosen Mörder gegenüber, und zugleich vor einer schweren Entscheidung: Wenn sie mit Gavin ein gemeinsames Leben an Land führen will, müsste sie das Meer aufgeben.
Ein fesselnder Krimi mit starkem Setting und authentischem maritimem Hintergrund. Die Protagonisten finde ich sehr spannend und die Orte sprechen mich persönlich besonders an. Die Story war super und interessant geschrieben. Es war mein erstes Buch der Autorin und der Reihe, ist natürlich nicht super schlau mit Band 6 anzufangen, aber ich kam gut in die Geschichte rein.
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