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Buchcover für The Rainshadow Orphans

The Rainshadow Orphans

Roman – Exklusiver Motiv-Farbschnitt in der Erstauflage. Band 1

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Erscheinungstermin 01.06.2026 | Archivierungsdatum 16.08.2026


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Zum Inhalt

Mit Motiv-Farbschnitt in der Erstauflage

Das Leben ist nicht leicht in Rainshadow City. Jenseits des prunkvollen Palastes herrschen Armut und Ungerechtigkeit. Die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows verbreitet Angst und Schrecken.

In der düsteren Metropole kämpfen die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei ums Überleben - und um Gerechtigkeit. Derweil freundet sich Haru, der Sohn der skrupellosen Kaiserin, mit magischen Sonnengeistern an. Und Theo, der wie so viele andere auf illegalem Weg nach Rainshadow City gelangt ist, wird versehentlich in kriminelle Machenschaften verstrickt.

Ihre aller Schicksale werden verwoben, als Toshiko dem Anführer der Lucky Crows eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt und dadurch eine Reihe von Ereignissen ins Rollen bringt, die nicht nur das Leben der drei Geschwister gefährden, sondern das Schicksal von ganz Rainshadow City für immer verändern könnten.

»Ein Roman voller unvergesslicher Charaktere, erzählt in einem Tempo, das süchtig macht.« Samantha Shannon, Autorin von Der Orden des geheimen Baumes


Mit Motiv-Farbschnitt in der Erstauflage

Das Leben ist nicht leicht in Rainshadow City. Jenseits des prunkvollen Palastes herrschen Armut und Ungerechtigkeit. Die kriminelle Untergrundorganisation...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783847902331
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 640

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Das Buch hat mich positiv überrascht. Die düstere, faszinierende Welt von Rainshadow City zieht schnell in ihren Bann. Die Atmosphäre ist lebendig und bedrückend, mit einem starken Kontrast zwischen Reichtum und Armut. Die Charaktere, insbesondere die Dynamik zwischen Toshiko, Jun und Mei, sind authentisch und zeigen Zusammenhalt. Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, kombiniert Fantasy Elemente mit einer rauen, dystopischen Umgebung. Insgesamt ein spannendes, emotionales und gut geschriebenes Buch, das ich weiterempfehlen würde, besonders für Liebhaber düsterer Geschichten mit mehreren Perspektiven.

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4 stars

Dieses Buch ist tatsächlich wie ein Ghibli-Film zu lesen. Die ganze Zeit habe ich mir gedacht, wie das alles wohl in dem wundervollen Stil von Hayao Miyazaki aussehen würde.
Die Welt und die Charaktere haben mich komplett in ihren Bann gezogen und am liebsten würde ich jetzt sofort Band 2 lesen, damit ich weiß, wie es weitergeht! Vor allem die Geschwister und Haru mochte ich wirklich sehr gerne. Die Sensei ist ein Bösewicht, den ich nur zu gerne nicht leiden kann und ich bin mir leider nicht mal komplett sicher, ob sie auch wirklich nur böse ist... Menschen sind ja nun mal wesentlich vielschichtiger und niemand hat nur gute und böse Seiten.
Gerade diese Balance hat die Charaktere für mich sehr glaubhaft gemacht.
Eine tolle Fantasywelt, die nicht nur "einfach cozy" ist. Toll auch für Fantasy-Neulinge denke ich. Ich freue mich mega, wenn es dann im Laden steht und wenn es weitergeht!

4 stars
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4 stars

Cover und Schreibstil

Ich liebe das Cover, es ist wunderschön und passt so gut zum Setting. Das Setting ist eigentlich auch mehr als eine Kategorie wert, es ist so detailliert ausgearbeitet, die Stadt und auch die anderen Inseln. Ich war davon sehr begeistert und die farbliche Gestaltung ist so gut. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist spannend und wird aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben, zuerst war ich so irritiert weil sie augenscheinlich nicht zusammenpassen aber dies wird sich im Laufe der Geschichte ändern.

Inhalt und Fazit

Ich beginne mal mit dem Fazit, diese Geschichte hat mich begeistert. Es ist spannend, voller Intrigen, voller Wendungen die mich erschüttert haben und doch voller zarten Hoffnung. Ich kann das Buch echt empfehlen weil es mich in einer Welt entführt hat, die ich so nicht erwartet habe.

Es beginnt alles mit einem Moment, der ein wenig unbedeutend ist aber dann wird etwas in Gang gesetzt, was viele Menschen beeinflusst. Eine der Protagonistin ist Toshika und ihre Geschwister. Die aus einem Bezirk kommen welcher für die nicht registrierten Menschen, ein Zuhause bietet. Sie sind aber haben in der Stadt eine Wohnung gefunden. Sie kämpfen im Verborgen gegen die Kaiserin und gegen einen Clan. Hier ist auf jeden Fall viel Potential für Konflikte und mehr......ich kann die Welt kaum ohne zu viel zu verraten erklären. Dafür sollte ihr wirklich das Buch lesen aber es gibt so viele Charaktere und Menschen, die eine Rolle spielen. Ich kann nur sagen, es ist spannend und ich wollte immer weiterlesen.

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Ich glaube, ich habe selten ein Fantasybuch so schnell beendet wie „The Rainshadow Orphans“ von Naomi Ishiguro. 🥹🐉✨

Dieses Buch hat sich für mich wirklich angefühlt wie ein Ghibli-Film in Buchform. Beim Lesen hatte ich ständig diese besondere Mischung aus Magie, Melancholie, Wärme und Abenteuergefühl, die mich komplett in die Geschichte gezogen hat. ❤️

Dabei sind die Kapitel zwar ziemlich lang, aber durch die vielen kurzen Abschnitte und die unterschiedlichen POVs bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Normalerweise brauche ich bei vielen Sichtweisen manchmal etwas länger, um reinzukommen, aber hier hat einfach jede Perspektive funktioniert und etwas Eigenes zur Geschichte beigetragen. ✨

Vor allem die Charaktere haben mein Herz komplett erobert. Wirklich jeder fühlt sich lebendig und liebevoll geschrieben an. Haru!!! 😭 Ich habe ihn so unglaublich ins Herz geschlossen. Aber auch die Dynamik zwischen Toshiko, Jun und Mei fand ich wunderschön und gleichzeitig oft richtig emotional und herzzereißend! ❤️ Zudem konnte ich mich in vielen Momenten auch so gut mit Theo identifizieren und seinen Zwiespalt förmlich fühlen!...

Und können wir bitte kurz über diesen Kater reden?? Wie süß kann ein Buchcharakter eigentlich sein?🥹

Außerdem war das Worldbuilding einfach wahnsinnig gut. Rainshadow City fühlt sich so lebendig an — gleichzeitig wunderschön und düster, voller Magie, Armut, Ungerechtigkeit und gefährlicher Geheimnisse. Besonders die Gesellschaftskritik fand ich richtig stark eingebunden, weil sie nie aufgesetzt wirkte, sondern ein ganz natürlicher Teil dieser Welt war.

Und dann natürlich noch: Drachen. 🐉✨ Braucht man eigentlich mehr?

Für mich hatte das Buch einfach alles: tolle Charaktere, eine magische Atmosphäre, spannende Entwicklungen und eine Welt, in der ich komplett versinken konnte. Der Einstieg war direkt unglaublich stark und danach wollte ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich bin jetzt auf jeden Fall ein riesiger Fan und brauche definitiv schnell den zweiten Teil, um wieder in die Welt versinken zu können 🐉📚

5 stars
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Naomi Ishiguro erzählt in "The Rainshadow Orphans* eine Geschichte am Übergang zwischen Fantasy und Science Fiction, zwischen Traum und Dystopie. Das bunte Cover verbirgt die gesellschaftskritische Note und ernsthafte Kritik an Herrschaftssystemen in einem zauberhaften asiatischen Setting inklusive Drachen und Seelenwesen anstelle von mächtigen Göttern und einem kindlichen Kaiser mit einem Willen zum Wandel. Sprachlich ist der Text gelungen und durch die polyperspektivische Anlage werden die Figuren ambivalent gezeichnet, Verhalten und Antriebe von innen wie außen gezeigt.
Ein episches Lesevergnügen und Anstoßgeber zu wichtigen Gedanken über Ausgrenzung, Reichtum und Armut, Machtgefälle und Umweltverschmutzung, Abhängigkeit und freiem Willen. Und die Dialoge bleiben dazwischen amüsant und tiefsinnig zugleich.

5 stars
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4 stars

Tolle Mischung aus Fantasy und Dystopie

Wieso sieht man dieses Buch so selten auf Social Media? Das Cover hat mich irgendwie angesprochen, vor allem, da der Schutzumschlag aus besonderem Papier besteht, das schimmert und mehr Struktur hat. Und als ich dann den Klappentext gelesen habe, war es um mich geschehen. Die Geschichte ist so cool, sie verbindet Fantasy mit Dystopie und mythologischen Elementen. Ich fand die Welt, in der es Sonnengeister, aber auch Roboter gibt, so cool. Außerdem mochte ich die Hauptfiguren sehr gerne. Sie sind alle sehr unterschiedlich, kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, sind unterschiedlich aufgewachsen und verfolgen unterschiedliche Ziele. Durch die Kapitelstruktur war ich manchmal erst ein wenig unsicher, von wem ich gerade lese, was ein bisschen verwirrend war, aber an sich mochte ich alle Perspektiven sehr gerne. Außerdem fand ich die Geschichte sehr unvorhersehbar, es passieren immer wieder überraschende Plot-Twists und ich habe wirklich viel Spaß beim Lesen gehabt.

4 stars
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Also das ist echt ein Brocken von Buch, aber es lohnt sich definitiv.

Ishiguro hat eine einzigartige, atmosphärische und gefühlvolle Welt mit asiatisch inspiriertem Setting erschaffen. Diese wird von außergewöhnlichen, zugleich liebenswerten mythischen Kreaturen sowie greifbaren und facettenreichen Charakteren bevölkert. Der Schreibstil ist dabei angenehm leicht und flüssig. Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin die verschiedenen POVs miteinander verwebt und dadurch der Geschichte zusätzliche Tiefe und Lebendigkeit verleiht.

Ein zentrales Thema des Romans sind Werte und die Frage, was Menschen antreibt. Jeder Charakter verfolgt eigene Ziele und Motive, doch Familie, Freundschaft, Vertrauen und moralische Entscheidungen stehen hier stets im Mittelpunkt.

Das Buch trifft immer wieder emotionale Töne, ohne jemals belehrend zu wirken. Ich hatte beim Lesen durchweg viel Freude. Zwar gibt es vereinzelt kleinere Längen, diese fallen angesichts der insgesamt starken Geschichte jedoch kaum ins Gewicht. Daher spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.

Und können wir bitte kurz über die Gestaltung sprechen? Das Buch ist einfach wunderschön. Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt sind absolut gelungen und machen es zu einem echten Blickfang im Regal.

4 stars
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Seit dem Tod ihrer Tante müssen sich die Ziehgeschwister Toshiko, Jun und Mei Kawakami allein durchschlagen, ihren Lebensunterhalt bestreiten sie mit Raubzügen. Als Toshiko sich in den Palastgarten schleicht und einem hochrangigen Mitglied der Untergrundorganisation "Lucky Crows" eine geheimnisvolle Perle stiehlt, zieht sie die Aufmerksamkeit der gesamten Gang auf sich und ihre Familie.

Theo, der seit der Flucht aus seiner Heimat gezwungen ist, in den unteren Reihen der Lucky Crows zu arbeiten, erhält aufgrund seiner besonderen Kräfte einen ganz speziellen Auftrag. Wenn es ihm nicht gelingt, Toshiko die Drachenperle abzunehmen, steht sein eigenes Leben auf dem Spiel. Und während er, genau wie die Kawakamis, glaubt, nur ein kleines Licht in Rainshadow City zu sein, setzen sie damit ungeahnte Ereignisse in Gang, die sowohl ihr eigenes Leben, als auch die Machtstrukturen der gesamten Metropole in Gefahr bringen.

"The Rainshadow Orphans" von Naomi Ishiguro ist eine fesselnde Fantasy-Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert hat. Ohne großes Vorgeplänkel wurde ich in Toshikos Mission hinein geworfen, deren Ziel zwar darin besteht, dem Lucky-Crows-Anführer einen Ring zu entwenden, schlussendlich aber auf den spontanen Diebstahl der Drachenperle hinaus läuft. Unterstützt wird sie dabei von Mei, die zuhause am Computer sitzt und Toshiko Anweisungen per Ohrknopf gibt. Dadurch hatte ich den Eindruck, die beiden Schwestern schnell kennen zu lernen, bei dem zurückhaltenden Jun hat es etwas länger gedauert, ehe ich mir ein Bild seiner Persönlichkeit machen konnte. Dennoch waren mir alle Kawakamis bald ans Herz gewachsen, auch Theo fand ich trotz seiner ambivalenten Loyalitäten sympathisch. Sie alle und sämtliche andere Figuren im Buch waren für mich authentisch und umfassend charakterisiert, so dass ich sie emotional ständig begleitet habe.

Der mitreißende Schreibstil ließ für mich keine Wünsche offen, einmal begonnen, mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb eines langen Wochenendes durch gelesen. Vor dem dystopisch anmutenden Hintergrund vermischen sich technischer Fortschritt und geheimnisvolle Magie, trotz aller Gegensätzlichkeiten hat sich das Gesamtbild für mich ausgewogen und stimmig angefühlt. Die Spannung hielt sich auf einem angenehmen Niveau, so dass ich ein wunderbares, unterhaltsames Leseerlebnis hatte. Und obwohl am Ende ein Handlungsstrang offen blieb, der den Folgeband anteasert, wurde der Großteil der Ereignisse zu einem zufrieden stellenden Abschluss gebracht, nach meinem Empfinden könnte dieser Reihenauftakt auch als Standalone gelesen werden. Diese ganz besondere Lektüre empfehle ich an alle Fantasy-Freunde weiter.

Fazit: Der dystopisch anmutende Auftaktband, in dem sich Magie in einer Welt voll technischer Errungenschaften zeigt, hat mich sofort in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr los gelassen, so dass ich dafür eine begeisterte Leseempfehlung ausspreche.

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„The Rainshadow Orphans“ von Naomi Ishiguro ist der erste Band einer Fantasy-Trilogie und hat mich mit seinem geschickten Worldbuilding, seinen vielschichtigen Figuren und seiner spannenden Handlung schnell in den Bann gezogen.

Die Geschichte wird aus zahlreichen Perspektiven in der dritten Person erzählt. Obwohl es eine große Anzahl an Figuren gibt, fiel es mir überraschend leicht, den Überblick zu behalten. Die Charaktere sind klar voneinander abgegrenzt und besitzen jeweils eine eigene Stimme und Motivation, sodass ich mich schnell in die verschiedenen Handlungsstränge einfinden konnte.
Im Mittelpunkt steht unter anderem die 17-jährige Toshiko, die als Flüchtling mit ihren Wahlgeschwistern in Rainshadow City lebt. Um zu überleben, halten sie sich mit Diebstählen über Wasser. Als Toshiko bei einem ihrer Coups die Drachenperle eines hochrangigen Mitglieds des mächtigen Gangsterclans der Stadt stiehlt, geraten sie und ihre Geschwister ins Visier gefährlicher Verfolger. Gleichzeitig stoßen sie auf ein Geheimnis, das nicht nur sie, sondern den gesamten Halbmond, in dem die Flüchtlinge von Rainshadow City leben, bedroht.

Ein weiterer Erzählstrang begleitet den zehnjährigen Haru, den Sohn der Kaiserin. Obwohl er noch jung ist, wirkt er bemerkenswert klug und reif. Durch ihn erfährt man auf spielerische Weise viel über die Magie und die Besonderheiten dieser Welt. Als Haru entdeckt, dass er Sonnenwesen sehen kann, beginnt er zugleich zu erkennen, wie grausam die Herrschaft seiner Mutter tatsächlich ist.

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus asiatisch inspirierter Fantasy und dystopischen Elementen. Themen wie Technisierung, Armut, Vertreibung, Migration und Found Family werden auf interessante Weise in die Handlung eingebunden. Gleichzeitig bevölkern Drachen, Sonnenwesen und andere fantastische Elemente diese Welt und sorgen für eine spannende Atmosphäre.

Das Worldbuilding ist insgesamt sehr stark. Vor allem der Palast und die Strukturen der herrschenden Technokratie werden lebendig und detailliert dargestellt. Auch die fantastischen Wesen konnte ich mir sehr gut vorstellen. Lediglich der Halbmond hätte für meinen Geschmack etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Da Armut, Perspektivlosigkeit und Vertreibung eine wichtige Rolle spielen, hätte ich mir hier noch ausführlichere Beschreibungen gewünscht, um die Lebensrealität der Menschen dort noch greifbarer zu machen.

Der Aufbau des Romans hat mir überwiegend gefallen. Die Kapitel und Unterkapitel sind oft sehr kurz und wechseln zügig zwischen den verschiedenen Handlungssträngen. Manchmal empfand ich das als etwas anstrengend, weil ich gerade in einer Szene angekommen war und schon wieder zu einer anderen Figur wechseln musste. Gleichzeitig sorgen die häufigen Perspektivwechsel für zahlreiche Cliffhanger, die die Spannung konstant hochhalten. In dieser Hinsicht erinnerte mich der Roman stellenweise an die Artemis-Fowl-Reihe von Eoin Colfer, die ebenfalls mit vielen parallel verlaufenden Handlungssträngen arbeitet.

Die Geschichte entwickelt sich insgesamt eher langsam, nimmt sich Zeit für Figuren und Weltaufbau und entfaltet ihre größeren Zusammenhänge nach und nach. Gegen Ende steigert sich das Tempo jedoch deutlich und mündet in eine große, packende Schlacht, die durch die ständigen Perspektivwechsel zusätzlich an Dynamik gewinnt. Während im Verlauf der Handlung viel für mich vorhersehbares eintraf, konnten mich doch einige Wendungen der Schlacht überraschen.

Insgesamt ist „The Rainshadow Orphans“ ein gelungener Auftakt mit interessanten Figuren, einer faszinierenden Welt und vielen spannenden Ideen. Trotz kleinerer Kritikpunkte beim Worldbuilding des Halbmonds und der teilweise sehr häufigen Perspektivwechsel hat mich die Geschichte überzeugt. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung in den Folgebänden weiterentwickelt, und werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

4 stars
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Faszinierende Welt, die zum Entdecken einlädt

In The Rainshadow Orphans führt Naomi Ishiguro ihre Leser nach Rainshadow City, eine außergewöhnliche Welt, in der futuristische Technologie auf Magie und japanisch inspirierte Mythologie trifft. Im Mittelpunkt stehen mehrere junge Protagonisten, deren Wege sich nach einem folgenschweren Diebstahl kreuzen. Während sie mit Armut, Machtmissbrauch, kriminellen Organisationen und ihren eigenen Entscheidungen ringen, geraten sie immer tiefer in Ereignisse, die das Schicksal der gesamten Stadt verändern könnten.

Dieser Reihenauftakt lebt vor allem von seinem außergewöhnlichen Worldbuilding, denn die Mischung aus Fantasy, Dystopie, moderner Technologie und asiatischen Einflüssen wirkt frisch und hebt sich angenehm von vielen anderen Fantasyromanen ab. Rainshadow City fühlt sich lebendig an und lädt dazu ein, immer mehr über diese faszinierende Welt zu erfahren. Doch auch die Figuren selbst überzeugen, denn jede bringt ihre eigene Geschichte, Persönlichkeit und Motivation mit, wodurch die verschiedenen Perspektiven abwechslungsreich bleiben. Hier macht vor allem ihre Entwicklung und die Beziehungen untereinander machen neugierig auf die Fortsetzung. Der Schreibstil selbst ist flüssig und atmosphärisch, nimmt sich aber bewusst Zeit für den Weltenaufbau. Dadurch entwickelt sich die Handlung zunächst eher gemächlich und verlangt etwas Geduld. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einer vielschichtigen Geschichte belohnt, die nach und nach an Spannung gewinnt und immer neue Facetten ihrer Welt offenbart. Außerdem ist die Verbindung von fantastischen Elementen mit aktuellen Themen wie sozialer Ungleichheit, Machtmissbrauch und dem verantwortungsvollen Umgang mit Technologie wirklich gut gelungen.

Ein starker Auftakt für alle, die gerne in ungewöhnliche Fantasywelten eintauchen. Man benötigt zu Beginn etwas Geduld, wird aber im Verlauf mit einer originellen Welt und vielschichtigen Figuren belohnt, sowie mit einer Atmosphäre, die noch lange nach dem Lesen nachwirkt und große Vorfreude auf den nächsten Band weckt.

4 stars
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4 stars

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich durchaus gut lesen. Allerdings habe ich eine Weile gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, was jedoch an den vielen verschiedenen Charakteren lag.

Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der verschiedenen Hauptfiguren, die jeder für sich ganz interessant waren. Vor allem Haru fand ich persönlich sehr interessant. Die Wahlgeschwister dagegen lockern die Stimmung immer wieder auf.

Die verschiedenen Handlungsstränge haben mich anfangs ein wenig verwirrt, doch im späteren Verlauf fügen sich diese immer mehr zusammen und heraus kommt eine spannende und ungewöhnliche Geschichte.

Fazit: Eine interessante und ungewöhnliche Geschichte mit einer düsteren Atmosphäre, Magie und Spannung.

4 stars
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Eine berührende, atmosphärische und außergewöhnliche Geschichte, die lange nachhallt

Dieses Buch hatte mich direkt neugierig gemacht, ich kannte die Autorin nicht und Cover sowie Klappentext wirkten außergewöhnlich und das trifft auf dieses Buch auch perfekt zu!

The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro ist ein Roman, der sich nicht in eine Schublade stecken lässt. Er verbindet fantastische Elemente mit einer zutiefst menschlichen Geschichte über Identität, Zugehörigkeit, Verlust, Hoffnung und den Wunsch, seinen eigenen Platz in der Welt zu finden. Dabei erschafft die Autorin eine faszinierende Atmosphäre, die gleichermaßen geheimnisvoll, poetisch und emotional ist.

Naomi Ishiguro beweist mit ihrem Schreibstil ein außergewöhnliches Gespür für Sprache und Stimmung. Sie schreibt bildhaft, elegant und gleichzeitig angenehm flüssig. Besonders beeindruckend ist, wie sie leise, nachdenkliche Momente mit spannenden Entwicklungen verbindet. Ihre Sprache wirkt modern, feinfühlig und voller kleiner Details, die den Figuren und der Welt zusätzliche Tiefe verleihen.

Die Grundidee des Buches ist originell und hebt sich deutlich von vielen anderen Fantasy- und Zukunftsromanen ab. Ohne auf spektakuläre Effekte angewiesen zu sein, entwickelt sich eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und immer wieder neue Fragen aufwirft.

Die Protagonistinnen und Protagonisten wirken glaubwürdig, vielschichtig und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte auf nachvollziehbare Weise weiter. Jeder trägt eigene Ängste, Hoffnungen und innere Konflikte mit sich, wodurch sie sehr menschlich erscheinen. Besonders gelungen ist die emotionale Entwicklung der Figuren. Freundschaft, Vertrauen, Mut und Selbstfindung stehen immer wieder im Mittelpunkt und machen die Geschichte zu einer intensiven Reise. Viele Begegnungen wirken authentisch und hinterlassen einen bleibenden Eindruck, weil sie zeigen, wie wichtig Zusammenhalt selbst in schwierigen Zeiten ist.

Während des Lesens wechseln sich Staunen, Mitgefühl, Spannung und Nachdenklichkeit immer wieder ab. Einige Szenen berühren tief, andere lassen einen schmunzeln oder neugierig weiterlesen. Zudem hat mich die geschaffene Welt einfach gefesselt und fasziniert. Das Buch hatte eine kräftige Sogwirkung, auch wenn mir das reinkommen anfangs schwer fiel.

Wer Charakterentwicklung, poetische Sprache und Geschichten liebt, die sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ich kann The Rainshadow Orphans daher uneingeschränkt empfehlen. Naomi Ishiguro erzählt eine bewegende, kluge und atmosphärisch dichte Geschichte, die mit ihrer Originalität, ihren liebenswerten Figuren und ihrer emotionalen Tiefe überzeugt. Ein Roman, der das Herz berührt, den Blick auf Zusammenhalt und Menschlichkeit lenkt und noch lange nach der letzten Seite nachklingt.

5 stars
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Naomi Ishiguro hat eine wirklich spannende, nahbare Welt voller Magie, Technik und Göttern erschaffen. Besonders mochte ich die einzigartigen, unperfekten Charaktere, über deren Entscheidungen ich mir teilweise die Haare raufte.
Weniger gefallen hat mir das Pacing des Buches. Da die ganze Handlung innert wenigen Tagen passiert und die POVs innerhalb der Kapitel sehr herumspringen haben sich Handlungen teilweise aus mehreren Sichten wiederholt. Meiner Meinung nach, hätte man teile davon gut weglassen können und weniger Seiten, hätten dem Buch nicht geschadet.
Alles in allem aber ein tolles Debüt mit wahnsinnigem Potential.

4 stars
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3,5 Sterne

Ein wirklich schönes Buch. Ich hatte jedenfalls eine Menge Freude daran, die ganzen verschiedene Leute bei dem zu begleiten, was sie erleben.
Ich habe gesehen, dass das Buch als "Adult" bezeichnet wird (zumindest auf goodreads ist de so), und dem würde ich auf keinen Fall zustimmen, die YA-Vibes sind hier eindeutig stärker als alles andere, als jemand, der aber ganz gerne YA liest, fand ich das nicht sehr störend.
Auch finde ich, dass rein von den Ideen her das hier Six of Crows recht ähnlich ist. Was mich eindeutig mehr zum Lesen motiviert hat, weil ich die Dilogie damals richtig geliebt habe. In der Umsetzung ist es dann nicht ganz das gleiche, dennoch habe ich festgestellt, dass ich beim Lesen dann ganz viel verglichen habe. Bei einigem kam dieses Buch dann ganz gut weg (so habe ich immer damit gerechnet, dass es in allem ähnlich wie Six of Crows ist, und bei den ganzen Abweichungen war ich dann positiv überrascht), bei anderem nicht so gut (wenn mir ein bisschen mehr persönlicher Konflikt und Vergangenheit und so fehlten, was noch mehr Spannung hätte reinbringen können). Vieles davon hängt bestimmt damit zusammen, dass ich die Bücher einfach gar nicht hätte vergleichen sollen, also wer weiß, wie viel man auf meine Meinung geben kann, aber gerade das Vertrauen zwischen Figuren fand ich teils einfach ... zu leicht? Es ist eine bunt zusammengewürfelte Mischung, die sich am Ende für das gleiche Ziel einsetzt, ich hätte mir allerdings auch mehr Konflikte zwischen den einzelnen Personen gewünscht, und irgendwie wirkte es einfach sehr schnell wie ein perfektes "wir sind jetzt ein Team und arbeiten zusammen". Und dabei stimmt das faktisch nicht einmal oder nicht die ganze Zeit, aber trotzdem wirkte es einfach alles sehr vertraut und vertrauensvoll, und mir hat da was gefehlt auf jeden Fall.

Abgesehen davon fand ich aber vieles sehr ansprechend. Ich will nicht behaupten, dass ich das Ende nicht habe kommen sehen (gut, ich habe mir noch schlimmeres ausgemalt, aber auf jeden Fall habe ich den Plottwist kommen sehen und ich hätte halt nur gedacht, der würde noch weiter gehen, gerade wenn das Buch eigentlich nicht YA wäre), aber ich fand es trotzdem gut gemacht, und das zeigt ja, dass die Auflösung durchaus logisch war.
Teils habe ich bei der Welt vergessen, dass es eine moderne ist, die Fantasy und Sci Fi verbindet, sodass mich die Erwähnung von sowas wie Fotoapparaten manchmal komplett aus dem nichts getroffen hat, insgesamt fand ich aber die Verbindung von "echten" Sci Fi Elementen (ich weiß, theoretisch sprechen Fotos nicht gegen Sci-Fi, aber rein vom persönlichen Gefühl zählen die halt auch nicht dazu) und Magie gut gemacht.

Teils fand ich Entscheidungen der Figuren sehr fragwürdig (meine persönliche Meinung: Wenn dein Leben davon abhängt, lüg einfach. Sag du machst mit und such dann einen Ausweg, niemand zwingt dich, tatsächlich dein Wort zu halten), Großteils fand ich sie aber recht solide in dem, wie sie dargestellt waren, und gerade die Figuren, die sich länger kannten, hatten auch sehr lebendige Dynamiken, die ich den jeweiligen Leuten absolut abgekauft habe.
Insgesamt war es in meinen Augen bestimmt kein Meisterwerk, aber auf jeden Fall steckte sehr viel Potenzial und gute Ideen darin, und auch der Stil und die Figuren haben mir so gefallen, dass ich auf jeden Fall auch gespannt auf den Rest der Reihe bin, und ich zumindest stand jetzt auch auf jeden Fall weiterlesen wollen würde!

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Der Fantasyroman The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro erschien am 1. Juni 2026 im Eichborn Verlag und bildet den Auftakt einer Trilogie. Auf 640 Seiten begleiten wir die drei Geschwister Toshiko, Mei und Jun durch ihr Leben in Rainshadow City, einer faszinierenden, japanisch inspirierten Welt.

Besonders gut gefallen hat mir das Setting. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, die Welt vorzustellen, sodass man schnell ein Gefühl für die unterschiedlichen Lebensrealitäten bekommt. Während Kaiserin Asayo und ihr Sohn Haru in einem prachtvollen Palast mit weitläufigen Gärten leben, wachsen die drei Geschwister im sogenannten Halbmond des Hüters auf, einem abgeschotteten Küstenstreifen im Süden der Insel. Ein Stacheldrahtzaun trennt die beiden Welten voneinander und macht deutlich, dass die Bewohner des Halbmonds im Zentrum der Stadt nicht willkommen sind. Zusätzlich wird die Region von den Lucky Crows kontrolliert, die den Menschen das Leben mit ihren Methoden noch schwerer machen.

Richtig spannend wird es, als Toshiko bei einer Erkundung auf Ken Saito, den Anführer der Lucky Crows, trifft und ihm eine Drachenperle stiehlt. Nach und nach erfahren wir, welche Kräfte in dieser Perle stecken und welche Bedeutung sie für die Welt hat. Gleichzeitig lernen wir mehr über das Magiesystem, die Drachen und die geheimnisvollen Sonnengeister kennen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Wer umfangreiche Fantasywelten mag und Lust auf ein asiatisch inspiriertes Setting hat, sollte sich The Rainshadow Orphans unbedingt genauer anschauen. Für mich ein gelungener Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

4 stars
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The Rainshadow Orphans ist der spannende Auftakt, einer Scifi-Fantasy-Trilogie, die japanische Mythologie in einer ganz neuen Welt wiedergibt. Das Worldbuilding dafür ist wirklich gelungen, man merkt einfach, wie viel Arbeit und vor allem Recherche in diesem Buch steckt. Aber auch die äußere Aufmachung ist wunderschön. Vom Cover bis zum Farbschnitt, einfach was Besonderes fürs Auge, gerade wegen der Farbgestaltung.

Leider zieht sich die Geschichte etwas in die Länge, da hätte man meiner Meinung nach auch an einigen Stellen gut kürzen können. Dafür muss ich aber auf jeden Fall die Sprache und den Stil loben, die dieses Buch so lebhaft machen und den Leser durch szenische und atmosphärische Beschreibungen so richtig in die Handlung hineinziehen.

Für Fans von spektakulären Welt und großen Spannungsmomenten genau das Richtige, vor allem, wenn man sich in der japanischen Mythologie schon ein bisschen auskennt.

4 stars
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Eine interessante Mischung aus Fantasy, Spannung und Science Fiction Elementen trifft in The Rainshadow Orphans aufeinander. Die Geschichte nimmt einen bereits bei Seite eins in seinen Bann und lässt einen kaum noch los. Teilweise gibt es Stellen, die sich etwas ziehen, ist das Gesamtwerk aber einfach nur toll zu lesen.

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Was für ein grandioses Buch! Die Geschichte entführt uns nach Rainshadow City, einer düsteren und erbarmungslosen Metropole, in der Armut, Ungerechtigkeit und die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows den Alltag bestimmen. Mittendrin kämpfen die drei Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei ums nackte Überleben. Als Toshiko dem Anführer der kriminellen Bande eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt, tritt sie eine Lawine von Ereignissen los. Gleichzeitig lernen wir den Kaisersohn Haru und seine magischen Sonnengeister kennen, sowie den Geflüchteten Theo, der unfreiwillig in die Machenschaften der Stadt hineingezogen wird. Die Handlung hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist von der ersten Seite an super spannend, rasant und perfekt durchdacht. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Schicksale dieser so unterschiedlichen Charaktere nach und nach miteinander verwoben werden. Die Figuren sind allesamt extrem stark, vielschichtig und authentisch ausgearbeitet , man leidet, bangt und fiebert in dieser düsteren Atmosphäre richtig mit ihnen mit. Unterstützt wird das Ganze durch einen wunderbar flüssigen, bildhaften Schreibstil, der dafür sorgt, dass man regelrecht durch die Kapitel fliegt und das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Dieses Buch hat mir einfach unglaublich viel Spaß bereitet. Wer auf der Suche nach einer packenden, atmosphärischen Fantasy-Geschichte voller Intrigen, Magie und starker Charaktere ist, sollte hier unbedingt zugreifen. Ein absolutes Lese-Highlight, das Lust auf so viel mehr macht!

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„The Rainshadow Orphans“ ist der erste Band der Trilogie von der Autorin Naomi Ishiguro. Ich kannte diese Autorin bisher noch nicht und konnte mir unter dem Klappentext und Cover gar nicht so richtig vorstellen, wie die Geschichte sein wird. Allerdings konnte mich die Autorin mit einer Handlung überzeugen, die düster, spannend und vor allem mit starken und einzigartigen Charakteren glänzen kann.

Gerade die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei haben so einiges in sich und ihre Fähigkeiten ergänzen sie zu einen sehr funktionalen Team. Sie Kämpfen hauptsächlich gegen die Untergrundorganisation Lucky Crows, die in Rainshadow City für Schrecken sorgen. Dabei ist das Leben und Überleben jenseits des Palastes schon hart genug. Die Welt die hier die Autorin erstellt hat ist gezeichnet von historischen Einflüssen, aber auch mit sehr modernen Elementen wie Hacker, Drohnen usw. Dabei werden sogar auch die Menschen elektronisch kontrolliert und in ihren Bezirken quasi eingesperrt. Ich finde die Kombination wirklich gelungen und der Autorin gelingt es immer wieder sehr bildreich diese tolle Stadt zu beschreiben.

Die Handlung gerät ordentlich in Fahrt als Toshiko eine geheimnisvolle und magische Drachenperle stiehlt. Natürlich möchte der Anführer der Lucky Crows diese zurück haben und so laufen sie nicht nur vor dieser gefährlichen Organisation davon, sondern halten auch etwas in ihren Händen, dass ihr Leben und das aller in Rainbow City ändern könnte.

Dies ist wirklich ein sehr gelungener Auftaktband, der mich in seiner Vielseitigkeit und Spannung überzeugen konnte. Daher bekommt „The Rainshadow Orphans“ eine klare Leseempfehlung von mir.

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„The Rainshadow Orphans“ ist der erste Band der neuen Serie von der Autorin Naomi Ishiguro. Ich empfinde den ersten Band als gelungenen Auftakt einer neuen Fantasy Trilogie, der mit einer originellen Welt, sympathischen Figuren und einer abwechslungsreichen Geschichte überzeugt.

Die Charaktere sind mit sehr schnell ans Herz gewachsen, gerade auch da sie alle unterschiedliche Fähigkeiten und Ideen haben. Sie schaffen es zusammen in dieser tristen und gefährlichen Welt von Rainshadow City zu überleben. Die Welt ist ein Mix von historisch-japanischer Folklore, wie der Palast, aber es gibt auch sehr viele moderne Technologien, um die Menschen zu überwachen. Doch wirkt diese Kombi aus Fantasy, Dystopie und Science-Fiction von der Autorin durchdacht und glaubwürdig.

Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei erleben einiges in diesem Buch und Charakter wie Haru und Theo finde ich auch sehr gelungen. Die Gespräche und kleine Neckereien fand ich amüsant und doch bleibt die Geschichte düster und spannend.

Die Untergrundorganisation Lucky Crows sorgt bei der schon am Existenzlimit lebenden Bevölkerung für Schrecken. Sie sind skrupellos und haben bereits sehr viel Macht und Einfluss. Als Toshiko die Drachenperle von ihren Anführer stiehlt, finde er heraus, dass diese magisch ist und es scheint sich dadurch einiges zu ändern. Gerade hier finde ich auch die vielen Perspektivwechsel sehr gelungen.

Hin und wieder gab es einige Längen, die scheinbar dazu dienten den Charakteren mehr Spielraum zu geben um innerlich zu wachsen, immerhin wird es mehrere Bände geben und die Autorin hat sich nicht hetzten lassen hier bereits zum Ende zu kommen. Daher bin ich sehr gespannt was sie in den nächsten Bänden für uns noch alles bereit hält.

Insgesamt ist der Autorin ein spannender Auftakt gelungen, der mit einer düsteren Handlung, einer faszinierenden Welt und vor allem mit starken, vielschichtigen Charakteren überzeugt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr darauf, die Reihe weiterzuverfolgen. Leider ist der zweite Band noch nicht in englischer Sprache erschienen, sodass eine Fortsetzung sicher etwas auf sich warten lässt.

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„Wir können doch eine Familie und eine Gang sein, oder?“ In einer Ganz zu sein klingt spaßig, und in dieser dummen Stadt ist ja alles verboten, was einigermaßen Spaß macht.“
Seite 185

Armut und Bandenkriminalität sind außerhalb des prunkvollen Palastes in Rainshadow City an der Tagesordnung. Die drei Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei kämpfen gemeinsam ums Überleben in einer Welt, die sie nicht haben will, während Haru, der Sohn der Kaiserin Freundschaft mit Sonnengeistern schließt. Und dann ist da noch Theo, der Fremde mit den seltsamen Fähigkeiten.
Ihre aller Schicksale werden verwoben, als Toshiko eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt und dadurch eine Reihe von Ereignissen ins Rollen bringt.

„Pancakes kriegen das meiste wieder hin.“
Seite 42

Ich liebe Geschichten über Wahlgeschwister und Familien und diese drei sind wirklich eine gelungene Kombi ^^ Ein Nerd, ein liebevoller großer Bruder und Koch und eine Draufgängerin – was kann da schiefgehen? So ziemlich alles! Das Buch beginnt lockerleicht und humorvoll mit einem riskanten Raubzug, der anders ausgeht als gedacht.
Nach und nach wird es düsterer, Fantasy Elemente treffen auf Technik, dazu kommt Kriminalität und politische Intrigen im japanischen Setting. Durch die verschiedenen Figuren wird das Erzählen vielschichtig, aber auch verworren. Ich mochte den Einstieg in die Geschichte super gern, bin dann aber nach und nach etwas auf der Strecke geblieben, obwohl mir der Plot an sich gut gefallen hat. Ich kam mit dem Verhalten der Figuren hier und da nicht ganz hinterher und um Timon aus König der Löwen zu zitieren „Wo kommt auf einmal der Affe/Drache her?!“ Auch zum Setting und der politischen Situation hätte ich noch ein oder zwei Rückfragen.
Ich glaube als Teenager hätte ich das Buch sehr geliebt =)
Ein guter Plot, mit ein zwei Lücken, in einem düsteren, aber spannenden Setting in dem Elemente zusammentreffen, die hier wirklich cool kombiniert worden sind.

„Ich muss nicht darauf warten, dass mir etwas passiert. Ich habe die Wahl.“
Seite 70

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Ich wusste am Anfang ehrlich gesagt nicht so richtig, was mich bei The Rainshadow Orphans erwartet. Die ersten Kapitel fand ich etwas fordernd, weil man ziemlich direkt in diese ungewöhnliche Welt geworfen wird und sich vieles erst nach und nach erschließt. Aber genau das hat für mich am Ende auch den Reiz des Buches ausgemacht.

Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt und lebt nicht von pausenloser Action, sondern von ihren Figuren und der Welt, die Naomi Ishiguro erschafft. Alles wirkt ein bisschen geheimnisvoll und melancholisch, sodass ich irgendwann komplett darin versunken bin.

Toshiko mochte ich total, obwohl sie nicht immer einfache Entscheidungen trifft. Sie ist impulsiv, macht Fehler und wirkt gerade deshalb sehr menschlich. Haru hat mir ebenfalls gut gefallen, weil er eine ganz andere Sicht auf die Ereignisse mitbringt und der Geschichte einige meiner Lieblingsmomente beschert hat. Und Mochi, der Kater, ist einfach klasse. Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er wieder aufgetaucht ist – er gehört für mich einfach dazu.

Der Schreibstil ist bildhaft und nimmt sich Zeit. Das bedeutet aber auch, dass sich manche Abschnitte etwas ziehen. Mich hat das nicht wirklich gestört, weil ich die Figuren gerne begleitet habe und die Welt unglaublich spannend fand. Wer eine rasante Fantasy mit einem Plot-Twist nach dem anderen sucht, wird hier vielleicht nicht ganz glücklich. Wer aber gerne in eine Geschichte eintaucht und Wert auf Atmosphäre, interessante Charaktere und leise Zwischentöne legt, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.

Für mich war The Rainshadow Orphans ein ungewöhnlicher und stimmungsvoller Roman, der nach dem Zuschlagen noch eine ganze Weile im Kopf geblieben ist. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es mit den Figuren weitergeht.

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"The Rainshadow Orphans" ist ein wirklich gelungener Auftakt. Man fühlt sich tatsächlich wie in einen Ghibli-Film katatpultiert. Der Autorin gelingt es, eine fantastische Welt zu erschaffen, in welche viele Aspekte der asiatischen Mythologie verwebt werden. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man gespannt sein kann, wie es mit den Helden von Rainshadow Orphan weiter geht.

5 stars
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