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Buchcover für The Rainshadow Orphans

The Rainshadow Orphans

Roman – Exklusiver Motiv-Farbschnitt in der Erstauflage. Band 1

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Erscheinungstermin 01.06.2026 | Archivierungsdatum 16.08.2026


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Zum Inhalt

Mit Motiv-Farbschnitt in der Erstauflage

Das Leben ist nicht leicht in Rainshadow City. Jenseits des prunkvollen Palastes herrschen Armut und Ungerechtigkeit. Die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows verbreitet Angst und Schrecken.

In der düsteren Metropole kämpfen die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei ums Überleben - und um Gerechtigkeit. Derweil freundet sich Haru, der Sohn der skrupellosen Kaiserin, mit magischen Sonnengeistern an. Und Theo, der wie so viele andere auf illegalem Weg nach Rainshadow City gelangt ist, wird versehentlich in kriminelle Machenschaften verstrickt.

Ihre aller Schicksale werden verwoben, als Toshiko dem Anführer der Lucky Crows eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt und dadurch eine Reihe von Ereignissen ins Rollen bringt, die nicht nur das Leben der drei Geschwister gefährden, sondern das Schicksal von ganz Rainshadow City für immer verändern könnten.

»Ein Roman voller unvergesslicher Charaktere, erzählt in einem Tempo, das süchtig macht.« Samantha Shannon, Autorin von Der Orden des geheimen Baumes


Mit Motiv-Farbschnitt in der Erstauflage

Das Leben ist nicht leicht in Rainshadow City. Jenseits des prunkvollen Palastes herrschen Armut und Ungerechtigkeit. Die kriminelle Untergrundorganisation...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783847902331
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 640

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Das Buch hat mich positiv überrascht. Die düstere, faszinierende Welt von Rainshadow City zieht schnell in ihren Bann. Die Atmosphäre ist lebendig und bedrückend, mit einem starken Kontrast zwischen Reichtum und Armut. Die Charaktere, insbesondere die Dynamik zwischen Toshiko, Jun und Mei, sind authentisch und zeigen Zusammenhalt. Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, kombiniert Fantasy Elemente mit einer rauen, dystopischen Umgebung. Insgesamt ein spannendes, emotionales und gut geschriebenes Buch, das ich weiterempfehlen würde, besonders für Liebhaber düsterer Geschichten mit mehreren Perspektiven.

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4 stars

Dieses Buch ist tatsächlich wie ein Ghibli-Film zu lesen. Die ganze Zeit habe ich mir gedacht, wie das alles wohl in dem wundervollen Stil von Hayao Miyazaki aussehen würde.
Die Welt und die Charaktere haben mich komplett in ihren Bann gezogen und am liebsten würde ich jetzt sofort Band 2 lesen, damit ich weiß, wie es weitergeht! Vor allem die Geschwister und Haru mochte ich wirklich sehr gerne. Die Sensei ist ein Bösewicht, den ich nur zu gerne nicht leiden kann und ich bin mir leider nicht mal komplett sicher, ob sie auch wirklich nur böse ist... Menschen sind ja nun mal wesentlich vielschichtiger und niemand hat nur gute und böse Seiten.
Gerade diese Balance hat die Charaktere für mich sehr glaubhaft gemacht.
Eine tolle Fantasywelt, die nicht nur "einfach cozy" ist. Toll auch für Fantasy-Neulinge denke ich. Ich freue mich mega, wenn es dann im Laden steht und wenn es weitergeht!

4 stars
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Ich glaube, ich habe selten ein Fantasybuch so schnell beendet wie „The Rainshadow Orphans“ von Naomi Ishiguro. 🥹🐉✨

Dieses Buch hat sich für mich wirklich angefühlt wie ein Ghibli-Film in Buchform. Beim Lesen hatte ich ständig diese besondere Mischung aus Magie, Melancholie, Wärme und Abenteuergefühl, die mich komplett in die Geschichte gezogen hat. ❤️

Dabei sind die Kapitel zwar ziemlich lang, aber durch die vielen kurzen Abschnitte und die unterschiedlichen POVs bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Normalerweise brauche ich bei vielen Sichtweisen manchmal etwas länger, um reinzukommen, aber hier hat einfach jede Perspektive funktioniert und etwas Eigenes zur Geschichte beigetragen. ✨

Vor allem die Charaktere haben mein Herz komplett erobert. Wirklich jeder fühlt sich lebendig und liebevoll geschrieben an. Haru!!! 😭 Ich habe ihn so unglaublich ins Herz geschlossen. Aber auch die Dynamik zwischen Toshiko, Jun und Mei fand ich wunderschön und gleichzeitig oft richtig emotional und herzzereißend! ❤️ Zudem konnte ich mich in vielen Momenten auch so gut mit Theo identifizieren und seinen Zwiespalt förmlich fühlen!...

Und können wir bitte kurz über diesen Kater reden?? Wie süß kann ein Buchcharakter eigentlich sein?🥹

Außerdem war das Worldbuilding einfach wahnsinnig gut. Rainshadow City fühlt sich so lebendig an — gleichzeitig wunderschön und düster, voller Magie, Armut, Ungerechtigkeit und gefährlicher Geheimnisse. Besonders die Gesellschaftskritik fand ich richtig stark eingebunden, weil sie nie aufgesetzt wirkte, sondern ein ganz natürlicher Teil dieser Welt war.

Und dann natürlich noch: Drachen. 🐉✨ Braucht man eigentlich mehr?

Für mich hatte das Buch einfach alles: tolle Charaktere, eine magische Atmosphäre, spannende Entwicklungen und eine Welt, in der ich komplett versinken konnte. Der Einstieg war direkt unglaublich stark und danach wollte ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich bin jetzt auf jeden Fall ein riesiger Fan und brauche definitiv schnell den zweiten Teil, um wieder in die Welt versinken zu können 🐉📚

5 stars
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Naomi Ishiguro erzählt in "The Rainshadow Orphans* eine Geschichte am Übergang zwischen Fantasy und Science Fiction, zwischen Traum und Dystopie. Das bunte Cover verbirgt die gesellschaftskritische Note und ernsthafte Kritik an Herrschaftssystemen in einem zauberhaften asiatischen Setting inklusive Drachen und Seelenwesen anstelle von mächtigen Göttern und einem kindlichen Kaiser mit einem Willen zum Wandel. Sprachlich ist der Text gelungen und durch die polyperspektivische Anlage werden die Figuren ambivalent gezeichnet, Verhalten und Antriebe von innen wie außen gezeigt.
Ein episches Lesevergnügen und Anstoßgeber zu wichtigen Gedanken über Ausgrenzung, Reichtum und Armut, Machtgefälle und Umweltverschmutzung, Abhängigkeit und freiem Willen. Und die Dialoge bleiben dazwischen amüsant und tiefsinnig zugleich.

5 stars
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Tolle Mischung aus Fantasy und Dystopie

Wieso sieht man dieses Buch so selten auf Social Media? Das Cover hat mich irgendwie angesprochen, vor allem, da der Schutzumschlag aus besonderem Papier besteht, das schimmert und mehr Struktur hat. Und als ich dann den Klappentext gelesen habe, war es um mich geschehen. Die Geschichte ist so cool, sie verbindet Fantasy mit Dystopie und mythologischen Elementen. Ich fand die Welt, in der es Sonnengeister, aber auch Roboter gibt, so cool. Außerdem mochte ich die Hauptfiguren sehr gerne. Sie sind alle sehr unterschiedlich, kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, sind unterschiedlich aufgewachsen und verfolgen unterschiedliche Ziele. Durch die Kapitelstruktur war ich manchmal erst ein wenig unsicher, von wem ich gerade lese, was ein bisschen verwirrend war, aber an sich mochte ich alle Perspektiven sehr gerne. Außerdem fand ich die Geschichte sehr unvorhersehbar, es passieren immer wieder überraschende Plot-Twists und ich habe wirklich viel Spaß beim Lesen gehabt.

4 stars
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4 stars

Also das ist echt ein Brocken von Buch, aber es lohnt sich definitiv.

Ishiguro hat eine einzigartige, atmosphärische und gefühlvolle Welt mit asiatisch inspiriertem Setting erschaffen. Diese wird von außergewöhnlichen, zugleich liebenswerten mythischen Kreaturen sowie greifbaren und facettenreichen Charakteren bevölkert. Der Schreibstil ist dabei angenehm leicht und flüssig. Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin die verschiedenen POVs miteinander verwebt und dadurch der Geschichte zusätzliche Tiefe und Lebendigkeit verleiht.

Ein zentrales Thema des Romans sind Werte und die Frage, was Menschen antreibt. Jeder Charakter verfolgt eigene Ziele und Motive, doch Familie, Freundschaft, Vertrauen und moralische Entscheidungen stehen hier stets im Mittelpunkt.

Das Buch trifft immer wieder emotionale Töne, ohne jemals belehrend zu wirken. Ich hatte beim Lesen durchweg viel Freude. Zwar gibt es vereinzelt kleinere Längen, diese fallen angesichts der insgesamt starken Geschichte jedoch kaum ins Gewicht. Daher spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.

Und können wir bitte kurz über die Gestaltung sprechen? Das Buch ist einfach wunderschön. Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt sind absolut gelungen und machen es zu einem echten Blickfang im Regal.

4 stars
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Seit dem Tod ihrer Tante müssen sich die Ziehgeschwister Toshiko, Jun und Mei Kawakami allein durchschlagen, ihren Lebensunterhalt bestreiten sie mit Raubzügen. Als Toshiko sich in den Palastgarten schleicht und einem hochrangigen Mitglied der Untergrundorganisation "Lucky Crows" eine geheimnisvolle Perle stiehlt, zieht sie die Aufmerksamkeit der gesamten Gang auf sich und ihre Familie.

Theo, der seit der Flucht aus seiner Heimat gezwungen ist, in den unteren Reihen der Lucky Crows zu arbeiten, erhält aufgrund seiner besonderen Kräfte einen ganz speziellen Auftrag. Wenn es ihm nicht gelingt, Toshiko die Drachenperle abzunehmen, steht sein eigenes Leben auf dem Spiel. Und während er, genau wie die Kawakamis, glaubt, nur ein kleines Licht in Rainshadow City zu sein, setzen sie damit ungeahnte Ereignisse in Gang, die sowohl ihr eigenes Leben, als auch die Machtstrukturen der gesamten Metropole in Gefahr bringen.

"The Rainshadow Orphans" von Naomi Ishiguro ist eine fesselnde Fantasy-Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert hat. Ohne großes Vorgeplänkel wurde ich in Toshikos Mission hinein geworfen, deren Ziel zwar darin besteht, dem Lucky-Crows-Anführer einen Ring zu entwenden, schlussendlich aber auf den spontanen Diebstahl der Drachenperle hinaus läuft. Unterstützt wird sie dabei von Mei, die zuhause am Computer sitzt und Toshiko Anweisungen per Ohrknopf gibt. Dadurch hatte ich den Eindruck, die beiden Schwestern schnell kennen zu lernen, bei dem zurückhaltenden Jun hat es etwas länger gedauert, ehe ich mir ein Bild seiner Persönlichkeit machen konnte. Dennoch waren mir alle Kawakamis bald ans Herz gewachsen, auch Theo fand ich trotz seiner ambivalenten Loyalitäten sympathisch. Sie alle und sämtliche andere Figuren im Buch waren für mich authentisch und umfassend charakterisiert, so dass ich sie emotional ständig begleitet habe.

Der mitreißende Schreibstil ließ für mich keine Wünsche offen, einmal begonnen, mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb eines langen Wochenendes durch gelesen. Vor dem dystopisch anmutenden Hintergrund vermischen sich technischer Fortschritt und geheimnisvolle Magie, trotz aller Gegensätzlichkeiten hat sich das Gesamtbild für mich ausgewogen und stimmig angefühlt. Die Spannung hielt sich auf einem angenehmen Niveau, so dass ich ein wunderbares, unterhaltsames Leseerlebnis hatte. Und obwohl am Ende ein Handlungsstrang offen blieb, der den Folgeband anteasert, wurde der Großteil der Ereignisse zu einem zufrieden stellenden Abschluss gebracht, nach meinem Empfinden könnte dieser Reihenauftakt auch als Standalone gelesen werden. Diese ganz besondere Lektüre empfehle ich an alle Fantasy-Freunde weiter.

Fazit: Der dystopisch anmutende Auftaktband, in dem sich Magie in einer Welt voll technischer Errungenschaften zeigt, hat mich sofort in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr los gelassen, so dass ich dafür eine begeisterte Leseempfehlung ausspreche.

5 stars
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„The Rainshadow Orphans“ von Naomi Ishiguro ist der erste Band einer Fantasy-Trilogie und hat mich mit seinem geschickten Worldbuilding, seinen vielschichtigen Figuren und seiner spannenden Handlung schnell in den Bann gezogen.

Die Geschichte wird aus zahlreichen Perspektiven in der dritten Person erzählt. Obwohl es eine große Anzahl an Figuren gibt, fiel es mir überraschend leicht, den Überblick zu behalten. Die Charaktere sind klar voneinander abgegrenzt und besitzen jeweils eine eigene Stimme und Motivation, sodass ich mich schnell in die verschiedenen Handlungsstränge einfinden konnte.
Im Mittelpunkt steht unter anderem die 17-jährige Toshiko, die als Flüchtling mit ihren Wahlgeschwistern in Rainshadow City lebt. Um zu überleben, halten sie sich mit Diebstählen über Wasser. Als Toshiko bei einem ihrer Coups die Drachenperle eines hochrangigen Mitglieds des mächtigen Gangsterclans der Stadt stiehlt, geraten sie und ihre Geschwister ins Visier gefährlicher Verfolger. Gleichzeitig stoßen sie auf ein Geheimnis, das nicht nur sie, sondern den gesamten Halbmond, in dem die Flüchtlinge von Rainshadow City leben, bedroht.

Ein weiterer Erzählstrang begleitet den zehnjährigen Haru, den Sohn der Kaiserin. Obwohl er noch jung ist, wirkt er bemerkenswert klug und reif. Durch ihn erfährt man auf spielerische Weise viel über die Magie und die Besonderheiten dieser Welt. Als Haru entdeckt, dass er Sonnenwesen sehen kann, beginnt er zugleich zu erkennen, wie grausam die Herrschaft seiner Mutter tatsächlich ist.

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus asiatisch inspirierter Fantasy und dystopischen Elementen. Themen wie Technisierung, Armut, Vertreibung, Migration und Found Family werden auf interessante Weise in die Handlung eingebunden. Gleichzeitig bevölkern Drachen, Sonnenwesen und andere fantastische Elemente diese Welt und sorgen für eine spannende Atmosphäre.

Das Worldbuilding ist insgesamt sehr stark. Vor allem der Palast und die Strukturen der herrschenden Technokratie werden lebendig und detailliert dargestellt. Auch die fantastischen Wesen konnte ich mir sehr gut vorstellen. Lediglich der Halbmond hätte für meinen Geschmack etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Da Armut, Perspektivlosigkeit und Vertreibung eine wichtige Rolle spielen, hätte ich mir hier noch ausführlichere Beschreibungen gewünscht, um die Lebensrealität der Menschen dort noch greifbarer zu machen.

Der Aufbau des Romans hat mir überwiegend gefallen. Die Kapitel und Unterkapitel sind oft sehr kurz und wechseln zügig zwischen den verschiedenen Handlungssträngen. Manchmal empfand ich das als etwas anstrengend, weil ich gerade in einer Szene angekommen war und schon wieder zu einer anderen Figur wechseln musste. Gleichzeitig sorgen die häufigen Perspektivwechsel für zahlreiche Cliffhanger, die die Spannung konstant hochhalten. In dieser Hinsicht erinnerte mich der Roman stellenweise an die Artemis-Fowl-Reihe von Eoin Colfer, die ebenfalls mit vielen parallel verlaufenden Handlungssträngen arbeitet.

Die Geschichte entwickelt sich insgesamt eher langsam, nimmt sich Zeit für Figuren und Weltaufbau und entfaltet ihre größeren Zusammenhänge nach und nach. Gegen Ende steigert sich das Tempo jedoch deutlich und mündet in eine große, packende Schlacht, die durch die ständigen Perspektivwechsel zusätzlich an Dynamik gewinnt. Während im Verlauf der Handlung viel für mich vorhersehbares eintraf, konnten mich doch einige Wendungen der Schlacht überraschen.

Insgesamt ist „The Rainshadow Orphans“ ein gelungener Auftakt mit interessanten Figuren, einer faszinierenden Welt und vielen spannenden Ideen. Trotz kleinerer Kritikpunkte beim Worldbuilding des Halbmonds und der teilweise sehr häufigen Perspektivwechsel hat mich die Geschichte überzeugt. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung in den Folgebänden weiterentwickelt, und werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

4 stars
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Faszinierende Welt, die zum Entdecken einlädt

In The Rainshadow Orphans führt Naomi Ishiguro ihre Leser nach Rainshadow City, eine außergewöhnliche Welt, in der futuristische Technologie auf Magie und japanisch inspirierte Mythologie trifft. Im Mittelpunkt stehen mehrere junge Protagonisten, deren Wege sich nach einem folgenschweren Diebstahl kreuzen. Während sie mit Armut, Machtmissbrauch, kriminellen Organisationen und ihren eigenen Entscheidungen ringen, geraten sie immer tiefer in Ereignisse, die das Schicksal der gesamten Stadt verändern könnten.

Dieser Reihenauftakt lebt vor allem von seinem außergewöhnlichen Worldbuilding, denn die Mischung aus Fantasy, Dystopie, moderner Technologie und asiatischen Einflüssen wirkt frisch und hebt sich angenehm von vielen anderen Fantasyromanen ab. Rainshadow City fühlt sich lebendig an und lädt dazu ein, immer mehr über diese faszinierende Welt zu erfahren. Doch auch die Figuren selbst überzeugen, denn jede bringt ihre eigene Geschichte, Persönlichkeit und Motivation mit, wodurch die verschiedenen Perspektiven abwechslungsreich bleiben. Hier macht vor allem ihre Entwicklung und die Beziehungen untereinander machen neugierig auf die Fortsetzung. Der Schreibstil selbst ist flüssig und atmosphärisch, nimmt sich aber bewusst Zeit für den Weltenaufbau. Dadurch entwickelt sich die Handlung zunächst eher gemächlich und verlangt etwas Geduld. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einer vielschichtigen Geschichte belohnt, die nach und nach an Spannung gewinnt und immer neue Facetten ihrer Welt offenbart. Außerdem ist die Verbindung von fantastischen Elementen mit aktuellen Themen wie sozialer Ungleichheit, Machtmissbrauch und dem verantwortungsvollen Umgang mit Technologie wirklich gut gelungen.

Ein starker Auftakt für alle, die gerne in ungewöhnliche Fantasywelten eintauchen. Man benötigt zu Beginn etwas Geduld, wird aber im Verlauf mit einer originellen Welt und vielschichtigen Figuren belohnt, sowie mit einer Atmosphäre, die noch lange nach dem Lesen nachwirkt und große Vorfreude auf den nächsten Band weckt.

4 stars
4 stars
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4 stars

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich durchaus gut lesen. Allerdings habe ich eine Weile gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, was jedoch an den vielen verschiedenen Charakteren lag.

Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der verschiedenen Hauptfiguren, die jeder für sich ganz interessant waren. Vor allem Haru fand ich persönlich sehr interessant. Die Wahlgeschwister dagegen lockern die Stimmung immer wieder auf.

Die verschiedenen Handlungsstränge haben mich anfangs ein wenig verwirrt, doch im späteren Verlauf fügen sich diese immer mehr zusammen und heraus kommt eine spannende und ungewöhnliche Geschichte.

Fazit: Eine interessante und ungewöhnliche Geschichte mit einer düsteren Atmosphäre, Magie und Spannung.

4 stars
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Eine berührende, atmosphärische und außergewöhnliche Geschichte, die lange nachhallt

Dieses Buch hatte mich direkt neugierig gemacht, ich kannte die Autorin nicht und Cover sowie Klappentext wirkten außergewöhnlich und das trifft auf dieses Buch auch perfekt zu!

The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro ist ein Roman, der sich nicht in eine Schublade stecken lässt. Er verbindet fantastische Elemente mit einer zutiefst menschlichen Geschichte über Identität, Zugehörigkeit, Verlust, Hoffnung und den Wunsch, seinen eigenen Platz in der Welt zu finden. Dabei erschafft die Autorin eine faszinierende Atmosphäre, die gleichermaßen geheimnisvoll, poetisch und emotional ist.

Naomi Ishiguro beweist mit ihrem Schreibstil ein außergewöhnliches Gespür für Sprache und Stimmung. Sie schreibt bildhaft, elegant und gleichzeitig angenehm flüssig. Besonders beeindruckend ist, wie sie leise, nachdenkliche Momente mit spannenden Entwicklungen verbindet. Ihre Sprache wirkt modern, feinfühlig und voller kleiner Details, die den Figuren und der Welt zusätzliche Tiefe verleihen.

Die Grundidee des Buches ist originell und hebt sich deutlich von vielen anderen Fantasy- und Zukunftsromanen ab. Ohne auf spektakuläre Effekte angewiesen zu sein, entwickelt sich eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und immer wieder neue Fragen aufwirft.

Die Protagonistinnen und Protagonisten wirken glaubwürdig, vielschichtig und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte auf nachvollziehbare Weise weiter. Jeder trägt eigene Ängste, Hoffnungen und innere Konflikte mit sich, wodurch sie sehr menschlich erscheinen. Besonders gelungen ist die emotionale Entwicklung der Figuren. Freundschaft, Vertrauen, Mut und Selbstfindung stehen immer wieder im Mittelpunkt und machen die Geschichte zu einer intensiven Reise. Viele Begegnungen wirken authentisch und hinterlassen einen bleibenden Eindruck, weil sie zeigen, wie wichtig Zusammenhalt selbst in schwierigen Zeiten ist.

Während des Lesens wechseln sich Staunen, Mitgefühl, Spannung und Nachdenklichkeit immer wieder ab. Einige Szenen berühren tief, andere lassen einen schmunzeln oder neugierig weiterlesen. Zudem hat mich die geschaffene Welt einfach gefesselt und fasziniert. Das Buch hatte eine kräftige Sogwirkung, auch wenn mir das reinkommen anfangs schwer fiel.

Wer Charakterentwicklung, poetische Sprache und Geschichten liebt, die sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ich kann The Rainshadow Orphans daher uneingeschränkt empfehlen. Naomi Ishiguro erzählt eine bewegende, kluge und atmosphärisch dichte Geschichte, die mit ihrer Originalität, ihren liebenswerten Figuren und ihrer emotionalen Tiefe überzeugt. Ein Roman, der das Herz berührt, den Blick auf Zusammenhalt und Menschlichkeit lenkt und noch lange nach der letzten Seite nachklingt.

5 stars
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Naomi Ishiguro hat eine wirklich spannende, nahbare Welt voller Magie, Technik und Göttern erschaffen. Besonders mochte ich die einzigartigen, unperfekten Charaktere, über deren Entscheidungen ich mir teilweise die Haare raufte.
Weniger gefallen hat mir das Pacing des Buches. Da die ganze Handlung innert wenigen Tagen passiert und die POVs innerhalb der Kapitel sehr herumspringen haben sich Handlungen teilweise aus mehreren Sichten wiederholt. Meiner Meinung nach, hätte man teile davon gut weglassen können und weniger Seiten, hätten dem Buch nicht geschadet.
Alles in allem aber ein tolles Debüt mit wahnsinnigem Potential.

4 stars
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3,5 Sterne

Ein wirklich schönes Buch. Ich hatte jedenfalls eine Menge Freude daran, die ganzen verschiedene Leute bei dem zu begleiten, was sie erleben.
Ich habe gesehen, dass das Buch als "Adult" bezeichnet wird (zumindest auf goodreads ist de so), und dem würde ich auf keinen Fall zustimmen, die YA-Vibes sind hier eindeutig stärker als alles andere, als jemand, der aber ganz gerne YA liest, fand ich das nicht sehr störend.
Auch finde ich, dass rein von den Ideen her das hier Six of Crows recht ähnlich ist. Was mich eindeutig mehr zum Lesen motiviert hat, weil ich die Dilogie damals richtig geliebt habe. In der Umsetzung ist es dann nicht ganz das gleiche, dennoch habe ich festgestellt, dass ich beim Lesen dann ganz viel verglichen habe. Bei einigem kam dieses Buch dann ganz gut weg (so habe ich immer damit gerechnet, dass es in allem ähnlich wie Six of Crows ist, und bei den ganzen Abweichungen war ich dann positiv überrascht), bei anderem nicht so gut (wenn mir ein bisschen mehr persönlicher Konflikt und Vergangenheit und so fehlten, was noch mehr Spannung hätte reinbringen können). Vieles davon hängt bestimmt damit zusammen, dass ich die Bücher einfach gar nicht hätte vergleichen sollen, also wer weiß, wie viel man auf meine Meinung geben kann, aber gerade das Vertrauen zwischen Figuren fand ich teils einfach ... zu leicht? Es ist eine bunt zusammengewürfelte Mischung, die sich am Ende für das gleiche Ziel einsetzt, ich hätte mir allerdings auch mehr Konflikte zwischen den einzelnen Personen gewünscht, und irgendwie wirkte es einfach sehr schnell wie ein perfektes "wir sind jetzt ein Team und arbeiten zusammen". Und dabei stimmt das faktisch nicht einmal oder nicht die ganze Zeit, aber trotzdem wirkte es einfach alles sehr vertraut und vertrauensvoll, und mir hat da was gefehlt auf jeden Fall.

Abgesehen davon fand ich aber vieles sehr ansprechend. Ich will nicht behaupten, dass ich das Ende nicht habe kommen sehen (gut, ich habe mir noch schlimmeres ausgemalt, aber auf jeden Fall habe ich den Plottwist kommen sehen und ich hätte halt nur gedacht, der würde noch weiter gehen, gerade wenn das Buch eigentlich nicht YA wäre), aber ich fand es trotzdem gut gemacht, und das zeigt ja, dass die Auflösung durchaus logisch war.
Teils habe ich bei der Welt vergessen, dass es eine moderne ist, die Fantasy und Sci Fi verbindet, sodass mich die Erwähnung von sowas wie Fotoapparaten manchmal komplett aus dem nichts getroffen hat, insgesamt fand ich aber die Verbindung von "echten" Sci Fi Elementen (ich weiß, theoretisch sprechen Fotos nicht gegen Sci-Fi, aber rein vom persönlichen Gefühl zählen die halt auch nicht dazu) und Magie gut gemacht.

Teils fand ich Entscheidungen der Figuren sehr fragwürdig (meine persönliche Meinung: Wenn dein Leben davon abhängt, lüg einfach. Sag du machst mit und such dann einen Ausweg, niemand zwingt dich, tatsächlich dein Wort zu halten), Großteils fand ich sie aber recht solide in dem, wie sie dargestellt waren, und gerade die Figuren, die sich länger kannten, hatten auch sehr lebendige Dynamiken, die ich den jeweiligen Leuten absolut abgekauft habe.
Insgesamt war es in meinen Augen bestimmt kein Meisterwerk, aber auf jeden Fall steckte sehr viel Potenzial und gute Ideen darin, und auch der Stil und die Figuren haben mir so gefallen, dass ich auf jeden Fall auch gespannt auf den Rest der Reihe bin, und ich zumindest stand jetzt auch auf jeden Fall weiterlesen wollen würde!

4 stars
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Der Fantasyroman The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro erschien am 1. Juni 2026 im Eichborn Verlag und bildet den Auftakt einer Trilogie. Auf 640 Seiten begleiten wir die drei Geschwister Toshiko, Mei und Jun durch ihr Leben in Rainshadow City, einer faszinierenden, japanisch inspirierten Welt.

Besonders gut gefallen hat mir das Setting. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, die Welt vorzustellen, sodass man schnell ein Gefühl für die unterschiedlichen Lebensrealitäten bekommt. Während Kaiserin Asayo und ihr Sohn Haru in einem prachtvollen Palast mit weitläufigen Gärten leben, wachsen die drei Geschwister im sogenannten Halbmond des Hüters auf, einem abgeschotteten Küstenstreifen im Süden der Insel. Ein Stacheldrahtzaun trennt die beiden Welten voneinander und macht deutlich, dass die Bewohner des Halbmonds im Zentrum der Stadt nicht willkommen sind. Zusätzlich wird die Region von den Lucky Crows kontrolliert, die den Menschen das Leben mit ihren Methoden noch schwerer machen.

Richtig spannend wird es, als Toshiko bei einer Erkundung auf Ken Saito, den Anführer der Lucky Crows, trifft und ihm eine Drachenperle stiehlt. Nach und nach erfahren wir, welche Kräfte in dieser Perle stecken und welche Bedeutung sie für die Welt hat. Gleichzeitig lernen wir mehr über das Magiesystem, die Drachen und die geheimnisvollen Sonnengeister kennen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Wer umfangreiche Fantasywelten mag und Lust auf ein asiatisch inspiriertes Setting hat, sollte sich The Rainshadow Orphans unbedingt genauer anschauen. Für mich ein gelungener Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

4 stars
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The Rainshadow Orphans ist der spannende Auftakt, einer Scifi-Fantasy-Trilogie, die japanische Mythologie in einer ganz neuen Welt wiedergibt. Das Worldbuilding dafür ist wirklich gelungen, man merkt einfach, wie viel Arbeit und vor allem Recherche in diesem Buch steckt. Aber auch die äußere Aufmachung ist wunderschön. Vom Cover bis zum Farbschnitt, einfach was Besonderes fürs Auge, gerade wegen der Farbgestaltung.

Leider zieht sich die Geschichte etwas in die Länge, da hätte man meiner Meinung nach auch an einigen Stellen gut kürzen können. Dafür muss ich aber auf jeden Fall die Sprache und den Stil loben, die dieses Buch so lebhaft machen und den Leser durch szenische und atmosphärische Beschreibungen so richtig in die Handlung hineinziehen.

Für Fans von spektakulären Welt und großen Spannungsmomenten genau das Richtige, vor allem, wenn man sich in der japanischen Mythologie schon ein bisschen auskennt.

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Eine interessante Mischung aus Fantasy, Spannung und Science Fiction Elementen trifft in The Rainshadow Orphans aufeinander. Die Geschichte nimmt einen bereits bei Seite eins in seinen Bann und lässt einen kaum noch los. Teilweise gibt es Stellen, die sich etwas ziehen, ist das Gesamtwerk aber einfach nur toll zu lesen.

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Was für ein grandioses Buch! Die Geschichte entführt uns nach Rainshadow City, einer düsteren und erbarmungslosen Metropole, in der Armut, Ungerechtigkeit und die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows den Alltag bestimmen. Mittendrin kämpfen die drei Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei ums nackte Überleben. Als Toshiko dem Anführer der kriminellen Bande eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt, tritt sie eine Lawine von Ereignissen los. Gleichzeitig lernen wir den Kaisersohn Haru und seine magischen Sonnengeister kennen, sowie den Geflüchteten Theo, der unfreiwillig in die Machenschaften der Stadt hineingezogen wird. Die Handlung hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist von der ersten Seite an super spannend, rasant und perfekt durchdacht. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Schicksale dieser so unterschiedlichen Charaktere nach und nach miteinander verwoben werden. Die Figuren sind allesamt extrem stark, vielschichtig und authentisch ausgearbeitet , man leidet, bangt und fiebert in dieser düsteren Atmosphäre richtig mit ihnen mit. Unterstützt wird das Ganze durch einen wunderbar flüssigen, bildhaften Schreibstil, der dafür sorgt, dass man regelrecht durch die Kapitel fliegt und das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Dieses Buch hat mir einfach unglaublich viel Spaß bereitet. Wer auf der Suche nach einer packenden, atmosphärischen Fantasy-Geschichte voller Intrigen, Magie und starker Charaktere ist, sollte hier unbedingt zugreifen. Ein absolutes Lese-Highlight, das Lust auf so viel mehr macht!

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„The Rainshadow Orphans“ ist der erste Band der Trilogie von der Autorin Naomi Ishiguro. Ich kannte diese Autorin bisher noch nicht und konnte mir unter dem Klappentext und Cover gar nicht so richtig vorstellen, wie die Geschichte sein wird. Allerdings konnte mich die Autorin mit einer Handlung überzeugen, die düster, spannend und vor allem mit starken und einzigartigen Charakteren glänzen kann.

Gerade die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei haben so einiges in sich und ihre Fähigkeiten ergänzen sie zu einen sehr funktionalen Team. Sie Kämpfen hauptsächlich gegen die Untergrundorganisation Lucky Crows, die in Rainshadow City für Schrecken sorgen. Dabei ist das Leben und Überleben jenseits des Palastes schon hart genug. Die Welt die hier die Autorin erstellt hat ist gezeichnet von historischen Einflüssen, aber auch mit sehr modernen Elementen wie Hacker, Drohnen usw. Dabei werden sogar auch die Menschen elektronisch kontrolliert und in ihren Bezirken quasi eingesperrt. Ich finde die Kombination wirklich gelungen und der Autorin gelingt es immer wieder sehr bildreich diese tolle Stadt zu beschreiben.

Die Handlung gerät ordentlich in Fahrt als Toshiko eine geheimnisvolle und magische Drachenperle stiehlt. Natürlich möchte der Anführer der Lucky Crows diese zurück haben und so laufen sie nicht nur vor dieser gefährlichen Organisation davon, sondern halten auch etwas in ihren Händen, dass ihr Leben und das aller in Rainbow City ändern könnte.

Dies ist wirklich ein sehr gelungener Auftaktband, der mich in seiner Vielseitigkeit und Spannung überzeugen konnte. Daher bekommt „The Rainshadow Orphans“ eine klare Leseempfehlung von mir.

5 stars
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„The Rainshadow Orphans“ ist der erste Band der neuen Serie von der Autorin Naomi Ishiguro. Ich empfinde den ersten Band als gelungenen Auftakt einer neuen Fantasy Trilogie, der mit einer originellen Welt, sympathischen Figuren und einer abwechslungsreichen Geschichte überzeugt.

Die Charaktere sind mit sehr schnell ans Herz gewachsen, gerade auch da sie alle unterschiedliche Fähigkeiten und Ideen haben. Sie schaffen es zusammen in dieser tristen und gefährlichen Welt von Rainshadow City zu überleben. Die Welt ist ein Mix von historisch-japanischer Folklore, wie der Palast, aber es gibt auch sehr viele moderne Technologien, um die Menschen zu überwachen. Doch wirkt diese Kombi aus Fantasy, Dystopie und Science-Fiction von der Autorin durchdacht und glaubwürdig.

Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei erleben einiges in diesem Buch und Charakter wie Haru und Theo finde ich auch sehr gelungen. Die Gespräche und kleine Neckereien fand ich amüsant und doch bleibt die Geschichte düster und spannend.

Die Untergrundorganisation Lucky Crows sorgt bei der schon am Existenzlimit lebenden Bevölkerung für Schrecken. Sie sind skrupellos und haben bereits sehr viel Macht und Einfluss. Als Toshiko die Drachenperle von ihren Anführer stiehlt, finde er heraus, dass diese magisch ist und es scheint sich dadurch einiges zu ändern. Gerade hier finde ich auch die vielen Perspektivwechsel sehr gelungen.

Hin und wieder gab es einige Längen, die scheinbar dazu dienten den Charakteren mehr Spielraum zu geben um innerlich zu wachsen, immerhin wird es mehrere Bände geben und die Autorin hat sich nicht hetzten lassen hier bereits zum Ende zu kommen. Daher bin ich sehr gespannt was sie in den nächsten Bänden für uns noch alles bereit hält.

Insgesamt ist der Autorin ein spannender Auftakt gelungen, der mit einer düsteren Handlung, einer faszinierenden Welt und vor allem mit starken, vielschichtigen Charakteren überzeugt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr darauf, die Reihe weiterzuverfolgen. Leider ist der zweite Band noch nicht in englischer Sprache erschienen, sodass eine Fortsetzung sicher etwas auf sich warten lässt.

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„Wir können doch eine Familie und eine Gang sein, oder?“ In einer Ganz zu sein klingt spaßig, und in dieser dummen Stadt ist ja alles verboten, was einigermaßen Spaß macht.“
Seite 185

Armut und Bandenkriminalität sind außerhalb des prunkvollen Palastes in Rainshadow City an der Tagesordnung. Die drei Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei kämpfen gemeinsam ums Überleben in einer Welt, die sie nicht haben will, während Haru, der Sohn der Kaiserin Freundschaft mit Sonnengeistern schließt. Und dann ist da noch Theo, der Fremde mit den seltsamen Fähigkeiten.
Ihre aller Schicksale werden verwoben, als Toshiko eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt und dadurch eine Reihe von Ereignissen ins Rollen bringt.

„Pancakes kriegen das meiste wieder hin.“
Seite 42

Ich liebe Geschichten über Wahlgeschwister und Familien und diese drei sind wirklich eine gelungene Kombi ^^ Ein Nerd, ein liebevoller großer Bruder und Koch und eine Draufgängerin – was kann da schiefgehen? So ziemlich alles! Das Buch beginnt lockerleicht und humorvoll mit einem riskanten Raubzug, der anders ausgeht als gedacht.
Nach und nach wird es düsterer, Fantasy Elemente treffen auf Technik, dazu kommt Kriminalität und politische Intrigen im japanischen Setting. Durch die verschiedenen Figuren wird das Erzählen vielschichtig, aber auch verworren. Ich mochte den Einstieg in die Geschichte super gern, bin dann aber nach und nach etwas auf der Strecke geblieben, obwohl mir der Plot an sich gut gefallen hat. Ich kam mit dem Verhalten der Figuren hier und da nicht ganz hinterher und um Timon aus König der Löwen zu zitieren „Wo kommt auf einmal der Affe/Drache her?!“ Auch zum Setting und der politischen Situation hätte ich noch ein oder zwei Rückfragen.
Ich glaube als Teenager hätte ich das Buch sehr geliebt =)
Ein guter Plot, mit ein zwei Lücken, in einem düsteren, aber spannenden Setting in dem Elemente zusammentreffen, die hier wirklich cool kombiniert worden sind.

„Ich muss nicht darauf warten, dass mir etwas passiert. Ich habe die Wahl.“
Seite 70

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Ich wusste am Anfang ehrlich gesagt nicht so richtig, was mich bei The Rainshadow Orphans erwartet. Die ersten Kapitel fand ich etwas fordernd, weil man ziemlich direkt in diese ungewöhnliche Welt geworfen wird und sich vieles erst nach und nach erschließt. Aber genau das hat für mich am Ende auch den Reiz des Buches ausgemacht.

Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Die Geschichte ist eher ruhig erzählt und lebt nicht von pausenloser Action, sondern von ihren Figuren und der Welt, die Naomi Ishiguro erschafft. Alles wirkt ein bisschen geheimnisvoll und melancholisch, sodass ich irgendwann komplett darin versunken bin.

Toshiko mochte ich total, obwohl sie nicht immer einfache Entscheidungen trifft. Sie ist impulsiv, macht Fehler und wirkt gerade deshalb sehr menschlich. Haru hat mir ebenfalls gut gefallen, weil er eine ganz andere Sicht auf die Ereignisse mitbringt und der Geschichte einige meiner Lieblingsmomente beschert hat. Und Mochi, der Kater, ist einfach klasse. Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er wieder aufgetaucht ist – er gehört für mich einfach dazu.

Der Schreibstil ist bildhaft und nimmt sich Zeit. Das bedeutet aber auch, dass sich manche Abschnitte etwas ziehen. Mich hat das nicht wirklich gestört, weil ich die Figuren gerne begleitet habe und die Welt unglaublich spannend fand. Wer eine rasante Fantasy mit einem Plot-Twist nach dem anderen sucht, wird hier vielleicht nicht ganz glücklich. Wer aber gerne in eine Geschichte eintaucht und Wert auf Atmosphäre, interessante Charaktere und leise Zwischentöne legt, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.

Für mich war The Rainshadow Orphans ein ungewöhnlicher und stimmungsvoller Roman, der nach dem Zuschlagen noch eine ganze Weile im Kopf geblieben ist. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es mit den Figuren weitergeht.

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"The Rainshadow Orphans" ist ein wirklich gelungener Auftakt. Man fühlt sich tatsächlich wie in einen Ghibli-Film katatpultiert. Der Autorin gelingt es, eine fantastische Welt zu erschaffen, in welche viele Aspekte der asiatischen Mythologie verwebt werden. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man gespannt sein kann, wie es mit den Helden von Rainshadow Orphan weiter geht.

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Eine Interessante Erzählung über Weisen und Ihre Probleme in einem Fantasy Setting eine Empfehlung für jeden bei dem es auch mal Düsterer werden darf.
Schreibstil ist eine 10/10

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In ihrem Fantasy-Epos "The Rainshadow Orphans" kombiniert Naomi Ishiguro gekonnt Cyberpunk-Technologie mit klassischer japanischer Mythologie.
Darum geht es: Die drei Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei leben in der düsteren Metropole Rainshadow City, in der eine strikte 2-Klassen-Gesellschaft herrscht. Hier die skrupellose Kaiserin in ihrem Palast, dort das darbende einfache Volk im Armenviertel "Halbmond".
Nachdem die Ziehtante der drei Wahlgeschwister von den Lucky Crows ermordet wurde (eine kriminelle Untergrundorganisation), sinnen die drei auf Rache.
Toshiko stiehlt dem Anführer der Bande eine magische Drachenperle und verknüpft so ihr Schicksal mit dem guten Kaisersohn Haru und mit Theo, der gegen seinen Willen als Fußsoldat angeworben wurde.
Naomi Ishiguro gelingt es, eine glaubhafte, faszinierende Welt zu schaffen, in der Hightech-Drohnen, KI und Computerchips genauso existieren wie majestätische Drachen und Naturgeister - alles nebeneinander und zur selben Zeit.
Die Charaktere sind äußerst vielschichtig und durch die geschickt gewählten Perspektiven erhält man tiefe Einblicke in die jeweiligen Gesellschaftsschichten.
Fazit: Ich habe diese erfrischende Mischung aus Technik, Folklore und Naturgeistern sehr genossen und finde die Found-Family-Dynamik sehr überzeugend.
Insgesamt ein großes Lesevergnügen, das ich uneingeschränkt empfehlen kann!

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The Rainshadow Orphans hat ein außergewöhnliches Worldbuilding. Obwohl ich keim großer Fan von Cozy Fantasy bin, liebe ich doch japanisch inspirierte Mythologie. Deswegen hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Die Welt wirkte stimmig und war faszinierend, und ich hatte großen Spaß daran, mehr von Rainshadow City zu entdecken. Der Einstieg ging zwar etwas langsam voran, aber je weiter die Handlung voranschritt, desto spannender wurde es. Vor allem gegen Ende nimmt die Geschichte deutlich an Tempo auf und macht Lust auf mehr.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Durch die wechselnden Perspektiven lernt man die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen, wodurch die sozialen Ungleichheiten und politischen Konflikte zur Geltung kommen.

Insgesamt fand The Rainshadow Orphans absolut gelungen. Ich habe die Atmosphäre, die Figuren und die Welt sehr geliebt. Ich bin gespannt, wie die Reihe weiter geht.

4 stars
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schon vor Veröffentlichung lesen und ist begeistert!
„Die Geschichte hat mich total hineingezogen.
Rainshadow City ist düster, magisch und voller Figuren mit denen man sofort mitfiebert. Zwischen Untergrundorganisationen, Sonnengeistern, Drachenperlen und einer Welt voller Ungerechtigkeit entsteht ein Fantasy-Abenteuer, das einen direkt ins Geschehen zieht. Das erste Fantasy-Buch seit langem, das mich total überzeugt hat!"
Spannend, atmosphärisch und mit jeder Menge Japan-Feeling

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The Rainshadow Orphans – Band 1

„The Rainshadow Orphans“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie von der britischen Autorin Naomi Ishiguro und beeindruckt mit einem besonderen Setting.

Im Mittelpunkt steht die Metropole Rainshadow City. Während die Kaiserin Asayo Soramoto mit strenger Hand den Rainshadow Archipel regiert und in einem prunkvollen Palast lebt, herrscht an den Rändern der Stadt große Armut und Ungerechtigkeit.
Hinzu kommt, dass die „Lucky Crows“ – ein großes Verbrechersyndikat, das die gesamte Schattenwirtschaft von Rainshadow City in der Hand hält - für Angst und Schrecken sorgt.

Die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Da sind zunächst die Adoptivgeschwister Toshiko, Jun und Mei, die in der City ums Überleben und für Gerechtigkeit kämpfen – denn sie haben Schlimmes erlebt und sinnen auf Rache.
Der neunzehnjährige Theo ist wie unzählige andere Menschen auf illegalem Weg in die Metropole gekommen und wird ungewollt in kriminelle Machenschaften verstrickt. Zudem hütet er ein besonderes Geheimnis.
Eine weitere zentrale Figur ist der zehnjährige Haru, der Sohn der Kaiserin, der sich mit magischen Sonnengeistern anfreundet.

Die Handlung entwickelt sich zunächst eher langsam, wodurch man aber einen guten Einblick in die besondere Welt und deren Struktur bekommt. Neben etwas Magie und asiatischen Einflüssen spielt hier auch technischer Fortschritt eine Rolle.
Schnell wird hier die soziale Ungerechtigkeit deutlich: Ein Großteil der ärmeren Menschen leben im „Halbmond des Hüters“ – ein abgeriegelter Küstenstreifen voller Barackensiedlungen im Süden der Insel. Unterdessen leben die „offiziellen Bürger“ mit allen Annehmlichkeiten in der City.
Und über allem herrschen sowohl die Kaiserin, als auch im Untergrund die Lucky Crows.

„Obwohl Toshiko so unbedingt hierher an die Universität gehören wollte, passte das kalte Grauen, das die Worte der Kaiserin in ihr ausgelöst hatten, nicht so recht zu der freudigen Lebendigkeit um sie herum.“ – Seite 124, eBook

Nach und nach werden grausame Pläne, Intrigen und gefährliche Geheimnisse deutlich und die Schicksale der so verschiedenen Personen kreuzen sich auf interessante Weise. Der Erzählstil ist flüssig und der Aufbau spannend mit einigen Überraschungen – auch die geheimnisvolle Drachenperle ist ein zentrales Element.
Von einzelnen Längen im Mittelteil mal abgesehen wird es zum Ende hin nochmal temporeich und packend.

„Einen ewigen Moment lang, in dem sie nur noch aus Bewegung bestand, schein die Zeit sich zu verlangsamen. Sie konnte die Luftströmungen wahrnehmen, die um sie herumstrudelten wie Energiefäden. Ganz schwach konnte sie sie aus dem Augenwinkel sehen: Tupfer schimmernden Golds, die in weiten Bögen und Spiralen um sie herumwirbelten.“ – Seite 58, eBook

Mein Fazit: Ein spannender Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe. Besonders ist das gesamte Setting mit asiatischen Einflüssen - auch die Kombination von magischen und technischen Elementen ist gut gelungen. Von interessanten Charakteren und der Kampf um Gerechtigkeit, über Macht und Intrigen bis hin zu dunklen Geheimnissen: Atmosphärisch, packend und lesenswert.

4 stars
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Rainshadow Orphans ist etwas für all diejenigen, die nach einem Fantasybuch voller neuer Ideen suchen. Für diejenigen, die politische Fantasy und auch Science-Fiction mit einem ausführlichen Worldbuilding sowie Charakterentwicklung mögen. Mich hat es mit alldem und noch vielem mehr wirklich überzeugt. Es ist insgesamt eine Geschichte, die einen zum Nachdenken anregt und einen nicht so einfach loslässt. Ich bin schon sehr auf die folgenden Bände gespannt.

5 stars
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„The Rainshadow Orphans“ von Naomi Ishiguro ist ein ungewöhnlicher Auftakt, der Fantasy, Science Fiction und japanisch inspirierte Mythologie miteinander verbindet. Rainshadow City ist eine faszinierende Welt voller Gegensätze. Zwischen futuristischer Technologie, künstlicher Intelligenz, alten Legenden, Drachen und Sonnengeistern entsteht ein Setting, das sich von vielen bekannten Fantasywelten abhebt.

Der Einstieg war für mich zunächst etwas anspruchsvoller, da viele Figuren, Hintergründe und gesellschaftliche Strukturen eingeführt werden. Doch je mehr sich die einzelnen Handlungsstränge miteinander verbinden, desto stärker entfaltet die Geschichte ihre besondere Atmosphäre.

Im Mittelpunkt stehen die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei, die in einer von Armut und Korruption geprägten Stadt ums Überleben kämpfen, sowie Haru, der junge Sohn der Kaiserin, und Theo, der zwischen schwierigen Entscheidungen und gefährlichen Verpflichtungen steht. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren nicht einfach in klassische Rollen passen. Sie haben eigene Konflikte, Fehler und Wünsche, wodurch ihre Entwicklungen nachvollziehbar bleiben.

Das Worldbuilding ist für mich die große Stärke des Romans. Naomi Ishiguro verbindet Magie und Technik auf eine interessante Weise und erzählt gleichzeitig von Macht, Ungleichheit und der Suche nach einem besseren Leben. Die Einflüsse japanischer Mythologie verleihen der Geschichte eine besondere Stimmung, die zwischen märchenhaften Momenten und düsteren gesellschaftlichen Themen wechselt.

Der Schreibstil ist bildhaft und atmosphärisch, wodurch Rainshadow City und ihre Bewohner sehr lebendig wirken. Die vielen Perspektivwechsel geben einen umfassenden Blick auf die Handlung, bremsen das Tempo aber stellenweise etwas aus.

Insgesamt ist „The Rainshadow Orphans“ ein ideenreicher Reihenauftakt mit einer außergewöhnlichen Welt, interessanten Figuren und vielen spannenden Ansätzen. Nicht jeder Handlungsstrang entwickelt sich sofort, doch die Kreativität und die besondere Mischung aus Fantasy und Science Fiction haben mich überzeugt. Ich bin gespannt, wohin die Geschichte in den nächsten Bänden führt.

4 stars
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„The Rainshadow Orphans“ ist der erste Band einer neuen Fantasy Serie von der Autorin Naomi Ishiguro.

Rainshadow City ist ein sehr spannender, düsterer und gefährlicher Ort. Hier kämpfen Toshiko, Jun und Mei ums Überleben. Durch die Handlung hindurch, lernen wir die Wahlgeschwister und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten kennen. Dabei fand ich die Mischung aus Moderne, mit Computerchips, Hacker und Drohnen im Gegensatz zu dem Kaisertum sehr interessant. Die Autorin hat eine gute Balance geschaffen, die mich überzeugen konnte.

Die Ungerechtigkeit ist in Rainshadow City gegenwärtig, was nicht zuletzt an der kriminellen Untergrundorganisation Lucky Crows liegt. Toshiko schafft es dem Anführer eine Drachenperle zu stehlen, dessen Macht erst noch ergründet werden muss. So ändert sich durch diesen Besitz einiges für die Geschwister und so könnte das Leben in Rainshadow City nachhaltig verändert werden.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und haben auch alle ihren Auftritt, sodass man kaum von einem Hauptcharakter und Nebencharakteren sprechen kann. Die Mischung von vielen Sichten auch an unterschiedlichen Orten fand ich gut umgesetzt. Gerade mit Haru, dem Sohn der Kaiserin, haben wir auch einen Charakter mit Zugang zum Palast. Hier fand ich auch den großen Unterschied zwischen Adel und einfaches Volk sehr gelungen.

Insgesamt konnte mich das Buch positiv überzeugen nicht nur mit den ausgereiften Charakteren, sondern auch mit der düsteren Atmosphäre und den vielen Spannungshöhepunkten. Daher kann ich „The Rainshadow Orphans“ auf jeden Fall weiterempfehlen.

5 stars
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Vielen Dank an den Verlag und an Netgalley, dass ich das Buch lesen konnte! Eine wunderschönes Cover und japanisch inspirierte Fantasy ohne Fokus auf Romanze - das alles hat mich ungemein angesprochen.

Die Inselstadt Rainshadow ist von der Trennung ihrer Bewohner beherrscht. Die Stadtbürger leben im Luxus, während die Hüterkinder, die nicht in die Stadt dürfen, verarmen. Toshiko und ihre Geschwister führen ein heimliches Leben in Rainshadow, das sie sich mit Diebstählen und Betrügereien finanzieren. Sie müssen jedoch vor der Verbrecherbande der Lucky Crows auf der Hut sein, vor allem, nachdem Toshiko ihnen eine wertvolle Perle stiehlt. Die Ereignisse spitzen sich zu, da nicht nur die Lucky Crows, sondern auch der Kaiserpalast hinter der Perle her sind. Und auf einmal geht es um mehr als nur Reichtum und die Sicherheit zum Überleben, sondern auch um das Schicksal von ganz Rainshadow City.

Anfangs war ich überrascht, wie viel größer die Geschichte ist, als sie vermuten lässt. Neben Toshiko können wir auch aus der Sicht von Haru, dem jungen Kronprinzen, und Theo, einem unwilligen Mitglied der Crows, lesen. Dazu kommen viele Nebencharaktere, die alle nicht weniger komplex und interessant sind. Die große Stärke der Geschichte liegt auf jeden Fall in ihrem Weltenbau. Die Stadt, die Archipel, die Kultur - das alles wird nach und nach gezeigt und fühlt sich nach einer gelebten Welt im Wandel an. Dass dabei Magie im Spiel ist, wird erst allmählich klar.

Die Charaktere sind alle sehr schnell sympathisch. Toshikos Kampfgeist und das verzweifelte Bedürfnis, ihren Geschwistern zu beweisen, wie nützlich sie sein kann, Harus Unschuld und Willen, der Welt auch in ihren schlechteren Facetten zu begegnen, und Theos Einsamkeit und Unsicherheit wegen seiner eigenen Kräfte. Die Charaktere erleben ihr Auf und Ab im Lauf der Handlung. Besonders der Zusammenhalt von Toshikos gewählter Familie ist wunderbar zu lesen und hat mir sehr gefallen.

Die Handlung hat eine sich langsam aufbauende Spannung. Die Raubzug-Elemente gehen leider ein bisschen unter, doch das war in Ordnung, da der Rest der Geschehnisse einige Wendungen bereit hält. Man muss sich anfangs nur ein wenig darauf einlassen, erst einmal die Welt kennenzulernen. Ein wenig hätte ich mir auch mehr Informationen zur Magie gewünscht, auch wenn, im Nachhinein betrachtet, dieses Mysterium das ist, was wichtig für Handlung und für die Themen der Geschichte sind.

Insgesamt hätte das Buch gut ein Einzelband sein können, doch in diesem Fall freue ich mich darauf, mehr in der Fortsetzung zu lesen. Wer sich nach einer erfrischenden High Fantasy-Empfehlung sehnt, die sich traut, etwas ganz Einzigartiges zu sein, der wird hiermit gut bedient!

4 stars
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Das Leben in Rainshadow City ist hart – zumindest für einen Teil der Bevölkerung. Im Halbmond der Hüter, einem Armenviertel, leben all diejenigen, die keine Staatsbürgerschaft besitzen und die Stadt daher nicht betreten dürfen. Die Menschen dort müssen gefährliche Arbeiten verrichten, um zu überleben und das Gebiet wird zudem von der Gang Lucky Crows kontrolliert. Den Adoptivgeschwistern Jun, Mei und Toshiko ist es jedoch gelungen, sich hier ein Leben aufzubauen. Sie wollen Rache für den Tod ihrer Tante Reiko nehmen, die von Ken Saito, dem Anführer der Lucky Crows, getötet wurde. Als Toshiko ihm eine geheimnisvolle Perle stiehlt, stürzen die Geschwister in einen Strudel voller Magie und politischer Verwicklungen.

„The Rainshadow Orphans“ ist der erste Fantasyroman der britischen Schriftstellerin Naomi Ishiguro - Tochter des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro - und der erste Teil einer geplanten Trilogie. Die deutsche Übersetzung stammt von Heide Franck und Alexandra Jordan. Die Handlung wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Da sind zum einen die drei Adoptivgeschwister, die Kawakamis, dann Haru, der 10-jährige Thronfolger und schließlich Theo, ein niedrigrangiges Mitglied der Lucky Crows. Diese Vielzahl an Perspektiven entspricht einer Vielzahl an Handlungssträngen und Motiven, so dass alles für mich zeitweise etwas überladen wirkte.

Oft scheint ein bestimmtes Handlungselement immer wieder eine Rolle zu spielen, zum Beispiel die manchmal slapstickhafte Jagd nach Ken Saitos Perle oder die Rache, die die Kawakamis an ihm nehmen wollen. Beides wird im Verhältnis zur Bedeutung für die gesamte Geschichte dann aber enttäuschend unspektakulär aufgelöst. Wo „The Rainshadow Orphans“ aber Stärken aufweist, ist in der Zeichnung der Figuren. Vor allem Haru sticht heraus; auf der einen Seite ein Kind, der sich nach der Liebe seiner Mutter sehnt, auf der anderen Seite ein zukünftiger Thronfolger, der verantwortlich handeln soll. Und natürlich wachsen einem auch die drei völlig unterschiedlichen Kawakami-Geschwister ans Herz, jeweils mit einer eigenen Begabung. Ich bin gespannt, wie es mit ihnen weitergeht!

4 stars
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The Rainshadow Orphans entführt in eine faszinierende Welt voller Gegensätze. Rainshadow City wirkt gleichermaßen schillernd wie düster und bietet eine spannende Kulisse, in der unterschiedliche Figuren um ihren Platz kämpfen. Besonders die verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven sorgen dafür, dass die Geschichte abwechslungsreich bleibt und nach und nach ein größeres Gesamtbild entsteht.

Die Autorin erschafft eine detailreiche Welt mit interessanten Ideen, ohne den Leser mit endlosen Erklärungen zu überfordern. Gerade die Mischung aus Magie, Intrigen und gesellschaftlichen Konflikten hat mir gut gefallen. Auch die Figuren sind vielschichtig angelegt und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter, sodass ich ihre Entscheidungen meist gut nachvollziehen konnte.

An manchen Stellen hätte ich mir allerdings ein etwas strafferes Erzähltempo gewünscht. Gerade im Mittelteil verliert die Geschichte gelegentlich etwas an Spannung, bevor sie zum Ende hin wieder deutlich an Fahrt aufnimmt. Das hat meinen Lesefluss zwar nicht gestört, aber dafür gesorgt, dass mich das Buch nicht durchgehend fesseln konnte.

Insgesamt ist The Rainshadow Orphans jedoch ein gelungener Auftakt einer Fantasyreihe, der mit einer originellen Welt, sympathischen Figuren und einer vielversprechenden Geschichte überzeugt. Ich bin gespannt, wie sich die Handlung in den Folgebänden weiterentwickelt und werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

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Eine Drachenperle kann in jedem Menschen seine besonderen Fähigkeiten verstärken. Voraus gesetzt er oder sie hat welche. In einer Welt die von einer Kaiserin regiert wird, die von einem Verbrecherring Unterstützung bekommt, ist die Kluft zwischen Arm und Reich riesengroß. Es gibt Unerwünschte Menschen, Geduldete und solche die mit den Crowns und der kaiserlichen Entourage auf Du und Du sind.
Toshiko, Mei und Jun sind Wahlgeschwister und kämpfen gegen die Unterdrückung im Land. Mit der gestohlenen Drachenperle bekommen sie wundersame Unterstützung.
Es ist eine Fantasy Geschichte die auch dystopische Züge hat.
Das World Building wirkte etwas durcheinander, so richtig kam ich damit nicht zurecht. Aber das hat nicht gestört weil die Geschichte sehr spannend war. Die Hauptfiguren waren sehr schön mit Ecken und Kanten ausgestattet. Interessante Nebenfiguren waren teilweise nicht nur schlecht sondern hatten auch ihre angenehmen Züge.
Die Wendungen kamen teilweise überraschend, was das Geschehen noch interessanter machte.
Ich hatte den Eindruck das es noch nicht das Ende ist, denn es gab noch einen winzigen Hinweis das die Geschichte noch nicht aus erzählt ist.

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»Mochi warf ihr einen Blick zu, der entweder auf höchst tiefgründige Gedanken oder komplette Leere in seinem Kopf schließen ließ.« ✨️💕🐉

Modern World x Dragon-Fantasy 🐉💕 Hat überraschend gut zusammen gepasst.

Die Story und das Setting fand ich echt cool, vor allem weil es so gegensätzlich wirkt und doch zusammengepasst hat. ✨️

Die Charaktere fand ich auch super interessant, natürlich gab es den ein oder anderen Charakter, der hätte wegbleiben können, aber um großen und ganzen waren sie echt cool. (Auch wenn ich bei den POV-Wechseln manchmal durcheinandergekommen bin) ✨️📖

Der Schreibstil war für mich persönlich tatsächlich etwas schwieriger (was aber auch mit der Hitze zu tun haben könnte), weil ich mehrmals mit dem Buch anfangen musste. ✒️📖

Aber auch wenn ich es anfangs etwasss schwer hatte, fand ich das Buch echt spannend. 🐉📖✨️

P.S. Wie hübsch ist bitte das Cover?! 🤭🥰
P.P.S. Wie cool ist der Name Mochi bitte für eine Katze?! 🫶🐈‍⬛

Zwei Songs zum Schluss: 🎵
-Tear, BTS
-Warriors, Imagine Dragons

P.S. Danke, dass Sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

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ch habe mich riesig auf The Rainshadow Orphans gefreut, vor allem weil der Mix aus Studio-Ghibli-Vibes, japanischer Folklore und Cyberpunk-Elementen sofort mein Interesse geweckt hat. Und ich muss sagen: Das Worldbuilding ist absolut fantastisch. Man fühlt sich, als würde man durch eine Stadt voller leuchtender Neonlichter, traditioneller Geister und High-Tech-Geheimnisse wandern. Naomi Ishiguro hat hier eine Welt erschaffen, die sich unglaublich lebendig und atmosphärisch anfühlt.
Die Geschichte um Toshiko, Jun und Mei – eine „Found Family“, wie sie im Buche steht – ist das Herzstück des Romans. Ich habe es geliebt, wie die drei zusammenhalten und füreinander einstehen. Auch die verschiedenen Perspektiven, inklusive der von Haru und Theo, geben dem Ganzen eine spannende Tiefe.
Allerdings muss ich auch ehrlich sein: Das Buch verlangt einem als Leser etwas Geduld ab. Mit über 600 Seiten ist es ein ziemlicher Wälzer, und das Pacing ist im Mittelteil teilweise etwas zäh. Da die gesamte Geschichte nur über zwei Tage spielt, gibt es Momente, in denen die Handlung für meinen Geschmack etwas zu langsam vor sich hin plätschert. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte ein wenig gestraffter erzählt wird.
Einige Leser werden vielleicht auch über die Logik der Welt stolpern – die Mischung aus hochmoderner Technik und archaischer Lebensweise wirkt stellenweise etwas konstruiert. Aber wenn man sich auf die Stimmung einlässt und den Fokus auf die Charaktere und die emotionalen Themen wie soziale Ungerechtigkeit und Einwanderung legt, verzeiht man diese kleinen Schwächen schnell.

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Eine magische Welt in japanisch angelehntem Setting

The Rainshadow Orphans ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie von Naomi Ishiguro und spielt in einem japanisch angelehnten Setting. Durch verschiedene Erzählperspektiven lernen wir die Welt, ihre Magie und die gesellschaftlichen Strukturen und Konflikte kennen.
Der Roman ist technisch unfassbar gut erzählt. Das Worldbuilding ist komplex, aber leicht verständlich. Die Charaktere sind dabei individuell und vielschichtig ausgearbeitet und der Schreibstil flüssig zu lesen. Ich konnte mir die Welt sehr gut bildlich vor meinem inneren Auge vorstellen.

Das Magiesystem finde ich sehr besonders und irgendwie poetisch, auch wenn es noch zurückhaltender beginnt und wir zusammen mit den Charakteren langsam daran herangeführt werden. Auch hier würde ich sagen, dass es von Teilen der japanischen Mythologie inspiriert wurde.
Einer meiner liebsten Charaktere beispielsweise ist ein Drache, dessen Geschichte und die Interaktion mit den Menschen mich sehr berührt hat. Aber auch einige andere Figuren wie beispielsweise die Katze Mochi, den Prinzen Haru und die Rebellin Toshiko konnte ich schnell in mein Herz schließen. Jede Person ist einzigartig und lebendig ausgearbeitet, zum Teil undurchschaubar und selbst unbedeutenderere Nebencharaktere bekommen eine Geschichte und Tiefe.
Besonders hat mir auch die Verflechtung der Erzählstränge und die daraus entstehenden Dynamiken zwischen den Figuren gefallen. Die Übergänge waren dadurch sehr flüssig und jede Szene wirkte spannend und wichtig. So wurde die Geschichte trotz zum Teil langsamerem Erzähltempo nie langweilig.

Der Schluss war für mich teils emotional, sodass ich mir sogar ein paar Tränen verdrücken musste, andererseits aber auch absehbar, wodurch der Schockmoment für mich am Ende ausblieb. Trotzdem habe ich den starken Drang zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.
Insgesamt habe ich an der Geschichte rational nichts auszusetzen, mir hat letztendlich ein kleiner Funke mehr Begeisterung gefehlt, sodass das Buch mit 4,5 Sternen eine eindeutige Leseempfehlung bekommt, für mich aber ganz knapp nicht zu einem Highlight gereicht hat.

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Gleich nach Weavingshaw habe ich Rainshadow Orphans gelesen und war überrascht, dass beide auch von Flucht und Ausgrenzung handeln. Hier ist die Welt für die Bürger schön und bequem, die Kaiserin sorgt für Innovationen, aber wer im Slum Halbmond lebt, kennt ganz Anderes. Interessante Welt, in der technischer Fortschritt, aber auch Magie und Drache existieren. Für mich einmal erfrischend andere Fantasy.

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Dieser Roman besticht durch eine wunderbar melancholische und zugleich hoffnungsvolle Stimmung, die einen sofort in den Bann zieht. Die Geschichte entfaltet sich in einem sehr eigenen, fast schon traumartigen Tempo, das perfekt zu den etwas entrückten, aber liebevoll gezeichneten Hauptfiguren passt.
Was hier besonders hervorsticht, ist die bildhafte Sprache, mit der eine Welt skizziert wird, in der es viel zu entdecken gibt, die sich aber gleichzeitig sehr intim anfühlt. Die zwischenmenschlichen Verbindungen sind zart geknüpft und spiegeln sehr klug wider, wie Menschen mit Verlusten umgehen und sich neue Wege in eine gemeinsame Zukunft bahnen. Wer gerne in atmosphärisch dichte und etwas ruhigere Erzählungen eintaucht, die einen mit ihrer poetischen Note sanft begleiten, wird hier absolut fündig. Ein sehr einprägsames Werk.

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Die Macht der Drachenperle

Toshiko, Jun und Mei sind Waisen, sie wurden von einer Frau aufgezogen, die sie Tante Reiko nannten. Seit diese von einem An­führer der Lucky Crows vor ihren Augen er­mordet wurde, sinnen die jungen Er­wachsenen auf Rache. Doch in Rain­shadow City ist für die Mittel­losen schon das Über­leben eine Heraus­forderung.
Mit dem Reihen-Auftakt „The Rainshadow Orphans“ legt Naomi Ishiguro ein Buch vor, das schon von der Hand­lungs­welt her außer­ge­wöhnlich ist. Fan­tasy in einer Welt mit 3 Monden wird mit einer an­sonsten mo­dernen an­mu­tenden Welt ver­bunden. Drachen treffen hier auf High­tech. So ist Mei, die älteste der Adoptiv-Ge­schwister, eine geniale Hard- und Soft­ware-Bastlerin. Das Span­nungs­feld der Story be­steht zwi­schen der Unter­schicht, der auch die Ge­schwister an­ge­hören, dem Kaiser­haus und der mäch­tigen kri­minellen Bande der Lucky Crows. An­ge­hörige aller dieser Grup­pen treffen auf­einander, wobei sich auch für das Fan­tasy-Genre eher un­ge­wöhnliche (Teil-)Plots er­geben. Eine gewisse Gesell­schafts­kritik wird mit der Fan­tasy-Handlung ver­woben. Viele Ele­mente wie auch die Namen zahl­reicher Cha­raktere er­innern dabei an die japa­nische Kultur. Durch mehrere grau ge­zeichnete Cha­raktere wird auf ein scharfes Schwarz-Weiß-Schema ver­zichtet. Die Prota­gonis­ten-Rolle teilen sich die 17-jährige Toshiko, der 10-jährige Haru, Sohn der Kaiserin und Thron­folger, sowie Theo, der durch äußere Um­stände an die Lucky Crows gerät. Die sich aus all dem ent­wickelnde Hand­lung kann man durchaus als komplex beschreiben. Trotz einer ein­deutig ge­planten Fort­setzung bietet dieser Band eine relativ ab­ge­schlossene Hand­lung, die auch allein­stehend funktio­niert.
Die Autorin erzählt wechselweise aus den Perspektiven der oben genannten Haupt­figuren.

Fazit:
Eine außergewöhnliche Geschichte, die trotz der handlungsrelevanten Fantasy-Ele­mente auch dys­topische Ge­fühle weckt.

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"The Rainshadow Orphans" ist eine fantasievolle Mischung aus Spannung, Emotion und Geheimnissen. Genau für Leser, die Geschichten mögen, wo die Charaktere Verlust verarbeiten und um Hoffnung kämpfen, sowie auf der Suche nach Zugehörigkeit sind.
Von Seite eins an kommt man durch die bildhafte und fast schon poetische Sprache gut in die Geschichte rein. Die Landschaft und die Stimmung werden so lebendig beschrieben, dass man sich mitten im Geschehen fühlt. Ich mochte, dass man direkt mit den Charakteren fühlen kann. Da ist dieses Gefühl aus Neugier, Hoffnung, Abenteuerlust und wie sich die Charaktere über die Handlung hinweg auf eine nachvollziehbare Weise weiterentwickeln. Das verleiht der Geschichte eine emotionale Tiefe. Stellenweise hatte ich Probleme, mit der Story mitzukommen, aber insgesamt lohnt es sich sehr.
Die Handlung ist vielschichtig, ohne dabei überladen oder schwer verständlich zu wirken. Im Mittelpunkt stehen die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei, die im Verborgenen ums Überleben kämpfen. Als Toshiko während einer Mission dem Anführer der kriminellen Untergrundorganisation Lucky Crows eine wertvolle Drachenperle stiehlt, setzt sie eine Kette von Ereignissen in Gang, denn natürlich will dieser die Perle um jeden Preis zurück. Gleichzeitig gibt es den Sohn der Kaiserin, der plötzlich Sonnengeister sehen kann, sowie Theo, der illegal nach "Rainshadow City" eingereist ist und ausgerechnet den Lucky Crows in die Hände fällt. Kurz gesagt: es passiert sehr viel! Naomi Ishiguro erzählt die Geschichte aus all diesen Perspektiven, was mir richtig gut gefallen hat. Dadurch erhält man einen umfassenden Blick auf die verschiedenen Handlungsstränge, die nach und nach miteinander verschmelzen. Auch ihr atmosphärischer Schreibstil hat mich überzeugt. Das Buch ließ sich durchweg sehr angenehm lesen. Besonders spannend fand ich, wie geschickt alle Handlungsstränge miteinander verwoben sind. Nach und nach wird deutlich, wie eng alles zusammenhängt und welche weitreichenden Folgen der Diebstahl der Drachenperle nach sich zieht. Was zunächst wie ein einzelner Vorfall wirkt, entwickelt sich zu einem Ereignis, das die Zukunft der gesamten Stadt verändern könnte. Thematisch stehen vor allem Gerechtigkeit, Found Family und Zusammenhalt im Mittelpunkt. Gleichzeitig sorgen Intrigen, politische Machtspiele und die futuristisch anmutende Technik für eine spannende Atmosphäre. Abgerundet wird das Ganze durch ein beeindruckendes Worldbuilding voller Magie, das von der japanischen Mythologie inspiriert ist und der Geschichte eine ganz besondere Note verleiht.
Insgesamt ist "The Rainshadow Orphans" für mich ein gelungenes Fantasybuch, das mit originellen Ideen und einer außergewöhnlichen Atmosphäre überzeugt (besonders diese japanische Mythologie). Stellenweise etwas langatmig und detailreich, sodass man sich schon arg konzentrieren muss. Die facettenreichen Figuren und die eindrucksvoll gestaltete Welt konnten mich im Verlauf der Geschichte sehr begeistern.

Wer emotionale Geschichten mit einer geheimnisvollen Atmosphäre und gut ausgearbeiteten Figuren schätzt, die Verlust verarbeiten und die Kraft der Gemeinschaft und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen, wird an diesem Buch viel Freude haben.

Ich habe freundlicherweise das Rezensionsexemplar von Eichborn über NetGalley bereitgestellt bekommen. Vielen Dank dafür. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.

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Tolles Worldbuilding

The Rainshadow Orphans ist ein wirklich wunderschön gestaltetes Buch mit einem ansprechenden Cover und Farbschnitt. Und so tauchen wir auch schnell ein in eine phantasievolle, bunte Welt voller zauberhafter Sonnengeister und schön eingeflochtener japanischer Einflüsse.

Insgesamt ist das Worldbuilding einschließlich des sehr spannenden und vielseitigen Magiesystems sehr gut gelungen.

Auch inhaltlich hält das Buch einiges bereit - Machtkämpfe und Intrigen, Unterdrückung der Schwachen und deren Widerstand, technologische Entwicklung, Zusammenhalt, Gut gegen Böse etc. Es bietet einen interessanten Genre-Mix aus Fantasy mit SciFi Elementen und regt somit durchaus auch zum Nachdenken über aktuelle Entwicklungen im Bereich Technik/KI an.

Die Charaktere sind allesamt noch recht jung. Der Thronerbe des kaiserlichen Throns ist erst 10 und wechselt in seinem Verhalten und seinen Gedanken zwischen angemessen kindlich und zu erwachsen. Die Geschwister, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen, sind um die 20, also junge Erwachsene und so würde ich das Buch auch als Jugendbuch einsortieren.

Gut gefallen hat mir, dass die Charaktere teils widersprüchlich oder sehr von ihren eigenen Motiven getrieben wurden. Das hat sie sehr menschlich gemacht und den Handlungsverlauf positiv beeinflusst.

Insgesamt hat mir die Story gut gefallen und stilistisch ließ sich das Buch sehr gut und flüssig lesen. Gerade zum Ende hin hat sich die Geschichte für mich aber viel zu sehr gezogen, auch wenn hier bereits die Handlungsstränge für den nächsten Band vorbereitet wurden. Auch hat es mir insbesondere in den Kampfszenen etwas an Authentizität gefehlt und die Charaktere wirkten mir oft zu vernünftig und beherrscht in ihrer Reaktion, die brenzligen Situationen wurden teils zu einfach aufgelöst.

Trotz allem bin ich gespannt, wie es in Band 2 weiter geht.

4 stars
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4 stars

Warum wollte ich "Rainshadow Orphans" lesen?
Zum einen ist es der Erstling einer neuen Autorin und der Klappentext klangt vielversprechend. Zum sind wie erwartet viele japanisch/asiatische Elemente in die Geschichte verwoben und das finde ich immer sehr spannend, da es ja auch im realen Leben etwas sehr Fremdes für mich hat. In dieser Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht.

Die Autorin arbeitet zum Spannungsaufbau mit häufig wechselnden Perspektiven. Dadurch wurde für meinen Geschmack aber manchmal das Tempo rausgenommen, weil manche Szenen sich widerholten und nicht immer Neues erzählt wurde.

Gut fand ich, dass hier aus vielen Untergenres des Fantasybereichs Inkredenzien genommen wurden. So war es eine sehr eigene und eigenwillige Welt, die immer wieder für die ein oder andere Überraschung gut war. Magie vs. Roboter, Histo vs. SF.

Ich hab das Buch gern gelesen und wäre auch bei Teil 2 dabei.

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Ein Buch wie ein Film!

Das tolle Buchcover mit passendem Farbschnitt passt perfekt zum Inhalt des Buches.
Auf den ersten Blick wirkt alles farbenfroh und einladend. Jedoch sieht es hinter der Fassade schon etwas anders aus. Rainshadow City ist eine düstere Stadt, in der jenseits des Palastes, Armut, Korruption und der tägliche Kampf ums Überleben den Tag bestimmen.

Die kleine zusammengewürfelte Familie aus den drei Wahlgeschwistern, Mei, Toshiko und Jun, hält zusammen wie Pech und Schwefel. Gemeinsam stellen sie sich der kriminellen Untergrundorganisation Lucky Crows, die Angst und Schrecken in der Stadt verbreiten. Dazu gesellen sich noch Prinz Haru, und Theo, ein Mitglieder der Lucky Crows, sowie ein paar andere Charaktere, die sich alle perfekt ins Geschehen einreihen.
Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, so das man im Laufe des Geschehens ein klares Bild bekommt und alle genau kennenlernt.

Eine spannende Mischung aus japanischer Mythologie, modernen Technologien, Dystopie, Fantasy und Abenteuer. Das macht richtig Spaß zu lesen.

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Mei, Jun und Toshiko sind Wahlgeschwister. Alle drei leben zusammen in einer Wohnung in Rainshadow City. Jedoch ist dort nicht alles Gold was glänzt - jenseits des prunkvollen Palasts der Kaiserin ist Not, Gewalt und Elend an der Tagesordnung.
Am schlimmsten trifft es das Viertel, das „der Halbmond des Hüters“ genannt wird. Dieses Armenviertel wird auf der einen Seite durch die Kaiserin unterdrückt, auf der anderen Seite ausgebeutet durch die Kriminellengang „Lucky Crows“.
Die Kawakami Geschwister sind gegen diese Art der Unterdrückung und bei einer ihrer Aktionen zur Verbesserung der Situation im Halbmond geraten die Geschwister jedoch zwischen die Fronten und müssen sich entscheiden, wie sie weiter handeln wollen.

Hier bekommen wir einen guten Einstiegsband in die Serie. Die Welt wirkt komplex und groß (hätte aber an einigen Stellen noch ein wenig mehr Input vertragen können - aber vielleicht kommt das noch in den Folgebänden) und auch sehr gut ausgearbeitet. Das Setting ist fernöstlich angehaucht, wir bekommen aber z. B. mit Bots auch eine gute Portion Technik. Dabei werden aber auch noch alte Götter, Magie und Magiewesen mit in den Pott geworfen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, nicht zu zäh und nicht zu schnell.
Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, die Entwicklungen und die jeweiligen Entscheidungen sind auch gut nachvollziehbar.

Mit „The Rainshadow Orphans“ bekommen wir einen tollen Reihenauftakt, der ganz ohne Romance oder übliche Klischees auskommt. Hier gibt es eine gute Geschichte mit Tiefgrund, aber auch Brutalität und Tod.
Wer also Lust auf frischen Wind jenseits der üblichen Romantasy - schnappt euch dieses Buch und lest es! ✨

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5 stars

The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro ist der Auftakt einer Fantasy Triologie

Auf der einen Seite
Tashiko und ihre zwei "Geschwister" Mae und Jun. Die drei sind Waisen und wurden von einer gütigen Frau im Halbmond des Hüters aufgezogen.
Die drei sind ein eingespieltes Team und gehen gemeinsam durch dick und dünn.
Von ihrem Leben aus Frustration, Verzicht und Rache geprägt versuchen sie zu überleben,

Auf der anderen Seite die glorreichen, das Kaiserreich mit allem Prunk und Glamour.
Hier wächst der kleine Haru wohlbehalten auf.
Haru ist ein sehr empfindsames Kind, der eigentlich nur von seiner Mutter geliebt werden möchte.
Die Kaiserin selbst ist eine sehr harte und einflussreiche Frau, die immer mehr Macht für sich beanspruchen möchte.
Bei einem ihrer Feste wird einem ihrer gefährlichem Handlanger eine bedeutsame Perle gestohlen.

Ein Roman mit sehr vielen Protagonisten und sehr vielen verschiedenen Handlungen.
Am Anfang etwas verwirrend aber wenn man alle wichtigen Hauptfiguren kennengelernt hat und die Zusammenhänge verstanden hat ein Buch das man bis zum Schluss durchlesen muss, da es immer spannender wird.

Ich freue mich schon auf Band 2

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Schon alleine das Cover finde ich wunderschön und gemeinsam mit dem Klappentext hat es mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Wie wunderbar ich diese aussergewöhnliche Geschichte ich allerdings wirklich finden würde, das war mir anfangs nicht klar!

Das Leben ist nicht leicht in Rainshadow City. Jenseits des prunkvollen Palastes herrschen Armut und Ungerechtigkeit. Die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows verbreitet Angst und Schrecken. In der düsteren Metropole kämpfen die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei ums Überleben - und um Gerechtigkeit. Derweil freundet sich Haru, der Sohn der skrupellosen Kaiserin, mit magischen Sonnengeistern an. Und Theo, der wie so viele andere auf illegalem Weg nach Rainshadow City gelangt ist, wird versehentlich in kriminelle Machenschaften verstrickt.Ihre aller Schicksale werden verwoben, als Toshiko dem Anführer der Lucky Crows eine geheimnisvolle Drachenperle stiehlt und dadurch eine Reihe von Ereignissen ins Rollen bringt, die nicht nur das Leben der drei Geschwister gefährden, sondern das Schicksal von ganz Rainshadow City für immer verändern könnten.

Der Schreibstil ist von Anfang an nicht nur sehr angenehm zu lesen, er entwickelt auch eine echte Sogwirkung und, trotz der Dicke des Buches, wollte ich einfach immer wissen wie es weiter geht und hatte das Buch in kürzester Zeit durchgesuchtet!

Was ich einfach wunderbar finde bei diesem Buch ist, dass die Geschichte gleichsam Magie aber auch moderne Technologie vereint und zu einer sehr spannenden und mitreißenden Geschichte verbindet. Diese Verbindung hatte ich vorher noch nicht im Fantasybereich gelesen und bin nun aber sehr begeistert davon!

Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, man begleitet Toshiko mit Familie, Theo in der gefährlichen Gang und auch Haru , der Mitglied des Königshauses ist. Diese verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Orte sind so abwechslungreich zu lesen und jeder für sich sticht einfach heraus und lässt nicht mehr los.

Die Geschichte zeugt von Komplexität und einer sehr schönen erzählerischen Tiefe. Man fühlt sich den Charakteren und der Story schnell verbunden und nahe und fiebert und leidet sichtig mit den Einzelnen mit.

Das Buch führt den Leser auf eine ganz besondere Reise, die asiatische Mythologie und moderne Technologie miteinander verbindet und die man so schnell nicht vergessen wird. Ein einmalig schönes und aussergewöhnliches Lesevergnügen. Nur zu empfehlen!

5 stars
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4 stars

Toshiko schlägt sich mit ihren beiden Geschwistern Mai und Jun als illegale Bewohner von Rainshadow City mit Diebes-Coups durch. Als sie jedoch dem berüchtigten Anführer der Lucky Crows eine wertvolle Drachenperle stiehlt, gerät sie nicht nur ins Visier der gefährlichen Gang. Der junge Sohn der Kaiserin, Haru, wird von ungewöhnlichen magischen Wesen besucht und Theo, ein Fußsoldat der Crows, versucht seinen Platz in den Rängen der Stadt zu finden.

Das Buch ist anders, als ich erwartet habe. Es ist eine interessante Mischung aus Tradition, Technologie und Magie. Die Geschichte spielt in einer neu erdachten Welt, die an die südostasiatische bzw. japanische Kultur angelehnt ist. Diese Mischung klingt erstmal sehr wild, aber die Autorin hat es gut umgesetzt und dadurch eine einzigartige Welt geschaffen. 

Das Buch wird abwechselnd aus drei Sichten erzählt – Toshiko, Haru und Theo. Die Sichtwechsel machen es sehr spannend, da oft in heiklen Szenen ein Wechsel stattfindet und man natürlich wissen will, wie es bei einem bestimmten Charakter weitergeht. An sich passiert ständig etwas und die Geschichte wird gut vorangetrieben, dennoch hat es mich erst wirklich ab der Hälfte gepackt. Die Autorin schreibt teilweise sehr ausschweifend, verliert sich in Gedankengängen von Charakteren oder in Beschreibungen. Das trägt zwar zur Atmosphäre bei, aber stellenweise zieht es sich dadurch auch in die Länge.

Die Story ist durchdacht aufgebaut, die Magie wird verständlich, aber nicht zu ausufernd erklärt. Es gibt aber auch einige Vorgänge im Buch, die ich nicht überzeugend fand, so wie sie passiert sind. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich die gesamte Geschichte innerhalb von wenigen Tagen abspielt. Das fand ich an sich schon schwer greifbar. Es passiert wirklich einiges im Buch und es handelt sich tatsächlich nur um ein paar Tage, in denen sich das Alles zuträgt.

Die meisten Charaktere sind keine Schwarz-Weiß-Schablonen, Gut oder Böse, sondern bekommen eine gewisse charakterliche Bandbreite. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Einige der Bösewichte sind einfach aus Prinzip böse, ohne dass ein Grund dafür vermittelt wird.

Insgesamt ist es eine außergewöhnliche Geschichte, die mir vor allem ab der Hälfte sehr viel Spaß gemacht hat.

4 stars
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Das Buch hat mich mit der Geschichte extrem überrascht. Es spielt in einer sehr düsteren Welt. Und der Schreibstil? Einfach der Wahnsinn. Ich war extrem gefesselt und begeistert, da der Schreibstil positiv sehr detalliert war. Das Buch war gut zu lesen und ich habe es innerhalb kürzester Zeit beendet. Das einzige was ich etwas verwirrend fand, war dass die Geschichte aus mehrern Perspektiven geschreiben wurde. Ich bin aber trotzdem schnell rein gekommen und habe mich daran gewöhnt. Besonders mochte ich die Art und Weise wie Toshiko, Mei und Jun miteinadner umgehen. Generell habe ich alle Protagonisten in mein Herz geschlossen und bin mehr als Bereit für den zweiten teil der Reihe :)
Von mir gitb es eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf ein krasses Worldbuilding und sympathische und spannende Charaktere haben.

5 stars
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5 stars

Das Cover:
Ist wieder ein absolutes Highlight, die Farben und die Gestaltung macheb einfach Lust das Buch aufzuschlagen. Bisschen traurig, dass ich das eBook habe, aber naja.

Meine Meinung:
Manchmal braucht man einfach etwas, das sich von allem anderen absetzt. The Rainshadow Orphans ist genau das. Eine Fantasy, die sich anfühlt wie ein Studio-Ghibli-Film in Buchform, durchtränkt von japanischer Folklore, Drachen und einer Geschichte über Mut, Gemeinschaft und das Kämpfen gegen korrupte Mächte. Ich war von der ersten Seite an verzaubert.

Rainshadow City ist eine Metropole voller Gegensätze. Die Reichen leben in gesichertem Luxus, während die Armen täglich ums Überleben kämpfen, terrorisiert von der kriminellen Vereinigung der Lucky Crows. Als die junge Toshiko eine Drachenperle vom Anführer der Lucky Crows stiehlt, bringt sie damit drei vollkommen unterschiedliche Schicksale in Bewegung und innerhalb von nur zwei Tagen verändert sich alles. Klingt wie ein rasanter Einstieg? War es auch an einigen Stellen.

Toshiko, Jun und Mei Kawakami sind eine Familie, nicht durch Blut, sondern durch Loyalität und das gemeinsame Überleben. Sie rächen den Tod ihrer geliebten Tante Reiko und genau diese emotionale Verbundenheit zwischen ihnen ist das Herzstück des Buches.

Toshiko trägt als Älteste die Last des Plans, ist mutig bis zur Sturheit und hat eine Wärme, die einen sofort einnimmt. Jun ist der Verstand der Gruppe, sie ist ruhig, analytisch, aber mit einer Verletzlichkeit, die man erst nach und nach zu sehen bekommt.
Mei ist die Jüngste und trotzdem alles andere als schwach, durch ihre Art, die Welt zu sehen, bringt sie Leichtigkeit ins Buch. Sie hat eine Direktheit und Unbekümmertheit, die mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat.

Haru, der Kaisersohn, ist eine der überraschendsten Figuren des Buches. Eigentlich dazu bestimmt, ein Erbe anzutreten, das er nicht will, interessiert er sich viel mehr für die magischen Sonnenwesen, die scheinbar nur er sehen kann.
Theo wiederum ist der Außenseiter par excellence, als illegaler Einwanderer bleibt ihm kaum eine Wahl, als sich den Lucky Crows anzuschließen, aber ein Gangster ist er im Herzen nie. Diese beiden Figuren bringen eine gesellschaftliche Tiefe ins Buch, die einen nachdenklich stimmt.
Anfangs habe ich ehrlich gesagt ab unf zu überlegen müssen, wer nichmal war war und habe mir eine kleine Gedankenstütze machen müssen, das hat sich aber relativ schnell erledigt und der Sog des Buches hatte mich.

Was das Buch wirklich besonders macht, ist diese einzigartige Mischung aus Ghibli-Magie, Cyberpunk-Energie à la Akira, japanische Folklore und einem Gesellschaftskommentar über Arm und Reich, Korruption und Einwanderung. Das klingt nach viel?! Ist es auch, aber Ishiguro hält alles spielend zusammen.

Das Worldbuilding erschließt sich langsam und Stück für Stück, man wird nicht mit Informationen erschlagen. Der Schreibstil ist zugänglich und bildhaft, mit einem Tempo das einen kaum innehalten lässt und das, obwohl die gesamte Geschichte in nur zwei Tagen spielt.

Das Buch ist Band 1 einer Trilogie und ich bin gespannt auf die nächsten Teile

Mein Fazit:
Wer Abwechslung sucht und sich nach etwas sehnt, das sich anfühlt wie ein Animationsfilm in Buchform, hier ist es. The Rainshadow Orphans ist herzerwärmend, aufregend, gesellschaftskritisch und mit einer Found-Family-Dynamik, die einem das Herz aufgehen lässt. Ein Buch, das ich jedem empfehle, der Lust hat, etwas wirklich Besonderes zu lesen und sich drauf einlassen kann.

5 stars
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