Nichts verblasst für immer
Ein Salzburg-Krimi
von Katharina Eigner
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Erscheinungstermin 21.04.2026 | Archivierungsdatum 10.05.2026
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Zum Inhalt
In Salzburgs guter Gesellschaft wird getuschelt, … aber die Löwin schweigt, bis jemand anderes ihr Geheimnis zu lüften droht. Vom Pinzgau in die Schickeria. Im Rückspiegel: eine verhängnisvolle...
Vorab-Besprechungen
„Das, was uns in der Kindheit widerfährt, begleitet uns ein Leben lang, und nur die wenigsten können sich davon lösen. Mit Mara stellt Katharina Eigner eine facettenreiche Frau mit Fehlern und Kanten in den Mittelpunkt. Eine Frau, die versucht, Geschehenes zu verdrängen und sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. Aber die Vergangenheit holt sie ein und Mara muss sich ihr stellen. Katharina Eigners Kriminalroman ist spannend, entlarvend und messerscharf beobachtet.“ - Kristina Sprenger
„Das, was uns in der Kindheit widerfährt, begleitet uns ein Leben lang, und nur die wenigsten können sich davon lösen. Mit Mara stellt Katharina Eigner eine facettenreiche Frau mit Fehlern und Kanten...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783709979969 |
| PREIS | 15,95 € (EUR) |
| SEITEN | 416 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Mich hat diese Geschichte vor allem durch die Art berührt, wie sie zeigt, dass ein neues Leben nie wirklich ein Neuanfang ist, wenn der alte Schmerz ungesühnt bleibt. Mara, oder Marianne, trägt ihre Vergangenheit wie einen unsichtbaren Riss unter der eleganten Oberfläche. Je mondäner ihr Leben in Salzburg wird, desto deutlicher spürt man, wie brüchig diese Fassade eigentlich ist. Ihre Hilfsorganisation wirkt wie ein Versuch, sich selbst zu retten, indem sie andere rettet, ein schöner, aber auch zutiefst verzweifelter Mechanismus. Besonders stark fand ich die Beziehung zu Flora. Da prallen zwei Generationen aufeinander, beide verletzt, beide misstrauisch, beide auf ihre Weise einsam. Dass sich zwischen ihnen etwas Zartes bildet, gerade weil sie einander nicht idealisieren, macht die Geschichte glaubwürdig. Gleichzeitig bleibt immer diese unterschwellige Angst, dass Mara erneut alles verliert nicht durch äussere Umstände, sondern durch das, was sie selbst verdrängt hat. Die Spannung entsteht weniger aus den Krimielementen als aus der Frage, wie lange ein Mensch gegen die eigene Wahrheit ankämpfen kann. Maras Affären, ihre Einmischung in Jesús’ Geschäfte, die plötzlich auftauchende Person aus ihrer Vergangenheit all das wirkt wie ein Netz, das sich langsam, aber unaufhaltsam zuzieht. Und doch bleibt sie eine Figur, die man nicht verurteilen will. Zu viel Sehnsucht, zu viel Schuld, zu viel Menschlichkeit steckt in ihr. Am Ende hat mich gerade die Offenheit bewegt. Ob Mara Verantwortung übernimmt oder ob die Wahrheit sie zerstört, bleibt unklar, aber vielleicht ist genau dieses Schweben der ehrlichste Schluss. Manche Lebenslügen lassen sich nicht einfach auflösen. Manche Wunden bleiben. Und manchmal besteht Mut nicht darin, alles zu gestehen, sondern darin, sich selbst endlich anzusehen, ohne wegzublinzeln.