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Buchcover für Grindelwald & Liebevolle Gleichgültigkeit

Grindelwald & Liebevolle Gleichgültigkeit

Zwei Erzählungen

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Erscheinungstermin 18.12.2025 | Archivierungsdatum 08.05.2026


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Zum Inhalt

»… und vielleicht ist jedes neue Spiel ja immer wieder neu so etwas wie Hoffnung; Hoffnung darauf, dass alles gut wird – der eine Coup, der das Leben geraderückt; aber alles ist schon zusammengebrochen, nichts kann mehr geradegerückt werden.«

»Grindelwald« (2014) und »Liebevolle Gleichgültigkeit« (2025) erzählen die Geschichte einer Familie mit einem spielsüchtigen Vater, der nicht anders kann, als noch die letzte Mark in Wettbüros und Casinos zu tragen, auch wenn er seine Familie damit immer wieder im Stich lässt.
»Das ist eine ganz starke, ruhelose Prosa, gespannte Sätze, die ohne Ausrufezeichen auskommen und trotzdem wie Ausrufezeichen wirken. Oder eher wie Hammerschläge.«
Martin von Arndt [2014 zu »Grindelwald«]

LOTHAR STRUCK, geboren 1959 in Mönchengladbach, lebt und arbeitet in Augsburg. Er ist Redakteur beim Online-Literaturmagazin »Glanz und Elend« und betreibt das Weblog Begleitschreiben.net. Im Jahr 2012 erschien sein erstes Buch, »›Der mit seinem Jugoslawien‹ ‒ Peter Handke im Spannungsfeld zwischen Literatur, Medien und Politik«, beim Verlag Ille & Riemer Leipzig/Weißenfels. 2013 erschien im Mirabilis Verlag der Essay »Der Geruch der Filme — Peter Handke und das Kino«, 2018 »Erzähler, Leser, Träumer — Begleitschreiben zum Werk von Peter Handke«.

Marc Reichwein bezeichnete Lothar Struck in einem Porträt für DIE WELT als den »Mann, der alles über Handke weiß«.
Darüber hinaus ist Lothar Struck ein ausgezeichneter Erzähler.

»… und vielleicht ist jedes neue Spiel ja immer wieder neu so etwas wie Hoffnung; Hoffnung darauf, dass alles gut wird – der eine Coup, der das Leben geraderückt; aber alles ist schon...


Eine Anmerkung des Verlags

Die autofiktionale Erzählung "Grindelwald" von Lothar Struck erschien bereits 2014 und wird nun durch die Erzählung "Liebevolle Gleichgültigkeit" ergänzt, die die Geschichte der Familie noch einmal aus anderer Perspektive beleuchtet und dabei besonders den Fokus auf den Bruder des Erzählers legt.

Die autofiktionale Erzählung "Grindelwald" von Lothar Struck erschien bereits 2014 und wird nun durch die Erzählung "Liebevolle Gleichgültigkeit" ergänzt, die die Geschichte der Familie noch einmal...


Vorab-Besprechungen

»Das ist eine ganz starke, ruhelose Prosa, gespannte Sätze, die ohne Ausrufezeichen auskommen und trotzdem wie Ausrufezeichen wirken. Oder eher wie Hammerschläge.«
Martin von Arndt [2014 zu »Grindelwald«]

»Das ist eine ganz starke, ruhelose Prosa, gespannte Sätze, die ohne Ausrufezeichen auskommen und trotzdem wie Ausrufezeichen wirken. Oder eher wie Hammerschläge.«
Martin von Arndt [2014 zu...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783947857302
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 112

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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Zwei autofiktionale Texte

Der 1959 geborene Mönchengladbacher Lothar Struck schreibt auf realistische Art über das Leben in Deutschland in den siebziger Jahren und benennt alle Umstände inklusive Spießigkeit klar.
Im Mittelpunkt steht die schwierige Beziehung zum Vater, der oft abwesend und vor allen Spielsüchtig war. Später spielte auch seine Krebserkrankung eine große Rolle.
Der Text ist dicht und ein wenig deprimierend, sehr wohl aber auch beeindruckend. Grindelwald war schon 2014 erschienen.

Jetzt neu erschienen ist der Text um eine zweite Erzählung ergänzt. Dieser zweite, ebenfalls autofiktionale Text widmet sich dem 10 Jahre älteren Bruder U.
Auch hier gibt es viel Zeitkolorit, der das Buch prägt.
Erstaunlicherweise packt der zweite Text einen nicht nur so wie der erste, er lässt einen sogar ganz nahe an der Erzähler kommen.
Mich erinnert besonders der zweite Text an den Stil von Edouard Louis, wenn auch an eine deutsche Variante.
Dieses Buch ist lesens- und empfehlenswert.

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