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Buchcover für Nur noch kurz die Welt sehen

Nur noch kurz die Welt sehen

Heinz Stücke. 51 Jahre nonstop mit dem Fahrrad unterwegs. 648.000 Kilometer. 196 Länder.

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Erscheinungstermin 04.03.2024 | Archivierungsdatum 01.05.2026


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Zum Inhalt

The man who wanted to see it all

Wie ist es, das gesamte Erwachsenenleben unterwegs zu sein? Heinz Stücke aus Hövelhof hat es erlebt. 22 Jahre alt war er, als er sein ostwestfälisches Heimatdörfchen mit gepackten Satteltaschen verließ und 73, als er erstmals wieder zurückkehrte. Die unglaubliche Geschichte eines Nomadenlebens.
51 Jahre lang radelte Heinz Stücke durch die Welt. Dabei legte er sagenhafte 648.000 Kilometer zurück und sah alle 196 Länder dieser Erde. Mit 18 umrundet Stücke das Mittelmeer, heuert als Matrose auf einem Schiff an und geht heimlich an der russischen Küste an Land, um nach Moskau und Wladiwostok zu radeln. Immer wieder wird er von der Miliz festgenommen und in einem Zug in Richtung Westen geschickt, doch immer wieder steigt er aus und fährt seinen eigenen Weg durch die Sowjetunion.

Zurück in Hövelhof fasst Stücke einen Plan: Bevor ein Mädchen ihn kriegt und er sesshaft wird, möchte er zur Olympiade in Tokio reisen. Mit dem Fahrrad natürlich. Es ist 1962 und er hat zwei Jahre Abenteuer vor sich. Bei seiner Abreise hat Stücke 300 US-Dollar im Gepäck und ist so vorsichtig mit seinen Ausgaben, dass er mit weniger als 1 US-Dollar am Tag auskommt. In Äthiopien ist er dann aber so gut wie pleite als Haile Selassie, der Kaiser von Abssinien, ihn zu sich einlädt und ihm 500 US-Dollar schenkt. Ein Vermögen. Es ermöglicht neue Ziele: In Kapstadt rollte er sein Rad auf die Fähre und setzt erstmals nach Brasilien über.

Diese und viele weitere Geschichten hat Heinz Stücke in langen Gesprächen mit Autorin Carina Wolfram erzählt, entstanden ist ein Buch über ein schier unglaubliches Leben unterwegs.

- das Buch enthält zahlreiche Fotografien von Heinz Stücke aus über 50 Jahren Weltreise
- aktuelle Netflix-Doku über Heinz Stücke: “The man who wanted to see it all”
- mit einem Vorwort von Dennis Kailing - bekannt aus der Netflix-Doku „Besser Welt als Nie“

Über 50 Jahre mit dem Rad um die Welt

Bereits ins Afrika hielt Heinz Stücke Vorträge in deutschen Vereinen. In Südamerika gibt es noch mehr deutsche Immigranten und er wird darin zum Profi: Fußball spielen, Bier trinken und einen Vortrag halten. Er erzählt unzählige Male von seinen Erlebnissen. Ständig wird er zum Essen eingeladen und die Gastgeber sind begeistert. Heimweh hat er immer weniger. Im Gegenteil, je länger er unterwegs ist, umso größer wird die Angst vor einem Lebensstil, der den meisten von uns vertraut, ihm jedoch vollkommen fremd, ist. Und so findet Stücke immer neue Gründe, um nicht heimzukehren.

Erst im Rentenalter kehrt er in seinen Heimatort zurück und lebt von den Erzählungen seiner Geschichte und seinem Projekt, ein Museum über sein Leben zu verwirklichen. Letzteres wird er wohl nicht mehr schaffen, doch hat die Netflix-Dokumentation „The Man Who wanted to see it all“ ihm seit dem Herbst 2022 in auch Deutschland zu einem gewissen Ruhm verholfen.

Das Buch über einen faszinierenden Lebenslauf wird jeden begeistern, den das Fernweh lockt.

The man who wanted to see it all

Wie ist es, das gesamte Erwachsenenleben unterwegs zu sein? Heinz Stücke aus Hövelhof hat es...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783667128478
PREIS 24,90 € (EUR)
SEITEN 160

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Etwas oberflächlich, aber interessant berichtet Carina Wolfram über Heinz Stückes jahrzehntelang Reise mit dem Fahrrad um die Welt. Aufgeteilt in verschiedene Kategorien, zum Beispiel Route, Fernweh, gefahren, Fahrrad, Leute,… berichtet sie über das außergewöhnliche von Heinz Stücke. Wie dieser die Welt nicht nur umrundete mit dem Fahrrad, sondern über 5 Jahrzehnte mit dem Fahrrad um die Welt reiste, ohne nach Hause zu kommen. Das Buch gibt’s ein paar Schlaglichter zu Erlebnissen, die auf dieser Lebensreise gemacht hat und zeigt außerdem eine Vielzahl an sehr beeindruckenden Fotografien, von Menschen, Natur, von seinem Fahrrad, von vielem, was er erlebt. Auch mit den Widrigkeiten, den er sich ausgesetzt sah, Polizei, Korruption, schlecht gewartete Straßen, gefährlicher Straßenverkehr und so weiter. Es ist schon beeindruckend, über diesen außergewöhnlichen Menschen, oder zumindest das außergewöhnliche, was er mit seinem Leben gemacht hat, diese außergewöhnliche Reise zu lesen. Da möchte man sich doch zu gerne auch die dazu passende Netflix Serie anschauen.

4 stars
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3 stars
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3 stars
3 stars
3 stars

Hatte andere Erwartungen an das BuchHeinz ist nach der Lehre mit dem Fahrrad los.. und kam erst nach Jahrzehnten wieder.
Der Norddeutsche ist eine Legende, ich habe schon viel von ihm gelesen und war gespannt auf seine Geschichte..

Das Cover ist toll, es zeigt dem Leser direkt, worum es hier geht: um Freiheit, um Abenteuer und um einen Menschen, der sich diesen Traum selbst ermöglicht. Auch im Verlauf des Buches zeigt Heinz seine tollen Privataufnahmen. Besonders gefallen haben mir die Portaits.

Inhaltlich sind meine Vorstellungen und der Inhalt aber leider komplett auseinandergedriftet.
Erwartet hatte ich eine chronologisch und persönlich erzählte Reise. Tatsächlich ist es relativ ungeordnet, wie es halt so kommt. Für die lesenden Fans halte ich es aber für konfuser.
Da hätte ich mir eine (andere) Gliederung gewünscht.
Heinz hat zwar selbst viel erzählt, es wird aber als Interview-Form wiedergegeben. Das finde ich super schade, weil es meinen Lesefluss und damit verbunden auch mein Interesse geschmälert hat.
Besonders gestört hat mich das Interview mit diesem Dennis, denn es kam mir so vor, als drängele der sich in den Vordergrund und harmonisch fand ich die Unterhaltung der beiden auch nicht.


Heinz war zur richtigen Zeit an den richtigen Orten, als Freiheit noch frei bedeutete und Abenteuer abenteuerlich war, das ist toll zu sehen. Die Fotos werde ich weiterhin gerne anschauen, doch von dem Buch bin ich leider nicht überzeugt.

3 stars
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