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Buchcover für Stille Nacht in Saint-Sauveur

Stille Nacht in Saint-Sauveur

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Buch 8 von Verlaque & Bonnet ermitteln

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Erscheinungstermin 01.04.2026 | Archivierungsdatum N/A

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG | Aufbau Digital


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Zum Inhalt

Untersuchungsrichter Antoine Verlaque kann dem Weihnachtsrummel wenig abgewinnen: zu viele Touristen, zu viel Kitsch und zu viele Lichter auf seinem geliebten Cours Mirabeau. Doch seine Frau Marine Bonnet ist fest entschlossen, ihm die Feiertage zu versüßen, beginnend mit dem feierlichen Weihnachtskonzert in der Kathedrale Saint-Sauveur. Als während der festlichen Stimmung jedoch ein Mann vergiftet wird, ist es vorbei mit dem Frieden.

Verlaque und Bonnet finden bald heraus, dass fast jeder in der Kirche ein Motiv hätte, von den Händlern des Weihnachtsmarkts bis zur unglücklichen Ehefrau des Opfers. Mit Hilfe der Zeugin France müssen sie den Täter entlarven, bevor das Verbrechen das Weihnachtsfest vollends überschattet ...

Ein stimmungsvoller Provence-Krimi voller Atmosphäre, kulinarischer Genüsse und festlicher Intrigen.

Untersuchungsrichter Antoine Verlaque kann dem Weihnachtsrummel wenig abgewinnen: zu viele Touristen, zu viel Kitsch und zu viele Lichter auf seinem geliebten Cours Mirabeau. Doch seine Frau Marine...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783841237040
PREIS 9,99 € (EUR)
SEITEN 340

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Band 8 von Verlaque und Bonnet - die (Familien-) Geschichte geht weiter. Auch dieser Band, der sich um mehrere Verbrechen in der französischen Stadt Aix dreht, enttäuscht nicht. Gute Geschichte, flüssig erzählt, gute Auflösung. Es macht Spaß, der Entwicklung der Figuren zu folgen, aber es ist auch problemlos möglich, diesen Band als ersten zu lesen - dem Spaß tut das keinen Abbruch.

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Dieser Krimi hat mich sofort mit seiner besonderen Mischung aus weihnachtlicher Stimmung und unterschwelliger Spannung gepackt. Die Provence im Lichterglanz, der festliche Cours Mirabeau, das Konzert in der Kathedrale. Doch gerade dieser Kontrast macht den Mordfall so wirkungsvoll. Mitten in der feierlichen Musik bricht die Idylle abrupt weg, und man spürt, wie Verlaque innerlich seufzt, weil er dem Weihnachtsrummel ohnehin wenig abgewinnen kann. Was mir besonders gefällt, ist die Dynamik zwischen Antoine Verlaque und Marine Bonnet. Sie versucht, ihm die Feiertage zu versüssen, während er sich eher widerwillig treiben lässt und doch merkt man, wie sehr sie ihn erdet. Als der Mord geschieht, arbeiten sie wieder mit dieser vertrauten Mischung aus Intuition, Scharfsinn und leiser Ironie zusammen. Die Vielzahl der Verdächtigen macht den Fall spannend. Händler, Ehefrau, Gemeindemitglieder, fast jeder in der Kirche hätte ein Motiv. Die Ermittlungen wirken dadurch angenehm verwinkelt, ohne je den roten Faden zu verlieren. Besonders die Zeugin France bringt eine interessante Perspektive ein, die das Puzzle Stück für Stück ergänzt. Meiner Meinung nach ein atmosphärischer Weihnachtskrimi, der zeigt, dass selbst in der hellsten Festbeleuchtung Schatten lauern. Ein ruhiger, kluger Fall, getragen von zwei Figuren, die man einfach gern begleitet.

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Suche nach dem Motiv...

Stille Nacht in Saint- Sauveur von Mary L. Longworth

Den Leser erwartet ein spannender Kriminalroman mit einer ausgewogenen Mischung aus Ermittlungen und den privaten Einblicken unserer Protagonisten.
Dies ist bereits der 8. Band einer Kriminal- Reihe. Für mich ist es der erste Band und so tauche ich voller Erwartung in die Provence ein...
Unsere Geschichte spielt in der Weihnachtszeit und ich lerne den Untersuchungsrichter Antoine Verlaque kennen. Ihn stört der Weihnachtsrummel, doch seine Frau Marine Bonnet liebt diesen um so mehr...
Doch während der festlichen Stimmung beim Weihnachtskonzert wird ein Mann vergiftet.
Gemeinsam nehmen Antoine Verlaque und Commissaire Bruno Paulik die Ermittlungen auf. Doch auch Marine Bonnet kann es nicht lassen, ihren Mann zu unterstützen...
Viele hätten ein Motiv, denn der Tote war ein überaktiver, wenig sympathischer Mann. Doch reicht das für ein Mordmotiv? Es bleibt nicht bei einem Mordanschlag. Denn auf den beliebten Pfarrer des kleinen Ortes wird geschossen.
Mir gefielen vor allem die Einblicke in das Leben unserer Protagonisten.

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Tödliche Adventsfeier

Marine überredet ihren Mann Antoine, zum Besuch einer Adventsfeier in der Kathedrale. Alljährlich begeistert das gemeinsame Singen alter Weihnachtslieder die Einwohner von Aix-en-Provence und zieht viele Besucher an. Auch die Vertreter der Partnerstädte, die am Weihnachtsmarkt teilnehmen, unterstützen die Veranstaltung, die mit einem gemeinsamen Essen endet. Da auch Marines Mutter mit ihrem Chor die Feier begleitet, gibt es für Weihnachtsmuffel Antoine kein Entkommen. Tatsächlich gefällt ihm die Veranstaltung bis plötzlich der Moderator des Programms tot zusammenbricht. War es ein Herzinfarkt oder Mord, wie der Rechtsmediziner gegenüber Antoine andeutet?

In "Stille Nacht in Saint-Sauveur" lässt Mary L. Longworth ihre Ermittler Antoine und Marine bereits im 8. Fall ermitteln. Mich hat der charmante Provencekrimi gut unterhalten.

Der US-Amerikaner Cole Hainsby war ein zwar überaktiver, wenig sympathischer Mann, aber dass ihn deshalb jemand vergiftete, erscheint unwahrscheinlich. Untersuchungsrichter Antoine Verlaque und Commissaire Bruno Paulik fällt es schwer, ein Mordmotiv zu finden. Auch das verwendete Gift erweist sich als Sackgasse, da sogar ein Kind darauf Zugriff hat. Obwohl die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, kommt es zu einem weiteren Mordanschlag. Auf den beliebten Dompfarrer Père Fernand wird geschossen und er wird schwer verletzt. Derselbe Täter? Antoine und Bruno stehen vor einem Rätsel. Gut, dass sie Unterstützung von Marine bekommen.

In Frankreich haben die Untersuchungsrichter andere Aufgaben als in Deutschland. Als solcher arbeitet Antoine aktiv mit der Polizei zusammen. Ein französischer Untersuchungsrichter leitet die Ermittlungen und sammelt Beweise, um festzustellen, ob die Verdachtsmomente für eine Anklage ausreichen. Er ist befugt, Zeugen zu vernehmen, Beweise zu sichern und kann auch Ermittlungsverfahren anordnen.

Auch die Situation der Expats wird thematisiert, hoch qualifizierte Arbeitnehmer, die nur vorübergehend im Ausland, hier in Frankreich arbeiten und z. B. geeignete Privatschulen für ihre nicht französischsprachigen Kinder benötigen, die auch international gültige Abschlüsse anbieten.

Marine und Antoine sind glücklich in ihrer Ehe und verstehen sich blendend. Sie sind beide sympathisch, kultiviert und genießen ihr Leben. Auch der bodenständige Bruno Paulik ermittelt weiterhin als Kommissar mit dem Richter, während sich in dessen Vorzimmer eine Änderung ankündigt

Mary Lou Longworth hat ihre Reihe im Umfeld der Gutsituierten und meist Kultivierten angesiedelt. Sie punktet neben ihrem flüssigen, leicht lesbaren Schreibstil, mit französischem Savoir-vivre, kleinen historischen Exkursen und viel Lokalkolorit. Es ist stets spürbar, dass die Kanadierin seit 1997 in Aix-en-Provence lebt und es genießt.

Auch ihren 8. Fall können Antoine, Bruno und Marine erfolgreich abschließen. Die Lösung hat mich überzeugt und lässt keine Fragen offen. Der Fall kommt mit wenig Gewalt aus, was ich schätze. Das Verhältnis zwischen Ermittlungsarbeit und Privatem finde ich gut ausgewogen. Bei den Verlaques kündigen sich private Veränderungen an und ich bin schon gespannt, wie vor allem Antoine, damit klarkommt.

Diese Reihe konnte mich erneut überzeugen und hat mich gut unterhalten. Nur ein paar kleine Schnitzer in der Übersetzung stören etwas. Ich hoffe, dass die beiden noch nicht übersetzen Bände bald in deutscher Sprache erscheinen. Wir sehen uns dann wieder in Aix-en-Provence!

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