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Buchcover für Melodie der neuen Welt - Auftakt in New York

Melodie der neuen Welt - Auftakt in New York

Roman

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Erscheinungstermin 29.04.2026 | Archivierungsdatum 28.06.2026


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Zum Inhalt

Steinway: deutscher Klavierklang und »American way of life« – die Frauen hinter dem Erfolg

1850: Dorettas Familie hat schon in Deutschland Klaviere gebaut. Jetzt wagt sie den Sprung nach New York. Trotz harter Arbeit ist der Anfang schwer in den Mietskasernen des deutschen Viertels, aber Doretta findet als Klavierlehrerin Eingang in die Prachthäuser der Reichen. Instrumente von Steinway & Sons werden zum »Must-have« der New Yorker Gesellschaft.

1925: Dorettas Urenkelin Florence begibt sich auf die Suche nach den deutschen Wurzeln ihrer Familie und stößt dabei auf Schweigen und Geheimnisse, die sie sich nicht erklären kann. Wie einst Doretta vor fünfundsiebzig Jahren fragt auch sie sich, wer sie wirklich ist und wo sie ihr Glück finden kann.

Steinway & Sons und die deutsche Familie, die dahinter steht: der mitreißende Roman von der Bestseller-Autorin der »Ronnefeldt-Saga«.

Steinway: deutscher Klavierklang und »American way of life« – die Frauen hinter dem Erfolg

1850: Dorettas Familie hat schon in Deutschland Klaviere gebaut. Jetzt wagt sie den Sprung nach New York...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783596712656
PREIS 13,00 € (EUR)
SEITEN 544

Auf NetGalley verfügbar

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Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
1850: Dorettas Familie hat schon in Deutschland Klaviere gebaut. Jetzt wagt sie den Sprung nach New York. Trotz harter Arbeit ist der Anfang schwer in den Mietskasernen des deutschen Viertels, aber Doretta findet als Klavierlehrerin Eingang in die Prachthäuser der Reichen. Instrumente von Steinway & Sons werden zum »Must-have« der New Yorker Gesellschaft.
1925: Dorettas Urenkelin Florence begibt sich auf die Suche nach den deutschen Wurzeln ihrer Familie und stößt dabei auf Schweigen und Geheimnisse, die sie sich nicht erklären kann. Wie einst Doretta vor fünfundsiebzig Jahren fragt auch sie sich, wer sie wirklich ist und wo sie ihr Glück finden kann.

Autorin (Quelle: Verlagsseite)
Die Bestseller-Autorin Susanne Popp befasst sich seit vielen Jahren beruflich mit dem Bewahren und Weitergeben von Familiengeschichten. In ihren Romanen verbindet sie sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Elementen zu Erzählungen über Identität, Heimat und Erinnerung, so etwa im ersten Band ihrer Dilogie »Melodie der neuen Welt«, sowie über die bisweilen zerstörerische Kraft von Erwartungen und Traditionen. Die Autorin hat mit dem Bestseller »Die Teehändlerin«, einer Trilogie über das Familienunternehmen Ronnefeldt, ihre Leserinnen begeistert, ebenso mit der Dilogie »Loreley«. Sie lebt heute mit ihrem Mann am Zürichsee in der Schweiz.

Allgemeines
Erster Band der Dilogie „Melodie der Neuen Welt“
Erschienen im Fischer Verlag am 1. April 2026 als E-Book und am 29. April 2026 als TB mit 544 Seiten
Gliederung: Familienstammbaum der Steinways – Verzeichnis weiterer Personen – Roman in drei Teilen, jeweils in einzelne, mit Jahreszahlen überschriebene Kapitel untergliedert – Nachwort und Danksagung – Leseprobe zum Folgeband „Echo der Heimat“ (2027)
Erzählung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven
Handlungsort und -zeit: Ney York, 1850 bis 1869, 1925 bis 1927

Inhalt und Beurteilung
Die neue Dilogie von Susanne Popp beschäftigt sich mit dem Schicksal deutscher Auswanderer nach Amerika um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Konkret geht es um zwei berühmte, noch heute bestehende Unternehmen, die im 19.Jahrhundert von Deutschen gegründet wurden: die Klavierbauerdynastie Steinway, eigentlich Steinweg, die ihren Namen amerikanisierte, und das Pharmaunternehmen Pfizer, das aus einer kleinen Apotheke hervorging und spätestens seit der Corona-Pandemie wegen der Impfstoffe weltbekannt ist.
Die Autorin schildert den Werdegang der deutschen Unternehmer und ihrer Familienmitglieder von den ersten Jahren in New York unter harten und sehr einfachen Lebensumständen bis zum beruflichen Erfolg und damit einhergehenden Wohlstand. Zentrale Figuren sind William Steinway (1835 – 1896), Erster Präsident der Firma, und Charles Pfizer (1824 – 1906).
Die Menschen dieser Gründergenerationen sind kluge und ehrgeizige Geschäftsleute, aber nicht immer Sympathieträger, was insbesondere über den Umgang mit den Frauen der Familie Steinway gilt. Diese haben hinter Geschäftsinteressen zurückzustehen, sie dürfen Geschäftsanteile nicht selbstständig verwalten und auch in Bezug auf ihre Eheschließungen hat das Familienoberhaupt das Sagen. In diesem Zusammenhang werden auch Bestrebungen nach politischer Veränderung thematisiert, es werden mehr Frauenrechte gefordert sowie gleiche Rechte für Schwarze und die Abschaffung der Sklaverei. Auch die Arbeiter versuchen durch Streiks bessere Arbeitsbedingungen, bzw. höhere Löhne zu erzwingen.
Einige Vorgänge in der Familie Steinway wirken fiktiv, gehen jedoch auf die gründliche Recherche der Autorin zurück.
Der Roman wird in zwei alternierenden Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen präsentiert. 1925 versucht die vierzehnjährige Florence, der in den Erzählungen ihrer Eltern einige „Ungereimtheiten“ aufgefallen sind, mehr über die Familiengeschichte, speziell ihre Urgroßmutter Doretta, in Erfahrung zu bringen. Ihren wachsenden Erkenntnissen entsprechend werden dann in Rückblenden auf die Jahre 1850 bis 1869 die damaligen Ereignisse geschildert.
Der gut recherchierte Roman liest sich überaus fesselnd und verleitet zu eigenen Recherchen neben der Lektüre. Aufgrund des komplexen Plots und der weitverzweigten Familie Steinway erfordert die Lektüre Konzentration, da es trotz des beigefügten Familienstammbaums nicht immer einfach ist, den Überblick über alle Romanfiguren zu behalten, zumal sich einige Namen in der Familie wiederholen.

Fazit
Hochinteressanter Einblick in das Leben und Wirken deutscher Auswanderer und Firmengründer im New York ab der Mitte des 19. Jahrhunderts – sehr fesselnde Lektüre!
4,5 Sterne

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Als die Familie Steinweg von Seesen aus ins „gelobte Land“ Amerika reist, geschieht etwas Unglaubliches. Eine Schwangere bringt auf dem Schiff ihr Kind zur Welt und stirbt kurz darauf. Vor ihrem Tod bittet sie ihr Dienstmädchen, dass sie ihre Tochter zu sich nimmt. Sie soll die Kleine vor dem brutalen Vater beschützen. Dass dieses Ereignis auch die Zukunft der Familie Steinweg beeinflussen wird, ahnt damals noch niemand. Die wollten in Amerika nicht auffallen und die Söhne beschlossen kurzerhand, dass sie sich ab sofort umbenennen in Steinway.

#MelodiederneuenWeltAuftaktinNewYork wechselt zwischen den ersten Familienmitgliedern der Steinways und deren Nachkommen. Die Autorin schreibt, welche Hürden genommen werden mussten, um eine Firma zu gründen, die für alle Beteiligten ein regelmäßiges Auskommen garantierte. Einwanderer aus Deutschland wurden zwar geschätzt aber es gab auch Misstrauen von Leuten, die schon länger in Amerika lebten. Davon ist 75 Jahre später kaum noch etwas zu spüren. Da gab es andere Probleme, mit denen die Nachfahren klar kommen mussten.

Es ist der erste von zwei Bänden um die Steinways. Die Autorin schreibt abwechslungsreich und punktet durch ihre umfangreiche Recherche. Für mich waren die Ausführungen immer mal wieder zu lang und zu umfangreich. Interessant fand ich jedoch die Darstellungen über das Leben im noch recht jungen Amerika. Auch damals galt: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“. #NetGalleyDE

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