The Morrisey Mysteries 2. Die geheime Treppe
von Eryn Scott
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Erscheinungstermin 12.02.2026 | Archivierungsdatum 05.03.2026
Oetinger Verlag, Dressler Verlag, Moon Notes | Moon Notes
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Zum Inhalt
Geister der Vergangenheit
Die Ruhe kehrt nur für kurze Zeit ins Morrisey-Gebäude zurück, denn knapp nach ihrem ersten Mordfall findet Meg eine geheime Treppe im Keller, die in den berüchtigten Underground Seattles führt. Zwischen flackernden Lampen, Retro-Geistern und Speakeasys stößt sie nicht nur auf verdächtige Barkeeper und jede Menge Rätsel, sondern auch auf zwei Leichen. Auch wenn die beiden Todesfälle durch ein ganzes Jahrhundert getrennt sind, haben die Opfer mehr gemeinsam, als Meg ahnt. Ohne ihren Lieblingsmenschen Laurie an ihrer Seite versucht Meg mit ihrer Geisterfreundin Ripley die Fälle zu lösen, weshalb sie sich selbst bald in Lebensgefahr befindet. Wird es Meg auch dieses Mal gelingen, heil aus der Sache herauszukommen?
The Morrisey Mysteries 2. Die geheime Treppe: Cozy Crime trifft Supernatural Mysteries
- Krimis zum Wohlfühlen: Detektivin und Geister-Flüsterin Laurie ist zurück und widmet sich einem neuen Mysterium.
- She Falls First: Die süße Romance zwischen Meg und ihrem Kindheitsfreund Laurie lässt die Herzen der Lesenden höherschlagen.
- Paranormal Mystery: Perfekt für Fans von Geistergeschichten und einem guten cozy Krimi.
- Durch BookTok beliebt: Mit den bekannten Tropes Friends to Lovers und Found Family.
Geister der Vergangenheit
Die Ruhe kehrt nur für kurze Zeit ins Morrisey-Gebäude zurück, denn knapp nach ihrem ersten...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783969760987 |
| PREIS | 15,00 € (EUR) |
| SEITEN | 272 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Kaum hat Meg ihren ersten Mordfall aufgeklärt und ihre Liebe zur Kunst wiederentdeckt, als auch schon ein zweiter unerklärlicher Mord begangen wird. Eigentlich war Meg nur auf der Suche nach Holzbrettern, als sie hinter einem Stapel ebendieser einen Durchgang zu einer Treppe findet, die tief in den Keller führt. Neugierig verfolgt sie diese Spur und stößt auf ein altes Skelett sowie eine neue Leiche. Natürlich lässt Meg es sich nicht nehmen und beginnt zu ermitteln. Mithilfe ihrer besten Geisterfreundin Ripley und ihren neuen Freundinnen Zoe und Addy kommt sie einer Familienfehde a la Romeo und Julia auf die Spur. Doch ganz so romantisch wird es nicht, denn plötzlich sind auch Meg und Zoe in Gefahr.
Beim ersten Fall „Ein Mord in 3 B“ habe ich mich schon köstlich amüsieren können. Meg und ihre Geisterfreundin Ripley sind einfach ein herrliches Team, die sich zwar – weil eben beste Freundinnen – innig lieben und respektieren, aber wenn es hart auf hart kommt, auch mal ihre Meinung sagen und so den jeweils anderen auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Dies geht natürlich im neuen Fall genauso weiter und führt zu etlichen herrlichen Szenen, aber auch mal zu Momenten, in denen es für den jeweiligen Betroffenen gerade nicht so schön ist. Aber die beiden raufen sich immer wieder zusammen.
Diesmal findet Meg ein altes Skelett tief im Keller des Morrisey, dem Gebäude mit etlichen Wohnungen. Doch nicht nur das, auch eine weitere Leiche, erst vor Kurzem verstorben, wird von ihr entdeckt. Zu dem Skelett gibt es auch einen Geist namens Addy. Sie weiß nicht, wie sie gestorben ist und warum. Also hat Meg eigentlich zwei Fälle zu lösen. Doch bald merkt sie, dass die beiden Toten miteinander in Verbindung stehen.
Und dann ist da noch Zoe, die Meg in einer Flüsterkneipe kennen- und schätzen lernt. Aber Zoe ist auch irgendwie in den Mordfall verwickelt.
Eigentlich hört sich alles total kompliziert an, liest man aber die Geschichte, ergibt eins das andere und es macht alles Sinn.
Dies war auch schon beim Vorgänger so und hat mir dort schon gut gefallen.
Diesmal kenne ich ja auch die Protagonisten schon und weiß, wie sie ticken. Deshalb ist das chaotisch Wirkende eigentlich schon ordentlich und logisch.
Auch toll fand ich, dass Bezug genommen wird auf die 1920er Jahre. Eine Zeit, die ich sehr spannend finde. Flüsterkneipen, die Mode, Prohibition, Frisuren und vieles mehr.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig und ohne viel Schnickschnack. So hat man das Gefühl, das alles unheimlich schnell vorangetrieben wird. Aber in dieser kurzen Zeit wird sehr viel verarbeitet und es kommt kaum zu Ruhemomenten. Dies ist aber nicht störend, spiegelt dies nur Megs Charakterzüge.
Die spärlich vorhandenen Ruhezeiten sind die, während Meg mit Laurie telefoniert oder schreibt. Er weilt gerade in Japan auf Geschäftsreise. Beide sind ineinander verliebt, gestehen dies dem anderen aber nicht so richtig ein. Die kurzen Momente, die die beiden telefonisch teilen, sind jedoch so liebe- und respektvoll, dass es dem Leser sehr warm ums Herz wird. Die beiden gehören zusammen und hoffentlich wird diese so romantische Nicht-Beziehung endlich zu einer vollen Beziehung, damit die beiden ihr Glück finden. Doch Meg hätte Laurie erst einmal so einiges zu erklären, da er nicht weiß, dass sie Geister sehen und mit ihnen reden kann.
Wieder hatte ich das Gefühl, bei einer Mischung aus „Only Murders in the Building“ und „Ghosts“ zu sein, zwei TV-Serien, die bei Streaming-Diensten laufen. In der vierten Staffel von „Only Murders in the Building“ ging es nämlich auch um Glücksspiel und geheime Machenschaften, die unter dem Gebäude stattfinden und in „Ghosts“ kann die Protagonistin Geister sehen und mit ihnen sprechen.
Trotz der Parallelen hat es einfach Spaß gemacht, die Geschichte der Autorin zu lesen und ich freue mich auf weitere interessante, lustige und gefühlvolle Storys.
Meggies Fussnote:
Back to the 20s.
Auch die Fortsetzung der Reihe habe ich in einem
Band 2 war sogar noch besser
Rutsch verschlungen. Er konnte mich genauso begeistern wie der 1. Band. Ich liebe Meg als Protagonistin, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird. Sie stolpert wieder in die Mord-Ermittlungen, der in der Nähe des Morrisey stattgefunden hat. Diesmal versucht sie aber nicht nur einen Mord aufzuklären, sondern auch einen 2. Mord, der sich 100 Jahre vorher ereignet hat und dessen Geist Addy sie begegnet.
es war so humorvoll und schön geschrieben ach ich liebe es sehr.
Ganz klare Leseempfehlung
Bibliothekar*in 1405584
Gelungene Fortsetzung die nahtlos an den Vorgänger anschließt. Einfach und flüssig zu lesen. Unterhaltsam und kurzweilig.
Nicht nur für Fans von "Only murders in the building". Geeignet ab 14 würde ich sagen.
Erst kürzlich konnte Meg - mit der Hilfe ihrer Geisterfreundin Ripley - einen Mord in ihrem geliebten Wohngebäude, dem Morrisey, aufklären; da stolpert sie schon wieder über zwei Leichen im Keller, eine davon aus den 1920ern. Und dann steht auch plötzlich Addison vor ihr, der Geist der vor knapp 100 Jahren verstorbenen jungen Frau. Um ihr zu helfen, muss Meg einfach wieder selbst ermitteln und erfährt so einiges über Seattle während der Prohibition, Flüsterkneipen und zwei verfeindete Familien.
„Die geheime Treppe“ ist bereits der zweite Band der gar nicht mal so gemütlichen Cozy Mystery-Reihe der US-amerikanischen Schriftstellerin Eryn Scott. Die deutsche Übersetzung verfasste Anne Rudelt. Der Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist weiterhin das Morrisey-Gebäude mit seinen liebenswerten, aber auch etwas verschrobenen Bewohnern. Die Reihe nimmt dabei deutliche Anleihen an die Serie „Only Murders in the Building“ und das Wohnhaus Arconia; in diesem Band ist es zum Beispiel das versteckte Casino, das sich im Untergeschoss des Morrisey befunden haben soll.
Die Protagonistin Meg sieht sich in dieser Geschichte gleich mehreren Schwierigkeiten gegenüber. Ihr bester Freund (und Schwarm) Laurie hält sich wegen seiner Arbeit gerade in Japan auf, so dass er sie nicht bei ihren Ermittlungen unterstützen kann. In der Barfrau und neuen Nachbarin Zoe findet sie zwar eine Freundin, das führt aber zu einem Streit mit Ripley, weil die Zoe absolut verdächtig findet. Meg jedoch spürt sofort eine Bindung zu ihr, denn beide haben ihren Vater nie kennengelernt.
Der Kriminalfall an sich gerät neben den ganzen persönlichen Verwicklungen etwas in den Hintergrund und ist, ehrlich gesagt, auch nicht besonders komplex gestrickt. Meg verdächtigt im Verlauf der Handlung eigentlich jeden mindestens ein Mal und kommt dann am Ende beinahe zufällig auf die Lösung – und ist trotzdem schneller als der leitende Detective. Dennoch finde ich die Idee einer Privatdetektivin, die mit Geistern kommunizieren kann, durchaus spannend und gelungen und bleibe daher noch etwas an der Reihe dran.
Das Buch "Die geheime Treppe" ist ein cozy crime und Teil 2 der "Morrisey Mysteries Reihe". Die Story knüpft zwar an die Ereignisse aus dem ersten Teil an, man kann jedoch diesen Band hier problemlos ohne den ersten Teil zuvor lesen.
Der Schreibstil ist locker, teils humorvoll und flüssig zu lesen. Erneut wird in der Ich-Perspektive aus Sicht von Meg erzählt.
Auch wieder mit am Start ist Ripley, die Geisterfreundin von Meg. Neben ihr lernen wir noch weitere Geister kennen, zum Beispiel Addy, die sehr sympathisch und eine "waschechte" 20er Jahre Partygängerin ist. Wer allerdings nicht mit dabei ist, zumindest nicht mit vor Ort, ist Laurie, und das macht Meg etwas zu schaffen.
Das Geschehen spielt erneut hauptsächlich im Morrisey. In dieser eingeschweißten Wohngemeinschaft hat zwar jeder der Bewohner so seine Macken, aber allesamt sind sie vollkommen liebenswert. Außerdem haben alle Meg quasi adoptiert und kümmern sich fürsorglich um sie.
Die Thematik rund um die Flüsterkneipen fand ich sehr interessant, allgemein ist die Story wieder spannend und kurzweilig gewesen. Ich hab das Buch fast an einem Rutsch gelesen. Wer hinter allem steckte, hab ich nicht im voraus erraten können und die Auflösung hat mich dann echt überrascht.
Am Ende ging es mir aber fast etwas zu schnell, nachdem der Fall aufgelöst wurde. Dennoch war auch dieser Band hier ein wunderbarer cozy crime, den ich nur empfehlen kann. Ich bin auch gespannt, ob - und wenn ja, wann - noch weitere Teile der Reihe folgen werden.
Auch die Fortsetzung der Reihe habe ich in einem Rutsch verschlungen. Er konnte mich genauso begeistern wie der 1. Band. Ich liebe Meg als Protagonistin, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird. Sie stolpert wieder in die Mord-Ermittlungen, der in der Nähe des Morrisey stattgefunden hat. Diesmal versucht sie aber nicht nur einen Mord aufzuklären, sondern auch einen 2. Mord, der sich 100 Jahre vorher ereignet hat und dessen Geist Addy sie begegnet. Ziemlich schnell kommt sie drauf, dass beide Morde trotz der Zeitspanne eine Verbindung haben. Es war wieder eine großartige Cozy Crime-Geschichte - spannend und witzig. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und ich hoffe so sehr, dass die weiteren Bände bald übersetzt werden, denn diese Reihe hat es mir einfach angetan. Absolute Leseempfehlung.
Rezensent*in 1863495
The Morrissey Mysteries 2 – Die geheime Treppe von Eryn Scott ist eine spannende Fortsetzung mit viel Rätselspaß und Geheimnissen. Die Geschichte kombiniert Mystery mit Abenteuer und einer leicht unheimlichen Atmosphäre. Neue Hinweise und Wendungen halten die Spannung hoch, während die Figuren weiter an Tiefe gewinnen. Ein unterhaltsames Buch für alle, die geheimnisvolle Geschichten und Detektivabenteuer mögen.
Das Cover:
Verspielt, cozy und wieder genau passend zur Reihe. Man erkennt sofort diesen charmanten Mix aus Geheimnissen, Kleinstadtflair und einem Hauch Übernatürlichem.
Meine Meinung:
Band eins hat mir ja schon richtig gut gefallen, deshalb habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und es fühlte sich tatsächlich ein bisschen an wie ein Wiedersehen mit Freunden. Man kann die Geschichte grundsätzlich verfolgen, aber um die Beziehungen und die Dynamik zwischen den Figuren wirklich zu verstehen, sollte man Band eins kennen.
Im Mittelpunkt steht wieder Meg, die einfach eine unglaublich angenehme Protagonistin ist. Sie ist neugierig, klug, leicht überfordert von den übernatürlichen Ereignissen und trotzdem mutig genug, sich immer wieder in neue Geheimnisse zu stürzen. Genau diese Mischung macht sie so sympathisch. Dazu kommt natürlich wieder ihre geisterhafte Begleiterin Ripley, die der Geschichte diesen typischen Cozy-Fantasy-Twist gibt und für viele charmante Momente sorgt.
Diesmal dreht sich alles um ein neues Rätsel rund um die geheimnisvolle Treppe, die in den Untergrund und zu Zeiten der Prohibition führt. Verborgene Hinweise aus der Vergangenheit, ein Skelett, ein nwuer Geist und eine alte Familienfehde, was will man mehr? All das verleiht dem Ganzen eine schön atmosphärische, leicht mysteriöse Note.
Der Fall ist wieder eher cozy als brutal, aber trotzdem spannend genug, dass man weiterlesen möchte, weil sich nach und nach neue Puzzleteile ergeben.
Besonders stark fand ich erneut das Setting. Diese kleine, leicht schräge Umgebung mit ihren Geheimnissen, liebenswerten Nebenfiguren und übernatürlichen Elementen sorgt für genau diesen Wohlfühlfaktor, den ich mir von Cozy Crime mit Fantasy-Anteil wünsche.
Die Charakterdynamik ist ein großes Highlight. Man merkt, wie sich Beziehungen weiterentwickeln, vertrauter werden und mehr Tiefe bekommen. Gerade deshalb fühlt sich der zweite Band so vertraut an, fast so, als würde man zurück in eine bekannte Geschichte eintauchen.
Mein Fazit:
Ein gelungener zweiter Band, der den Cozy Crime und Fantasy-Mix der Reihe konsequent fortführt. Spannend, charmant und mit genau der richtigen Portion übernatürlicher Mystery. Wer Band eins mochte, wird sich hier sofort wieder wohlfühlen
Rezensent*in 1381266
Eine geheime Treppe im Keller des Morrisey, Staub in der Luft, flackerndes Licht und darunter das alte Seattle mit seinen verborgenen Gängen. Meg sucht eigentlich nur nach einem Brett, findet aber den Eingang in eine andere Zeit. Unten warten zwei Tote. Ein Skelett aus den 1920er Jahren und eine frische Leiche. Hundert Jahre liegen zwischen ihnen und doch scheint mehr sie zu verbinden als nur dieser Ort.
Was mich besonders gepackt hat, ist die Atmosphäre. Das Morrisey wirkt wie eine lebendige Figur, voller Ecken, Schatten und Geschichten. Die Ausflüge in die Zeit der Prohibition mit Flüsterkneipen, Flapper-Glamour und alten Familienfehden sind mehr als bloße Kulisse. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, bis sich das Rätsel allmählich schließt.
Meg ermittelt wieder mit viel Herz und einer gewissen Sturheit, die ich inzwischen sehr schätze. Sie ist keine kühle Analytikerin, sondern folgt ihrem Gefühl und ihrem Mitgefühl, vor allem gegenüber Addy, dem Geist aus den Zwanzigern, der endlich verstehen will, was mit ihr geschehen ist. Ripley sorgt für Vertrautheit und leisen Humor, während Laurie aus der Ferne präsent bleibt. Die Nachrichten zwischen Japan und Seattle sind kleine, warme Ruhepunkte inmitten der Ungewissheit.
Der Schreibstil ist klar und flüssig, ohne große Effekte. Die Seiten lesen sich schnell, weil die Geschichte trägt und die Verknüpfung der beiden Fälle neugierig macht. Manche Entwicklungen lassen sich erahnen, doch das Zusammenspiel der Zeitebenen hält die Spannung bis zum Schluss.
Für mich eine sehr gelungene Fortsetzung, die den Charme des ersten Bandes bewahrt und das Morrisey noch ein Stück geheimnisvoller macht. Ich bin jederzeit bereit, wieder diese Treppe hinabzusteigen.
Mit Die geheime Treppe geht die Cozy Crime Reihe rund um Meg für mich genauso unterhaltsam weiter wie im Auftakt. Kaum hat sie ihren ersten Mordfall im Morrisey gelöst, stolpert sie schon wieder mitten in neue Ermittlungen und dieses Mal gleich in zwei. In den Kellern des Gebäudes entdeckt sie eine geheime Treppe in Seattles Underground, eine frische Leiche und die Überreste eines Mordopfers aus den 1920er Jahren. Kurz darauf begegnet sie dem Geist von Addy, die wissen will, was damals wirklich mit ihr passiert ist. Sehr schnell wird klar, dass beide Todesfälle trotz des großen zeitlichen Abstands miteinander verbunden sind.
Meg bleibt für mich das große Herz der Geschichte. Ihre Ich-Perspektive ist witzig, warmherzig und angenehm chaotisch, ohne an Klarheit zu verlieren. Besonders schön ist erneut die Dynamik mit ihrer Geisterfreundin Ripley, die nicht nur für Humor sorgt, sondern Meg auch emotional erdet. Addy als neuer Geist bringt zusätzlich Tiefe hinein und macht den historischen Teil der Handlung überraschend berührend. Auch die neue Bekanntschaft Zoe fügt sich gut ein und sorgt für kleine Spannungen innerhalb der Gruppe.
Der Schreibstil von Eryn Scott ist sehr flüssig und temporeich, wodurch ich das Buch erneut fast in einem Rutsch gelesen habe.
Der Fall selbst ist eher leicht gestrickt, dafür lebt die Geschichte stark von Atmosphäre, Figuren und der ungewöhnlichen Mischung aus Gegenwartskrimi und historischem Rätsel. Die Einblicke in die Zeit der Prohibition, Speakeasys und Familienfehden verleihen dem Buch einen besonderen Charme. Insgesamt ist Die geheime Treppe für mich eine rundum gelungene Fortsetzung. Spannend, humorvoll, mit viel Herz für die Figuren und einer schönen Portion 1920er-Flair.
Fazit
Die geheime Treppe ist eine kurzweilige, charmante Fortsetzung mit viel Humor, liebenswerten Figuren und einer gelungenen Verbindung aus aktuellem Mordfall und 1920er-Vergangenheit. Der Krimi bleibt zwar eher einfach, macht durch Atmosphäre und Geister-Twist aber richtig Spaß. 4,5 von 5 Sternen
ann l, Rezensent*in
Als Meg eine geheime Treppe im Keller des Morriseys entdeckt, ahnt sie noch nicht, dass sie bald darauf auf zwei Leichen stoßen wird. Die Treppe führt sie in Seattles Underground. Dort findet sie nicht nur eine frische Leiche, sondern auch das Skelett und den Geist von Amy. Obwohl diese schon vor hundert Jahren getötet wurde, scheint ihr Tod mit dem aktuellen Mordfall zusammenzuhängen. Gemeinsam mit ihrer Geisterfreundin Ripley beginnt Meg ihre Ermittlungen.
Ich kannte bereits den ersten Fall und so war ich sowohl mit Meg und dem Morrisey-Gebäude als auch mit den Geistern und ihren Eigenschaften vertraut und habe mich schnell in der Geschichte eingefunden. Dadurch fiel es mir leichter, mich ganz auf die Ermittlungen einzulassen. Mir kamen sie hier auch flüssiger vor, als im ersten Band. Meg konzentriert sich erst einmal darauf, dem alten Mord auf dem Grund zu gehen und will sich aus dem aktuellen Fall eigentlich heraushalten. Doch dann kommen ihr einige Ereignisse dazwischen, bei denen sie zu Informationen zum Mord kommt. Und so kann sie es nicht lassen und muss auch hier ermitteln.
Ich habe mich gleich in der Geschichte wohlgefühlt und habe Meg und ihre Geisterfreunde wieder gerne bei ihren Abenteuern begleitet.
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