Als ich an Don Renzo schrieb
Roman
von Günther Pfeifer
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Erscheinungstermin 01.04.2026 | Archivierungsdatum 26.04.2026
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Zum Inhalt
Ein Roman wie die liebevolle Umarmung der Oma, nachdem man sich das Knie aufgeschlagen hat.
Für einen aufgeweckten Fünfjährigen und seinen Fantasiefreund kann sogar eine österreichische Kleinstadt in den Siebzigerjahren spannend sein. Noch spannender jedoch ist Italien, ein Land, in dem...
Eine Anmerkung des Verlags
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783218015011 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 192 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Dieser Roman fühlt sich an wie das leise Aufleuchten einer Kindheitserinnerung. Warm, schräg, manchmal schmerzhaft, aber immer getragen von Zuneigung. Aus der Perspektive eines aufgeweckten Fünfjährigen wird eine kleine österreichische Stadt der Siebzigerjahre zu einer Bühne voller Sehnsüchte, Ängste und Wunder. Die Welt ist klein, aber das Herz des Kindes ist gross, und Italien, in dem angeblich alle singen und Eis verkaufen, wird zum Symbol eines Glücks, das greifbar scheint und doch unerreichbar bleibt. Zwischen der übermächtigen Großmutter, der fragilen Mutter und dem treuen Fantasiefreund entsteht ein zartes Geflecht aus Humor und Verletzlichkeit. Der Rawuzer, das Wasser, das Schwimmen müssen, all das sind kindliche Prüfungen, die zugleich tiefere familiäre Schatten spiegeln. Und doch bleibt der Ton liebevoll, fast tröstlich. Der Brief an Don Renzo wirkt wie der letzte Funke Hoffnung, ein kindlicher Glaube an Wunder, der sich weigert zu erlöschen. Günther Pfeifer hat einen Roman geschrieben der wie eine Umarmung der Grossmutter nach einem Sturz, fest, warm, mit einem leisen «Es wird schon wieder» wirkt. Er erzählt davon, wie man trotz Angst und Enge träumt und wie Fantasie manchmal der einzige Ort ist, an dem man frei atmen kann. Ein wunderbares Buch.
Margot S, Bibliothekar*in
Es macht wirklich sehr viel Spaß, diese Zeitreise zurück in das niederösterreichische Städtchen Hollabrunn der 1970er Jahre zu unternehmen und dabei von der Erzählstimme eines sehr phantasiebegabten, frech-fröhlichen und zugleich auch altklugen Vierein-halbjährigen begleitet zu werden. Wie es der kleine Günther schafft, aus jeder kleinsten Begebenheit seines Alltags ein Abenteuer zu machen – von seinen Auftritten als Cantautore mit Gitarre und improvisiertem Gesang, seinen Vorlesedarbietungen aus dem „Mo-numentalwerk“ ‚Ich bin der kleine Hase‘, über das Fahrradfahren-ohne-Stützräder und Schwimmenlernen mit seiner Angebeteten Susi, den Angstbewältigungsstrategien vor dem bösen „Rawuzer“ am Dachboden oder den Beobachtungen der älteren „Buben“ beim Mopedbasteln; von seinen Heldentaten als „Bezwinger des Elektrozauns“ rund um eine Kuhweide über das Winnetou-und-Old Shatterhand-Spielen bis hin zu seinen bauernschlauen Tricks, um sich vor der Mithilfe beim ‚Holzmachen‘ zu drücken - all das ist grandios zu lesen. Und dann ist da natürlich noch die große Liebe von Günthers Schwester Hilde zu ihrem italienischen Verlobten Luciano und überhaupt die ganze Italophilie des kleinen Günther, die dem Buch noch einen eigenen Twist gibt und als Leitmotiv zahlreicher Episoden dient (inklusive zahlreicher berühmter italienischer Liedtexte als Epigraphen der einzelnen Kapitel).
Italien – daran lässt Günther keinen Zweifel - ist sein utopisches Schlaraffenland und zugleich der Ort, an den es ihn magisch zieht und den er endlich einmal bereisen möchte. Zumal er ja jetzt auch schwimmen kann – wenigstens im „Ganserlbad“. „Ich mach‘ mir die Welt wie sie mir gefällt“, könnte das Motto des kleinen Jungen sein, der damit so ziemlich jede Lebenslage meistert. Manchmal nutzt er dazu seinen Witz und seine Vorstellungskraft, manchmal die Hilfe seines unsichtbaren Phantasiefreundes Dickie und manchmal setzt er seine Hoffnung auf das imaginäre Land seiner Träume und auf ein Schreiben an Don Renzo, den Pfarrer aus Lucianos Heimatort, der vielleicht ein gutes Wörtchen für Günther einlegen könnte…