Die Leiche im Moor
Fin Macleod ermittelt auf den schottischen Hebriden
von Peter May
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Erscheinungstermin 26.01.2026 | Archivierungsdatum 09.03.2026
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Zum Inhalt
Nach dem Tod seines Sohnes und dem Scheitern seiner Ehe hängt Fin Macleod die Dienstwaffe der Polizei von Edinburgh an den Nagel. Für ihn ist die Zeit gekommen, endgültig auf die schottischen Hebriden zurückzukehren: in sein Elternhaus auf der Isle of Lewis. Doch dort erwartet ihn ein Fall, dem er sich nicht entziehen kann. Im Hochmoor von Siader ist eine Torfwand abgerutscht und hat eine Leiche ans Tageslicht befördert. Ende der fünfziger Jahre muss die Person Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein. Der DNA-Abgleich ergibt: Das Mordopfer hatte einen Bruder, Tormod Macdonald, ein Bauer aus der Gegend und der Vater von Fin Macleods Jugendliebe Marsaili. Die Tochter ist in dem Glauben aufgewachsen, ihr Vater sei Einzelkind gewesen. Um ihn zu befragen, ist es zu spät: Macdonald leidet an schwerer Demenz. Macleod bleibt nicht viel Zeit. Sobald die Ermittler*innen vom Festland eintreffen, das ist ihm klar, wird der Verdacht von dem alten Mann kaum mehr abzuwenden sein.
Nach dem Tod seines Sohnes und dem Scheitern seiner Ehe hängt Fin Macleod die Dienstwaffe der Polizei von Edinburgh an den Nagel. Für ihn ist die Zeit gekommen, endgültig auf die schottischen...
Eine Anmerkung des Verlags
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783311121275 |
| PREIS | 18,90 € (EUR) |
| SEITEN | 400 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lars B, Buchhändler*in
Ein spannender Krimi. Tolle Perspektivwechsel des Erzählers und Zeitsprünge.
Nicht nur für Freunde der schottischen Landschaft und Inseln ein sehr kurzweiliges Buch.
Schon der vorangegangene Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich ist nur die Frage: Kann der Autor das Niveau halten.
Er kann.
Für mich waren vor allem die Einblicke in die Gedankenwelt eines dementen Menschen wirklich interessant. Wie sich daraus ein Kriminalfall entwickelt, hat mich richtig mitgerissen.
Die Charaktere sind wie die Landschaft dieser schottischen Insel.....
Großartig!
Rita R, Rezensent*in
Fin Macleod kehrt nach dem Tod des Sohnes und einer gescheiterten Ehe von Edinburgh auf die schottischen Hebriden, die Insel Lewis, zurück. Er möchte sein Elternhaus renovieren und bewohnbar machen, derzeit zeltet er auf dem Grunstück. Gerade wurde im Hochmoor eine Leiche gefunden und der Polizeibeamte George Gunn ist mit der Identifizierung beschäftigt. Damals war die Leiche ca. 20 Jahre alt, 41 kg schwer, 1,73 m groß, am Kopf eine OP-Narbe, weil eine Metallplatte implantiert worden war und hatte ein Tattoo von Elvis sowie dem Schriftzug Heartbreak Hotel. Aufgrund von Abdrücken wurde festgestellt, daß er am Ende für Stunden in Decken gehüllt war. Todesursache waren anscheinend Stiche in die Brust und außerdem wurde ihm die Kehle durchgetrennt. Doch wer ist dieser Mann? Wegen der Elvis-Tattoos kann er erst nach 1956 gestorben sein und aus dieser Zeit liegt keine Vermißtenmeldung vor.
In einem Parallelstrang lernt der Leser den dementen Tormod Macdonald mit seinen Erinnerungen/Gedanken kennen und ist damit den Ermittlern voraus. Eine DNA-Test ergibt, daß er mit der Leiche verwandt sein muß. Von ihm sind allerdings keine brauchbaren Informationen zu erwarten und auch seine Tochter Marsaili kann nichts Erhellendes zur Familiengeschichte beisteuern.
Es ist der zweite Band um Fin Macleod, allerdings handelt es sich bei diesem Band um keine Neuerscheinung. Das vorliegende Buch ist bereits 2016 unter einem anderen Titel erschienen.
Der Krimi startet langsam und ich dachte mir ziemlich schnell, die Verbindung gefunden zu haben – aber weit gefehlt. Die Klärung der Identität einer alten Moorleiche hatte bei der Polizei keinen hohe Priorität. Als dann allerdings der Einsatz eines Beamten aus der Stadt für die nächste Woche avisiert wurde, bekam die Angelegenheit einen zeitlichen Druck, weil George und Fin die Angelegenheit selbst aufklären wollten. Sie mußten mühevoll Puzzlestück für Puzzlestück zusammentragen. Fin und Marsaili, seine erste große Liebe und Tochter von Tormod, geraten dabei allerdings selbst in große Gefahr. Sehr berührend fand ich den Part mit den Erinnerungsfetzen des Dementen über seine schwere Kindheit, sein jetziges Leben mit all den vielen Menschen, die er nicht mehr zuordnen kann, und deshalb verbunden mit einer Verzweiflung, die er nicht mehr kommunizieren kann. Die Auflösung dieses komplexen Falles war nicht vorhersehbar, ist aber schlüssig. Der Autor hat die Atmosphäre der Hebriden, das Wetter, die Wichtigkeit der Religion und die Menschen sehr gut und authentisch beschrieben. Man spürte förmlich die Einsamkeit und die Verschlossenheit der Gesellschaft, sowie die karge Landschaft. Nach den letzten Sätzen schließt man das Buch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Ich hatte spannende Lesestunden und empfehle den Krimi gerne weiter.
Buchhändler*in 898219
Fin Macleod kehrt nach seiner Scheidung von Mona wieder zurück nach Lewis, zurück in das Vertraute der Hebriden.
Er hat den Polizeidienst gekündigt.
Er will den Hof seiner Eltern wieder bewohnbar machen und dadurch irgendwie wieder ein Platz in der Heimat finden.
Kurz zuvor wird auf Lewis eine Moorleiche entdeckt. Schnell steht Tormod, der demente Vater seiner Jugendliebe, unter Verdacht.
Wieder viel Spannung, Lokales, aber auch viel Zwischenmenschliches.
Buchhändler*in 1856099
Wunderbare Sprache, mitreissend und spannungsgeladen. Man fiebert mit, man fühlt mit und ist hin und wieder fast überwältigt von den Eindrücken der Landschaft und ihrer Bewohner.
Felix Alasdair D, Buchhändler*in
Fin Macleod ist zurück - und er hat einiges vor sich!
Nachdem mich der erste Teil der Reihe schon so begeistert und auch überrascht hat, musste ich jetzt den Nachfolger einfach lesen, und es hat sich absolut gelohnt. Ein spannender Fall, viel Lokalkolorit und wieder eine enge Verknüpfung der Vergangenheit der Hauptcharaktere mit den Ermittlungen...mehr kann man sich gar nicht wünschen!
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