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Opoponax
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Erscheinungstermin 24.02.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Mit subversivem Witz und großer Sprachlust erzählt Monique Wittig in ihrem 1964 erschienenen Debütroman »Opoponax« vom Aufwachsen eines Mädchens.
Themen wie Kindheit, Freundschaft, Identität und Sexualität verbindet die Autorin mit der Überwindung tradierter Geschlechterrollen und begeisterte damit prominente Kolleginnen wie Nathalie Sarraute und später Judith Butler, die Wittig in »Das Unbehagen der Geschlechter« ein eigenes Kapitel widmete.
Der mit dem Prix Médicis ausgezeichnete Roman hat bis heute nichts von seiner Relevanz eingebüßt und ist nun endlich wieder auf Deutsch erhältlich. Ein Buch, das lustvoll Konventionen hinterfragt und nun in der stilprägenden Übersetzung von Elmar Tophoven neu zu entdecken ist.
Die Erstauflage des Titels mit Farbschnitt ist auf 2.000 Stück limitiert.
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Ein Werk, das uns die Kindheit zurückgibt
(Claude Simon, Nobelpreisträger für Literatur 1985)
Ein Meisterwerk
(Marguerite Duras, über Opoponax)
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Monique Wittig,
geboren 1935 im französischen Dannemarie (Haut-Rhin), lebte ab 1976 in den USA, wo sie 2003 verstarb. Wittig gilt als Ikone der Frauenbewegung, deren Romane und Essays die Debatte um Gender und Queerness bis heute prägen. Ihr Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, auf Deutsch erschienen zuletzt »Das straighte Denken« und »Der lesbische Körper«.
Die beste Schriftstellerin ihrer Generation
(Mary McCarthy, über Monique Wittig)
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Elmar Tophoven
ist einer der herausragenden literarischen Übersetzer des 20. Jahrhunderts, der u. a. Samuel Beckett, Alain Robbe-Grillet und Nathalie Sarraute ins Deutsche übertrug.
Mit subversivem Witz und großer Sprachlust erzählt Monique Wittig in ihrem 1964 erschienenen Debütroman »Opoponax« vom Aufwachsen eines Mädchens.
Themen wie Kindheit, Freundschaft, Identität und...
Eine Anmerkung des Verlags
Rezensionen außerhalb von NetGalley bitte erst ab 24. Februar 2026 veröffentlichen.
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783707608892 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 248 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 2 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 793760
Mir hat der sehr experimentelle Stil des Buchs gut gefallen. Wittig beschreibt hier nicht einfach das Aufwachsen eines jungen Mädchens, das gegen Geschlechterkonventionen verstößt, sondern bedient sich dadurch sehr wirkungsvoller Stilmittel. Insbesondere die konsequente Verwendung von "man", statt weibliche Pronomen zu nutzen, schafft eine sprachliche Distanz, die man zugleich dauernd reflektiert weil darüber deutlich wird, wie wirkmächtig Pronomen eigentlich sind. Gerade dadurch ist das Buch äußerst aktuell und es zeigt sich, wie intensiv Wittig auch in ihrem belletristischen Schreiben sprachliche Konventionen und Kategorisierung en reflektiert und hinterfragt. Das Opoponax wird dabei zum Symbol für Fluidität und Normabweichung. ein wirklich tolles Buch und großartig, dass es nun neu aufgelegt wieder erschienen ist.