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What about the bodies
Kriminalroman
von Ken Jaworowski
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Erscheinungstermin 18.02.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Ein Unglück kommt selten allein – diese müssen auch Carla, Reed und Liz machen. Ihr Leben in der amerikanischen Kleinstadt Locksburg verläuft in geregelten Bahnen.Verbrechen kennen sie nur aus dem...
Vorab-Besprechungen
„Ich habe jedes Wort verschlungen und konnte bei dem rasanten Tempo, mit dem hier eine unerträgliche Spannung aufgebaut wird, nicht aufhören zu lesen. ‚What about the bodies‘ hinterlässt einen bleibenden Eindruck.“
Sarah Weinman | New York Times
„Der für den Edgar Award nominierte Ken Jaworowski hat einen herausragenden Roman mit unverwechselbaren Charakteren geschrieben, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.“
The Bookreporter
„Ich habe jedes Wort verschlungen und konnte bei dem rasanten Tempo, mit dem hier eine unerträgliche Spannung aufgebaut wird, nicht aufhören zu lesen. ‚What about the bodies‘ hinterlässt einen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783865329264 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 320 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 427080
3 Episoden
Das Buch nimmt seine Dramatik daraus, dass aus 3 Ebenen erzählt wird. Carla, Reed, Liz. Sie haben gemeinsam, das sie jeweils ein konkretes, gefährliches Problem haben und das sie in Pennsylvania leben.
Mir haben die Handlungsteile unterschiedlich gut gefallen. Am Besten fand ich den um Carla und ihren Sohn Billy, der in seiner Angst eine an einer Überdosis gestorbene Kommillitonin im Garten vergraben hat. Jetzt versuchen Mutter und Sohn die Leiche loszuwerden.
Reed ist ein junger Mann, der Autismus hat und dessen Mutter gerade gestorben ist. Wegen seinem Zustand lässt er sich schwer kontrollieren. Dieser Handlungsstrang steigert sich immer mehr und es gibt ein paar Passagen, die wirklich hängen bleiben.
Auch die Musikerin Liz hat Probleme, da sie verschuldet ist.
Die Episoden sind locker miteinander verbunden.
Ein gut zu lesendes Buch, das für mich mehr Drama als Kriminalroman ist.
Das Buch spielt in einer amerikanischen Kleinstadt. Es gibt 3 Handlungsstränge.
Damit ist das Buch mal anders aufgebaut,als die meisten anderen Geschichten und erinnert mehr an 3 Kurzgeschichten.
Liz, Carla und Reed erleben unabhängig voneinander ( und doch kreuzen sich deren Wege) die Härte des wirklichen Lebens.
Die einzelnen Geschichten sind tragischer Natur und man verfolgt gespannt,deren Entwicklung. Alle Stories drehen sich jedoch um Mord und ihre Folgen.
Alle Protagonisten versuchen ehrliche und gute Menschen zu sein, die aber durch die Umstände in zwielichtige Situationen kommen und sich für einen Weg entscheiden müssen.
Die Story über Carla ist mir am längsten im Kopf geblieben,da diese als einzige recht offen blieb und mich als Mutter am meisten berührt hat.
Ich war jedenfalls positiv überrascht über die Handlung und den spannenden Schreibstil. Gerne mehr davon.
Gebine S, Buchhändler*in
Pleiten, Pech und Pannen! Der Pendragon Verlag sorgt immer wieder für außergewöhnliche Krimis!
Besondere Menschen, eher aus der Kategorie Verlierer, schmeißt das Schicksal in eine Geschichte, die Ihresgleichen sucht. Sie geben alles, um dem Schlamassel zu entkommen, aber das Pech scheint an ihren Füß0rn zu kleben. Klingt lustig nach Slapstick. ist es irgendwie auch.
Aber für mich ist es vor allem eine berührende Geschichte über den Mut der Verzweiflung, die Kraft des Zusammenhaltes, des immer wieder Aufstehens.
Werden aus Verlierern Gewinner? Seien Sie gespannt auf diesen besonderen Krimi!
Ja, auch der Chevrolet spielt eine Rolle, spätestens als er nach vermurkster Reparatur abbrennt und damit Liz noch mehr Schulden macht. In dem Ort irgendwo im Nowhere der Staaten haben auch andere ihre Probleme. Nichts geht so reibungslos über die Bühne wie es könnte. Rührende Typen beschreibt Ken Jaworowski, nicht alle Loser. Am Ende gewinnt doch eine- und eine andere. Ein gutes Ende - nicht für jeden.
Locksburg, eine amerikanische Kleinstadt. Hier läuft alles in geregelten Bahnen. Jeder kennt jeden, man grüßt sich, man weiß Bescheid. Und doch gerät das Leben von Liz, Reed und Carla auf ganz unterschiedliche Arten außer Kontrolle. Und bei ihren Versuchen alles richtig zu machen, rutschen sie immer tiefer in den Sumpf aus Polizei, Gangster und Gefahr.
"What about the bodies" war mein erster Krimi von Ken Jaworowski und er hat mich überrascht. Ich wusste vor der Lektüre nicht, was mich erwartet und selbst beim Lesen konnte man mir das "WTF?" deutlich ansehen. Chapeau!
Die Geschichte wird kapitelweise aus Liz', Reeds und Carlas Perspektive geschildert. Alle 3 sehen sich mehr oder minder mit Verbrechen konfrontiert und wollen diese bereinigen. Und jeder Versuch macht es schlimmer, aber auch witziger. Denn Liz, Reed und Carla waren bis zu diesem Zeitpunkt unbescholtene Bürger:innen und ihre Vertuschungsversuche wirken wie ein Fiebertraum mit immer neuen Tücken.
Der Stil von Ken Jaworowski ist leicht zu lesen und übt einen besonderen Sog aus. Der Autor erzählt locker und es wirkt, als wenn man gemeinsam mit ihm auf der Terrasse bei einem Kaffee sitzt und er aus seinen Erinnerungen erzählt. Klasse!
Eine klare Empfehlung!
Ich war von der ersten Seite an in eine Atmosphäre gezogen, die sich wie ein kalter Luftzug anfühlt unheimlich, drängend, voller unausgesprochener Wahrheiten. Der Roman arbeitet nicht mit lauten Schockmomenten, sondern mit einer unterschwelligen Bedrohung, die sich langsam, aber unaufhaltsam ausbreitet. Genau diese Langsamkeit, dieses stetige Ziehen an den Nerven, hat mich tief beeindruckt. Locksburg, eine verschlafene Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Hier verläuft alles in geregelten Bahnen, selten geschieht etwas Aufregendes. Auch Carla, Liz und Reed sind davon überzeugt, dass ihre Zukunft bereits in Stein gemeisselt ist. Schon bald wird diese Überzeugung allerdings ins Wanken gebracht. Während ihre Welt von Kleinkriminellen, korrupten Polizisten und mehreren Leichen auf den Kopf gestellt wird, müssen sie sich die Frage stellen: Was würden sie riskieren, um ihre Zukunft zu retten? Was mich besonders fasziniert hat, ist die Art, wie der Roman mit Wahrheit spielt. Nichts ist eindeutig, alles bleibt in Bewegung. Hinweise tauchen auf und verschwinden wieder. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto stärker spürt man, dass die Wahrheit nicht nur gefährlich ist sie fordert einen Preis. Ein intensiver, klug konstruierter Thriller über Angst, Wahrnehmung und die Frage, wie viel Wahrheit ein Mensch ertragen kann.
Ein Kriminalroman, dessen Protagonisten erstmal nichts miteinander zutun haben und sich doch zufällig kriminell begegnen.
Die Geschichte beginnt mit verschiedenen Protagonisten, wir erfahren wer sie sind, was sie machen und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben.
Aus Zufällen oder Missgeschicken müssen sie plötzlich ganz gegen ihrer Natur handeln, um sich selbst zu retten.
Besonders gut gefallen hat mit die Geschichte rundum Kap, der für mich schmierig und einschüchternd rüberkommt. Das Ende seiner Geschichte hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht, weil ich das absolut nicht erwartet hatte.
Auch über die Liebe einer Mutter, die alles für ihr Kind aufnimmt war bewegend und erschreckend zugleich. Würde das jede Mutter so bedingungslos tun? Ich wäre mir da nicht sicher.
Oft konnte ich zwischen Kopfschütteln und Schmunzeln nicht unterscheiden, aber es gab überraschende Wendungen und Ereignisse die mich gut unterhielten.
Fazit: Ein toller Kriminalroman für Zwischendurch mit unterschiedlichsten Figuren, die man trotz ihrer Ecke und Kanten sympathisch findet oder finden wird.
Rezensent*in 464978
„What about the bodies“ von Ken Jaworowski ist eine versteckte Perle, die beim Lesen eine unglaubliche Sogwirkung erreicht.
Wir sind in einer winzigen amerikanischen Kleinstadt, die von Trostlosigkeit und vorgegebenen Lebenswegen geprägt ist. Hier lebt Carla, die Mittvierzigerin, die endlich ihren Traum von einem eigenen Restaurant verwirklichen will, als ihr Sohn ein Geständnis macht, welches alles zerstören könnte. Reed ist Autist und will unbedingt den letzten Wunsch seiner verstorbenen Mutter erfüllen. Und da ist auch noch Liz, die seit Jahren erfolglos ihren Traum von einer Karriere als Countrysängerin verfolgt und die nun eine reelle Chance haben könnte. Wäre da nicht der brutale Kleinstadtgangster, dem sie nicht entkommen kann. Alle haben ihr Ziel fest im Blick und wollen endlich die Kontrolle über ihr eigenes Leben zurück.
Ich habe dieses Buch von Ken Jaworowski auf gut Glück ausprobiert und ich war absolut begeistert. Sein Schreibstil ist detailreich, atmosphärisch und fesselnd, aber gleichzeitig so unaufgeregt und nüchtern, wie die gesamte Grundstimmung.
Das Setting dieser typischen amerikanischen Kleinstadt wirkt einfach authentisch, denn hier wird nichts romantisiert, sondern es herrschen eher Trost- und Perspektivlosigkeit, bis zu kompletter Resignation vor. Lebenswege sind vorgezeichnet und jede Flucht nach vorn, wird schnell von der Realität ausgebremst. Doch da sind auch Carla, Reed und Liz, die sich eben nicht zufriedengeben wollen, sondern endlich ausbrechen.
Alle drei erzählen nacheinander aus ihrer jeweiligen Perspektive und sie könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Im Laufe der Handlung kreuzen sich ihre Wege und dadurch bekommt die Story eine so packende Dynamik, so dass ich immer noch ein weiteres Kapitel lesen wollte. Ich war enttäuscht, als das Buch dann zu Ende war, denn ich wollte alle drei noch weiter begleiten.
Der Autor hat ein Talent, kleine Momente und Facetten perfekt einzufangen und Abgründe nicht nur anzudeuten. Manchmal eskalieren die Situationen derart, dass man wie bei einem Unfall nicht wegsehen kann, obwohl man die Katastrophe schon ahnt.
Mein Fazit:
Ein kleines Highlight, welches sich definitiv lohnt. Klare Leseempfehlung!
Danke @netgalley und @pendragon_verlag für das Rezensionsexemplar 🖤
Der Titel hat mich angesprochen, aber sonst hatte ich eigentlich keine Erwartungen an dieses Buch. Wir verfolgen die Geschichte aus drei Perspektiven: Carla, Reed und Liz. Alle drei wohnen in der kleinen Stadt Locksburg und alle drei leben einfach nur ihr Leben. Doch plötzlich verändert sich alles für jeden von ihnen und sie werden aus ihrem geregelten Alltag gerissen. ”Und je mehr sie versuchen alles richtig zu machen, desto mehr geht alles schief. - Ein Unglück kommt selten allein.”
Das fand ich super. Der Schreibstil und der Vibe der Geschichte haben mich ein klein wenig an die Bücher von Liz Nugent erinnert und das fand ich grandios. Wir begleiten drei unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen, die kaum etwas gemeinsam haben, außer dass sie alle in Locksburg wohnen. Und doch führt am Ende irgendwie alles zusammen. Für meinen Geschmack hätte das Buch noch ein paar Seiten mehr haben können, um dem Ende noch etwas mehr Platz zu geben. Alles in allem hat mir die Geschichte aber super gefallen und ich wurde sehr positiv überrascht.