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Buchcover für Last Exit. Mein gefährliches Leben im Schnee

Last Exit. Mein gefährliches Leben im Schnee

Eine Geschichte über Extremsport, Drogen und ADHS

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Erscheinungstermin 02.03.2024 | Archivierungsdatum 15.02.2026


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Zum Inhalt

Wenn Adrenalin nicht mehr reicht

Benedikt „Bene“ Mayr war einer der besten deutschen Freestyle-Skifahrer. Er nahm an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil, startete bei der Freeride World Tour und bei den X-Games, dem bedeutendsten Extremsportevent der Welt. Er lebte seinen Traum, reiste um die Welt, trat zu Wettkämpfen an und drehte spektakuläre Filme, für die er sich immer waghalsigere Tricks und Sprünge ausdachte. Ein Leben auf der Überholspur, voller Abenteuer – nach außen hin. In Wirklichkeit war es irgendwann nur noch eine Qual, der Sport ruinierte seinen Körper. Nach fünf Knieoperationen schluckte er täglich Schmerzmittel, verlor die Lust am Skifahren. Er stürzte sich ins Nachtleben, kam mit Drogen in Kontakt, geriet psychisch aus dem Gleichgewicht. Aber es gelang ihm, den Schein zu wahren, in den sozialen Medien folgten ihm fast hunderttausend Menschen, auch als Geschäftsmann wurde er erfolgreich. Bis irgendwann gar nichts mehr ging. In diesem Buch erzählt er erstmals seine ganze Geschichte.

Wenn Adrenalin nicht mehr reicht

Benedikt „Bene“ Mayr war einer der besten deutschen Freestyle-Skifahrer. Er nahm an Weltmeisterschaften und...


Eine Anmerkung des Verlags

BENEDIKT MAYR
Benedikt „Bene“ Mayr, geboren 1989 in München, war einer der erfolgreichsten deutschen Freestyle-Skifahrer. Er nahm an zwei Weltmeisterschaften teil, an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi, fuhr im Weltcup und bei Profi-Events in Europa und in den USA. Er ist Mitinhaber einer Immobilienfirma und Co-Host des erfolgreichen Podcasts „Reden am Limit“.

FRED SELLIN
Fred Sellin lebt als Journalist und Buchautor in Hamburg. Er verfasste Biografien (Heinz Rühmann, Boris Becker), Autobiografien (u. a. Klitschko-Brüder, Ben Becker, Maria Höfl-Riesch, Dagur Sigurdsson, Christian Schenk), mehrere True-Crime-Titel und Sachbücher zu verschiedenen Themen.

BENEDIKT MAYR
Benedikt „Bene“ Mayr, geboren 1989 in München, war einer der erfolgreichsten deutschen Freestyle-Skifahrer. Er nahm an zwei Weltmeisterschaften teil, an den Olympischen Spielen 2014 in...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783985880829
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 272

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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ABGRÜNDE HINTER GLITZENDER FASSADE

Wer Bene Mayr zum ersten Mal sieht, wird vermutlich den Eindruck erlangen, dass es sich um ein echtes Glückskind handelt. Gutes Aussehen, eine beeindruckende Sportkarriere und eine gewisse Lockerheit, die sehr anziehend wirkt. Keine außenstehende Person würde vermuten, was für Abgründe sich hinter dieser Fassade auftun.

Schon als Kind war Benes Leben geprägt von einem unbändigen Bewegungsdrang, der darin resultierte, dass er diverse actiongeladene Sportarten ausprobiert hat. Je wilder desto besser. Das mag sich nach „boys will be boys“ anhören, tatsächlich steckt jedoch so viel mehr dahinter. U.a. eine damals nicht diagnostizierte ADHS-Erkrankung, die ihn das Schulleben nur schwer ertragen lässt.

Es dauert einige Jahre, bis sich Bene auf den Skisport konzentriert und sich final dem Freeskiing mit seinem alternativen Lifestyle zuwendet. Dort begeht er waghalsige Stunts, viele von ihnen erfolgreich, manche münden jedoch auch in schlimmen Verletzungen. Irgendwann ist sein Knie so kaputt, dass eigentlich gar nichts mehr geht. Mit einer immer größer werdenden Menge an Schmerzmitteln quält er sich trotzdem zu Olympia 2014 in Sochi. Vielleicht waren diese Schmerzmittel sein Startpunkt in die Sucht. Spätestens nach Ende seiner Sportkarriere benötigt er einen neuen Adrenalinkick und gerät in einen Strudel aus wilder Feierei, Kokain, Alkohol und sonstigen Drogen und Aufputschmitteln.

Bis gar nichts mehr geht, und Bene in einer Suchtklinik landet.



SPORT

Ich wage zu behaupten, dass ich mich im Ski alpin ziemlich gut auskenne, während mir das Freeskiing maximal alle vier Jahre bei Olympia oder in den Vlogs von Jon Olsson begegnet. Umso spannender war es für mich, in Bene Mayrs „Last Exit“ von dieser für mich recht exotisch anmutenden Sportart zu lesen. Überschneidungen gibt es trotzdem, denn im Buch tauchen sowohl Felix Neureuther als auch Sportdirektor Wolfi Maier auf. Bezüglich Letzterem hat mir besonders gut gefallen, dass ihn Bene Mayr genauso sympathisch und locker beschreibt, wie ich in selbst wahrnehme.



KINDHEIT

An vielen Stellen hat mir „Last Exit“ das Herz gebrochen. Den kleinen Bene, der sich so unglaublich schwer in der Schule tut, hätte ich am liebsten in den Arm genommen. Es stellt sich die Frage, wie anders wäre sein Leben verlaufen, hätte es in seiner Kindheit eine vernünftige ADHS-Diagnostik gegeben. Ich gehöre übrigens zu den Mädchen, die man früher neben Jungs wie Bene gesetzt hat, damit sie einen beruhigenden Einfluss auf sie haben.



SÜCHTE

Als jemand, der in seinem Leben noch nicht einmal an einer Zigarette gezogen hat, könnte Benes Drogen-Lifestyle nicht weiter von meiner Lebensrealität entfernt sein. Ich kämpfe maximal gegen zu viel Paulaner Spezi in meinem Alltag. Trotzdem – oder gerade deswegen – fand ich es unglaublich spannend zu lesen, wie Benes Leben in dieser schlimmen Phase aussah. Wie man sich vor und nach den Drogen fühlt. Warum man nicht damit aufhören kann. Und nein, ich schaue nicht auf Menschen herab, die süchtig werden, sondern schätze mich glücklich, dass ich in der Genlotterie gewonnen habe und mein Gehirn anders funktioniert.

Den Schreibstil würde ich als umgangssprachlich beschreiben, was perfekt zu dieser Biografie passt, denn so hört sie sich auf jeder Seite an, als würde Bene aus dem Nähkästchen plaudern



FAZIT

„Last Exit“ ist eine großartige Biografie nicht nur für Sportfans sondern auch für alle, die mehr über ADHS, Depressionen und die Gefahr von Drogen erfahren möchten.

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