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Göttertage. Ein Paula Modersohn-Becker Roman
von Gabriele Katz
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Erscheinungstermin 21.01.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Paula Becker weiß schon früh, was sie will – Künstlerin werden! Als sie 1897 zum ersten Mal die Künstlerkolonie Worpswede besucht, ist sie begeistert. Clara Westhoff wird ihre engste Freundin, beide verbindet der Traum, nach Paris auf die Kunstakademie zu gehen. In Worpswede lernt Paula auch den Maler Otto Modersohn kennen, es ist eine schicksalhafte Begegnung... Gabriele Katz lässt uns in ihrem lebendig und fesselnd erzählten Roman tief in das Leben und die Gedankenwelt von Paula Modersohn-Becker eintauchen – basierend auf ihren Notizen, Briefen und Tagebüchern.
»Dieses unentwegte Brausen dem Ziele zu, das ist das Schönste im Leben.« Paula Modersohn-Becker
Paula Becker weiß schon früh, was sie will – Künstlerin...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783869153278 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Paula Modersohn-Becker - Gefangene einer viel zu kleinen Welt
Die Kunsthistorikerin Gabriele Katz ist bereits bekannt von ihren unzähligen Publikationen im kunsthistorischen Bereich, mit "Göttertage - Ein Paula-Modersohn-Becker-Roman" schrieb sie nun ihr Debüt im literarischen Genre. Der Roman handelt, wie der Name schon preisgibt, von der ikonischen Künstlerin Paula Modersohn-Becker, die heuer ihren 150. Geburtstag feiern würde (1876-1907). Katz zeichnet ihr Leben in besonders einfühlsamer und sanfter Art, beruhend auf den vielen hinterlassenen Briefen, Tagebucheinträgen und Werke der Künstlerin und den Menschen, in ihrem Umfeld nach . Heute wird Paula Modersohn-Becker als Wegbereiterin und eine Kanon-brechende Künstlerin gesehen und geschätzt, zu ihren Lebzeiten jedoch wirkte ihre einzigartige Kunst, ihre Farben und Motive eher schockierend auf die Betrachtenden, es wurde ihr wie ihren Werken wenig Beachtung geschenkt und immer stand sie im Schatten ihrer KünstlerkollegEN, nicht zuletzt auch in dem ihres Mannes, Otto Modersohn. Der Roman beginnt in Paulas Kindheit, als sie sich bereits hier ihren Eltern Woldemar und Mathilde entgegenstellen musste, um eine ernstzunehmende Kunstausbildung erfahren zu dürfen. Besonders ihr Vater hatte für seine Tochter eine ganz andere Zukunft im Auge - die einer Hausfrau und Mutter, so wie es sich nun mal schickte (*räusper*). Trotz aller Widersprüche war für sie immer die Kunst, das Malen, das Erschaffen an erster Stelle und mit Hilfe von Freundinnen, "Seelenschwestern", schaffte sie es auch durch blaue Phasen. Selbst, wenn sie sich selbst zu verlieren schien, fand sie immer wieder halt an ihren Pinseln. "Ich glaube aber, wenn man es zu etwas bringen will, so muss man seinen ganzen Menschen dafür hingeben." In Worpswede schien sie dann aber ihr Glück gefunden zu haben, the place to be für Kunstschaffende zu dieser Zeit. Auch ihren späteren Ehemann, Otto Modersohn, lernst sie dort kennen ("Elsbeth braucht eine Mutter und das Haus braucht eine Hausfrau. Paula, willst du meine Frau werden?" *räusper*). Immer wieder wurde ihre Kunst im Hintergrund gehalten von ihren KollegEN, den Männern in ihrem Umfeld, selbst die Verbindung zu ihren Seelenschwestern wurden durch deren eigenen Hochzeiten schwächer und schwächer. Immer mehr musste Paula Halt in sich selbst finden, ihre liebstes Model Anna Schröder half ihr hierbei sogar in Träumen. Katz schrieb auch über ihre immer wiederkehrende Zeit in Paris, über ihr Verlangen nach mehr, Größerem, dem Wahren. "Ich werde alle meine Kräfte anspannen und so viel aus mir machen wie nur möglich." Ich liebe alles an diesem Buch und kann es nur empfehlen! Es ist eine Geschichte des Widerstandes, des Aufstandes, des Durchbrechens der Norm. Eine feministische Neuerzählung einer der wichtigsten Künstlerinnen in Verbindung mit ihren Werken.
Rezensent*in 1805469
Gabriele Katz bleibt eng an den Fakten aus Paulas Leben, stellt ganz den Werdegang in den Mittelpunkt. Manchmal hätte man sich etwas weniger Nüchternheit gewünscht. Doch die Bildbeschreibungen geben wunderbar die Intentionen der Malerin wieder. Zudem steigert die Einordnung in die Zeitgeschichte die Hochachtung vor der Leistung dieser so lange verkannten Malerin.
Buchhandlung Collibri/Federleserin