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Komm spielen
von Linwood Barclay
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Erscheinungstermin 13.05.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Diesem Sog werden Sie sich nicht entziehen können: ein Thriller der Extraklasse.
Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Mit ihrem Sohn Charlie zieht sie sich für eine Weile aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek zurück, wo sie langsam Frieden findet. Und Charlie lernt, wieder zu spielen, ganz ohne Smartphone und Tablet. Doch etwas stimmt nicht mit dem alten Spielzeug, das er im Schuppen des Ferienhauses findet. Oder ist es das Haus selbst? Und was haben die Morde drüben in Lucknow damit zu tun? Bevor Annie sich einen Reim darauf machen kann, verschwindet Charlie.
Diesem Sog werden Sie sich nicht entziehen können: ein Thriller der Extraklasse.
Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Mit ihrem Sohn Charlie zieht sie sich für eine Weile aus dem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841238665 |
| PREIS | 4,99 € (EUR) |
| SEITEN | 560 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Nele R, Rezensent*in
Wow. Eine ersten Bücher waren die von Stephen King und mit diesem Buch konnte ich wieder super in die Welt von damals abtauchen. Dieses Buch hat mich gefesselt und war super spannend. Die zwei Erzählsprange haben ich super ergänzt. Danke für die tolle Geschichte.
Susanne B, Rezensent*in
In einer kleinen Stadt
Ich habe lange nichts mehr von Linwood Barclay gelesen. Umso größer war meine Freude über seinen neuen Thriller „Komm spielen“. Worum geht es?
Ein Rückblick in das Jahr 2001. Wir lernen den kleinen Jeremy kennen. Er bekommt zu Weihnachten eine gebrauchte Eisenbahn. Nicht die PlayStation, die er sich gewünscht hat. Ab da wird es magisch. Seine Wünsche werden wahr.
In der Gegenwart begegnen wir Annie und ihrem Sohn Charlie. Sie ist eine erfolgreiche Autorin und will ein paar Monate aufs Land ziehen. Denn sie gibt sich die Schuld am Tod eines kleinen Jungen.
Charlie langweilt sich in der kleinen Stadt. Ohne seine Freunde fühlt er sich einsam. Umso größer ist seine Freude, als er in einem verschlossenen Schuppen auf ihrem Grundstück eine vergessene Modelleisenbahn findet.
Annie freut sich über Charlies Glück, doch irgendetwas an seinem neuen Spielzeug ist beunruhigend. Seltsame Geräusche wecken Annie nachts - sie könnte schwören, einen Zug zu hören (im Original heißt das Buch „Whistle“), doch weit und breit gibt es keine Zugstrecke, nur einen stillgelegten Bahnübergang.
Merkwürdige Dinge geschehen. Explosionen. Selbstmorde. Männer verschwinden. Seit neustem auch Tiere. In der Nachbarstadt hat ein Geschäft für Spielzeugeisenbahnen aufgemacht. Quasi über Nacht. Steht der Besitzer mit diesen verrückten Ereignissen in Verbindung?
„Komm spielen“ hat mich anfangs ein bisschen an Stephen Kings „In einer kleinen Stadt“ (Needful Things) erinnert. Tatsächlich hat sich Annie dieses Buch als Lektüre für ihre Auszeit mitgebracht. Und tatsächlich entwickelt sich dieser Thriller zu einer Horrorgeschichte wie der Meister sie in den 90ern schrieb.
Fazit: Grandioser Thriller. Wie Stephen King in seinen besten Zeiten.
Alexandra M, Rezensent*in
Annie ist Kinderbuchautorin und gibt sich die Schuld am Tod eines 10jährigen Jungen. Als auch noch ihr Mann stirbt, muss sie raus aus New York und landet mit ihrem Sohn Charlie in einer Kleinstadt. Doch die Idylle trügt und bald steckt Annie tief in Schwierigkeiten.
Linwood Barclay hat sich mit „Komm spielen“ wieder einmal als meisterhafter Thriller-Autor bewiesen. Stellenweise liest sich Barclays neues Buch tatsächlich wie ein Stephen King. Die Geschichte entfaltet sich in rasantem Tempo und fesselt von Anfang an. Die Mischung aus Spannung und Horrorelementen ist wirklich gut gelungen.
Die Handlung spielt auf zwei Ebenen: Annie und Charlie in Castle Creek und Sheriff Hook und Eisenbahnverkäufer Napler in Lucknow. Beide Ebenen haben mich fasziniert und gefesselt und erst am Ende laufen die beiden Stränge zusammen und enden in einem furiosen Showdown.
Die Charaktere sind toll gewählt und hatten alle Ecken und Kanten, konnten aber überzeugen. Auch die Nebendarsteller tragen zu einer runden Handlung bei. Charlie hatte es mir hier besonders angetan, aber auch Dylan; also die beiden jüngsten Protagonisten. Aber auch Annie fand ich sehr gelungen.
Barclays Schreibweise ist unaufgeregt, aber – oder gerade deshalb – sehr mitreißend. Er lässt sich genügend Zeit, die Handlung zu entwickeln und fährt dann mit Vollgas ins Finale.
Fazit: Linwood Barclay geht andere Wege – und die funktionieren.
Beim Thriller "Komm spielen" von Linwood Barclay hat mich der Klappentext sofort neugierig gemacht, und auch das Cover lockt mit einer unheimlichen Atmosphäre, dem düsteren Haus und einem fast schon bedrohlich leuchtenden Rot 🏠🔴
Der Schreibstil ist gut lesbar und die Kapitel sind angenehm kurz gehalten, sodass man im Buch recht zügig voran kommt. Es gibt auch Zeitsprünge im Geschehen, die aber keinesfalls verwirrend sind.
Die Geschichte ist in fünf Akte unterteilt, immer im Wechsel aus Annies und aus Harrys Perspektive. Anfangs wirken die Handlungsstränge der beiden zwar so, als würden sie ohne Zusammenhang einfach parallel laufen, fügen sich aber nach und nach zusammen und das Gesamtbild wird immer klarer.
Annie ist verwitwet, alleinerziehende Mutter und verdient ihr Geld als Autorin von Kinderbüchern. Im vergangenen Jahr hat sie in diesem Zusammenhang einige traumatische Dinge erlebt, von denen sie nun gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie Abstand gewinnen möchte und sich deshalb in ein Ferienhaus im idyllischen Castle Creek zurückzieht.
Harry hingegen ist der Chief im nahegelegenen Lucknow und ermittelt in sehr mysteriösen Mord- und Vermisstenfällen, die das kleine Städtchen in Atem halten. Dabei steht er nahezu alleine da, da sämtliche Hilfe von auswärts mit den Folgen von 9/11 beschäftigt sind.
Die Kapitel aus Annies Sicht fand ich etwas gruseliger mit dem Ferienhaus, dafür waren die Kapitel aus Harrys Perspektive mit den Morden umso spannender. Irgendwie hat mich das Buch auch an Stephen King erinnert durch die paranormalen Elemente. Außerdem habe ich nun eine Abneigung gegen Züge 🚂
"Komm spielen" ist die gesamte Zeit über fesselnd gewesen und für mich definitiv ein Lesehighlight, ich kann das Buch also definitiv empfehlen. ✨
Claudia K, Buchhändler*in
Auf Stephen Kings Spuren, ganz in der Nähe des Örtchens Castle Rock, bekannt aus "Stand by me" und anderen Gedchichten...
Annie und ihr siebenjähriger Sohn Charlie verbringen den Sommer in einem Haus außerhalb NYs. Hier hofft Annie für sie beide auf etwas Abstand vom Unfalltod ihres Mannes und einem vorhergehenden Unglück, für das sie sich mit verantwortlich fühlt. Zu ihrer Erleichterung lebt auch Charlie sich bestens ein, entdeckt das Radfahren für sich und fndet in einem Schuppen eine alte Modelleisenbahn, die er begeistert aufbaut. Weder Annie noch er selber können ahnen, dass er damit eine höllische Einladung angenommen hat...
Für Stephen King-Fans und Freund*Innen des Horrors im gemütlichen amerikanischen Landlebens ein Genuss, ebenso für Krimileser*Innen mit Neigung zum übernatürlichen Twist- absolut lesenswert und spannend!
Leni -, Rezensent*in
Wow, ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Buch! Ich ertappte mich sogar dabei, wie ich abends früher ins Bett ging um weiterlesen zu können. Der Schreistil, Aufbau der Handlung und die Charaktere erinnern sehr an oldschool Stephen King Bücher. Rundum spannend und am Ende zufriedenstellend gelöst. Mein Jahreshighlight 2026!
Todays Special: Horror vom Feinsten
KOMM SPIELEN,
ist der neue Thriller von Linwood Barclay und seit dem 15.05.2026 endlich auch auf Deutsch erhältlich.
Übersetzt wurde das Ganze von Julian Haefs.
MEIN LESEERLEBNIS - FAZIT
Ich hab mich riesig gefreut, als das Rezensionsexemplar endlich bei mir angekommen ist. Ich kannte zwar schon einige Bücher von Linwood Barclay, aber mit diesem Thriller hat er mich komplett überrascht.
Mit den Bildern und Szenen, die sich beim Lesen in meinem Kopf abgespielt haben, hatte ich absolut nicht gerechnet. Zwischen Realität, Wahnsinn und total absurden Momenten wusste ich oft selbst nicht mehr, was mich auf der nächsten Seite erwartet. Genau das hat das Buch für mich so spannend gemacht.
Es gab ständig neue Schockmomente, Wendungen und richtig intensive Szenen. Die Spannung war dauerhaft hoch und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Relativ schnell wurde mir klar, dass man sich auf diese Story einfach einlassen muss – ohne große Erwartungen und ohne alles logisch erklären zu wollen. Ich hab mich genau darauf eingelassen: auf das Unverständliche, das Unheimliche und die teilweise echt heftigen Grausamkeiten. Besonders stark fand ich die Emotionen, die immer größer werdende Dynamik und dieses Gefühl von Hilflosigkeit, das die Figuren begleitet.
Die Geschichte lebt für mich total von ihrer Rätselhaftigkeit. Mit jeder Seite wird alles intensiver, aber ohne direkt alle Antworten zu liefern. Genau dadurch wurde die Geschichte für mich so fesselnd und mitreißend.
Von mir gibt’s für diesen überraschenden Thriller mit ordentlicher Horror-Atmosphäre ganz klare 5 von 5 Lesesternen.
Ich glaube wirklich, dass sowohl Thriller- und Horror-Fans als auch Genre-Neulinge hier voll auf ihre Kosten kommen.
DIE GENAUE ANALYSE
INHALT: Worum geht´s:
Annie Blunt steckt in einer der schwierigsten Zeiten ihres Lebens. Um Abstand zu gewinnen, fährt sie mit ihrem kleinen Sohn aufs Land, um einfach mal rauszukommen. Die schlimmen Ereignisse der letzten Monate möchte sie hinter sich lassen und wieder neue Kraft sammeln.
AUFBAU & STRUKTUR
Der Prolog startet direkt mit Jeremy an Weihnachten 2001 – und genau da hatte mich das Buch eigentlich schon gepackt.
Danach lernen wir Annie Blunt kennen und ab diesem Moment war ich komplett im Leseflow. Das Buch ist insgesamt in fünf Akte aufgeteilt und erzählt die Ereignisse, Emotionen und Entwicklungen unglaublich bildhaft und intensiv. Gleichzeitig wird alles immer mysteriöser und komplexer, ohne dass man wirklich durchschauen kann, was eigentlich dahintersteckt.
HANDLUNG,LESEFLUSS & SPANNUNGSBOGEN
Der Schreibstil liest sich super angenehm und flüssig. Dadurch fliegt man regelrecht durch die Seiten.
Besonders cool fand ich die vielen ungewöhnlichen Ideen und Situationen, die man so in klassischen Thrillern eher selten findet. Genau diese Mischung aus verrückten, kaum greifbaren Momenten und den spannenden Ereignissen macht das Buch so besonders.
Die Spannung blieb wirklich bis zum Schluss konstant hoch und emotional hat mich die Story auch total abgeholt.
ENDE
Das Finale hat nochmal ordentlich Spannung geliefert und die offenen Fragen am Ende gut aufgelöst. Für mich ein wirklich starker Abschluss.
COVER
Das Cover mit dem roten Hintergrund und dem einsam stehenden Haus wirkt direkt düster, geheimnisvoll und irgendwie bedrohlich. Im Nachhinein passt auch das „Grandios“-Zitat von Stephen King perfekt, denn dieser Thriller geht stellenweise schon ordentlich in Richtung Horror und sorgt definitiv für Gänsehaut.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Der Thriller steigert die Spannung mit jedem Kapitel spürbar, ohne dabei ständig auf übertriebene Action setzen zu müssen. Gänsehaut nicht ausgeschlossen....
Buchhändler*in 1560406
War dein Kinderwunsch auch schon immer eine Modelleisenbahn? Nach diesem Buch wirst du froh sein, dass du nie eine bekommen hast. In der kleinen Stadt Lucknow häufen sich plötzlich mysteriöse Vorfälle: Menschen und Tiere verschwinden, Selbstmorde geschehen, und andere ungewöhnliche Mordfälle werfen Fragen auf – sind das alles nur Zufälle? Und was hat ein scheinbar harmloses Kinderspielzeug damit zu tun? Parallel begleiten wir Annie, die sich nach schweren Schicksalsschlägen mit ihrem Sohn Charlie eine Auszeit nimmt. Auch dort passieren einige Merkwürdige Dinge, doch erst als ein weiterer tragischer Unfall passiert erkennt Annie, das sie so schnell wie möglich aus dem Haus verschwinden muss. Bereits nach den ersten beiden Kapiteln war ich von dem Buch gefesselt. Der flüssige Schreibstil und die detaillierten Beschreibungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Kombination aus Thriller und übernatürlichen Elementen machte das Lesen für mich zu einem absoluten Highlight!
Feinsten Horror präsentiert Barclay Linwood in “Komm spielen”. Ganz langsam breitet sich eine Gänsehaut aus, und ungemein spannend inszeniert er seinen Thriller. Immer wieder switcht Linwood zwischen zwei Erzählsträngen hin und her, in deren Mittelpunkt die Kinderbuchautorin und Illustratorin Annie und ihr Sohn Charlie stehen. Peu à peu entblättert der Autor das Geheimnis um die beiden und um die merkwürdigen Geschehnisse in ihrem Feriendomizil. Letztere sind allemal horroresk und nichts für schwache Nerven. Wer Stephen King mag, sprich: auf guten und fein austarierten Horror steht, wird “Komm spielen” von Barclay Linwood lieben.
Düster, spannend und voller unterschwelliger Bedrohung
Mit „Komm spielen“ hat Linwood Barclay einen Thriller geschrieben, der mich von Anfang an begeisterte. Schon das Cover wirkt düster und unheilvoll. Die eher dunklen Farben und die bedrückend wirkende Stimmung passen sehr gut zur Geschichte und lassen bereits erahnen, dass etwas Bedrohliches dahinter steckt.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Annie, die nach einem schweren Jahr zusammen mit ihrem kleinen Sohn Charlie aus dem hektischen New York nach Castle Creek zieht. Dort hofft sie auf Ruhe und einen Neuanfang. Anfangs wirkt der Ort freundlich und fast schon zu perfekt, doch schon bald häufen sich seltsame Unfälle und merkwürdige Ereignisse. Annie merkt schnell, dass in Castle Creek etwas nicht stimmt. Als schließlich auch Charlie in Gefahr gerät, beginnt für sie ein Wettlauf gegen die Zeit.
Der Schreibstil von Linwood Barclay hat mir gut gefallen, weil er flüssig und angenehm zu lesen ist. In den Kapiteln von angenehmer Länge baut sich die Spannung langsam auf, steigert sich aber kontinuierlich, weil immer wieder unterschwellige Bedrohungen eingebaut wurden, sodass ich ständig das Gefühl hatte, dass gleich etwas passiert
Castle Creek mit dem typischen Setting einer Kleinstadt wirkt zunächst wie ein ruhiger, sicherer Ort. Jedoch entwickelt sich schnell eine bedrückende Atmosphäre. Dieser Kontrast zwischen Idylle und Bedrohung wurde sehr atmosphärisch beschrieben und hat die Spannung zusätzlich verstärkt.
Die Geschichte wird aus immer wieder wechselnden Perspektiven und Zeitebenen erzählt, überwiegend begleite ich aber Annie, während die Vorgänge rund um Charlie Blunt sowie Edwin Nabler ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Zu Beginn wirken diese diversen Plotlines ein wenig unabhängig voneinander, verweben sich zum Ende hin aber immer mehr miteinander, sodass ich ständig weiterlesen musste.
Annie war für mich eine richtig starke Figur. Sie wirkte auf mich sehr nahbar, verletzlich und trotzdem hatte sie diesen kämpferischen Kern, der mir gut gefallen hat. Vor allem ihre Schuldgefühle und die ständige Sorge um Charlie konnte ich absolut nachvollziehen. Charlie selbst ist ein typisches Kind – neugierig, manchmal ein wenig zu unbedarft – und genau das macht viele Szenen noch beklemmender. Durch seine unschuldige Art wurde die Geschichte für mich stellenweise richtig nervenaufreibend. Edwin Nabler dagegen blieb für mich lange ein großes Rätsel. Er ist so eine Figur, bei der man die ganze Zeit überlegt, was eigentlich wirklich hinter seiner Fassade steckt. Gerade seine Verbindung zu den Modelleisenbahnen hat einige der unheimlichsten und atmosphärisch dichtesten Momente der Geschichte ausgelöst.
„Komm spielen“ ist ein richtig starker Thriller mit Mystery- und Horrorelementen. Die Geschichte startet eher ruhig, wird aber mit jeder Seite unheimlicher. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Wer Thriller mit leichtem Horror-Einschlag und mysteriösen Kleinstadt-Geheimnissen mag, dürfte hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Dies ist mein erstes Buch von Linwood Barclayund ich bin echt überrascht. Im Prolog 2001 hat der kleine Jeremy sich eine Play Station zu Weihnachten gewünscht und bekommt stattdessen bekommt er eine gebrauchte Spielzeugeisenbahn. Als der Rest der Familie sich in die Küche begibt und er an die Gemeinheiten seiner älteren Schwester Glynis denkt, tut er etwas Unüberlegtes und ist erstaunt über die Wirkung.
Jahre später zieht die Autorin Anne mit ihrem Sohn Charlie in dieses Haus in Castle Creek. Sie hat eine Schaffenskriese, nachdem ein Junge gestorben weil er wie der Pinguin in ihrem Buch fliegen wollte. Auch ist bei einem Unfall ums leben gekommen. Charlie findet in einem verschlossenen Schuppen eine Spielzeugeisenbahn und baut nach und nach eine Kleinstadt um sie herum auf. Im benachbarten Luckow hat ein kleiner Laden mit genau diesen Teilen aufgemacht. Merkwürdige Ereignisse lassen den Polizisten Harry stutzig werden.
Das Cover und der Titel passen sehr gut. Die Protagonisten werden sehr genau und authentisch beschrieben. Der Schreibstil nimmt mich sofort gefangen und teilweise stellen sich mir die Haare auf, wenn wieder unheimliche Dinge geschehen.
Elaine L, Rezensent*in
Mit "Komm Spielen" liegt ein (Horror-) Thriller von Lindwood Barclay vor, der auch einige Fantasy Elemente enthält und sich so zwischen verschiedenen Genres bewegt. Die Geschichte spielt auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen und erst am Ende fügen sich die Ereignisse zusammen. In der Gegenwart geht es um eine Autorin und ihren Sohn, die nach Castle Creek umziehen, um hier ein paar Monate Abstand von der Großstadt zu gewinnen. Die Ereignisse in der Vergangenheit spielen im Städtchen Lucknow, wo ein Polizist verschiedene Unglücke und den Verbleib verschwundener Menschen aufklären muss. Verbindend zwischen beiden Zeitebenen ist die zentrale Rolle von Spielzeugeisenbahnen, die ein dubioses Eigenleben zu führen scheinen. Die Geschichte wird extrem spannend erzählt, so dass es sehr schwer fällt. sich von ihr wieder zu lösen. Die Unterscheidung der verschiedenen Zeitebenen ist mir persönlich erst beim genahuen Lesen richtig klar geworden. Dies hätte etwas genauer sichtbar werden können. Ansonsten kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
Johanna G, Buchhändler*in
Autorin Annie hat ein wirklich grauenvolles Jahr hinter sich. Um wieder zur Ruhe zu kommen und sich ihrem neuen Buch widmen zu können, bezieht sie mit ihrem Sohn Charlie ein schönes Sommerhaus im beschaulichen Castle Creek. Doch als Charlie ein altes Spielzeug findet und sich immer eigenartiger verhält, kommen Annie Zweifel an der Idylle.
Jahre zuvor muss sich Polizeichef Harry Cook mit rätselhaften Ereignissen in seiner kleinen Gemeinde auseinandersetzen. Tiere und Gegenstände verschwinden spurlos. Als allerdings auch noch Menschen wie vom Erdboden verschluckt werden, kommt ihm ein schlimmer Verdacht.
Der Horrorroman erlebt ein Comeback und Lindwood Barclay liefert einen Roman der Extraklasse. Die Spannung wird mit jedem Kapitel gesteigert und ich habe dem Autoren irgendwann alles zugetraut. Schon lange hatte ich nicht mehr so viel kurzweiligen Spaß beim Lesen!
Rezensent*in 1519782
Mich hat "Komm spielen" von Anfang an mitgerissen. Der Autor, Linwood Barclay, erschafft schon nach wenigen Seiten eine Atmosphäre, in der man spürt, dass unter der ruhigen Oberfläche von Castle Creek etwas Dunkles lauert. Annie zieht nach einem schweren Jahr gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie in den kleinen Ort um dort neu anzufangen und gerade dieser Wunsch nach Sicherheit und Ruhe verleiht der Geschichte eine besondere Intensität. Denn mit jedem seltsamen Unfall verliert die zunächst fast idyllische Stimmung mehr von ihrer Unbeschwertheit und schlägt immer stärker ins Unheimliche um. Der Schreibstil des Autors ist unglaublich flüssig, bildhaft und fesselnd, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Einen großen Teil des Reizes macht für mich auch die Erzählweise mit den zwei Handlungssträngen aus. Beide entwickeln auf ihre eigene Art Spannung, werfen neue Fragen auf und treiben die Geschichte immer weiter voran, bis sie sich am Ende auf packende Weise zusammenfügen. Auch die Horrorelemente sind hervorragend eingebunden und verstärken die düstere Atmosphäre zusätzlich. Gleichzeitig lebt der Roman von seinen Figuren. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und dennoch so gut ausgearbeitet, dass sie lebendig wirken. Jeder Charakter hat seine Eigenarten und trägt auf seine Weise zur Handlung bei, was die Geschichte besonders stimmig macht. Insgesamt ist das Buch ein rundum gelungener Thriller und für mich definitiv ein Highlight in diesem Jahr.
Komm spielen von Linwood Barclay aus dem Aufbau Verlag startet mit einer richtig starken Grundidee. Im Mittelpunkt steht eine alte Modelleisenbahn, die scheinbar Wünsche erfüllt, dabei aber nach und nach Unglück und Gewalt auslöst. Bereits die ersten Kapitel erzeugen eine unangenehme Stimmung, weil Barclay alltägliche Situationen langsam ins Bedrohliche kippen lässt.
Im Zentrum der eigentlichen Handlung steht Annie Blunt, eine Kinderbuchautorin, die nach einem katastrophalen Jahr mit ihrem Sohn Charlie nach Castle Creek zieht. Ihr Mann ist gestorben, zusätzlich belastet sie die Schuld am Tod eines Jungen, der durch Einfluss ihrer Bücher ums Leben kam. Annie hofft auf Abstand von New York und auf einen Neuanfang, wirkt dabei aber von Beginn an emotional erschöpft und innerlich zerbrochen. Diese psychische Belastung macht sie glaubwürdig, gleichzeitig bleibt sie als Figur überraschend blass. Viele Entscheidungen trifft sie kaum selbst, stattdessen reagiert sie meist nur auf die immer bedrohlicher werdenden Ereignisse um sie herum.
Charlie, ihr 10jähriger Sohn, funktioniert als Figur deutlich besser. Seine Einsamkeit nach dem Verlust des Vaters, in der neuen Umgebung und seine Begeisterung für die alte Eisenbahn, die er im Schuppen findet, wirken nachvollziehbar und sorgen für die beklemmendsten Szenen des Buches. Gerade weil er noch jung ist und die Gefahr nicht vollständig versteht, entsteht ein unangenehmes Gefühl beim Lesen. Viele der stärksten Momente drehen sich um ihn und darum, wie die Eisenbahn immer mehr Einfluss auf sein Verhalten und die Umgebung nimmt.
Zusätzlich gibt es noch Nebenhandlungen und Perspektivwechsel, unter anderem rund um Sheriff Harry Hook, der seltsame Todesfälle und verschwundene Menschen untersucht. Harry bleibt als Figur wesentlich greifbarer, weil er aktiv handelt und versucht, die Zusammenhänge zu verstehen, während Annie häufig passiv bleibt. Die Handlungsstränge rund um Polizeichef machen den Roman leider auch unnötig lang. Mit über 500 Seiten zieht sich die Geschichte besonders im Mittelteil deutlich. Viele Szenen wiederholen dieselben Andeutungen: Menschen verhalten sich merkwürdig, etwas Unheimliches passiert, die Figuren ahnen Gefahr – ohne dass die Handlung wirklich entscheidend vorankommt.
Problematisch ist auch der Wechsel vom Mystery-Thriller zum sehr offensichtlichen Horrorroman. Anfangs lebt das Buch stark vom Ungewissen und davon, dass man ständig nach rationalen Erklärungen sucht. Später setzt Barclay jedoch immer stärker auf übernatürliche Elemente und eskalierende Gewaltszenen. Dadurch verliert die Geschichte einen Teil ihrer Spannung, weil vieles nicht mehr geheimnisvoll wirkt, sondern einfach paranormal erklärt wird.
Der Roman erinnert dabei oft deutlich an typische Kleinstadt-Horrorromane von Stephen King, erreicht aber weder dessen Figurenstärke noch dessen emotionale Tiefe. Anfangs lebt die Geschichte davon, dass man noch nach realistischen Erklärungen sucht. Später dominieren jedoch paranormale Elemente immer stärker.
Trotzdem hat Komm spielen einige klare Stärken. Die Atmosphäre ist über lange Strecken düster und bedrückend, besonders die Szenen rund um den Schuppen, die Eisenbahn und die verlassen wirkende Kleinstadt bleiben im Gedächtnis. Barclay schreibt außerdem sehr flüssig. Insgesamt wirkt der Roman aber wie eine Geschichte mit starkem Anfang, die sich im Verlauf zu sehr ausdehnt und am Ende mehr auf Horrormystery als auf echte Spannung setzt.
Dennoch würde ich das Buch für die Liebhaber des Mystery Genre empfehlen. Es liest sich angenehm leicht und bietet durchaus gute Unterhaltung.
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