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Giovanni, du stinkst
Tod am See - Sinovats ermittelt - Antikrimi
von Christian Klinger
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Erscheinungstermin 04.03.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Schon bald bleibt kein Stein auf dem anderen im kleinen Paradies am See. Sogar Erdbeben sowie ein profitgeiler Grundbesitzer werden da zur absoluten Nebensache.
Zu allem Überfluss treibt auch noch Mama Sinovats mit ihrem Italienfaible alle in den Wahnsinn. Allen voran Giovanni selbst…
Es könnte ein schönes, ruhiges Leben sein. Hier am verträumten Badesee im kleinen Paradies, wie es von den Menschen im Dorf liebevoll genannt wird. Wäre da nicht dieser sonderbare Badeunfall, mit...
Eine Anmerkung des Verlags
Sobald das E-Book verfügbar ist, laden wir dieses hier zusätzlich hoch.
DRAMATIK & SPANNUNG: Unser neuer Krimi der Kremi-Reihe!
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783218014953 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 200 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 448955
Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats führt ein gemächliches Leben, auch wenn ihm seine Mama, mit der er immer noch zusammenwohnt, mit ihrem Italienfaible und ihrem täglichen Spruch „Giovanni, du stinkst“, manchmal gehörig auf die Nerven geht.
Da kommt ihm ein bisschen Arbeit gerade recht. An einem abgelegenen, idyllischen Badesee im Burgenland kommt es zu einem merkwürdigen Badeunfall, in dem Sinovats ermitteln soll. Immerhin trifft er so auf die von ihm angehimmelte Gerichtsmedizinerin, die ihn aber leider eiskalt abblitzen lässt. Der Leser begleitet Sinovats bei seinen Recherchen und schaut hinter die Fassade der oberflächlichen Harmonie hier im „kleinen Paradies“. Da langweilen sich Eheleute schon seit Jahren nebeneinander her, manche betrügen den Ehepartner mit der Nachbarin und umgekehrt, einer will sich umbringen, findet aber doch wieder einen Sinn im Leben. Als dann bekannt wird, dass unter dem See ein riesiger Gasspeicher sein soll, sehen alle Seeanlieger eine grandiose Chance, dem profitgeilen Grundbesitzer, der die Pacht verfünffacht hat, ein Schnippchen zu schlagen.
Mal fein, mal böse beschreibt der Autor die Seite der Menschen, die sie eigentlich lieber verbergen.
Und am Ende gehört selbst der Kommissar nicht mehr zu den Guten.
Nicht unbedingt spannend, aber unterhaltsam.
Gertie G, Rezensent*in
Dieser Krimi spielt an einem künstlichen See im Burgenland. Der See ist gilt jenen Menschen, die in den 1970er-Jahren mit ihrer eigenen Hände Arbeit kleine Häuser auf dem Pachtgrund errichtet haben, als Paradies. Doch nun ist das Paradies aus mehreren Gründen in Gefahr. Erstens hebt der Grundeigentümer zum wiederholten Male den Pachtzins an, zweitens gibt es unter den Paradiesvögeln, wie die Einheimischen die Siedlungsbewohner nennen, die eine oder andere Liaison dangereux, also ein Gspusi und drittens liegt Herbert Wolk tot am Strand.
Für die Gründe eins und zwei ist Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats nicht zuständig, für den toten Wolk schon. Auf Grund der sommerlichen Hitze wirkt alles ein wenig retardiert, ausgenommen Traudl Sinovats, die mit ihrem Italien-Fimmel sowohl ihrem Sohn als auch ihrer Umgebung schwer auf die Nerven geht. Doch aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, ist auch keine Option. Also beißt er die Zähne zusammen und lässt sich, von ihren Worten „Giovanni, du stinkst. Geh duschen“ mehrmals täglich ins Badezimmer scheuchen.
Wenig später muss Sinovats abermals zum See ausrücken, weil man dort ein Brodeln im See und Gasgeruch wahrgenommen hat. Die Feuerwehr, Rettung und das Bundesheer mit einer Kompanie von der ABC-Abwehr-Truppe sind schon vor Ort.
Das Gerücht, auf ein Erdgasvorkommen gestoßen zu sein, ruft nicht nur einen Mitarbeiter der Landesregierung auf den Plan sondern auch den Eigentümer des Sees sowie dir Pächter der Seegrundstücke...
Meine Meinung:
Dieser Krimi ist das neueste Buch des österreichischen Autors Christian Klinger, der sowohl für seine Krimis rund um den Privatdetektiv Marco Martin als auf für seine historischen Triest-Krimis rund um Ispettore Gaetano Lamprecht bekannt ist.
Gleich vorweg, in diesem Krimi werden Insider in dem einen oder anderen Charakter reale Personen erkennen. Daher finden vielleicht nicht-österreichische bzw. nicht-burgenländische Leserinnen und Leser nicht ganz so interessant, spielen doch Landespolitik und herrschaftliche Attitüden eine große Rolle.
Jedenfalls, zeigt Autor Christian Klinger seine Protagonisten nicht immer von ihrer besten Seite. Da dürfen sich schon mal lang gehegte Rachegefühle ihren Weg bahnen. Dass davor auch der Abteilungsinspektor nicht gefeit ist, gibt dem Ganzen ein ziemlich humorvolle, wenn auch tragische Note, denn letzten Endes gehört auch Giovanni Sinovats nicht mehr zu den Guten.
Der Autor lässt seine Leserinnen und Leser hinter die Kulissen eines vermeintlichen Paradieses blicken, in dem sich Ehepaare auseinandergelebt haben, sich langweilen und der eine oder andere wenig Sinn im Leben findet.
Der Schreibstil ist fein, immer wieder mit Hinweisen auf burgenländische Eigenheiten gespickt. Es herrscht keine Hochspannung, sondern ein besonderes Flair, auf das man sich einlassen muss.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der ich gut unterhalten 5 Sterne.
Es könnte ein schönes, ruhiges Leben sein. Hier am verträumten Badesee im kleinen Paradies, wie es von den Menschen im Dorf liebevoll genannt wird. Wäre da nicht dieser sonderbare Badeunfall, mit dessen Aufklärung Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats betraut wird. Schon bald bleibt kein Stein auf dem anderen im kleinen Paradies am See. Der Roman wird getragen von der Mischung aus Humor, Verletzlichkeit und leiser Melancholie, dies macht das Buch so besonders. Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch sofort überrascht hat. Nicht wegen des provokanten Titels, sondern wegen der Wärme, die sich hinter all dem Witz verbirgt. Der Roman beginnt leichtfüssig, fast verspielt, doch schnell merkt man, dass hier viel mehr erzählt wird als eine schräge Alltagsanekdote. Es geht um Nähe, um Grenzen, um die kleinen Zumutungen des Lebens, die uns manchmal mehr prägen als die grossen Katastrophen. Die Erzählerin beobachtet Giovanni mit einer Mischung aus Faszination, Ärger und Zuneigung. Gerade diese Ambivalenz hat mich berührt. Besonders stark fand ich die leisen Momente, in denen die Fassade bröckelt. Wenn klar wird, dass Giovanni mehr ist als eine skurrile Figur ein Mensch mit Geschichte, Verletzungen, Sehnsüchten. Es ist ein warmherziges, kluges Buch über Toleranz, Selbstironie und die Kunst, Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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