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Buchcover für Vor Gericht

Vor Gericht

Kriegsverbrechen und die Geschichte der internationalen Justiz. »Lesen – und dann gleich an Wladimir Putin schicken.« Theo Koll

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Erscheinungstermin 31.10.2025 | Archivierungsdatum 30.11.2025


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Zum Inhalt

»In diesem eindrucksvollen Buch setzt sich Steve Crawshaw, der seine Karriere dem Streben nach internationaler Gerechtigkeit gewidmet hat, eloquent mit einem Dilemma auseinander: Wie können Kriegsverbrecher zur Rechenschaft gezogen werden?« Anne Applebaum

Werden wir Wladimir Putin jemals auf der Anklagebank sehen? Oder Benjamin Netanjahu? Einst schien es unvorstellbar, Präsidenten vor Gericht zu stellen, doch die Möglichkeiten der Justiz haben sich in den letzten Jahrzehnten fundamental geändert.

Vom Beschluss der ersten Genfer Konvention über die Nürnberger Prozesse bis zu den aktuellen Anklagen des Internationalen Strafgerichtshofs gegen zwei der mächtigsten Staatsoberhäupter der Welt: Mit scharfem Blick und erzählerischer Kraft zeigt Steve Crawshaw, wie fragil Gerechtigkeit sein kann und warum es heutzutage wichtiger denn je ist, für sie einzutreten.

"Präzise, szenisch und mit Gespür für die Widersprüche zwischen moralischem Anspruch und politischer Trägheit." FAZ

»In diesem eindrucksvollen Buch setzt sich Steve Crawshaw, der seine Karriere dem Streben nach internationaler Gerechtigkeit gewidmet hat, eloquent mit einem Dilemma auseinander: Wie können...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783869951621
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 480

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Steve Crawshaw hat als Journalist gearbeitet, unter anderem im ehemaligen Jugoslawien während des Bürgerkriegs. Später engagierte er sich bei verschiedenen Menschenrechtsorganisationen. Sein Buch "Vor Gericht" über internationale Justiz zur Ahndung von Menschenrechts- und Kriegsverbrechen ist ein bißchen mit beiden dieser Berufsfelder verbunden - einerseits sachlicher Report, andererseits durchaus Aktivismus für mehr Gerechtigkeit für Menschen wie Folteropfer oder Überlebende von Kriegsverbrechen, die in ihren eigenen Ländern auf keine Verfahren hoffen können.

"Vor Gericht" liefert einerseits historischen Hintergrund zur Entstehung des Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag und den Internationalen Gerichtshof, erläutert das Weltstrafprinzip. das es etwa erlaubt hat, Kriegsverbrecher in Deutschland vor Gericht zu bringen, auch wenn es keinen deutschen Tatort und keine deutschen Opfer oder Täter gibt.

Zugleich ist das Buch höchst aktuell, geht es doch um die internationalen Haftbefehle gegen Wladimir Putin und Benjamin Netanjahu und die politisch-diplomatischen Fragen, die diese Ermittlungen neben den rein juristischen aufwerfen. Crawshaw beschreibt gute Absichten, um Gerechtigkeit wiederherzustellen, aber auch die Widerstände, mit denen mächtige Staaten zwar Verbrechen ahnden, wenn es ihnen opportun erscheint, bei sich selbst oder politischen Verbündeten die internationale Justiz behindern.

Von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen bis zur Völkermorde-Klage Südafrikas gegen Israel spannt der Autor den Bogen, zeigt Erfolge und Niederlagen beim Versuch, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu ahnden, aber auch die Herausforderungen, wie etwa im Fall Ruandas den Begriff Völkermord - und damit die Notwendigkeit des Handelns - überhaupt auf die Agenda der UN zu bringen.

Auch für juristische Laien ist "Vor Gericht" interessant, verdeutlicht die Dilemma, die bei internationaler Strafverfolgung auftreten und die Widerstände, mit denen Ermittler und Kläger zu kämpfen haben. Gleichzeitig zeigt Crawshaw, wie der Wunsch nach Gerechtigkeit viel zu oft Geopolitik und politischen Interessen geopfert wird. Ein gut lesbares Sachbuch zu einem gar nicht spröden Thema.

4 stars
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