Dornenhecke
Nicht alle Flüche sollten gebrochen werden. Gewinner des Hugo Award (Bester Kurzroman)
von T. Kingfisher
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Erscheinungstermin 06.10.2025 | Archivierungsdatum 06.11.2025
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Zum Inhalt
Dornenhecke erzählt von einer krötigen Heldin mit einem Herz aus Gold, einem liebenswerten Ritter und einer Mission, die komplett in die Hose geht …
Es war einmal eine Prinzessin, die in einem Turm festsaß. Diese Geschichte handelt nicht von ihr!
Kurz nach ihrer Geburt wird Krötling von den Feen entführt. So wächst sie zwar fern von ihrer Familie, doch geliebt und geborgen in den warmen Wassern des Feenlandes auf. Eines Tages wenden sich die Feen mit einer Bitte an sie: Sie soll in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem schützenden Segensspruch zu bedenken. Klingt einfach, oder? Doch bei den Feen ist nichts jemals einfach. Jahrhunderte später nähert sich ein Ritter einer hohen Dornenhecke, deren Stacheln so scharf wie Schwerter und dick wie Unterarme sind. Wie er gehört hat, gibt es hier einen Fluch zu brechen – einen Fluch, den Krötling mit aller Macht aufrechterhalten will …
Dornenhecke erzählt von einer krötigen Heldin mit einem Herz aus Gold, einem liebenswerten Ritter und einer Mission, die komplett in die Hose geht …
Es war einmal eine Prinzessin, die in einem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783986667344 |
| PREIS | 20,00 € (EUR) |
| SEITEN | 144 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Christina P, Rezensent*in
Märchenadaption aus besonderer Perspektive
Tag für Tag bewacht Krötling eine Dornenhecke, hinter welcher sich ein Schloss verbirgt. Um jeden Preis muss sie verhindern, dass jemand bis zum Schloss durchzudringen vermag. Einst ging das Gerücht um, eine schöne Prinzessin läge dort in tiefstem Schlaf und warte nur auf den holden Ritter, welcher sie vom ihrem Fluch erlösen käme. Doch die Jahre vergingen ebenso wie die holden Mannen, welche sich den Dornen heldenhaft stellen wollten.
Mit Erscheinen eines weiteren, nicht ganz so heldenhaften Ritters beginnt Krötlings Erzählung, wer sie einst war, wie sie aufwuchs und wie es zu dieser unglücklichen Situation kam, in welcher sie seit Jahrhunderten feststeckt. Eine Situation, an der die beiden gemeinsam endlich etwas ändern könnten.
Krötlings Schicksal ist so bewegend zu lesen wie die Ursache ihrer Heckenwacht düster. Die für ihre Skrupellosigkeit bekannte Feenwelt spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle. Angenehm zu lesen ist zudem, mit welchem Respekt der Ritter Krötling gegenüber auftritt, die ihn zunächst als weitere Gefahr ansieht. Ein gelungenes Beispiel, auch auf wenigen Seiten gelungene Fantasy unterbringen zu können.
Dornenhecke ist ein modernes Märchen, das bekannte Motive auf eine ganz eigene, charmante Weise neu erzählt. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Krötling
Der Schreibstil ist fließend, atmosphärisch und voller kleiner, fantasievoller Details. Ob ein göttlicher Mondscheinhase oder die vielen unterschiedlichen Feenarten – die Welt wirkt lebendig und liebevoll ausgestaltet.
Besonders spannend fand ich, dass hier nicht alles so klar in Gut und Böse aufgeteilt ist, wie man es aus klassischen Märchen kennt. Die Geschichte überrascht mit Tiefe, Humor und einem Ende, das mich wirklich kalt erwischt hat.
Eine wunderbare Kurzgeschichte, toll geschrieben, mit einer sympathischen Protagonisten und einer interessanten Handlung.
Dornröschen hinter ihrer Dornenhecke, aber anders. Die Fee und ihre Gabe will die Welt nur schützen. Ein Wechselbalg als Prinzessin, eine Prinzessin als Kröte und ein sehr neugieriger Ritter.
Es lohnt sich diese Handlung zu entschlüsseln :)
Fazit: Ich habe doe Geschichte sehr gerne gelesen und hätte gar nichts dagegen Krötling noch einmal in einer Geschichte zu treffen
Rezensent*in 1645966
In Dornenhecke erzählt T. Kingfisher eine düstere, märchenhafte Geschichte, die lose auf dem Dornröschen-Motiv basiert.
>>Kurz nach ihrer Geburt wird Krötling von den Feen entführt. So wächst sie zwar fern von ihrer Familie, doch geliebt und geborgen in den warmen Wassern des Feenlandes auf. Eines Tages wenden sich die Feen mit einer Bitte an sie: Sie soll in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem schützenden Segensspruch zu bedenken. Klingt einfach, oder? Doch bei den Feen ist nichts jemals einfach. Jahrhunderte später nähert sich ein Ritter einer hohen Dornenhecke, deren Stacheln so scharf wie Schwerter und dick wie Unterarme sind. Wie er gehört hat, gibt es hier einen Fluch zu brechen – einen Fluch, den Krötling mit aller Macht aufrechterhalten will …<<
Dornenhecke ist sprachlich und atmosphärisch ein sehr märchenhaftes Buch. T. Kingfisher versteht es, eine leicht unheimliche, fast verwunschene Stimmung zu schaffen, die perfekt zu der düsteren Märchenwelt passt. Besonders gut gefallen haben mir die fantasievollen Fabelwesen und die liebevoll ausgestaltete, leicht morbide Kulisse.
Allerdings empfand ich den Lesefluss insgesamt als etwas zäh. Trotz der gelungenen Atmosphäre wollte der Funke bei mir nicht so recht überspringen. Der Plot entwickelt sich eher langsam, und an einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Spannung auf der Strecke bleibt. Die Geschichte ist schön erzählt, aber nicht so mitreißend, wie ich es mir gewünscht hätte.
Insgesamt ist Dornenhecke aber eine nette, märchenhafte Novelle für zwischendurch, die stimmungsvoll, ein wenig skurril, aber für meinen Geschmack etwas zu träge im Verlauf ist.
Wer düstere Märchenadaptionen mag und sich gern von einer besonderen Sprache verzaubern lässt, dürfte hier aber durchaus auf seine Kosten kommen.
Das Buch *Dornenhecke* von T. Kingfisher ist spannend, geheimnisvoll und ein bisschen unheimlich. Es erzählt eine ganz neue Version eines bekannten Märchens – mit mutigen Figuren und vielen Überraschungen. Besonders schön ist, wie die Autorin Spannung, Humor und Gefühl verbindet. Die Welt der Geschichte ist magisch, aber auch düster und faszinierend. Der Schreibstil ist einfach zu lesen und sehr lebendig. Man fiebert mit und will wissen, wie der Fluch endet. Ein tolles Buch für alle, die Märchen mit Spannung und Tiefe lieben.
Rezensent*in 1828410
"Dornenhecke" war mein erstes Buch was ich von T. Kingfisher gelesen habe und es hat mich von vorne bis hinten verzaubert. Die Geschichte rund um Krötling, den Ritter und die Dornenhecke hatte einen wunderbar düsteren und märchenhaften Vibe und durch den bildlichen Schreibstil habe ich die Handlung wie einen Film vor meinen Augen ablaufen sehen.
Ich fand es richtig spannend gemacht, wie man erst nach und nach immer mehr über die Vergangenheit von Krötling erfährt und auch über das Geheimnis was sie hütet. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte gerne nochmal doppelt so lange sein dürfen, einfach weil gar nicht mehr damit aufhören wollte in der Handlung zu versinken und mir Krötling ziemlich schnell sehr ans Herz gewachsen ist mit ihrer zurückhaltenden Art.
Insgesamt gesehen kann ich daher sagen, war dieses Buch einfach wunderbar kurzweilig und perfekt dafür, wenn man Mal kurz eine Auszeit von der Realität braucht. Es hat mir wirklich richtig gut gefallen und ich kann es nur allen wärmstens ans Herz legen, die auf der Suche nach tollen Neuinterpretation von klassischen Märchen sind.
Buchhändler*in 772537
Krötling, eine Fee, die zwischen menschlicher und krötiger Gestalt wechseln kann, wacht seit 200 Jahren über den zugewachsenen Turm, in dem Dornröschen schläft. Als der freundliche Ritter Halim erscheint, um die schlafende Schöne zu retten, gerät Krötlings Mission in Gefahr.
Nach und nach entfaltet sich eine neue Version der Dornröschengeschichte – und dabei wird deutlich, dass nicht immer ist die Fee die Böse ist und dass es manchmal besser wäre, einen Fluch nicht zu brechen. Krötling und Halim sind herrlich bodenständige, unglamouröse Figuren, nicht sehr schön, nicht sehr begabt, nicht sehr heldenhaft. Genau das macht sie so bezaubernd.
Die Novelle (144 Seiten) hat mich mit ihrem warmherzigen Erzählton, den originellen Einfällen und liebenswerten Charakteren begeistert. Besonders bemerkenswert fand ich, wie Kingfisher das Bild der Prinzessin ins Gegenteil verkehrt: Hier ist sie kein Opfer, sondern ein Monster, das die Geschichte in eine überraschend dunkle Richtung lenkt.
Ein charmantes, kluges, wunderbar schräges Märchen voller Humor, Mitgefühl – und einer Prinzessin, vor der man sich besser in Acht nimmt.
Rezensent*in 1518830
Dornenhecke ist eine düstere, originelle Neuerzählung des Dornröschen-Märchens – voller Witz, Herz und unerwarteter Tiefe. T. Kingfisher verbindet Fantasy, Horror und Märchenmotivik zu einer spannenden Geschichte über Mut, Traumata und Selbstfindung. Die Figuren sind vielschichtig, der Humor trocken, und die Atmosphäre schwankt gekonnt zwischen gruselig und berührend.
Fazit: Ein kluges, ungewöhnliches Märchen für Erwachsene – zugleich fesselnd, unheimlich und warmherzig.
Dornröschen aus den Augen des Feenvolkes. Gut geschriebene Kurzgeschichte.
Mit 144 Seiten ist es eher eine kurzweilige Geschichte, welche jedoch nicht ihren Zauber eingebüßt hat.
Der Schreibstil von Kingfisher ist angenehm und zieht mich auf‘s Neue in den Bann. In Dornenhecke wird Dornröschens Geschichte mal von einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Und zwar von dem der „bösen“ Fee.
Wir erleben die Geschichte aus Krötlings Augen und begegnen mit ihr gemeinsam dem etwas anderen Prinzen Halim. In der Geschichte ist nichts normal und genau das hat mir so gut daran gefallen. ;)
Fazit
Kurzweilig, Interessant und es war schön, mal wieder in eine Märchenadaption abzutauchen.
Außerdem bin ich Fan vom Feenvolk.
Rezensent*in 1847802
Ein kurzer Roman, der sich schnell lesen lässt – perfekt für zwischendurch. Die Geschichte spielt mit dem Gegensatz von Gut und Böse: Krötling, als Baby entführt, wächst bei den Feen auf und soll als Fee die Prinzessin Fayette beschützen. Eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit charmanten Figuren und leichtem Erzählton.
Bibliothekar*in 915157
T. Kingfisher hat das Märchen um Dornröschen neu gedacht und faszinierend interpretiert. Im Mittelpunkt der Novelle steht Krötling, eine Fee deren Gabe an die Königstochter schief lief, weswegen sie seit vielen Jahren dafür sorgt, dass der Turm, in dem die holde Maid schläft, in Vergessenheit gerät. Aber dann taucht ein Ritter auf, der sich nicht davon abhalten lässt, hinter die Dornenhecken zu schauen. Und hinter Krötlings Geschichte.
"Dornenhecke" war das erste Buch, dass Kingfisher bei einem Verlag einreichte und muss sich trotzdem nicht hinter den anderen bisher veröffentlichten verstecken. Wieder ist es ganz anders, aber auf seine eigene Weise faszinierend. Krötling und der Ritter entsprechen in keinster Weise den Klischees, die Maid im übrigen auch nicht. So grausam die Geschichte an manchen stellen ist, so cozy ist sie an anderen. Ein ganz besonderes Lesevergnügen, das viel zu schnell vorbei ist. Trotzdem bin ich froh, dass sie die Geschichte nicht mit Gewalt verlängert hat, um aus der Novelle einen Roman zu machen. Es fehlt nichts, es ist rund und perfekt. Man möchte nur nicht Abschied nehmen, wenn es so weit ist.
Ursula K, Rezensent*in
Da ich ein großes Fan von Märchen bin habe ich die Chance genutzt und diese Version von Dornröschen gelesen und war sehr überrascht.
Kingfisher hat einen schönen Schreibstil und schafft es problemlos auf wenigen Seiten eine tolle und fesselnde Geschichte mit tiefgründigen Figuren entstehen zu lassen. Auch geht es hier nicht klassisch um die schlafende Schönheit sondern um Krötling, deren Aufgabe es ist das Schloss und die Dornenhecke zu schützen, allerdings aus Gründen die erst nach und nach rauskommen.
Die Handlung wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, was dem Leser einen gelungenen Rundumblick gibt und die Ereignisse besser erklärt. Der Spannungsbogen ist nicht sehr hoch aber das braucht er bei der Geschichte auch nicht zu sein um zu fesseln.
Fazit: eine sehr gelungene Erzählung von Dornröschen mit starken Figuren und schönen Schreibstil der zu überzeugen weiß und einer Handlung die eigene Wege geht.
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