Auf der Sandbank der Zeit
Der Historiker als Chronist der Gegenwart
von Karl Schlögel
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Erscheinungstermin 14.10.2025 | Archivierungsdatum 07.12.2025
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Zum Inhalt
Vom Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2025: Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine freie, demokratische Welt Karl Schlögel hat in seinen Büchern einem großen Publikum die...
Eine Anmerkung des Verlags
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783446286917 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 176 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 427080
Klare Worte
Auf der Sandbank der Zeit ist ein schon fast poetischer Titel für doch sehr konkrete und packende Essays von dem Historiker Karl Schlögel, der klare Worte schreibt.
Der Untertitel „Der Historiker als Chronist der Gegenwart“ ist zutreffend gewählt.
Schlögel erwähnt die Notwendigkeit des Widerstands gegen Putins Angriffskrieg deutlich. Auch kritisiert er die deutschen Promis, die mit ihren offenen Brief gegen Waffenlieferungen protestierten.
Karl Schlögels Position ist eindeutig. Ich schätze das, weil doch zu viele sich feige durch die Meinungsvielfalt manövrieren.
Doch man sollte betonen, dass der Autor die Rolle des Historikers einnimmt und z.B. ukrainische Orte (z.B. die Millionenstadt Charkiw) auch im historischen Kontext sieht.
Nicht alle Essays sind brandneu. Es gibt ein paar ältere, doch die Jahreszahlen sind angegeben und als Leser kann man das dann gut zuordnen.
Ich denke, mit Karl Schlögel werde ich mit in naher Zukunft noch mehr beschäftigen.
9783446286917
Gertie G, Rezensent*in
Karl Schlögel, Historiker, profunder Russlandkenner sowie Autor zahlreicher Bücher hat in diesem schmalen Buch Gedanken und Essays, die er über viele Jahre hinweg gesammelt hat, nun veröffentlicht. Der Titel klingt beinahe poetisch, der Inhalt ist es nicht. Zudem verspüre ich nicht nur einen Wandel in seinen Betrachtungen Russlands, sondern auch das Bedauern, sich so sehr geirrt zu haben.
Karl Schlögel hat vor Kurzem den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen bekommen. In seiner Dankesrede warnt er vor der Idee, die Ukraine zu Gebietsabtrennungen zu nötigen. Eine ähnliche Appeasementpolitik hat bereits einmal ihr Ziel verfehlt, weil man einem Diktator nachgegeben hat. Muss man diesen Fehler wiederholen?
„Sie zeigen uns, dass dem Aggressor entgegenzukommen nur dessen Appetit auf noch mehr steigert und dass Appeasement nicht zum Frieden führt, sondern den Weg in den Krieg ebnet.“
Dem ist wohl wenig hinzuzufügen. Slava Ukraini!