Ich bin Herodias
von Diana Remus
Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.
Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 01.10.2025 | Archivierungsdatum 15.12.2025
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG | Aufbau Digital
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #IchbinHerodias #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Zwischen Liebe und Verrat – ein Schicksal, das Geschichte schrieb.
Römisches Reich, zur Zeit Kaiser Augustus: Herodias wächst inmitten der Machtspiele Roms auf – umgeben von Intrigen, Verlust und dem unerbittlichen Kampf um Einfluss. Schon früh erkennt sie, dass eine Frau nur überleben kann, wenn sie klug handelt – und dass weiblicher Zusammenhalt ihre stärkste Waffe ist. Als sie in Herodes Antipas ihre große Liebe findet, fordert das Schicksal seinen Preis: Ein Prediger namens Johannes hetzt das Volk gegen sie auf, und plötzlich stehen nicht nur ihre Zukunft, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel …
Von den prunkvollen Palästen Roms bis zu den staubigen Straßen Judäas, zwischen Macht und Ohnmacht, erzählt Herodias ihre eigene Geschichte – die einer Frau, die sich weigerte, in einer Welt der Männer nur eine Randfigur zu bleiben.
Ein fesselnder Roman, der Vergangenheit lebendig werden lässt.
Zwischen Liebe und Verrat – ein Schicksal, das Geschichte schrieb.
Römisches Reich, zur Zeit Kaiser Augustus: Herodias wächst inmitten der Machtspiele Roms auf – umgeben von Intrigen, Verlust und dem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841235886 |
| PREIS | 9,99 € (EUR) |
| SEITEN | 486 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 1868138
Als ich Ich bin Herodias begonnen habe, war ich sofort fasziniert von der Perspektive. Herodias wird in der Bibel oft nur als „die Böse“ dargestellt, die Johannes den Täufer hinrichten ließ – aber Diana Remus zeigt sie als komplexe, lebendige Frau, die in einer Welt voller Machtspiele, Intrigen und männlicher Dominanz versucht, ihren eigenen Weg zu finden. Ich war überrascht, wie sehr mich diese neue Sicht auf eine bekannte Figur emotional gepackt hat.
Besonders beeindruckt hat mich, wie Herodias als Kind geprägt wird: ihre Flucht nach Rom, die Ausbildung, die ersten Freundschaften – all das hat mich wirklich berührt. Ich konnte fast fühlen, wie sie lernt, sich in einer Gesellschaft zu behaupten, die Frauen wenig Raum gibt. Ich habe oft mit ihr mitgefiebert, ihre Zweifel, Ängste und auch die kleinen Momente von Freude gespürt.
Die politische und gesellschaftliche Kulisse – vom prunkvollen Rom bis nach Judäa – ist so lebendig beschrieben, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst durch die Straßen zu laufen, die Paläste zu betreten und die Machtspiele hautnah mitzuerleben. Es war fast so, als wäre ich eine stille Beobachterin an Herodias’ Seite.
Was mich am meisten bewegt hat, ist ihre innere Stärke. Sie ist keine passive Figur, sondern jemand, der sein Schicksal aktiv gestaltet – trotz Gefahren, Liebe, Loyalität und Machtkonflikten. Ich habe mich oft gefragt: Wie hätte ich selbst in ihrer Situation gehandelt? Ihre Entscheidungen wirken nachvollziehbar und menschlich, und gerade diese Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke hat mich emotional sehr gefesselt.
Der Schreibstil von Remus hat es mir leicht gemacht, tief in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie Herodias sich entwickelt und welche Entscheidungen ihr Schicksal prägen. Das Nachwort, in dem die Autorin auf die historischen Quellen eingeht, hat bei mir noch einmal das Gefühl verstärkt, dass ich hier eine echte Frau der Geschichte kennenlerne – und nicht nur eine literarische Figur.
Für mich ist Ich bin Herodias nicht nur ein historischer Roman. Es ist eine Reise in die Gedankenwelt einer Frau, die zu Unrecht als Bösewichtin abgestempelt wurde, und gleichzeitig eine eindrucksvolle Darstellung einer Epoche voller Macht, Politik und Intrigen. Ich habe das Buch mit dem Gefühl beendet, Herodias ein Stück weit auf ihrem Lebensweg begleitet zu haben – und das macht es für mich besonders wertvoll.
Rezensent*in 658031
Dieser Roman führt uns weit in der Zeit zurück. Es geht zu dem Beginn unser Zeitrechnung zurück in die Häuser der Reichen und Mächtigen. Es geht unter anderem nach Rom und Judäa . Anhand von Herodias erleben wir Intriegen und Machtkämpfe.
Herodias Geschichte beginnt mit der Flucht ihrer Familie nach Rom, da ist sie sechs Jahre alt. Wir erleben wie sie zur Frau wird, ihre erste unglückliche Ehe und wie sie zu einer Frau wird, die sich nicht brechen lässt. Die versucht sich nicht unterkriegen zu lassen.
Mir haben die Einblicke in die damaligen Zeit und vor allem in die Herrscherfamilien sehr gut gefallen. Herodias Familiengeschichte war sehr interessant u d auch die Einblicke in die jüdischen Sitten und Bräuche waren sehr
anschaulich beschrieben.
Trotz der vielen historischen Fakten, ist der Roman sehr lebendig geschrieben und ich bin sehr gerne in die Vergangenheit abgetaucht.
Denise R, Buchhändler*in
Man leidet, fiebert mit Herodias mit und lernt nebenbei die Geschichte des Christentums wie wir sie kenne von einer vielleicht ganz anderen Seite kennen.
Ihr Leben begann mit einer Flucht. Nach der Ermordung ihres Ehemanns floh Herodias Mutter mit ihren Kindern nach Rom. Hier durfte das Mädchen mit ihren Brüdern am Unterricht teilnehmen. Das war nicht selbstverständlich. Denn Bildung für Frauen war damals verpönt. Jedoch wurde ihr nicht erspart einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebte. Als der nach Jahren dann sein wahres Gesicht zeigte und sie misshandelte, floh sie aus seinem Einflussbereich.
#IchbinHerodias zeigt eine völlig neue Sicht auf die Ereignisse um Jesus und sein Wirken. Zwar angelehnt an die Bibel stellt der Roman dar, dass Berichte über historische Ereignisse niemals festzementiert sein können. Forschungen werden stets durch neue Erkenntnisse aktualisiert. So muss auch dieser Roman verstanden werden. Keine Frage, es kann durchaus sein, dass gläubige und bibelfeste Menschen zunächst einmal schlucken müssen. Wer sich darauf einlässt, wird bestens unterhalten. Das Buch ist sehr abwechslungsreich und in lebendiger Sprache geschrieben. Ja, auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
So könnte es gewesen sein. Auch wenn ich die Bibel recht gut kenne, bin ich doch offen für andere Sichtweisen. Und das ist gut so. Die Autorinnen schreiben in ihrem Nachwort, dass sie viele Stunden Recherche betrieben und dabei neueste Erkenntnisse in den Roman einfließen ließen. Mir gefiel das Buch sehr gut und so fällt auch mein Urteil aus. Fünf Sterne und eine Leseempfehlung gilt uneingeschränkt. #NetGalleyDE
Henning R, Rezensent*in
Ein literarischer Roman über eine biblische Figur, neu erzählt aus ihrer Sicht. Poetisch und kraftvoll geschrieben, mit vielen Gedanken über Macht und Weiblichkeit.
Brigitte W, Rezensent*in
Herodias ist eine biblische Figur aus der Lebenszeit Jesus. Bekannt wurde sie, da sie angeblich den Tod Johannes des Täufers gefordert hatte. Wie manch starke Frau aus der Geschichte wird sie von den meist männlichen Geschichtsschreibern als machtgierig geschildert.
Hier nun wechseln wir die Perspektive. Das Autorinnen Duo Karin Seemayer und Nicole Wellemin lassen Herodias selbst sprechen und ihr Leben erzählen. Dabei lernt mal viel über die weibliche Sicht der Dinge auf die damaligen Lebensumstände. Frauen waren damals Eigentum der Männer, nicht frei über ihr Leben zu entscheiden. Und doch gab es immer wieder Möglichkeiten sich aus dem engen Korsett der Regeln zu befreien. Herodias lernt früh, dass Frauen, die sich gegenseitig unterstützen einander helfen können und auch Wege aus teilweisen extrem schwierigen Situationen finden. Zuerst wird ihr selbst geholfen, später im Leben nutzt sie ihre eigene Macht, um andere zu unterstützen.
Die Autorinnen lassen das Leben im Palästina zur Zeit rund um die Geburt Jesus vor den Augen der LeserInnen wieder auferstehen. Und auch Jesus hat seine Auftritte, man lernt ihn als charismatischen jungen Mann kennen, der sein Schicksal selbst bestimmt und in die Mühlen der damaligen Politik gerät. Die Autorinnen nutzen für ihr Geschichte die aktuellen Quellen der historischen Forschung zu dieser Zeit und so wird manches anders dargestellt, als man es aus der Bibel kennt. Ohne belehrend zu wirken, gelingt es hier eine bildhafte Atmosphäre zu erzeugen. Im Nachwort gehen die Autorinnen auch noch auf ihre Quellen näher ein, daher sollte dieses unbedingt gelesen werden.
Mich hat das Buch voll überzeugt. Ich hatte wirklich das Gefühl, Herodias würde mir ihre Geschichte erzählen. Ich konnte mit ihr mitleiden und mich mitfreuen. Ich habe eine wirklich starke und mutige Frau kennengelernt, die ihr Leben, soweit es ging selbst in die Hand genommen hat. Wohl sehr zum Verdruss mancher Männer.
Ich kann dieses Buch daher nur empfehlen und ich wünsche ihm viele Leser!
Sylvia H, Rezensent*in
Von Macht und Intrigen im römischen Reich
Klappentext:
Römisches Reich, zur Zeit Kaiser Augustus: Herodias wächst inmitten der Machtspiele Roms auf, umgeben von Intrigen, Verlust und dem unerbittlichen Kampf um Einfluss. Schon früh erkennt sie, dass eine Frau nur überleben kann, wenn sie klug handelt und dass weiblicher Zusammenhalt ihre stärkste Waffe ist. Als sie in Herodes Antipas ihre große Liebe findet, fordert das Schicksal seinen Preis: Ein Prediger namens Johannes hetzt das Volk gegen sie auf, und plötzlich stehen nicht nur ihre Zukunft, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel.
„Ich bin Herodias von Diana Remus erzählt vom römischen Reich zur Zeit von Kaiser Augustus.
Hinter dem Namen Diana Remus verbergen sich die zwei Autorinnen Karin Seemayer und Nicole Wellemin.
Herodias dürfte wohl vielen Leser*innen bekannt sein. Sie ist die Frau die gegen Johannes den Täufer, der gegen sie gehetzt hat, vorging und ihn hat köpfen lassen.
In dieser Geschichte lernen die Leser*innen die wahre Herodias kennen und spüren schnell, dass sie eine kluge und mutige Frau war. Sie lebte in einer Zeit der Intrigen und der Kämpfe um Macht.
Denn Herodias selbst erzählt uns ihre Geschichte.
Schon als Kind musste Herodias mit ihrer Mutter und ihren Brüdern nach Rom fliehen. Dort durfte sie auch unterrichtet werden, was für Mädchen nicht üblich war.
Herodias erkannte auch schnell, dass Frauen, wenn sie zusammenhalten, etwas erreichen können, ja, sogar Macht ausüben können.
Diana Remus entführt ihre Leser*innen ins römische Reich, in prunkvolle Paläste und auf staubige Straßen. Herodias wandelt zeitweise auch auf den Spuren von Jesus Christus und seinen Jüngern
Die Autorinnen fangen die Zeit gut ein und geben sie realistisch an ihre Leser*innen weiter.
Dabei ist der Schreibstil der Autorinnen flüssig und gut verständlich. Das Leben der Herodias wird interessant und spannen geschildert.
Ich liebe historische Romane mit historisch belegten Charakteren.
So ist „Ich bin Herodias“ genau die richtige Geschichte für mich gewesen.
In Ich bin Herodias erzählt Diana Remus die Geschichte einer Frau, die in der Bibel meist als Bösewichtin dargestellt wird – diejenige, wegen der Johannes der Täufer enthauptet wurde. Hier aber bekommt Herodias endlich ihre eigene Stimme.
Wir begleiten sie von ihrer Kindheit an: als Mädchen, das früh erkennt, dass Frauen im Machtgefüge Roms kaum etwas gelten, bis hin zu ihrer Ehe mit Herodes Antipas. Zwischen politischem Kalkül, familiären Erwartungen und ihrem eigenen Freiheitsdrang versucht Herodias, ihren Weg zu finden – als Tochter, Ehefrau, Mutter und schließlich als Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen will. Doch ihre Entscheidungen haben Konsequenzen – für sie, für ihre Familie, für ihr Ansehen in der Geschichte.
Ich fand diesen Roman beeindruckend, weil er Herodias vielschichtig und menschlich zeigt. Statt die biblische Erzählung zu wiederholen, entwirft Diana Remus ein glaubwürdiges, emotionales Porträt einer Frau, die zwischen Macht, Liebe und Moral zerrieben wird. Der Schreibstil ist atmosphärisch und bildhaft, mit großem Gespür für historische Details und weibliche Perspektiven.
Anfangs brauchte ich etwas, um in die vielen politischen Verstrickungen hineinzufinden, aber dann hat mich die Geschichte völlig gepackt. Besonders mochte ich, wie Herodias’ innere Konflikte und ihre Stärke trotz aller Einschränkungen spürbar werden.
Ein anspruchsvoller historischer Roman über eine missverstandene Frau, mitreissend bis zum Schluss.
Renate S, Rezensent*in
Diana Rebus Buch ist hervorragend. Schon Titel und Cover sind schön und passend, die Geschichte aus Sicht der Herodias reflektiert, tiefgehend und viel realistischer als allein die Evangelien. So könnte es gewesen sein. Aber auch Themen wie Machtlosigkeit und Machtmißbrauch, Solidarität und Liebe, die immer gültig sind, werden betrachtet. Die Sprache ist flüssig und benennt aber auch römische und jüdische Gegenstände und Feste.
Laura T, Rezensent*in
"Wenn du Geheimnisse weißt und Macht hast und Reichtum und Glaube, aber keine Liebe, dann hast du nichts. Hast du jedoch die Liebe und weiter nichts, so hast du alles, was es braucht, um den Prüfungen des Lebens standzuhalten."
Ich konnte bisher selten in einem Buch so sehr mitfühlen mit einer Protagonistin wie in diesem Fall mit Herodias. Gemeinsam mit ihr durchleben wir ihre persönliche Geschichte aus der Rückschau, die sie am Ende ihres Lebens in Worte fasst. Dieses war wie eine Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen, geprägt von schweren Schicksalsschlägen, Macht, Missgunst, religiösem Eifer und vielem mehr. Herodias' Reise durch die antike Welt auf der Suche nach ihrem eigenen Platz, nach Selbstbestimmung und Freiheit, aber auch nach Liebe, Freundschaft und Vertrauen waren für mich sehr spannend und bewegend. Das erklärende Nachwort und die Markierungen im Dramatis Personae am Ende des Buches ordnen die Charaktere in die historische Wirklichkeit ein – woran sich das Buch zu meiner Freude stark orientiert! Bisher völlig unbekannt für mich, habe ich nun das Gefühl, Herodias kennengelernt zu haben; und auch einige biblische Personen habe ich aus einer völlig neuen Perspektive sehen und größere Zusammenhänge verstehen können.
Empfehlung:
Wer die Geschichte einer besonderen und starke Frau in der Lebenswelt der römischen Antike miterleben möchte, dem kann ich dieses Buch über Herodias nur wärmstens ans Herz legen!
Silke B, Journalist*in
Herodias ist eine Enkelin von König Herodes. Ihre Mutter floh mit ihr und ihren Brüdern nach Rom als sie noch ein Mädchen war. Sie wurde römisch erzogen und lernte viel. Als ihre Großmutter sie aufsucht, bringt sie ihr gleich einen heiratsfähigen Kandidaten mit. Die Ehe geht in die Brüche und Herodias kehrt zuvor mit ihm nach Judäa zurück.
Es ist die Zeit als die Zeloten unter Johannes dem Täufer die Region unsicher machten, als Pilates Statthalter war . Man erfährt allerdings keine reine Weihnachtsgeschichte sondern die Dinge aus der Perspektive von Herodias. Sie war hübsch, klug und beherzt. Und ihr Umfeld war nicht nur von Adligen geprägt sondern vielfältig.
Der Roman beginnt erst wie eine Geschichte im historischen Gewand. Das Bild wandelt sich jedoch als Herodias eine zweite Ehe eingeht. Es wird vielschichtiger und sehr interessant. Gut zu lesen obendrein.
Rezensent*in 774437
Ein packender historischer Roman über Macht, Liebe und Überleben
Diana Remus erzählt in „Ich bin Herodias“ die faszinierende Geschichte einer Frau, die sich im Römischen Reich behaupten muss. Herodias’ Leben ist geprägt von Intrigen, Verlust und politischen Machtspielen – und dennoch zeigt sie Stärke, Klugheit und Durchhaltevermögen. Die Autorin schafft es, die historischen Schauplätze lebendig werden zu lassen, von prunkvollen Palästen bis zu den staubigen Straßen Judäas, und verbindet dabei historische Fakten mit einer spannenden, emotionalen Erzählung.
Fazit:
Ein fesselnder Roman über eine Frau, die ihre eigene Geschichte schreibt – perfekt für Fans von historischen Romanen mit starken weiblichen Figuren und epischer Handlung.
Christine G, Buchhändler*in
So selbstbewusst wie der Titel, so lernen wir die historische Person Herodias kennen.
Dieses Selbstwertgefühl erlangte sie in ihrer Zeit in Rom, denn dort wurden auch Mädchen unterrichtet.
Aber von vorne. Schon ihre Herkunft ist spektakulär.
Herodias ist die Enkelin von Herodes des Großen. Auch ihre Mutter, Berenike, ist von königlichem Blut. Diese flieht zum Schutz der Söhne nach der Ermordung des Vaters von Judäa nach Rom. Herodias wächst deshalb kultiviert auf. Ihr scharfer Verstand fällt früh auf. Seit ihrer Geburt ist sie ihrem Onkel Herodes Boethos versprochen, den sie auch heiratet und zurück nach Judäa geht.
Doch die Ehe ist unglücklich, einziger Lichtblick ist die Tochter Salome.
Nach einem Gewaltausbruch ihres Mannes flieht Herodias und trifft auf Herodes Antipas, für den sie schon immer schwärmt. Er verstößt daraufhin seine Ehefrau und die beiden werden ein Paar. Und zwar ein mächtiges, aber auch ein beliebtes Paar.
Sehr spannend erzählt das Autorinnenduo Karin Seemayer und Nicole Wellemin unter dem Pseudonym Diana Remus über diese Frau, die meist nur als Randfigur herhalten muss.
Dabei recherchieren die Autorinnen akribisch und ziehen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse hinzu.
Und so fließen die Lebensgeschichten von Johannes dem Täufer, Jesus, Maria Magdalena, Pontius Pilatus u.v.a. mit ein.
Werden neu bewertet und anders als wir sie aus dem NT kennen dargestellt.
Gutes Beispiel ist der Tanz der Salome ( Herodias Tochter), der aller Wahrscheinlichkeit nach so nicht stattgefunden haben kann.
Dieser Roman liest sich toll, flüssig, kommt ohne große Längen aus, weil einfach immer etwas passiert. Und wie nebenbei werden diese, uns allen bekannten Persönlichkeiten, eingewoben. Nur, dass dieses Mal Herodias im Vordergrund steht.
Danke auch an #karinseemayer und #nicolewellemin ,dass ihr im Nachwort das Erzählte mit historischen Fakten verknüpft. Und noch einmal danke, dass ihr die vielen Herodese durch Rufnamen ersetzt habt, damit man beim Lesen bzw. Hören nicht durcheinander kommt.
A propos, ich habe den Roman vollständig gehört, da #annekeschwabe ihn richtig gut eingelesen hat.
„ Ein Buch über eine Frau, die sich weigert Opfer zu sein" so die Autorinnen. Und in diesem tollen historischen Schmöker tauchen noch einige starke Frauen auf!
Rezensent*in 1515190
Das erste Buch dass ich aus dem Zeitalter und aus der Gegend gelesen habe.
Ich hab mich früher nicht wirklich an solche Bücher heran getraut , weil ich immer dachte, es könnte langweilig und schwer zu verstehen sein. 🥹
Völlig zu unrecht, ich fand das Buch sehr sehr interessant, ich fand es wirklich spannend in die Zeitgeschichte einzutauchen.
Man sollte sich nur über einige Dinge bewusst sein, bevor man das Buch liest, zum einen gibt es viele verschiedene Namen die sich teilweise auch stark ähneln. Es gibt verschiedene Zeiten, zu denen das Buch spielt, diese erfolgen aber chronologisch und sind auch hinten im Buch aufgeführt(beim E-Book) sowie eine Namenstabelle fürs bessere Verständnis. Außerdem waren einige der Gegebenheiten zu der Zeit komplett anders als zu unserer jetzigen, zum Beispiel dass Frauen noch als Teenager verheiratet wurden und Ehen meistens nur politische Zwecke hatten und vorgeschrieben waren. Ebenso wie der Umgang des Mannes mit der Frau und generell was die Frau durfte und was nicht. Vieles war dann noch geprägt durch den Glauben. 🥹Das Buch ist also definitiv nichts was man mal eben so nebenbei liest. Einige Worte muss man eventuell auch nachschlagen zum besseren Verständnis, das fand ich aber nicht schlimm und ist auch nicht oft vorgekommen. Das Buch ist keine Nacherzählung sondern eine Sichtweise wie es gewesen sein könnte, da die Aufzeichnungen unterschiedlich sind. ✨Man merkt aber wirklich wie viel Recherche und Mühe in diesem Buch steckt. Ich fand es unglaublich spannend mehr über den jüdischen Glauben zu der Zeit zu erfahren und auch über die Anfänge des christlichen Glaubens. Die historischen Ereignisse waren gut recherchiert und sehr spannend dargestellt und auch Herodias als Person war wirklich sehr inspirierend. Ich fand es toll, sie durch ihr Leben zu begleiten und die Dynamik zwischen ihr und Julius war auch sehr toll. Es war alles in allem ein wirklich überraschend gutes Buch und vor allem Leute die historische Filme und Bücher mögen, werden auf ihre Kosten kommen. ☺️
Ich bin Herodias, historischer Roman von Diana Remus, EBook, Aufbau Digital.
Hier wird die Vergangenheit lebendig.
Im römischen Reich, zur Zeit Kaiser Augustus wächst Herodias umgeben von Intrigen und dem unerbittlichen Kampf um Einfluss auf. Zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern, flieht sie nach Rom zu Antonia, der Freundin ihrer Mutter, eine der einflussreichsten Frauen des römischen Reiches. Hier lernt sie, dass Frauen klug sein müssen um sich behaupten zu können. In Rom trifft sie auf Herodes Antipas ihre große Liebe. Nachdem sie sich von ihrem ersten Ehemann trennt, heiratet sie ihn, doch das wiegelt das Volk gegen sie auf, vor allem den Prediger Johannes. Und plötzlich steht ihre ganze Zukunft auf dem Spiel. Eine Frau, die sich weigert, in einer Welt der Männer nur eine Randfigur zu bleiben.
Das Buch besteht aus 35 umfangreichen Kapiteln. Hinter Diana Remus steckt ein Autorinnen-Duo, flüssig und bildhaft lassen sie die Protagonistin im Ich-Stil ihre Geschichte erzählen. Dadurch ist der Leser ganz nah dran am Geschehen, erfährt Herodias Lebensgeschichte praktisch aus erster Hand. Das Personenverzeichnis am Ende ist sehr hilfreich, immer wieder musste ich es zu Rate ziehen, denn im Buch gibt es sehr viele Charaktere. Die Protagonistin und die Hauptfiguren sind gut beschrieben, ihre Handlungen sind authentisch.
Lesefluss stellt sich sofort ein, die Figuren werden gut eingeführt. Eine interessante Reise in die Antike, da ich Herodias, und die Geschehnisse vor dem Hintergrund bekannter historischer Ereignisse aus der Bibel kenne, fand die hier dargestellte Version, absolut möglich und nachvollziehbar. Die Autorinnen haben ein Szenario geschaffen, spannend und ergreifend und durchaus glaubhaft. Das Bild das im Roman von Herodias und Herodes Antipas entsteht ist ein ganz anderes als man es aus der Bibel kennt, beide sind im Buch wirklich sympathisch und der Tod des Täufers ein politischer Schachzug, wohl eher das Ergebnis einer Erpressung. Herodias ist im Roman eine faszinierende Frau, die Herodes aufrichtig liebt und sich ihm nicht aus Machtgier an den Hals geworfen hat. Und auch Herodes Antipas ist nicht das Ungeheuer für das ich ihn bisher gehalten habe. Auch das Mysterium um die Figur Jeshua, wie ich es bisher kannte, seine Wundertaten, seine Liebe zu Mariam haben hier eine plausible Erklärung.
Dies alles hat mir gut gefallen, hat mich hervorragend unterhalten, hat mir eine neue Sichtweise vermittelt. Mir war stets bewusst, dass ich einen Roman lese, doch könnte es immerhin auch so gewesen sein. Wer sich für Herodias und für ihre Zeit interessiert, oder auch eine andere Interpretation über die damaligen Ereignisse vermitteln will, sollte „Ich bin Herodias“ unbedingt lesen.
Von mir 5 Sterne.
Rezensent*in 1847802
Ein richtig toll geschriebener Roman, der einen in das Antike Rom entführt.
Ich mochte denn Schreibstil sehr und auch die Geschichte um Herodias wurde super geschrieben. Die Juden spielen in dem Buch auch eine sehr große Rolle und ich finde das die Römische Geschichte auch super getroffen wurde. Man fiebert mir Herodias auch richtig mit
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Marc-Uwe Kling; Johanna Kling; Luise Kling
Belletristik, Fantasy & Science Fiction, Krimis, Thriller, Mystery