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Buchcover für Das Geheimnis vergangener Tage

Das Geheimnis vergangener Tage

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Erscheinungstermin 01.09.2025 | Archivierungsdatum 29.11.2025

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG | Aufbau Digital


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Zum Inhalt

Ein Koffer voller Erinnerungen. Ein Geheimnis, das drei Generationen verbindet.

Als Thea das alte, abgenutzte Leder des Koffers berührt, ahnt sie nicht, dass dieser das Leben ihrer Familie für immer verändern wird. Zwischen vergilbten Papieren entdeckt sie eine Geschichte von Verlust und Hoffnung – eine Geschichte, die ihre Großmutter Hedi jahrzehntelang verborgen hielt.

1945: Hedi Fischer wird aus dem Zug gestoßen und durch die Tore eines Konzentrationslagers getrieben. Verzweifelt sucht sie nach einem vertrauten Gesicht – nach jemandem, der ihr das Gefühl gibt, nicht völlig allein zu sein. Doch in einer Welt, in der das Überleben vom bloßen Zufall abhängt, bleibt ihr nur ihr Verstand ...

Gegenwart: Thea hat ihre Großmutter nie kennengelernt – bis sie plötzlich die eigenwillige 90-Jährige bei sich aufnehmen soll. Und das ausgerechnet jetzt, wo sie ihren Job in der Stadt überstürzt gekündigt hat und sich in ein abgelegenes Cottage zurückziehen wollte. Hedi schweigt über ihre Vergangenheit, über den tiefen Riss, der sie und Theas Mutter seit Jahrzehnten trennt. Doch als Thea ihren alten, abgewetzten Koffer entdeckt, kann sie nicht widerstehen. Was sie darin findet, ist schmerzhafter, als sie es je erwartet hätte – und stellt alles infrage, was sie über ihre Familie zu wissen glaubte ...

Ein bewegender und emotionaler Roman, der zu Tränen rührt. Perfekt für Fans von Fiona Valpy, Kristin Hannah und Rachel Hore.

Ein Koffer voller Erinnerungen. Ein Geheimnis, das drei Generationen verbindet.

Als Thea das alte, abgenutzte Leder des Koffers berührt, ahnt sie nicht, dass dieser das Leben ihrer Familie für immer...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783841235732
PREIS 9,99 € (EUR)
SEITEN 350

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Vielen Dank an @aufbau_verlage und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks
Inhalt
Als Thea das alte, abgenutzte Leder des Koffers berührt, ahnt sie nicht, dass dieser das Leben ihrer Familie für immer verändern wird. Zwischen vergilbten Papieren entdeckt sie eine Geschichte von Verlust und Hoffnung – eine Geschichte, die ihre Großmutter Hedi jahrzehntelang verborgen hielt.
1945: Hedi Fischer wird aus dem Zug gestoßen und durch die Tore eines Konzentrationslagers getrieben. Verzweifelt sucht sie nach einem vertrauten Gesicht – nach jemandem, der ihr das Gefühl gibt, nicht völlig allein zu sein. Doch in einer Welt, in der das Überleben vom bloßen Zufall abhängt, bleibt ihr nur ihr Verstand ...
Gegenwart: Thea hat ihre Großmutter nie kennengelernt – bis sie plötzlich die eigenwillige 90-Jährige bei sich aufnehmen soll. Und das ausgerechnet jetzt, wo sie ihren Job in der Stadt überstürzt gekündigt hat und sich in ein abgelegenes Cottage zurückziehen wollte. Hedi schweigt über ihre Vergangenheit, über den tiefen Riss, der sie und Theas Mutter seit Jahrzehnten trennt. Doch als Thea ihren alten, abgewetzten Koffer entdeckt, kann sie nicht widerstehen. Was sie darin findet, ist schmerzhafter, als sie es je erwartet hätte – und stellt alles infrage, was sie über ihre Familie zu wissen glaubte ...
Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker, gelegentlich fand ich ihn auch poetisch angehaucht, aber mnicht soviel das es störend wirkt. Das buch ist in Vergangenheit Bergen Belsen und Gegenwart aufgeteilt, zudem wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Beide fand ich gleichermaßen interessant und lesenswert.
Die Alte Hedi fand ich stellenweise urkomisch, manches von den Handlungen hab ich aber nicht nachvollziehen können, warum lässt man zu, das sich das eigene Kind von einem Abwendet.
Ist mir schon bewusst das die Vergangenheit tiefe Wunden hinterlassen hat, aberich finde den Preis zu hoch, ihr einziges Kind zu verlieren.
Die Vergangenheit, hatte es ordentlich in sich, ich hab schon einige Romane über verschiedene KZ gelesen, alle sind gleichermaßen verstörend.
Großartiges Buch
Volle Lese Empfehlung

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Auch wenn Norma Curtis zu den renommierten britischen Schriftsteller*innen zählt, war sie mir kein Begriff. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, eine literarische Entdeckung machen und ihren neuen Roman "Das Geheimnis vergangener Tage" lesen zu dürfen, der von komplizierten Beziehungen zwischen mehreren Generationen und einem streng gehüteten Familiengeheimnis erzählt.

Das dezente Cover wirkt wie eine Reminiszenz an eine längst vergangene Epoche. Eine schlicht gekleidete Frau unbekannten Alters schaut sinnend auf ein altes Cottage, in ihren Händen hält sie einen abgewetzten Koffer aus braunem Leder. Der gut gewählte Titel lässt aufhorchen. Von welchem Geheimnis mag die Rede sein?

Der Roman spielt in England und Deutschland, auf zwei zeitlichen Ebenen. Er pendelt zwischen der aktuellen Gegenwart und einer dunklen Epoche der Weltgeschichte, die in Rückblenden vergegenwärtigt wird. Thematisiert wird die Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Bergen-Belsen und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Geschehen wird aus mehreren Perspektiven vermittelt, zu Wort kommen Thea, Hedi und Harry.

Thea ist eine moderne junge Frau, die - ausgelöst durch die Bitte ihrer Mutter um Teilnahme an der Beerdigung ihres Großvaters Harry - ihre Großmutter Hedi kennen- und schätzen lernt. Hedi ist eine alte Dame, die ihren geliebten Mann nach einer glücklichen, langen Ehe verloren hat. In ihrer Jugend musste sie unvorstellbares Grauen im deutschen Konzentrationslager Bergen-Belsen erleben, aber sie hatte die Hoffnung auf das Überleben niemals aufgegeben und ihre ethischen Werte inmitten einer unmenschlichen Zeit hochgehalten. Mit ihrer einzigen Tochter hat sie niemals über ihre Vergangenheit gesprochen; sie hat sich für das Leben in der Gegenwart entschieden und alle schrecklichen Erlebnisse verdrängt, aber nicht vergessen. Aus der Sprachlosigkeit resultieren Missverständnisse, die zu Entfremdung und Kontaktabbruch von Tochter (plus Enkelin) und Eltern führen; bis zum Tod von Harry herrscht Schweigen zwischen ihnen. Hedi ist eine starke Persönlichkeit, nicht frei von Schwächen, die man für ihren Mut und ihre Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit bewundern muss. Auch Harry ist ein außergewöhnlicher Mensch. Als britischer Soldat hat Harry an der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen mitgewirkt; er hat sich für die Bestrafung der Verbrecher und den Schutz der Überlebenden eingesetzt. Während seines Einsatzes im Konzentrationslager Bergen-Belsen hat er Hedi kennengelernt und eine emotionale Bindung zu ihr aufgebaut, die in eine wahre Liebe mündete.

Mich hat das neue Buch von Norma Curtis tief beeindruckt. Es ist ein Familien-Roman, der die bewegende Geschichte von mehreren Generationen einer deutsch-britischen Familie erzählt und ethische Werte wie (Mit-) Menschlichkeit in den Fokus rückt. Diese Lektüre ist ein besonderes Lese-Erlebnis, das alle Leser*innen gefangen nimmt, sie bleibt im Gedächtnis haften und hallt lange nach.

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Nach dem Tod ihres Großvaters nimmt die junge Thea ihre Großmutter mit in den Sommerurlaub, um ihr wieder auf die Beine zu helfen. Da sie bislang aufgrund der Distanz zwischen ihrer Mutter und deren Elteren keinen Kontakt zu ihren Großeltern hatte, weiss sie nichts über deren Lebensgeschichte, die sehr tragisch ist. Hedi (Großmutter) lernte ihren Mann als Befreier im KZ Bergen-Belsen kennen und lieben. Im Laufe des Urlaubs vertrauen sich die zwei Frauen einander an und die kleine Familie findet wieder zusammen.
Bewegend und gut geschrieben.

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Das Geheimnis vergangener Tage ist kein Roman, der das Rad neu erfindet.
Unzählige Bücher handeln über das Grauen des Naziregimes.
Trotzdem ein Buch das unter die Haut geht.
Behutsam und mit einem sanften Schreibstil, der einen mit jeder Seite in den Bann zieht, wird die Geschichte von Hedi erzählt.
Es geht mehr um liebe und Familie als um das Grauen in Bergen Belsen.

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Die Thematik dieses Buches hat mich sofort angesprochen. Ich finde sie unglaublich wichtig und leider auch zeitlos. Besonders die Generation, die in jungen Jahren die Gräuel des Krieges miterlebt hat, wird sich in Teilen wiederfinden: Menschen, die versuchten zu vergessen, was der Krieg ihrer Seele angetan hat und die darüber nie sprachen. Schon gar nicht mit ihren Kindern.

Norma Curtis hat diese Problematik eindrucksvoll aufgegriffen und literarisch verarbeitet. Das tiefe Schweigen innerhalb von Hedis Familie hat deutliche Spuren hinterlassen und wie so oft: nicht zum Guten.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer. Besonders die Beziehung zwischen Hedi und ihrer Tochter Maggie hat mich regelrecht schockiert. Die Figuren blieben mir zunächst emotional fern – fast, als wären sie gar nicht fähig zu tieferen Gefühlen. Rückblickend ist aber genau das ein zentraler Punkt der Geschichte: die emotionale Abgestumpftheit als Folge generationsübergreifender Traumata.

Ein tiefer Riss zieht sich durch diese Familie – ein Riss, der kaum mehr zu überbrücken scheint. Einige Reaktionen und Verhaltensweisen blieben für mich schwer nachvollziehbar, dennoch hat mich die Geschichte berührt und zum Nachdenken gebracht.

Besonders die Kapitel mit Hedis Enkelin Thea und dem liebenswerten Harry haben mir gefallen. Thea habe ich sofort ins Herz geschlossen. Wie sie sich liebevoll um ihre Großmutter kümmert, ist einfach bezaubernd. Hedi hingegen ist eine ausgesprochen schwierige Figur. Weder die junge noch die alte Hedi konnten mich emotional wirklich erreichen. Ähnlich ging es mir mit Maggie, wobei das vermutlich ihrer Rolle als Gegenpol in der Erzählung geschuldet ist.

Harry war für mich das Beste, was Hedi passieren konnte. Seine Präsenz bringt Wärme und Menschlichkeit in die Geschichte.

Die Grundidee des Romans hat mir ausgesprochen gut gefallen, besonders die gegenwärtige Zeitebene konnte mich überzeugen. Ich liebe Geschichten, in denen alte Familiengeheimnisse gelüftet werden. Was mir jedoch gefehlt hat, war ein stärkeres Gefühl für die Zeit um 1945. Die Atmosphäre hätte für meinen Geschmack etwas dichter und greifbarer sein dürfen.

Trotz kleiner Schwächen ist „Das Geheimnis vergangener Tage“ ein berührender Roman, den ich gerne weiterempfehle. ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Alles, was geschieht, zieht Fäden. Sie verbinden die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Thea lernt auf der Beerdigung ihres Großvaters ihre Großmutter Hedi kennen. Sie bekommen die Chance, gemeinsam Zeit in einem walisischen Cottage zu verbringen und sich näher kennenzulernen. Doch Hedi trägt eine Geschichte mit sich, die sie noch niemandem erzählt hat. Ist es jetzt an der Zeit, über die schreckliche Zeit in Bergen-Belsen zu berichten? Welche Auswirkung auf die Zukunft wird es haben, wenn sie ihr jahrzehntelanges Schweigen bricht?

Dieser Roman ist, trotz des erschütternden Themas, leicht geschrieben und gut zu lesen. Die sich entwickelnde Beziehung zwischen Thea und Hedi hat mir gut gefallen. Manche Wendung war in meinen Augen nicht unbedingt realistisch und wirkte etwas gewollt, aber insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen.

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Hedi, 93 Jahre alt, sitzt am Totenbett ihres Mannes Harry. So viele Jahre verbrachten sie gemeinsam und jetzt ist sie alleine. Ihr Plan steht fest. Sie will ihrem Mann schnell folgen. Räumt die Wohnung aus, isst nicht und verlässt ihr Zuhause nicht mehr. Ihr Vorhaben würde funktionieren, wenn ihre Enkelin nicht zur Beerdigung käme. Das wirft alle Absichten über den Haufen und Hedi mag Thea auf den ersten Blick. Ja, sie sieht so viele Wesenszüge in ihr, die sie an Harry erinnern.

#DasGeheimnisvergangenerTage wird in zwei Zeitebenen erzählt. Das ist der Lebensweg von Hedi, die in Bergen-Belsen inhaftiert war und hier viel Leid erleben musste. Daneben gibt es die Gegenwart. Als sie ihre Enkelin zum ersten Mal sieht und sich endlich dazu aufraffen kann, von ihrer Vergangenheit zu berichten. Dass das nicht leicht ist kann nur jemand nachvollziehen, der ein ähnliches Schicksal erleiden musste.

Ein ernstes Thema, das aber durch den Humor der „alten Dame“ ein wenig aufgelockert wird. Dieser täuscht allerdings zu keinem Zeitpunkt über die Qualen der Menschen in den Konzentrationslagern hinweg. Für mich immer wieder unbegreiflich, was damals geschah. Wie konnten Menschen das Leid der Gefangenen ignorieren? Die Qual der Häftlinge nicht sehen? Ich bewundere jeden Autor, der dieses ernste Thema in einen Roman verpackt. Denn alleine die Recherche stelle ich mir grausam und nervenzerreißend vor. Eine Leseempfehlung gebe ich sehr gerne. #NetGalleyDE

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Eine Familiengeschichte, die berührt
Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, doch die Erinnerungen der Großmutter bleiben am stärksten.

„Das Geheimnis vergangener Tage“ von Norma Curtis ist ein Roman, der zwei Zeitebenen miteinander verbindet und gerade durch diesen Kontrast berührt. Besonders eindrücklich ist der historische Teil um Hedi. Ihre Erlebnisse im Jahr 1945 sind so intensiv geschildert, dass ich beim Lesen oft innegehalten habe. Die Schwere dieser Kapitel, aber auch die Kraft, die zwischen den Zeilen spürbar ist, haben mich tief bewegt.
Der Gegenwartsteil mit Thea und ihrer eigenwilligen Großmutter hat mich weniger stark gepackt. Zwar fand ich es interessant zu sehen, wie drei Generationen durch den alten Koffer miteinander verbunden werden, aber die Handlung wirkte auf mich manchmal etwas vorhersehbar. Dennoch trägt Theas Suche nach den Wurzeln und nach dem, was ihre Familie über Jahrzehnte entzweit hat, zur Spannung bei und gibt dem Buch eine klare Richtung.
Insgesamt habe ich beim Lesen eine Mischung aus Betroffenheit und Nachdenklichkeit empfunden. Manche Szenen sind bedrückend, andere schenken Hoffnung. Am meisten beeindruckt hat mich, wie feinfühlig die Autorin das Schweigen zwischen den Generationen beschreibt – und wie schwer es sein kann, Brücken zu bauen, wenn unausgesprochene Geheimnisse dazwischenliegen.
Auch wenn mich die Passagen in der Gegenwart nicht immer fesseln konnten, bleibt das Buch durch den historischen Erzählstrang und die emotionale Tiefe sehr lesenswert. Für mich ein bewegender Roman, der die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig hält und gleichzeitig zeigt, wie prägend sie für die folgenden Generationen ist. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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In dieser emotionalen Geschichte werden drei Generationen betroffen sein. Thea ahnt nicht, als sie einen alten Koffer findet, wie dieser das Leben der Familie verändern wird. Sie findet Papier, die ihre Grossmutter, Hedi Fischer, über Jahre verborgen hielt. 1945 wird sie aus dem Zug gestossen und durch das Tor eines Konzentrationslagers getrieben. In einer Welt, in der das Überleben vom blossen Zufall abhängt, bleibt ihr nur ihr Verstand. Gegenwart. Thea hat ihre Grossmutter nie kennengelernt und nun soll sie die 90-Jährige bei sich aufnehmen. Was sie in diesem Koffer findet, ist schmerzhaft und stellt alles in Frage, was sie über ihre Familie zu wissen glaubte. Von Beginn an einen bewegenden und emotionalen Roman, der zu Tränen rührt. Norma Curtis gelingt ein eindringliches Porträt zweier Frauen. Deren Leben durch ein dunkles Kapitel der Geschichte miteinander verbunden sind, ohne dass sie es zunächst wissen. Das Lesen ist wie eine Zeitreise auf zwei Ebenen. Die Protagonistin Hedi ist stark, gebrochen, und doch voller Würde. Theas Neugier öffnet alt Wunden und schafft auch neue Perspektiven. Für mich ein Roman über Erinnerung, Versöhnung und die Kraft der Wahrheit. Wer historische Bücher liebt, dem kann ich dieses sehr empfehlen.

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5 stars

… ein alter Koffer voller Erinnerungen und Geheimnisse
Das Geheimnis vergangener Tage von Norma Curtis
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller und bewegender Roman, der von der bedingungslosen Liebe, Vertrauen und dem Gefühl von Heimat bestimmt wird.
Das Buch erzählt die Geschichte von Hedi und ihrem Ehemann Harry, sowie Enkelin Thea und fängt durch den Wechsel der Zeitschienen Gegenwart und Vergangenheit wundervoll ein.
Unsere Geschichte beginnt mit Hedi und Harry. Beide sind über 90 und schauen auf ein bewegtes Leben, dass vom Krieg und Leid geprägt ist. Dies ist ihr persönliches Geheimnis und versetzt Hedi noch immer in Schrecken. Harry war ein Soldat, der sie aus dem Lager befreit hat. Zwischen beiden ist eine tiefe Liebe und beide wissen, ihnen bleibt in diesem Leben nicht mehr viel Zeit...
Als Harry stirbt, hat Tochter Maggie keine tröstenden Worte bereit. Der Kontakt war seit vielen Jahren abgebrochen. Doch sie bittet ihre Tochter Thea zur Beerdigung zu gehen.
Thea ist auf dem Weg in den Urlaub und bleibt unterwegs an einem kleinen Cottage hängen. Dieses hat sie verzaubert und so mietet sie es spontan. Es wird ihr eigener Rückzugsort.
Dort lernen sich Hedi und Thea kennen und verbringen gemeinsame Stunden. Doch Hedi möchte ohne Harry nicht mehr leben und wartet auf ihr Ende.
Als der Sozialdienst Hedi in ein Heim stecken will, nimmt Thea Hedi spontan mit in das kleine Cottage in Bear Cave. Der Ort weckt Hedis Erinnerungen, denn hier wuchs Harry auf und gemeinsam erkunden sie den Ort...
Als Thea den alten Koffer von Hedi öffnet, ist diese erst erbost. Doch dann erzählt sie ihre bewegende Geschichte...
Mit viel Feingefühl hat die Autorin das Leid der Gefangenschaft im KZ in den Mittelpunkt gestellt. Gekonnt wechseln sich die beiden Zeitschienen ab und der Leser taucht in beide Welten ein.
Das Buch fängt die Gegenwart und die Vergangenheit wundervoll ein. Die Schilderungen von Hedi werden realistisch beschrieben. Rührend fand ich das Ende der Geschichte.

5 stars
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