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Buchcover für Das Tagebuch von Longdale Manor

Das Tagebuch von Longdale Manor

Roman

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Erscheinungstermin 28.07.2025 | Archivierungsdatum 10.09.2025


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Zum Inhalt

Die Kunsthistorikerin Gwen Morris reist in den englischen Lake District, um die Gemälde und Antiquitäten einer alten Familienfreundin zu begutachten. Auf Longdale Manor lernt sie David Bradford kennen, den Enkel der Besitzerin, der das Anwesen in ein exklusives Hotel verwandeln will. Als Gwen das einhundert Jahre alte Tagebuch einer jungen Frau namens Charlotte und einen kunstvoll geschnitzten Hirtenstab entdeckt, den sie schon einmal auf einem Foto ihrer verstorbenen Mutter gesehen hat, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten … Eine faszinierende Geschichte von zwei Frauen auf einer Glaubensreise, die Vergangenheit und Gegenwart auf wundervolle Weise miteinander verwebt. Ausgezeichnet mit dem „Carol Award 2024“ in der Kategorie „Historische Romane“.

Die Kunsthistorikerin Gwen Morris reist in den englischen Lake District, um die Gemälde und Antiquitäten einer alten Familienfreundin zu begutachten. Auf Longdale Manor lernt sie David Bradford...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783986951085
PREIS 22,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ich mochte die Geschichte sehr gerne. Fühlte mich angenehm unterhalten und habe auch die Protagonisten sehr gemocht.
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, wodurch ich gut durch das Buch kam.

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Parallelen zweier Frauen

Die junge Kunsthistorikerin Gwen Morris reist im Auftrag ihres Grossvaters, der zugleich Chef des Auktionshauses Hill und Morris ist, in den Lake District, um Kunstwerke und Antiquitäten einer alten Freundin der Familie zu begutachten. Dort lernt sie David Bradford kennen, den Enkel der Besitzerin von Longdale Manor, der das Anwesen in ein Hotel umbauen will. Bei ihren Recherchen stösst sie auf ein einhundert Jahre altes Tagebuch von einer Frau namens Charlotte. Fasziniert taucht sie in Charlottes Geschichte ein und findet Parallelen zu ihrem eigenen Leben…Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover; ein gut passender Buchtitel (der englische gefällt mir aber noch besser).Es werden parallel zwei Geschichten erzählt, einerseits die von Charlotte in 1912 und andererseits die von Gwen in der Gegenwart. Der Wechsel der Zeiten ist gut angegeben. Das Buch wurde mit dem “Carol Award 2024” in der Kategorie “Historische Romane” ausgezeichnet.

Der Einstieg in die Geschichte fängt mit einem für Gwen – und somit für das Auktionshaus – finanziellen Desaster an, denn Gwen ist leider in ihrer noch jungen Karriere als Kunsthistorikerin ein grosser Fehler unterlaufen, indem sie Kunstwerke zu einem viel zu tiefen Preis eingeschätzt und verkauft hat. Warum hat nur niemand der anderen ihre Gutachten kontrolliert? Gwen muss sich jetzt beweisen, indem sie den Auftrag auf Longdale Manor ausführt. Lilly Benderly, die Besitzerin, ist eine sehr liebenswürdige ältere Dame. Ihr Enkel, David, macht auch gleich einen guten Eindruck (bei Gwen und bei mir!).Das einleitend erwähnte Tagebuch führt die Leser:in hundert Jahre zurück in die Vergangenheit. Interessant war dabei zu beobachten, dass damals und auch heute die gleichen Unsicherheiten in Beziehungen vorliegen und leider oftmals Vermutungen als Wahrheit angenommen werden, ohne das Thema zu diskutieren.

Der Glaube ist in beiden Geschichten sehr präsent – das hat mir sehr gut gefallen. Vergebung (schwierig!), Zweifel im Glaubensleben, Familie und Liebe waren für mich die Hauptthemen. Die Vorstellung, ein so altes Tagebuch von jemandem zu lesen, der selbst auf diesem Anwesen gelebt hat, ist sehr speziell. Ich hatte das Gefühl, dass ein Fenster in die Vergangenheit geöffnet wurde. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ich vergebe gerne 4 Sterne.

4 stars
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Dieses Werk ist weit mehr als ein historischer Roman – es ist ein tiefgründiges Glaubenszeugnis, das die Leser nicht unberührt lässt. Mit großer Sensibilität verbindet die Autorin die Geschichten zweier Epochen: 1912, als Charlotte Harper ihre Erfahrungen und seelischen Konflikte in einem Tagebuch niederschreibt, und 2012, als die Kunsthistorikerin Gwen Morris nach Longdale Manor reist, wo sie neben der Aufzeichnung von wertvollen Antiquitäten auch Wegweiser für ihren eigenen Glauben entdeckt.

Diese gut gelungene Verflechtung von Vergangenheit und Gegenwart macht den Reiz des Romans aus und führt den Leser mitten hinein in die Fragen von Schuld, Vergebung und Neuanfang.

Besonders eindrucksvoll ist, wie authentisch die Glaubensdimension im Roman gezeichnet wird. Die Figuren sind keine makellosen Helden, sondern Menschen mit Zweifeln, Verletzungen und seelischen Narben. Gerade dadurch wirken ihre Begegnungen mit Gottes Liebe umso glaubwürdiger. Wer selbst schon Zeiten der Entmutigung oder des Zweifels durchlebt hat, wird sich wiederfinden in den inneren Kämpfen und in der Sehnsucht nach Frieden. Vorbilder im Vertrauen auf Gott treten in entscheidenden Momenten auf – nicht belehrend, sondern in schlichter, gelebter Glaubenshaltung.

Dieses unaufdringliche, aber kraftvolle Zeugnis macht die Botschaft des Romans so nachhaltig: Gott begegnet uns auch in Schwachheit, er schenkt Trost, Hoffnung und einen neuen Blick für die Zukunft.

Dass Vergebung nicht nur ein theologisches Konzept bleibt, sondern konkrete Lebensgeschichten heil machen kann, zeigt die Autorin auf bewegende Weise. Die Entwicklung der Figuren macht Mut, selbst Schritte der Versöhnung zu wagen. So entsteht ein literarisches Mosaik, das historische Tiefe mit geistlicher Wahrheit vereint.

Besonders gelungen ist die behutsame Verflechtung sich entwickelnder Freundschaften und zarter Romanzen, die der Handlung Tiefe verleihen – ehrlich, respektvoll und frei von jeder Vorhersehbarkeit oder übertriebener Sentimentalität.

Ein Roman, der Herz und Glauben gleichermaßen anspricht und deshalb zu Recht mit dem Carol Award ausgezeichnet wurde.

5 stars
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… ein Geschenk des Himmels
Das Tagebuch von Longdale Manor von Carrie Turansky
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller Roman, der von der Suche nach Antworten bestimmt wird.Denn hier gilt es, Gwens Vater zu finden.
Unsere Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen und so folge ich zum einen Charlotte Harper, dessen Tagebucheinträge im Jahr 1912 beginnen. Es sollten 100 Jahre vergehen, bis Gwen im Jahr 2012 zu unserem Mittelpunkt wird.
Beide Frauen verbindet zum einen der feste Glaube an Gott und es gibt noch eine weitere Verbindung, die erst später sichtbar wird.
Ich lerne die junge Charlotte Harper kennen. Ihr Vater ist ein bekannter Prediger. Er stirbt überraschend und lässt seine Familie unversorgt zurück. Charlotte entdeckt sein Geheimnis und versucht dieses vor der Mutter und den Geschwistern zu verbergen. Doch die Last birgt schwer.
Die Familie findet bei Freunden auf dem Land Zuflucht und lernt das Leben auf einer Farm kennen. In ihrem Tagebuch spricht sie von ihrer Trauer, Wut, dem Verlust und der Veränderung. Auch die erste Liebe kommt sanft und verlangt ihr viel ab. Kann sie Ian vertrauen?
In der Gegenwart folgen wir der jungen Kunsthistorikerin Gwen. Sie soll auf Longdale Manor die Gemälde und Antiquitäten von Lillys Familie begutachten und für den Verkauf vorbereiten. Dabei hofft sie auf Anerkennung ihres Großvaters. Gleichzeitig will sie ihren unbekannten Vater finden.
In Longdale Manor wird sie liebevoll von Lilly und ihrem Enkel David in Empfang genommen. Diese erhoffen sich viel vom Verkauf wertvoller Gegenstände, um das Haus zu einem Hotel umzubauen. David hilft ihr auch bei der Suche nach ihrem Vater.
Gleichzeitig hilft ihr das Tagebuch von Charlotte den Glauben an sich selbst und ihre Mission aufrecht zu erhalten.
Mich hat der Wechsel der Zeitschienen begeistert. Beide Frauen sind durch den Glauben an Gott und seine Führung an ihren Aufgaben und ihrer Verantwortung gewachsen.

5 stars
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In dieser Geschichte wird man als Leser in den malerischen Lake District, wo sich Vergangenheit und Gegenwart auf geheimnisvolle Weise begegnen mitgenommen. Gwen Morris ist Kunsthistorikerin und eine kluge und feinfühlige Frau. Sie wird zur Hüterin eines Familienerbes, das weit über Gemälde und Antiquitäten hinausgeht. Die Entdeckung von Charlottes Tagebuch und des Hirtenstabs verknüpft Gwens persönliche Geschichte mit jener einer jungen Frau aus der Vergangenheit. Als Leser dieses Buches sollte man beachten, dass die SCM Verlagsgruppe eine christliche Verlagsgruppe ist. Das Lesen ist interessant und man wird in die Geschichte der beiden Frauen schnell integriert. Man erlebt eine Glaubensreise die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Ein Roman für alle, die historische Tiefe, emotionale Resonanz und eine Prise Geheimnis lieben. Empfehlenswertes Buch.

4 stars
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"Das Tagebuch von Longdale Manor" ist die ideale Lektüre für entspannte Leseabende, da es auf wunderbare Weise historische Geheimnisse mit einer modernen Liebesgeschichte verknüpft.

Der Roman ist geschickt durch zwei abwechselnde Erzählstränge aufgebaut, die den Leser durch verschiedene Epochen führen. Dieser Aufbau sorgt für eine schöne Dynamik und hält die Neugier konstant aufrecht. Der angenehme Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass man mühelos in beide Zeitlinien eintaucht. Ein besonders schönes Element der Handlung ist die Enthüllung am Ende: dass sich ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen Charlotte und Gwen herausstellt, verbindet die beiden Stränge auf rührende und befriedigende Weise.

Obwohl die Gesamtgeschichte überzeugt, liegt die emotionale Stärke des Romans klar in der Vergangenheit. Ich persönlich mochte die Geschichte von Charlotte etwas mehr. Ihre Figur und ihr männliches Pendant, Ian, haben mich von Anfang an überzeugt. Man leidet mit ihnen, fiebert mit und freut sich über ihre kleinen Glücksmomente – die emotionale Tiefe ist hier sofort spürbar.

Im direkten Vergleich dazu erschien mir die moderne Geschichte von Gwen etwas oberflächlicher. Ihre Erlebnisse blieben emotional etwas distanzierter. Was allerdings der Geschichte im Gesamten keinen Abbruch getan hat. Auch Gwens Weg ist unterhaltsam und notwendig, um die Geheimnisse des Longdale Manor zu lüften.

"Das Tagebuch von Longdale Manor" ist ein gelungener Roman, der Liebhaber von historischen Geheimnissen und zeitgenössischer Romantik ansprechen wird. Trotz der leichten Diskrepanz in der emotionalen Tiefe der Erzählstränge ist es eine fesselnde und stimmige Lektüre, die man gerne in einem Rutsch durchliest.

5 stars
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Charlottes Leben steht kopf, als ihr Vater, ein begnadeter Prediger, bei einer Veranstaltung zusammenbricht und kurz darauf stirbt. Zufällig erfährt sie von einem bösen Geheimnis, das ihr den Boden unter den Füßen wegreißt, so gewaltig mutet es für sie an. Lange Zeit trägt sie es in sich und teilt es erst später nach und nach mit einigen anderen Menschen und bringt ihre Gedanken und Unverständnis vor Gott, wodurch sie mit der Zeit eine andere Sicht auf die Dinge erfährt.
Auch aus einem anderen Grund ändert sich das Leben vor Charlotte, denn nach dem Tod des Vaters ist die Familie so gut wie mittellos und findet glücklicherweise Unterkunft bei Freunden. Das Leben nimmt seinen mit Höhen und Tiefen gestalteten Gang. Dass ihr Tagebuch hundert Jahre später die Geschicke einiger Menschen in der Zukunft beeinflussen und Licht in deren Lebensdunkel bringen könnte, hätte Charlotte wohl nie gedacht.

Kunsthistorikerin Gwen reist im Auftrag ihres Großvaters nach Longdale Manor, um dort einige Gemälde und Antiquitäten zu begutachten. Während ihrer Tätigkeit fällt ihr Charlottes Tagebuch in die Hände. Sie liest es mit wachsendem Interesse... Ihre Freizeit nutzt sie zudem, um sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen, den sie nie kennengelernt hat. Die einzige Spur, die sie hat, führt in die Gegend von Longdale Manor, und sie entpuppt sich als Goldader, wenngleich die Dinge dann doch einen anderen Verlauf nehmen als erwartet.

Bislang hört es sich an wie eine von vielen Geschichten. Jedoch würzt die Autorin ihr Erzählgerüst mit viel Individualität. Einiges ist zwar vorhersehbar und hin und wieder schleicht sich das ein oder andere Klischee in den Roman, aber er ist ebenfalls angereichert mit wertvollen Gedanken zum Themenkomplex Schuld, Vergebung, Reflexion und zweiten Chancen. „Das Tagebuch von Longdale Manor“ lebt zudem von seinen gut ausgearbeiteten Figuren. Einige von ihnen hätten zwar mit mehr Kommunikation und weniger Sturheit viele Sorgen und Probleme im Keim ersticken können – aber wir haben alle unsere Fehler, so fand ich sie dennoch als gelungen gezeichnet. Zudem bestachen einige der Charaktere durch ihre Glaubensstärke, Weitsicht, ihren Sanftmut und die Fähigkeit zu Verzeihen.
Die guten Seiten eines Menschen verschwinden nicht durch die Sünden, die er begeht und wie damit umzugehen ist, obliegt nicht uns. Der ein oder anderen Romanfigur wohnt die inspirierende Vorbildfunktion inne in Bezug auf das Vergeben. Dass dieses auch einem selbst guttut, wird hier ebenso aufgezeigt wie die Qual, mit der man sich selbst belastet, wenn man an der Schuld des anderes festhält und nicht verzeihen kann oder mag.

Die Autorin springt beim Erzählen zwischen den beiden Zeitebenen hin und her, was sinnvoll ist, da so deren Verknüpfung durch das Tagebuch als verbindendes Element gut herausgearbeitet wird und das Gesamtbild sich immer deutlicher herausschält. Zum Schluss hin war es mir gelegentlich zu dramatisch ausgearbeitet, aber das ist ja Geschmackssache.

Ich habe den - vor allem im vergangenen Zeitstrang atmosphärischen - Roman gerne gelesen. Die von mir empfundenen kleinen Schwächen werden durch starke geistliche Inhalte, die sich wie ein roter Faden durch beiden Zeitebenen schlängelten, vor allem durch die Gedankenanstöße zur Thematik Schuld, Vergeben, Verzeihen mehr als wett gemacht. Dass die eingeflochtenen Liebesgeschichten nur wenig Raum eingenommen haben, fand ich ebenfalls gut.

4 stars
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Das Tagebuch von Longdale Manor erzählt zwei miteinander verbundene Geschichten. Die Kunsthistorikerin Gwen Morris reist in den englischen Lake District, um Antiquitäten zu begutachten, und stößt dabei auf ein altes Tagebuch, das einst der jungen Charlotte gehörte. Während Gwen versucht, ein Familiengeheimnis zu lüften, entfaltet sich parallel Charlottes Geschichte, die ein Jahrhundert zuvor spielt. Beide Frauen sind auf der Suche nach Wahrheit, Vergebung und einem Platz, an dem sie sich zugehörig fühlen.

Ich fand es beeindruckend, wie Carrie Turansky die beiden Zeitebenen miteinander verwebt und den Leser tief in die Atmosphäre des alten Anwesens eintauchen lässt. Die Charaktere wirken lebendig und ihre Entwicklungen glaubwürdig, was die Geschichte besonders berührend macht. Das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart, die ruhige, gefühlvolle Erzählweise und die Themen rund um Schuld, Glaube und Neuanfang haben mich sehr angesprochen. Einige Wendungen konnte man zwar erahnen, aber das hat dem Leseerlebnis keinen Abbruch getan, weil die emotionale Tiefe und die warmherzige Botschaft des Romans deutlich überwiegen.

Insgesamt ist Das Tagebuch von Longdale Manor eine berührende Geschichte über Vergebung, Hoffnung und die Kraft, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Für mich war es ein stilles, aber sehr schönes Leseerlebnis.

4 stars
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Ja, so muss gute Unterhaltung sein. Eine Geschichte, die den Leser nicht mehr loslässt und durch die Seiten treibt, so dass die Zeit einfach nebensächlich wird.

5 stars
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Carrie Turansky nimmt ihre Leser in diesem berührenden Roman mit auf eine Reise zwischen zwei Zeitebenen – in die Jahre 1912 und 2012. Mit viel Feingefühl erzählt sie die Geschichten von Charlotte und Gwen, zwei Frauen, die ein Jahrhundert trennt – und doch ein unsichtbares Band verbindet.

Im Jahr 1912 begegnen wir Charlotte. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt sie ein verborgenes Familiengeheimnis, das sie in eine tiefe Glaubenskrise stürzt. Ihr Vertrauen in Menschen, besonders in Männer, ist erschüttert. Halt findet sie in einem Tagebuch, dem sie all ihre Gedanken und Gefühle anvertraut.

Hundert Jahre später, im Jahr 2012, wird die Historikerin Gwen von ihrem Großvater nach Longdale Manor geschickt, um dort alte Gegenstände zu begutachten. Für sie wirkt das zunächst wie eine ungeliebte Pflicht – bis sie auf Charlottes Tagebuch stößt. Beim Lesen taucht sie immer tiefer in die Vergangenheit ein, und was sie dort entdeckt, verändert auch ihr eigenes Leben.

Carrie Turanskys Schreibstil ist fließend, angenehm und bildreich. Sie versteht es meisterhaft, die Atmosphäre beider Zeitebenen einzufangen. Besonders das Leben im Jahr 1912 wirkt lebendig und authentisch beschrieben. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gelingt mühelos, sodass man sich nie verliert.

Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Die Figuren wirken glaubwürdig und sympathisch, ihre Zweifel, Verletzungen und Hoffnungen konnte ich gut nachempfinden.

Die Botschaft des Romans hat mich tief berührt: Es geht um Vergebung – besonders gegenüber den Vätern –, um das Loslassen von Schuld und um das Vertrauen in Gottes liebevolle Führung. Carrie Turansky zeigt auf einfühlsame Weise, dass Menschen Fehler machen und verletzen können, Gott jedoch treu bleibt.

Ein warmherziger, hoffnungsvoller Roman über Heilung, Gnade und die verbindende Kraft des Glaubens.

4 stars
4 stars
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