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Buchcover für Sieben Gräber für den Winter

Sieben Gräber für den Winter

Ein Grönland-Krimi

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Buch 1 von Ein Fall für David Maratse

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Erscheinungstermin 08.10.2025 | Archivierungsdatum 30.10.2025


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Zum Inhalt

Eine Siedlung am Fuß des Bergs Inussuk. Dreiundvierzig Erwachsene leben hier, zwölf Kinder. Noch, denn der Friedhof wächst, während das Dorf schrumpft. Die Verdienstmöglichkeiten sind schlecht, die jungen Leute wandern in die größeren Orte an der Westküste ab. In eins der leer stehenden Häuser zieht Constable David Maratse. Bei seinem letzten Einsatz in der grönländischen Hauptstadt Nuuk wurde der Polizist so schwer verletzt, dass er dienstuntauglich erklärt und frühpensioniert wurde – und das mit nicht mal vierzig. Er lässt alles zurück, was er besitzt, will künftig nichts weiter tun als Fischen und Jagen. In Inussuk aufgewachsen ist Nivi Winther, inzwischen Vorsitzende der grönländischen Sozialdemokraten und amtierende Premierministerin. Als mitten im Wahlkampf ihre siebzehnjährige Tochter Tinka spurlos verschwindet, beauftragt sie Maratse, den Fall zu übernehmen. Winthers größter Konkurrent ist Malik Uutaaq, der eine neue nationale Identität und die Unabhängigkeit Grönlands propagiert und als machtgieriger Populist gilt. Und er soll die letzte Person sein, die das Mädchen lebend gesehen hat …

Eine Siedlung am Fuß des Bergs Inussuk. Dreiundvierzig Erwachsene leben hier, zwölf Kinder. Noch, denn der Friedhof wächst, während das Dorf schrumpft. Die Verdienstmöglichkeiten sind schlecht, die...


Eine Anmerkung des Verlags

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Vorab-Besprechungen

»Nie zuvor war die arktische Kälte so verführerisch wie in Christoffer Petersens Krimis.«
Lilja Sigurðardóttir

»Nie zuvor war die arktische Kälte so verführerisch wie in Christoffer Petersens Krimis.«
Lilja Sigurðardóttir


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783311121176
PREIS 18,90 € (EUR)
SEITEN 256

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Der grönländische Polizist David Maratse wurde nach einer Verletzung in Frühpension geschickt. Diese will er im kleinen Dorf Inussuk verbringen. Gerade als er sich dort einleben will, wird die Leiche einer jungen Frau angespült. Die Tote ist nicht irgendwer, sondern die entführte Tochter der Premierministerin. Umso brisanter ist das, als dass sich Grönland gerade mitten im Wahlkampf befindet und auch einige Politiker ein Interesse daran haben, der Premierministerin zu schaden. So zieht es David weg von seiner neuen Heimat und hinein in die Ermittlungen.

Von Beginn an wird hier viel Wert darauf gelegt, die grönländischen Eigenheiten und Verhältnisse darzustellen. Das ist es, was den Hauptreiz der Geschichte ausmacht. Ich habe wirklich viel über Grönland, seine Geografie, seine Einwohner und seine Probleme gelernt und schon allein deshalb fand ich das Buch interessant. Hinzu kommt noch der Fall, den ich recht spannend fand. Zwar gibt es bald schon Hinweise darauf, wer wohl der Täter ist, sodass das keine Überraschung war. Dennoch mochte ich auch die Ermittlungen.

Bei den Charakteren braucht man allerdings etwas Geduld. Maratse ist der typische Eigenbrötler, der sehr wortkarg ist und alles alleine bewältigen will. Zum Glück steht ihm aber noch eine ehemalige Kollegin zur Seite, die sich von seiner Art nicht abschrecken lässt.

Fazit: Ein gelungener Krimi, der besonders durch das Land, in dem er spielt, besticht. Die Lesereise nach Grönland hat sich gelohnt!

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Das Buch zeichnet sich durch eine hervorragende Charakterentwicklung aus, vor allem bei der Hauptfigur David Maratse, der sowohl einfühlsam als auch hart ist. Die Prosa ist straff und gut ausgearbeitet. ich schätzen die reichhaltige Darstellung der grönländischen Kultur und Politik sowie die Fähigkeit der Autorin, die lokale Geschichte einzuflechten. Der Schauplatz gilt als stimmungsvoll und faszinierend, was die Reise durch die Geschichte angenehm macht.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, könnte es gar nicht mehr aus der Hand legen

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Ungewöhnlicher Ermittler, unwirtlicher Schauplatz
Mit David Maratse betritt ein ungewöhnlicher Ermittler die Krimiszene. Der 40-Jährige ist wegen schwerer körperlicher und seelischer Verletzungen gerade aus dem grönländischen Polizeidienst ausgeschieden und will sich in ein winziges Kaff mitten im eisigen Nirgendwo zurückziehen. Doch der Mord an der Tochter der Premierministerin holt ihn zurück an die "Front".
Maratse ist kein unbedingt sympathischer, aber ein beeindruckender Held. Als solcher passt er perfekt in das Setting, das als unwirtlich und lebensbedrohend geschildert wird, andererseits aber ungemein liebenswerte, aber durchaus eigenwillige Menschen beherbergt. Das macht den Reiz dieses Romans aus, aber auch die krassen Gegensätze, zum Beispiel zwischen dem Leben und den Problemen der Politiker in der Stadt - beides unterscheidet sich kein bisschen von denen aus den wärmeren Teilen Europas - und dem Leben der Menschen in Maratses Dorf.
Ein spannender Krimi mit einem überraschenden Ende, intelligent geschrieben,, der nicht nur durch die Handlung und die Charaktere fasziniert, sondern auch wegen des ungewöhnlichen Schauplatzes.

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Eine Kriminalgeschichte im eisigen Grönland voller politischer Intrige zentriert um einen anfangs unwilligen zwangspensionierten Polizisten

Mitten im Wahlkampf bittet die grönländische Premierministerin Nivi Winther den frühpensionierten Polizist David Maratse um den Fund und Aufklärung des Verschwindens ihrer Tochter. Mithilfe der Polizei in der Hauptstadt Nuuk macht sich der „Privat-Betjent“ Maratse auf die Suche nach der 17-jährigen, dabei fällt der Populist und Winthers Wahlgegner Malik Uutaaq auf, denn er habe die Vermisste wohl als Letzter lebend gesehen.

In seinem Auftakt zu den Fällen von David Maratse nimmt Petersen den Leser auf eine Reise ins kalte Grönland. Widerwillig findet sich Maratse tief in politische Machenschaften und Machtspiele. Er begleitet die Ermittlungen über ihren ungewissen Anfängen bis zum packenden Ende. Die lineare Erzählstruktur leitet den Leser mit einer überschaubaren Fülle an Nebencharakteren durch den Fall. Hin und wieder wird das eine oder andere grönländische Wort eingefügt, jedoch findet man schnell im Zusammenhang heraus, was der Autor gemeint hat. Das Ende lädt dazu ein, mehr über David Maratse lesen zu wollen.

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5 stars

Christoffer Petersen, Sieben Gräber für den Winter
Kampa Verlag

Grönland – die größte Insel der Erde – zählt 56.500 Einwohner, die sich auf etwas mehr als 2 Millionen km² verteilen. In einer abgelegenen Siedlung am Fuße des Berges Innusuk zieht sich der frühpensionierte Ermittler David Maratse zurück, um sich von einer schweren Verletzung aus seiner Dienstzeit zu erholen. Er wurde bei seinem letzten Einsatz schwer verwundet, galt danach mit noch nicht einmal 40 Jahren als dienstuntauglich und wurde in den Ruhestand versetzt. In einem leerstehenden Haus plant er, künftig nur noch zu fischen und zu jagen.

Christoffer Petersen beschreibt eindringlich die Isolation der Bevölkerung in dieser abgelegenen Bergregion, in der nur 43 Erwachsene und 12 Kinder leben. Die Einwohnerzahl des Dorfes nimmt stetig ab, dafür wächst der Friedhof. Die Schroffheit der Natur spielt eine wesentliche Rolle. Der Leser spürt die Einsamkeit, aber auch die Schönheit der Landschaft.

Die Handlung beginnt mit dem Verschwinden der siebzehnjährigen Tochter Tinka der amtierenden Premierministerin Nivi Winther. Diese befindet sich mitten im Wahlkampf um ihre Wiederwahl. Ihr größter politischer Gegner ist der populistische Politiker Malik Uutaaq, der die Unabhängigkeit Grönlands und eine neue nationale Identität fordert. Im Laufe der Ermittlungen gerät Malik in Verdacht, die letzte Person gewesen zu sein, die Tinka lebend gesehen hat.

Zitat:

„Richtig, und er auch. Aber er ist übers Wochenende geblieben.“
„Und war mit meiner Tochter auf einer Party.“
„Vielleicht. Das weiß ich nicht. Aber wenn er …“

Ab hier vermischt sich das Verschwinden bzw. die mögliche Entführung von Tinka mit politischen Machtkämpfen. Nivi Winther beauftragt Maratse damit, die Ermittlungen aufzunehmen und nach Tinka zu suchen.

Die Handlung ist nicht nur ein Kriminalfall, sondern verknüpft sich auch mit politischen Machtfragen, Fragen nach der Identität der Bevölkerung sowie mit den Mechanismen eines Wahlkampfes. Maratse, innerlich tief geprägt von seinem Unfall, beeinflusst durch sein Verhalten auch seine Umgebung.

Fazit

Das Buch überzeugt durch die eindrucksvolle Beschreibung der Natur Grönlands und die präzise Zeichnung der Figuren. Besonders hervorzuheben sind der Ermittler David Maratse und Premierministerin Nivi Winther. Die Verquickung mit dem politischen Wahlkampf und dessen dunkler Seite bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte. Ich kann diesen Krimi sehr empfehlen.

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Christoffer Petersen: “Sieben Gräber für den Winter”
Der Sommer geht zu Ende und die Totengräber im kleinen Dorf Inussuk auf Grönland, heben Gräber für den Winter aus. Sie ahnen nicht, dass schon bald das erste gebraucht wird, denn ganz in ihrer Nähe wird eine junge Frau umgebracht.
Constable David Maratse, der bei seinem letzten Fall so schwer verletzt wurde, dass man ihn mit 39 Jahren frühpensioniert hat, ist dabei, als das Opfer gefunden wird. Ihm ist die Brisanz des Falls sofort klar, denn das Opfer ist die Tochter der Ministerpräsidentin Vivi Winther und der Wahlkampf ist in vollem Gang.
Als Vivi in bittet, die Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen, sagt er zu, obwohl er noch immer unter seinen Verletzungen leidet. Während Maratse und seine ehemalige Arbeitskollegin Petra Jensen ermittlen, tauchen immer mehr Hinweise auf und bald auch ein weiteres Opfer …
Unglaublich spannend und ein Einblick in gesellschaftlichen Probleme Grönlands.

5 stars
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