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Buchcover für I wie immer ich

I wie immer ich

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Erscheinungstermin 19.03.2025 | Archivierungsdatum 03.08.2025


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Zum Inhalt

Es gibt zu Hause mächtig Ärger, als der 14-jährige Lennox wegen Sachbeschädigung von der Polizeiwache abgeholt werden muss. Dass er deswegen zu Sozialstunden verurteilt wird, reicht dem Vater allerdings nicht als »pädagogische Maßnahme«. Daher heißt es für Lennox: Handyverbot für zwei Monate, kein Handballtraining, Nachhilfe statt Sardinien in den Ferien und nebst den Sozialstunden noch ein weiteres »freiwilliges soziales Projekt« obendrauf. Schöne Sch… Die 16-jährige Rollstuhlfahrerin Grit, deren Eltern eine Assistenz für die Tochter suchen, möchte allerdings kein »Projekt« sein und macht es Lennox alles andere als leicht. Doch nützlich könnte er für ihren geheimen Plan durchaus sein … Am Ende entsteht aus dem unfreiwilligen Projekt eine ungewöhnliche Freundschaft. Judith Mohr gelingt es mit Sprachwitz und einem fantastischen Gespür für die Jugendlichen und ihre Wünsche, Sorgen und Hoffnungen, eine Freundschaftsgeschichte zu erzählen, die man selbst gerne erlebt hätte.

Es gibt zu Hause mächtig Ärger, als der 14-jährige Lennox wegen Sachbeschädigung von der Polizeiwache abgeholt werden muss. Dass er deswegen zu Sozialstunden verurteilt wird, reicht dem Vater...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783772529047
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 255

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Der 14jährige Lennox hat gehörig Mist gebaut und wird nun von seinen Eltern – zusätzlich zu den per Gericht angeordneten Sozialstunden – zu einem ehrenamtlichen Hilfsprojekt verdonnert. Er soll die 16jährige Grit, die seit drei Jahren als Folge von einem Reitunfall im Rollstuhl sitzt, bei ihren täglichen Aktivitäten begleiten und dabei auf sie aufpassen. Grit, die ihren Eltern unbedingt beweisen möchte, dass sie auch als Rollstuhlfahrerin alleine zurechtkommt, weil sie nach dem Abitur in Berlin studieren möchte, findet es gar nicht gut, dass sie Lennox an die Seite gestellt bekommt und verbittet sich rigoros jegliche Unterstützung.
Klar, dass das eine Weile dauert, bis die beiden zusammenwachsen und sich gar eine Freundschaft zwischen ihnen entwickelt, von der beide gleichermaßen profitieren. Die beiden Hauptprotagonisten sind trotz ihrer Ecken und Kanten sehr sympathisch und glaubwürdig dargestellt. Wie schon in ihrem vorherigen Jugendbuch „Cole und die Sache mit Charlie“ ist Judith Mohr auch hier ein warmherziges, berührendes und authentisches Jugendbuch gelungen.

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Mit "I wie immer ich" liegt ein Buch vor, in dem die Autorin Judith Mohr die geneigten Leser*innen in das Leben des jungen Lennox, seiner Familie und der jungen Grit entführt. Lennox hat aus Frustration zusammen mit zwei Mitschülern richtig Mist gebaut und wurde vom Jugendgericht zu Sozialstunden verurteilt. Auch seine Eltern stellen immer mehr Regeln auf, kontrollieren ihn nur noch und erwarten von ihn ein weiteres Sozialprojekt. Lennox wählt sich als Sozialprojekt die Unterstützung der jungen Rollstuhlfahrerin Grit und lernt durch ihre Begleitung, wie diskriminierend die Gesellschaft mit Menschen mitr Einschränkungen umgeht. Gemeinsam beginnen sie ein Projekt, wo sie später in einem Blog zeigen wollen, wie Grit Orte und Situationen von A - Z bewältigt und so ihren Möglichkeitsraum erweitert. Es handelt sich um ein Buch über Freundschaft, Diskriminierung, Mobbing, Gewalt, unsichere Eltern und die Unterstützung durch andere Erwachsene.
Die Geschichte wird jugendgerecht erzählt und kann die Leser*innen schnell in ihren Bann ziehen. Die Schreibweise ist lebendig und gefühlvoll und konnte mich so direkt erreichen.

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Dieses Buch, indem es um einen Jungen geht, der von seinen Eltern wegen der Noten zu sehr unter Druck gesetzt wird, ist so bewegend, dass man die Tränen nur mit großer Kraft zurückhalten kann, aber auch zu weilen herzhaft lachen muss. Es ist einfühlsam und auch wirklich spannend, also wirklich das perfekte Buch für alle, die Bücher über die Probleme von jugendlichen mögen, aber auch für diese, deren Eltern sie zu sehr unter Druck setzten und die sich damit nicht allein fühlen wollen oder Tipps brauchen!

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"I wie immer ich" von Judith Mohr ist ein Jugendroman über Lerndruck durch die Eltern und Wut, welche ihren Weg aus einer Sackgasse sucht. Lennox bekommt nach einem Vandalismus-Vorfall neben den vom Gericht verordneten Sozialstunden das volle Paket der elterlichen Strafen: Hausarrest, Handyverbot, Englischnachhilfe in den Herbstferien, Ausfall des Sardinien-Urlaubs und ein "soziales Projekt". Das "soziale Projekt" ist die Betreuung einer jungen Rollstuhlfahrerin. Zu Anfang lehnt diese jede Hilfe ab und will ihren Eltern die eigene Unabhängigkeit beweisen. Im Laufe der (kurzen) Zeit kann Lennox Grit dazu bewegen sich helfen zu lassen und gleichermaßen den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren. Ihr gemeinsames Projekt wächst dabei über ihren kleine Kreis hinaus. Umgekehrt hilft ihm die ältere Freundin beim Umgang mit seinen Eltern. Deren Maßnahmen scheinen angesichts von der Fügsamkeit und selten auftretenden Eigenwilligkeit des Sohnes völlig überzogen. Der Vertrauensverlust wegen eines albernen Vorfalls und einer vier in Englisch ist ebenso unverhältnismäßig.
Judith Mohrs Roman vereint verschiedene Themen und bietet pädagogisch sicher passende Lösungsvorschläge. Aber ihre lebendigen Protagonisten und die Tiefe der Freundschaft gleichen die erwartbaren Entwicklungen aus. Zudem ist das "Projekt" von Grit ein wirklich guter Einfall. Etwas unglaubwürdig ist die Kürze des Handlungsspielraums und die großen Entwicklungssprünge welche darin gelingen. Aber Verdichtung ist nun mal unvermeidlich im Roman.
Ein ordentlicher Roman, welcher Inklusion, Vertrauen und Freundschaft als Werte feiert.

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Tolle Geschichte wie ein Teenager lernt aus seinem Fehler das beste zu machen. Sein soziales Projekt in was tolles umwandelt und nicht einfach kein bock hat und seine Zeit absitzt. Das man nicht immer alles alleine schaffen musst, sondern das andere für dich da sind und auch für dich einstehen. Und wenn Eltern mal zu streng sind. um nur das beste für deine Zukunft zu wollen, hilft auch eine kleine Schwester die für einen da ist.

5 stars
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