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Buchcover für Museum der Mörder und Lebensretter

Museum der Mörder und Lebensretter

Roman. »Meisterhaft verbindet Stranger historische Ereignisse und Familiengeschichten.« ARD ttt

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Erscheinungstermin 28.03.2025 | Archivierungsdatum 31.05.2025


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Zum Inhalt

Norwegen 1942. Rakel und Jacob Feldmann wagen den mutigen Versuch, vor dem nationalsozialistischen Regime nach Schweden zu fliehen. Doch kurz vor dem Ziel werden sie von ihren eigenen Fluchthelfern ermordet. Nur wenige Wochen darauf gelingt einer anderen jüdischen Familie die Flucht; sie übersteht den Krieg im Exil. Zwei Generationen später entdeckt der Autor Simon Stranger, dass die Schicksale dieser beiden Familien eng miteinander verbunden sind - eine Erkenntnis, die auch seine eigene Familiengeschichte in ein völlig neues Licht rückt.

Eindringlich schildert Stranger, wie eng Gut und Böse oft beieinanderliegen und wozu Menschen fähig sind, wenn das eigene Leben bedroht ist. Ein kluger, bewegender Roman von trauriger Aktualität.

»Ein Buch wie ein Stolperstein« Frankfurter Rundschau über Vergesst unsere Namen nicht

Norwegen 1942. Rakel und Jacob Feldmann wagen den mutigen Versuch, vor dem nationalsozialistischen Regime nach Schweden zu fliehen. Doch kurz vor dem Ziel werden sie von ihren eigenen Fluchthelfern...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783847902072
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 368

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Verstörend, interessant und traurig. Ein gutes Buch zum Verständnis vieler geschichtlicher Ereignisse. Habe das Buch gerne und schnell gelesen, werde es entsprechender Leserschaft gerne empfehlen.

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Simon Stranger gelingt mit Museum der Mörder und Lebensretter ein aufwühlendes, tiefgründiges Werk, das unter die Haut geht. In diesem Tatsachen- und Familienroman verwebt er akribische historische Recherche mit einer eindringlich erzählten Familiengeschichte – ein Buch, das sowohl dokumentarisch als auch literarisch überzeugt.
Im Zentrum stehen zwei jüdische Familien in Norwegen zur Zeit der nationalsozialistischen Besatzung. Stranger stützt sich auf private Aufzeichnungen und Archivmaterialien aus der Nationalbibliothek in Oslo, um die dramatischen Schicksale der Feldmanns und einer weiteren Familie zu rekonstruieren. Besonders erschütternd: Die Feldmanns werden von ihren eigenen Fluchthelfern ermordet, ausgeraubt und in einem See entsorgt – ein unfassbarer Verrat an Menschen, die auf Hilfe angewiesen waren. Derselbe Täter verhilft jedoch einer anderen jüdischen Familie und vielen weiteren zur Flucht nach Schweden. Diese doppelte Rolle – Täter und Retter in einer Person – zieht sich wie ein moralisch ambivalenter Faden durch das Buch und macht es zu einem zutiefst verstörenden, aber notwendigen Leseerlebnis.
Stranger schildert nicht nur die individuellen Lebenswege und Leiden mit großer Empathie, sondern öffnet auch den Blick für die politischen Verstrickungen jener Zeit. Besonders eindrucksvoll ist seine kritische Auseinandersetzung mit der Kollaboration norwegischer Eliten, etwa des damaligen Regierungschefs Vidkun Quisling, dessen Name bis heute synonym für Verrat steht.
Der Roman ist nichts für schwache Nerven – gerade weil er nicht beschönigt, sondern den Schrecken konkret macht. Gleichzeitig ist er ein eindringlicher Appell an das Erinnern und an die Wachsamkeit gegenüber wiedererstarkendem Rechtsextremismus. In einer Zeit, in der autoritäre Bewegungen weltweit und auch in Deutschland – Stichwort AfD – erstarken, ist dieses Buch aktueller denn je.
Museum der Mörder und Lebensretter ist ein eindrucksvolles literarisches Denkmal für die Opfer, ein Mahnmal gegen das Vergessen – und eine unbedingte Leseempfehlung.

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