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Zum Inhalt
Macht ist allgegenwärtig, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Und doch spielt sie fast überall eine Rolle, auch in ganz persönlichen Beziehungen und Gesprächen zwischen zwei Menschen und in der Art und Weise, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen.
In der aktuellen Ausgabe des SPRING-MAGAZINS beschäftigen sich die 14 Illustratorinnen mit Macht in all ihren Formen. Ihre Geschichten handeln vom Umgang mit Ohnmacht, vom Sichtbarmachen von Machtverhältnissen und vom Weg in die Selbstermächtigung.
In den Beiträgen erzählen sie von der Macht der Stimme, von der Macht des Geldes und vom weiblichen Kampf als Kraftprobe zwischen den Geschlechtern. Sie fragen sich, wie der Begriff der Hysterie für die Beherrschung weiblicher Lust missbraucht wurde und wie die ständige Wiederholung von Rollenbilden in den sozialen Medien den Weg für eine Rückkehr des Patriarchalen ebnet. Fantasievoll, kreativ und radikal denken sie darüber nach, wie das mit der Macht wohl alles angefangen haben könnte – und wie man es beendet.
Die Künstlerinnen-Gruppe SPRING wurde 2004 in Hamburg gegründet. Seitdem erscheint jeden Sommer ein neuer Band der Anthologie, der die unterschiedlichen Arbeiten aus den Bereichen Comic, Illustration und freier Zeichnung zu jeweils einem Thema bündelt. Die Gruppe besteht seit Beginn ausschließlich aus Frauen und ist mittlerweile ein solides und wichtiges Netzwerk für Zeichnerinnen in Deutschland.
Mit Illustrationen, Comics und Texten von: Büke Schwarz Colo Kraft Doris Freigofas Julia Bernhard Katharina Kulenkampff Mia Oberländer moki Nele Brönner Nina Pagalies Romy Blümel Stephanie Wunderlich Ulrike Steinke
Macht ist allgegenwärtig, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Und doch spielt sie fast überall eine Rolle, auch in ganz persönlichen Beziehungen und Gesprächen zwischen zwei Menschen...
Macht ist allgegenwärtig, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Und doch spielt sie fast überall eine Rolle, auch in ganz persönlichen Beziehungen und Gesprächen zwischen zwei Menschen und in der Art und Weise, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen.
In der aktuellen Ausgabe des SPRING-MAGAZINS beschäftigen sich die 14 Illustratorinnen mit Macht in all ihren Formen. Ihre Geschichten handeln vom Umgang mit Ohnmacht, vom Sichtbarmachen von Machtverhältnissen und vom Weg in die Selbstermächtigung.
In den Beiträgen erzählen sie von der Macht der Stimme, von der Macht des Geldes und vom weiblichen Kampf als Kraftprobe zwischen den Geschlechtern. Sie fragen sich, wie der Begriff der Hysterie für die Beherrschung weiblicher Lust missbraucht wurde und wie die ständige Wiederholung von Rollenbilden in den sozialen Medien den Weg für eine Rückkehr des Patriarchalen ebnet. Fantasievoll, kreativ und radikal denken sie darüber nach, wie das mit der Macht wohl alles angefangen haben könnte – und wie man es beendet.
Die Künstlerinnen-Gruppe SPRING wurde 2004 in Hamburg gegründet. Seitdem erscheint jeden Sommer ein neuer Band der Anthologie, der die unterschiedlichen Arbeiten aus den Bereichen Comic, Illustration und freier Zeichnung zu jeweils einem Thema bündelt. Die Gruppe besteht seit Beginn ausschließlich aus Frauen und ist mittlerweile ein solides und wichtiges Netzwerk für Zeichnerinnen in Deutschland.
Mit Illustrationen, Comics und Texten von: Büke Schwarz Colo Kraft Doris Freigofas Julia Bernhard Katharina Kulenkampff Mia Oberländer moki Nele Brönner Nina Pagalies Romy Blümel Stephanie Wunderlich Ulrike Steinke
Vorab-Besprechungen
"Jedes Jahr, wenn die neue Ausgabe der ausschließlich von Frauen erstellten Comic-Anthologie „Spring“ eintrifft, ist man begeistert fassungslos, dass es mit diesem hinreißenden, aber zweifellos mehr Ehre als Profit einbringenden Projekt weitergegangen ist, und das mittlerweile seit 21 Jahren." Andreas Platthaus, FAZ
"Jedes Jahr, wenn die neue Ausgabe der ausschließlich von Frauen erstellten Comic-Anthologie „Spring“ eintrifft, ist man begeistert fassungslos, dass es mit diesem hinreißenden, aber zweifellos mehr...
"Jedes Jahr, wenn die neue Ausgabe der ausschließlich von Frauen erstellten Comic-Anthologie „Spring“ eintrifft, ist man begeistert fassungslos, dass es mit diesem hinreißenden, aber zweifellos mehr Ehre als Profit einbringenden Projekt weitergegangen ist, und das mittlerweile seit 21 Jahren." Andreas Platthaus, FAZ
Der SPRING Band „Arbeit“ war der erste Comic den ich mir im Erwachsenenalter gekauft habe.
Gar nicht mal so lange her….. alles Dank Dussmann und der guten Platzierung der Comics.
Und er hat eine ordentliche Liebe zu diesem Buchgenre entzündet.
Vor ein paar Jahren hatte ich die großartige Gelegenheit mit Stephanie Wunderlich ein Gespräch zu ihren Arbeiten und denen des Kollektivs zu führen - veröffentlicht im Band „FAMILIE UND COMIC
KRITISCHE PERSPEKTIVEN AUF SOZIALE MIKROSTRUKTUREN IN GRAFISCHEN NARRATIONEN“ in der Reihe „Comicstudien“, erschienen bei DeGryter (@sleepy hat mit @moiki über ihre Arbeit gesprochen).
Der neue Band der Reihe gliedert sich nahtlos in die Sammlung multiperspektivischer Erzählungen gesellschaftlich brisanter und relevanter Herausforderungen und Fragestellungen ein.
Was ist „Macht“? Wer hat „Macht“? Wie wird „Macht“ aufrecht erhalten oder erst hergestellt?
Die Künstlerinnen schaffen es auf so eindrucksvolle Weise komplexe Themen grafisch nachvollziehbar zu machen.
Bücke Schwarz beispielsweise widmet ihren Comic „Machtwort“ dem hin- und hergezerrt werden als Mutter (und Baby). Was will wer und was wollen andere, dass man will? Der Comic ist dabei vollgepackt mit Referenzen auf Popkultur und Kunst.
Julia Bernhard gelingt es in ihren Comics historische Ereignisse und Ideen (feministische Wellen, Bürger*innenbewegung, antifeministische Strömungen,….) unterhaltsam und doch klar und kritisch nachzuzeichnen.
In „Das Patriarchat schlägt zurück“ führt sie die Leser*innen unabhängig ihres Vorwissens nachvollziehbar durch die Jahrzehnte des „weiblich“ Seins (auch wenn man auf manche verzichten könnte - looking at you devine femininity und Frauenbild der 50er Jahre).
(Weitere Leseempfehlung für „Simone de Beauvoir. Ich möchte vom Leben alles.“ gemeinsam mit Julia Kolbrik und „Wie gut, dass wir darüber geredet haben“)
Katharina Kuhlenkampffs Comic „Wie ich ein grauer Hund wurde“ fängt den erbarmungslosen Dialog mit dem (Selbst)Zweifel ein. Ermüdend und zermatternd, der ewig verneinende Papagei.
„Schön war die Jugendzeit“ von Mia Oberländer erzählt Auszüge aus den Erinnerungen ihres Großvaters an den Zweiten Weltkrieg und welche Erwartungen mit welcher Macht einhergingen. Und welchen man sich beugte, beugen musste oder beugen wollte.
Denn „Wer die Fehler der Vorfahren kennt, muss nicht immer wieder von vorn anfangen“ (S.161).
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ilona S, Rezensent*in
5 stars
5 stars
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5 stars
5 stars
Der SPRING Band „Arbeit“ war der erste Comic den ich mir im Erwachsenenalter gekauft habe.
Gar nicht mal so lange her….. alles Dank Dussmann und der guten Platzierung der Comics.
Und er hat eine ordentliche Liebe zu diesem Buchgenre entzündet.
Vor ein paar Jahren hatte ich die großartige Gelegenheit mit Stephanie Wunderlich ein Gespräch zu ihren Arbeiten und denen des Kollektivs zu führen - veröffentlicht im Band „FAMILIE UND COMIC
KRITISCHE PERSPEKTIVEN AUF SOZIALE MIKROSTRUKTUREN IN GRAFISCHEN NARRATIONEN“ in der Reihe „Comicstudien“, erschienen bei DeGryter (@sleepy hat mit @moiki über ihre Arbeit gesprochen).
Der neue Band der Reihe gliedert sich nahtlos in die Sammlung multiperspektivischer Erzählungen gesellschaftlich brisanter und relevanter Herausforderungen und Fragestellungen ein.
Was ist „Macht“? Wer hat „Macht“? Wie wird „Macht“ aufrecht erhalten oder erst hergestellt?
Die Künstlerinnen schaffen es auf so eindrucksvolle Weise komplexe Themen grafisch nachvollziehbar zu machen.
Bücke Schwarz beispielsweise widmet ihren Comic „Machtwort“ dem hin- und hergezerrt werden als Mutter (und Baby). Was will wer und was wollen andere, dass man will? Der Comic ist dabei vollgepackt mit Referenzen auf Popkultur und Kunst.
Julia Bernhard gelingt es in ihren Comics historische Ereignisse und Ideen (feministische Wellen, Bürger*innenbewegung, antifeministische Strömungen,….) unterhaltsam und doch klar und kritisch nachzuzeichnen.
In „Das Patriarchat schlägt zurück“ führt sie die Leser*innen unabhängig ihres Vorwissens nachvollziehbar durch die Jahrzehnte des „weiblich“ Seins (auch wenn man auf manche verzichten könnte - looking at you devine femininity und Frauenbild der 50er Jahre).
(Weitere Leseempfehlung für „Simone de Beauvoir. Ich möchte vom Leben alles.“ gemeinsam mit Julia Kolbrik und „Wie gut, dass wir darüber geredet haben“)
Katharina Kuhlenkampffs Comic „Wie ich ein grauer Hund wurde“ fängt den erbarmungslosen Dialog mit dem (Selbst)Zweifel ein. Ermüdend und zermatternd, der ewig verneinende Papagei.
„Schön war die Jugendzeit“ von Mia Oberländer erzählt Auszüge aus den Erinnerungen ihres Großvaters an den Zweiten Weltkrieg und welche Erwartungen mit welcher Macht einhergingen. Und welchen man sich beugte, beugen musste oder beugen wollte.
Denn „Wer die Fehler der Vorfahren kennt, muss nicht immer wieder von vorn anfangen“ (S.161).