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Zum Inhalt
Eine Party läuft aus dem Ruder.
Eine Softeisverkäuferin landet durch Zufall auf einer Party, die sich als biedere Kochveranstaltung im Elternhaus eines Regisseurs herausstellt. Der Parade-Feminist und Egozentriker belehrt seine Gäste in langen Monologen und Bernhard-Manier, darunter eine 30-jährige Juristin und »Powerfrau« sowie ein weltverbesserisches Trachten-Pärchen. Während Prosecco getrunken und Rohschinken gegessen wird, diskutieren die Partygäste über »starke Frauen« und Frauenquoten. Dabei fallen die Figuren nach und nach aus ihrer Rolle, nimmt das Themenkarussell so schnell Fahrt auf, dass nicht nur der Softeisverkäuferin schwindlig wird. Bis zur Eskalation ist es nur eine Frage der Zeit. Die gefeierte Kabarettistin Ulrike Haidacher entwickelt in ihrem Debütroman eine »Sogkraft«, der sich niemand entziehen kann. Garniert mit Übersteigerung und originellem Sprachwitz vollführt der Text die hohe Kunst der Komik, die geradewegs in die Tragödie schlittert. Eine Party, die man nicht so schnell vergisst!
»Der Zeitpunkt, an dem auf einer Party Pop-up-Schürzenstände aufgebaut werden, kann als der Moment gesehen werden, eine Party guten Gewissens zu verlassen, man muss nicht immer bis zum bitteren Ende bleiben.«
Eine Party läuft aus dem Ruder. Eine Softeisverkäuferin landet durch Zufall auf einer Party, die sich als biedere Kochveranstaltung im Elternhaus eines Regisseurs herausstellt. Der Parade-Feminist...
Eine Party läuft aus dem Ruder.
Eine Softeisverkäuferin landet durch Zufall auf einer Party, die sich als biedere Kochveranstaltung im Elternhaus eines Regisseurs herausstellt. Der Parade-Feminist und Egozentriker belehrt seine Gäste in langen Monologen und Bernhard-Manier, darunter eine 30-jährige Juristin und »Powerfrau« sowie ein weltverbesserisches Trachten-Pärchen. Während Prosecco getrunken und Rohschinken gegessen wird, diskutieren die Partygäste über »starke Frauen« und Frauenquoten. Dabei fallen die Figuren nach und nach aus ihrer Rolle, nimmt das Themenkarussell so schnell Fahrt auf, dass nicht nur der Softeisverkäuferin schwindlig wird. Bis zur Eskalation ist es nur eine Frage der Zeit. Die gefeierte Kabarettistin Ulrike Haidacher entwickelt in ihrem Debütroman eine »Sogkraft«, der sich niemand entziehen kann. Garniert mit Übersteigerung und originellem Sprachwitz vollführt der Text die hohe Kunst der Komik, die geradewegs in die Tragödie schlittert. Eine Party, die man nicht so schnell vergisst!
»Der Zeitpunkt, an dem auf einer Party Pop-up-Schürzenstände aufgebaut werden, kann als der Moment gesehen werden, eine Party guten Gewissens zu verlassen, man muss nicht immer bis zum bitteren Ende bleiben.«
Eine Anmerkung des Verlags
Dies ist Ulrike Haidachers Debütroman. Im August 2024 erscheint ihr zweiter Roman "Malibu Orange"
Dies ist Ulrike Haidachers Debütroman. Im August 2024 erscheint ihr zweiter Roman "Malibu Orange"
Ulrike Haidachers Debütroman "Die Party" erzählt von einer jungen Frau, die als Softeisverkäuferin arbeitet und durch Zufall auf der sehr schrägen Party eines bekannten und narzisstisch veranlagten Regisseurs landet. Hier wimmelt es nur so von skurrilen, irrwitzigen Personen, deren Diskussionen über Feminismus, Sexismus und Rassismus immer weiter eskalieren…
Die sprunghaften Gedankengänge der Hauptfigur, die abgehakten Gesprächsfetzen und die langen, verschachtelten Sätze machten es mir anfangs etwas schwer in diesen ungewöhnlichen, aber durchaus interessanten Schreibstil hineinzufinden. Doch schnell habe ich mich an die monologartige Erzählweise der Protagonistin gewöhnt und bin den immer abstruser werdenden Gesprächsthemen dieses illustren Partyvolks mit Spannung gefolgt. Was habe ich geschmunzelt, den Kopf geschüttelt, mich fast ein bisschen beschämt gewundert und einfach nur lauthals gelacht.
Mit dieser feinhumorigen und vor Sarkasmus strotzenden Geschichte hält die österreichische Autorin und Kabarettistin Ulrike Haidacher der Gesellschaft auf amüsante, bissige und äußerst erfrischende Art gekonnt den Spiegel vor. Die unterschiedlichen, zum Teil sehr unsympathischen, aber gut ausgearbeiteten Charaktere, die scharfe Beobachtungsgabe und die ausgefallene Herangehensweise an gesellschaftliche Reizthemen haben mich wahnsinnig gut unterhalten.
Eine herausfordernde, pointierte, bitterböse Gesellschaftssatire und eine Party, die man keinesfalls verpassen sollte!
5 stars
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Silke W, Rezensent*in
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Ulrike Haidachers Debütroman "Die Party" erzählt von einer jungen Frau, die als Softeisverkäuferin arbeitet und durch Zufall auf der sehr schrägen Party eines bekannten und narzisstisch veranlagten Regisseurs landet. Hier wimmelt es nur so von skurrilen, irrwitzigen Personen, deren Diskussionen über Feminismus, Sexismus und Rassismus immer weiter eskalieren…
Die sprunghaften Gedankengänge der Hauptfigur, die abgehakten Gesprächsfetzen und die langen, verschachtelten Sätze machten es mir anfangs etwas schwer in diesen ungewöhnlichen, aber durchaus interessanten Schreibstil hineinzufinden. Doch schnell habe ich mich an die monologartige Erzählweise der Protagonistin gewöhnt und bin den immer abstruser werdenden Gesprächsthemen dieses illustren Partyvolks mit Spannung gefolgt. Was habe ich geschmunzelt, den Kopf geschüttelt, mich fast ein bisschen beschämt gewundert und einfach nur lauthals gelacht.
Mit dieser feinhumorigen und vor Sarkasmus strotzenden Geschichte hält die österreichische Autorin und Kabarettistin Ulrike Haidacher der Gesellschaft auf amüsante, bissige und äußerst erfrischende Art gekonnt den Spiegel vor. Die unterschiedlichen, zum Teil sehr unsympathischen, aber gut ausgearbeiteten Charaktere, die scharfe Beobachtungsgabe und die ausgefallene Herangehensweise an gesellschaftliche Reizthemen haben mich wahnsinnig gut unterhalten.
Eine herausfordernde, pointierte, bitterböse Gesellschaftssatire und eine Party, die man keinesfalls verpassen sollte!