Still

Thriller

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Erscheinungstermin 21.11.2023 | Archivierungsdatum 18.01.2024
Verlagsgruppe HarperCollins, HarperCollins Taschenbuch

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Zum Inhalt

Als eine Wildtierkamera in den Selkirk Mountains im Nordosten des US-Bundesstaates Washington ein verschwommenes Bild eines riesigen Tieres aufnimmt, kontaktiert der dort ansässige Wildtierschutzbund Alex Carter. Kann es tatsächlich sein, dass endlich wieder Karibus im Land leben? Alex macht sich auf die Suche nach der in den USA schon vor Jahren als ausgestorben geltenden Rentierart, doch schon bald wird klar, dass die Einsamkeit der Berge nicht ihre einzige Herausforderung sein wird. Zwischen den uralten Bäumen und weiten Lichtungen wird die Leiche eines Rangers gefunden, und der Mörder scheint es auch auf Alex abgesehen zu haben ...

Als eine Wildtierkamera in den Selkirk Mountains im Nordosten des US-Bundesstaates Washington ein verschwommenes Bild eines riesigen Tieres aufnimmt, kontaktiert der dort ansässige Wildtierschutzbund...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Taschenbuch
ISBN 9783365004494
PREIS 12,00 € (EUR)
SEITEN 384

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

In “Still” begleitet man die Wildtierbiologin Alex auf der Suche nach, in den USA eigentlich ausgestorbenen, Bergkaribus, die angeblich im Nordwesten des Landes wieder aufgetaucht sind.

Der Fund einer brutal ermordete Rangerin und eine vermisste Wanderin überschatten ihre Tätigkeiten in dem idyllischen Reservat sowie dem naheliegenden Nationalforst. Und was hat mit den “fliegenden Lichtern” auf sich, die Alex nachts regelmäßig beobachtet?

Außerdem wollen Holzfäller nicht, dass Alex Bergkaribus findet bzw. von ihrem Fund berichtet, schließlich ist mit der Abholzung des Primärwaldes, der Lebensraum des Karibus, viel Geld zu verdienen. Dann verschwindet noch eine Frau, das FBI rückt an und plötzlich geht für Alex um Leben und Tod...

Die Beschreibungen der Natur, Alex’ Tätigkeiten und die Fakten über die selten gewordenen Bergkaribus sind informativ sowie faszinierend gestaltet. Die Spannung baut sich langsam auf, die Begebenheiten werden immer rätselhafter, verstörender und die Zahl der Verdächtigen wächst...

Ich konnte völlig mühelos mit Alex mitfühlen, denn sie ist sehr sympathisch und ihre Leidenschaft für die Natur bzw. Wildtiere ist ansteckend.

Der Schreibstil ist atmosphärisch sowie bildstark, Alex' rustike, aber gemütliche Unterkunft, die Wälder und die Berge - ich konnte die Umgebung fast schon sehen, riechen, spüren. Zwei skurrile Freundinnen von ihr sorgen für amüsante Momente und ihre Belange werden toll mit der Haupthandlung verflochten.

“Still” ist ein abwechslungsreicher, packend und temporeicher Thriller: Es gibt viele Wendungen, Enthüllungen sowie Action – ich bin nur so durch die Seiten geflogen und zum Ende hin wird es grandios nervenaufreibend!

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Dr. Alex Carter arbeitet als Wildtierbiologin in den Selkirk Mountains nahe der kanadischen Grenze. Grund ihrer Anstellung ist das verwischte Bild aus einer Wildkamera im Naturreservat, das ein seltenes Bergkaribu zeigen könnte. Als Folge des Klimawandels hatten Karibus in der entlegenen Gegend zwischen Idaho und Washington State nicht mehr genug Flechten als Nahrung finden können und die verbleibenden beiden Tiere waren nach British Columbia transportiert worden.

Alex nimmt begeistert ihre neue Tätigkeit auf. Sie wird Wildkameras überwachen, die Wege des Einzelgängers per GPS-Halsband dokumentieren und so hoffentlich weiteren Tieren auf die Spur kommen. Da Alex‘ ihrer Tätigkeit in entlegenen Landstrichen meist allein nachgeht, freut sie sich, ihre alte Freundin Kathleen Macklay wiederzutreffen, die in der Nähe ehrenamtlich auf einem Feuerturm wacht, um beginnende Waldbrände zu melden. Ebenfalls in Alex‘ Nähe hat auf Privatgrund die Abholzung alter Waldbestände begonnen, gegen die vor Ort eine Baumschützerin protestiert, indem sie seit Monaten auf einer riesigen Zeder lebt. Die Abholzung würde einer Karibu-Herde ihre Route in die Berge durch dichten Wald abschneiden. Außer dem voraussehbaren Konflikt zwischen Natürschützern und Holzkonzernen beunruhigt Alex die Nachricht von einer vermissten Wanderin, als der weibliche Sheriff Meggie sie bittet, im Wald vorsorglich nach Amelia Fearweathers Kleidung und Besitz Ausschau zu halten.

Alex realisiert schon bei der ersten überprüften Wildkamera, dass jemand aus den Aufzeichnungen Fotos entfernt hat. Offensichtlich ist die Biologin dieser Person mit dem geplanten Karibou-Projekt auf die Füße getreten. Wenn Nebel sich aus den Wäldern erhebt, könnte man an Märchenwesen glauben. Alex fühlt sich jedoch unmärchenhaft durch eine professionell ausgestatteten Drohne verfolgt. Die Begegnung mit einem scheuen, schratigen Wesen beendet ihre Hoffnung, in den Selkirks in aller Ruhe das letzte Karibu aufzuspüren. Als in Bellamy Falls die skelettierte Leiche einer Park-Rangerin drapiert wird, fragt sich nicht nur Alex, ob die sonderbaren Vorgänge zusammenhängen.

Alice Henderson lässt in einem Naturreservat im äußersten Nordwesten der USA die Dinge eskalieren. Die Bedrohung des Ökosystems durch Klimawandel und Holzeinschlag schildert Henderson engagiert und mit umfangreichem Infodumping. Da Alex täglich weite Strecken zu Fuß zurücklegt, kann ich mir diese Passagen durchaus als ihr Gedankenkarussell vorstellen. Längen entstehen durch lange Telefonate zwischen der Biologin und ihrem Vater bzw. mit ihrer alten Freundin. Mit Alex, Kathleen, Sheriff Maggie und der Baumschützerin Agatha tritt zunächst ein reines Frauen-Team auf, doch dabei wird es nicht bleiben.

Stimmungsvolles Setting im Naturschützer-Milieu und taffe Frauenfiguren zogen mich sofort mitten in die Handlung, Gewalt- und Actionszenen hätte ich in diesem Ausmaß nicht gebraucht. Die deutsche Übersetzung des anspruchsvollen Thrillers wirkt in der Wortwahl teils banal und hätte noch letzten Schliff benötigt. Wer sich pitschnass aus einem reißenden Gebirgsbach rettet oder durch dichten Wald hetzt „geht“ nicht.

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Die Wildtierbiologin Alex Carter wird dem Wildtierschutzbund zu Hilfe gerufen. In den Selkirk Mountains hat eine Wildtierkamera ein verschwommenes Bild eines Tieres aufgenommen. Könnte es sein, dass Karibus im Land leben? Zwischen den Bäumen wird eine Leiche einer Rangerin aufgefunden. Der Mörder scheint es auch auf Alex abgesehen zu haben. Das Lesen dieser Geschichte beinhaltet die Natur und fakten über ein seltenes Tier der Bergkaribus. Alles ist sehr informativ und spannend gestaltet. Durch die sich ergebenden Begebenheiten wird die Spannung langsam aufgebaut. Alles wird immer rätselhafter und die Zahl der Verdächtigen steigt an. Die Art von Alex hat mir gut gefallen und ich konnte mich mit ihr sehr gut anfreunden. Die Beschreibung der Umgebung ist so gut, dass man sie sich bildlich bestens vorstellen kann. Für mich ist dieses Buch ein toller Thriller und sehr empfehlenswert.

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Was erwartet dich im Buch?

Alex Carter wird zu einem Traumjob gerufen! Die Wildtierbiologin soll Zeit in den Selkirk Mountains im Nordosten des US-Bundesstaates Washingtons verbringen um herauszufinden, ob sich wirklich wieder Karibus in der Gegend ansiedeln. Doch die Ruhe und der Frieden der Landschaft sind trügerisch, denn schon bald merkt Alex, dass sie nicht allein ist.

Meine Meinung zum Buch:

"Still" hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken sympathisch - na ja, zumindest die meisten. Man kann sich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, was das Lesen für mich zu einem intensiven Erlebnis gemacht hat.

Besonders beeindruckend fand ich die detailreiche Beschreibung der Landschaft und der Arbeit als Ranger - ich habe das Gelände, durch das Alex Carter täglich streift, vor meinem geistigen Auge sehen können. Man hat auch gemerkt, dass Alice Henderson weiß, wovon sie da schreibt. Sie arbeitet nämlich nicht nur als Autorin, sondern verdient ihre Brötchen ebenfalls als Rangerin in einem Naturreservat - genauso wie die Hauptperson in ihrer Story. Den Bezug zur Materie und die Liebe zur Natur springt einem von jeder Seite aus geradezu an. Ich hab mich ein bisschen gefühlt wie eine Praktikantin, die ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen durfte.

Von Anfang bis Ende baut sich eine fesselnde Spannung auf, die mich förmlich an die Seiten des Buches geklebt hat. Die Geschichte ist gut durchdacht und schlägt einige unerwartete Haken, die das Lesen zu einem echten Abenteuer gemacht haben. Zugegeben, an einigen Stellen wurde ein wenig dick aufgetragen, aber das hat mein Interesse für die Geschichte nicht groß verändert.

Nicht zu vergessen: unbedingt die Schlussbemerkungen lesen! Die haben bei mir noch ein bisschen das Gefühl für die bedrohte Welt um uns herum sensibilisiert, ohne zu anklagend oder oberlehrerhaft zu sein.

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