Besser allein als in schlechter Gesellschaft

Meine eigensinnige Tante

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.

1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 09.03.2023 | Archivierungsdatum 05.08.2023

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #BesseralleinalsinschlechterGesellschaft #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Adriana Altaras erzählt von ihrer Tante, der schönen Teta Jele. Von einer Frau, die 101 Jahre alt wurde, die spanische Grippe, das KZ und ihre norditalienische Schwiegermutter überlebte. Von einer so liebevollen wie eigensinnigen Beziehung. Und davon, wie man lernt, das Leben anzunehmen.

Als ihre Eltern aus Zagreb fliehen müssen, kommt Adriana mit vier Jahren zu ihrer Tante nach Italien. Dorthin wird sie ihr Leben lang zurückkehren. Als Jugendliche in den Sommerferien, mit ihrer gesamten Abiklasse – und mit all ihren Liebhabern, die Tantchens aristokratischem Blick standhalten müssen. Und auch als Adrianas Mann sie nach dreißig Jahren Ehe verlässt, ist es ihre 98-jährige Tante, die ihr am Gardasee mit jeder Menge Pasta, pragmatischen Ratschlägen und Barbesuchen zur Seite steht.

Ausgerechnet Teta Jeles hundertsten Geburtstag können sie nicht miteinander feiern. Adrianas Tante ist im Pflegeheim, wegen der Pandemie darf sie keinen Besuch empfangen. Umso häufiger telefonieren die beiden miteinander. Und lassen dabei Jeles Jahrhundertleben Revue passieren. Die Kindheits- und Jugendjahre in Zagreb, die Rettung durch Giorgio, der die Tante nach Mantua brachte und den sie nur aus Dankbarkeit heiratete. Die Liebe zu Fritz Epstein, der rechtzeitig nach Australien floh. Den Umgang mit dem Altwerden und der eigenen Geschichte inmitten des Weltgeschehens.

Adriana Altaras entwirft ein zartes, bewegendes und zugleich irre komisches Porträt einer wunderbar kapriziösen Frau. Ein tröstliches, ein inniges Buch, das erzählt, wie man das Leben annehmen und wie man es loslassen kann.

Adriana Altaras erzählt von ihrer Tante, der schönen Teta Jele. Von einer Frau, die 101 Jahre alt wurde, die spanische Grippe, das KZ und ihre norditalienische Schwiegermutter überlebte. Von einer so...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462004243
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 240

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Den 100. Geburtstag feiert Altaras' geliebte Tante Jele wegen der "Malattia" (Corona) und den Schutzmaßnahmen alleine im Altersheim. Dabei ist sie das Gegenteil von dement und pflegebedürftig. So ist die flotte Dame zum Beispiel mit 99 Jahren noch alleine verreist. Nahezu täglich telefoniert Adriana Altaras mit ihr und rekapituliert in diesem Buch das bewegte Leben der Tante, sowie die innige Beziehung beider zueinander.
Ein berührender, wunderschöner Roman, der auch einige Schmunzler bereithält!

War diese Rezension hilfreich?

immer wieder gute Unterhaltung, eine schöne Mischung von Humor und Ernsthaftigkeit. Sehr breit verkäuflich,

War diese Rezension hilfreich?

Eine wunderschöne Geschichte über das Leben, die Liebe, das Altern und Abschied. Und wie man schlussendlich lernt, versöhnlich damit umgehen.

War diese Rezension hilfreich?

Die Autorin Adriana Altaras erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Hundertjährigen. Sie erzählt liebevoll vom Leben ihrer Tante Jele. Die Tante lebt in Mantua, nach einem Sturz kommt sie ins Pflegeheim. Nichte Adriana lebt in Berlin, ihre zwei Söhne sind ausgezogen und seit kurzem ist sie geschieden. Im Gegensatz zu ihrer lebensklugen und lustigen Tante leidet sie. Beide freuen sich auf den 100ertsen Geburtstag. Dann kommt Corona und Italien macht die Grenzen dicht. So bleibt beiden nur die Telefongespräche.Die Tante lässt ihr Leben Revue passieren , das Leben in Zagreb, die Verfolgung als Jüdin und ihre Flucht nach Italien.
Eine bewegende Familiengeschichte, sehr zu Herzen gehend, aber immer sagt sich die Tante " besser allein" und diese Weihsheit möchte sie in den Gesprächen an ihre Nichte weitergeben.
Nicht unterkriegen lassen, aus allem das Beste machen und nicht sein Selbst verlieren, diese Botschaft hat Teta Jele für ihre Nichte und uns Leser.

War diese Rezension hilfreich?

Zwei Frauen, die etwas zu erzählen haben und eine Autorin, die diese Aufgabe meisterhaft leistet. Ebenso ein grandioser Bericht wie Corona unser Zusammenleben radikal verändert hat.

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: