Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum
»An Spannung und psychologischer Raffinesse kaum zu überbieten.« WDR
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Erscheinungstermin 16.11.2022 | Archivierungsdatum 16.01.2023
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Zum Inhalt
»Kommt einem so nahe, dass man sich nicht wehren kann.« Mattias Edvardsson
Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre Mutter Lollo mit ihren alten Freundinnen Nina und Malena auf das neue Jahr an. Sie haben nicht mehr viel gemeinsam, aber die Silvesterfeier der Familien hat Tradition. Als die Eltern nach einem Abend mit zu viel Alkohol und zu wenig Ehrlichkeit aufwachen, ist der Albtraum Realität. Pure Panik folgt. Dunkle Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Wie gut kennen wir unsere Freunde und unsere Liebsten? Und was ist wirklich in dieser Silvesternacht passiert?
»Hinter den perfekten Fassaden von Freunden, Paaren, Eltern und Kindern lauern die Geheimnisse. Unerbittlich nähert sich die Geschichte dem bösen Kern.« Aftonbladet
»Was spannend beginnt, wird immer fesselnder, weil Stehn ein Familiengeheimnis nach dem anderen lüftet.« M-Magazin
Der packende Bestseller aus Schweden.
»Kommt einem so nahe, dass man sich nicht wehren kann.« Mattias Edvardsson
Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783651001169 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 464 |
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Cornelia D, Buchhändler*in
Wie jedes Jahr feiern die Familien zusammen die Silvesterparty. Dieses Jahr wird alles verändern , von
Anfang an schleichen sich leise Misstöne ein. Fredrik hat zum Ärger seiner Frau Nina, den 17 jährigen
Töchtern erlaubt, in ihrem zuhause ihre eigene Party zu feiern.
Als Jennifer in der Nacht spurlos verschwindet und auch nach zwei Tagen nicht wieder auftaucht, befürchten alle das Schlimmste.
Und es soll sich bewahrheiten.
Schon während der Fahrt zur Party gibt es Grund für Ärger bei Nina und Fredrik. Schon die Erlaubnis zur
eigenen Party hat bei Nina für ein ungutes Gefühl gesorgt, jetzt stellt sich heraus, dass Fredrik versäumt
hat, rechtzeitig ein Taxi für die Heimfahrt zu bestellen. Anlass für Nina, sich einige Gedanken um ihre
Ehe und ihr Familienleben zu machen. Und die sind alle nicht so erfreulich, wie die Fassade scheint.
Schon seit Monaten gibt es keine Intimitäten mehr, gesprochen wird nur noch über organisatorische
Fragen, die beiden kleinen Söhne sind immer mehr mit Handy und Laptop beschäftigt und auch der
Kontakt zur 17 jährigen Tochter Smilla beschränkt sich auf das Nötigste. Und die Risse werden immer
offensichtlicher, auch das Verhältnis der Freunde untereinander. Als dann Jennifer in der Silvesternacht
verschwindet, steuert alles auf eine Eskalation zu.
Der Roman spielt vorwiegend in 2019, zwischen Silvester und dem 6. Januar, allerdings gibt es auch
Rückblicke zu früheren Begebenheiten. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der wichtigsten
Beteiligten, dabei macht es die Autorin den Lesern leicht: durch die namentliche Bezeichnung der
einzelnen Kapitel, ist leicht zu erkennen , aus wessen Sicht gerade berichtet wird.
Dramaturgisch geschickt erzählt Malin Stahl nicht genau, was in jener Nacht tatsächlich passiert ist,
sie gibt nur wenige Informationen preis und überlässt vieles der Phantasie des Lesers. Erst ganz am
Ende erfährt man, was wirklich geschah.
Erschreckend, wie unwissend manche Eltern sind, wenn es um ihre Kinder geht. So muss Lollo, die
Mutter von Jennifer und langjährige Freundin von Nina, die bittere Wahrheit über die Aktivitäten ihrer
Tochter in ihren Accounts finden und feststellen, dass sie ihr Kind kaum kennt.
Ja, es ist ein Pageturner, der mir sehr gut gefallen hat. Ich finde es sehr spannend und voll mit überraschenden
Wendungen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung
Sabine H, Buchhändler*in
Ein Krimi ganz anderer Art, der mich begeistert hat. Alles beginnt mit einer Silvesterfeier bei Freunden. Da verschwindet eine der Töchter. Die Beziehungen eskalieren, einer versucht dem anderen Schuld in die Schuhe zu schieben. Alles wird zu einem Albtraum und fesselt bis zu Schluß. Das Ende ist der Hammer..... Klasse geschrieben
Friederike B, Buchhändler*in
"Happy New Year" von Malin Stehn ist ein ausgesprochen spannender, psychologischer Skandinavienkrimi in der Tradition von Mattias Edvardsson.
Zwei Familien feiern Sylvester. Auf der einen Seite der Stadt die Eltern mit ihren Freunden, auf der anderen zwei Töchter, die zum ersten Mal sturmfreie Bude haben. Am Neujahrsmorgen ist eines der Mädchen verschwunden...
Die Geschichte wird aus immer wieder wechselnden Perspektiven erzählt, wobei der Leser tief in die Gefühlswelt der Figuren eintaucht.
Sehr schwer aus der Hand zu legen, überhaupt nicht platt und sehr realistisch.
Top-Krimi-Empfehlung für die dunkle Jahreszeit.
Buchhändler*in 670207
Ein eigentlich unspektakulärer Krimi und doch so spannend. Der Familienalltag wird zum Albtraum. Kann ich gut empfehlen. Jedes Kapitel ist aus der Sicht von einer Figur aus dem Buch, was es zusätzlich spannend macht
Der Schluss ist sehr gut.
Zum Inhalt:
Silvester wird gefeiert, doch die Dinge laufen nicht wie geplant. Die siebzehnjährige Jennifer verschwindet, während die Mutter an einem anderen Ort mit den alten Freundinnen auf das neue Jahr anstößt. Am nächsten Tag ist nichts mehr wie es war, denn durch das Verschwinden des Mädchens kommen dunkle Geheimnisse ans Licht. wem kann man denn überhaupt noch trauen?
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch mit einem enorm hohen Spannungsbogen. Nicht nur das Verschwinden des Mädchens sondern auch das gesamte Drumherum ist spannend, weil eben so viel ungesagte Dinge zunächst im Raum stehen und dadurch eine noch bedrohlichere Stimmung entsteht. Mir hat das Buch und im Besonderen auch das Hörbuch sehr gut gefallen. Beim Hörbuch lesen unterschiedliche Personen unterschiedliche Figuren, was anfangs etwas schwierig ist, später aber klasse ist. Daumen hoch für beide Versionen.
Fazit:
Sehr spannend
Johanna G, Buchhändler*in
Ein Mädchen verschwindet und der Fall scheint von Anfang klar zu sein. Aber weit gefehlt! Mit einer sich ins Unermeßliche steigenden Spannung wird die Geschichte rund um alle Beteiligten erzählt und am Ende ist doch nichts so, wie es scheint. Es war ein großes Vergnügen, dieses Buch zu lesen!
Nina und Frederic verlassen mit ihren Söhnen das Haus, um bei ihren Freunden Lollo und Max Silvester zu feiern. Die Tradition, dass die Freunde, gemeinsam mit ihren Familien, zusammen ins neue Jahr feiern, besteht bereits jahrelang. In diesem Jahr gibt es allerdings eine kleine Änderung im Ablauf, denn Smilla, die älteste Tochter von Nina und Frederic, darf in diesem Jahr, zusammen mit Jennifer, der Tochter von Lollo und Max, eine eigene Feier im Haus von Nina und Frederic ausrichten. Am Neujahrsmorgen stellt sich heraus, dass Jennifer die Teenie-Party vorzeitig verlassen hat und spurlos verschwunden ist. Ein wahrer Albtraum für beide Familien beginnt...
Die Handlung wird in der Ich-Perspektive der unterschiedlichen Charaktere erzählt und ist in relativ kurze Kapitel unterteilt. Da die Wechsel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Durch die verwendete Perspektive taucht man hautnah in die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Person ein, die gerade ihre Sicht der Dinge schildert. Da die Gefühle intensiv geschildert werden, taucht man früh in den Sog der Ereignisse ein und stellt sich die Frage, was mit Jennifer geschehen ist.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin hervorragend, Handlungsorte und Charaktere so zu beschreiben, dass man alles mühelos vor Augen hat. Dadurch kann man sich ganz auf Jennifers Verschwinden einlassen und eigene Vermutungen darüber anstellen, was in der Nacht von Silvester auf Neujahr geschehen ist. Doch der Lösung auf die Spur zu kommen, ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn die vermeintlichen Freunde hüten einige Geheimnisse. Schon bald weiß man deshalb nicht mehr, was man glauben soll und wem man hier vertrauen kann. Diese Ungewissheit macht einen großen Reiz der Handlung aus und sorgt dafür, dass man das Buch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen mag. Das Ganze gipfelt in einem überraschenden Finale, das allerdings etwas kurz abgehandelt wird. Dennoch klappt man das Buch mit einem zufriedenen Gefühl zusammen.
Ein spannender Pageturner, der auf ein überraschendes Finale zusteuert.
Sehr einfühlsamer, nachvollziehbarer Schweden-Krimi.
Bei drei lange befreundeten Paaren, die eine feucht fröhliche Party zu Silvester 2018 ausschweifend feiern wie viele Jahre zuvor auch, kommen alle Protagonisten incl. ihrer Kinder abwechselnd zu Wort, mit überzeugend präsentierter Charaktere, sogar mit speziell schwedischem Ambiente. Anfangs ist der Spannungsbogen dadurch zu ‚lasch‘ gespannt. Probleme mit großer Zuwanderung in Schweden, aber auch Mithilfe von Missing People bei der Polizeiarbeit werden hier verarbeitet. Während das Lehrerehepaar Fredrik und Nina Andersson mit ihren drei Kindern als sehr menschlich, einfühlsam, verantwortungsbewusst mit vielen positiven Eigenschaften beschrieben werden, kommt das Verhalten von Max und Lollo mit ihrer Tochter Jennifer extrem negativ zur Geltung. Die Arbeit der Polizei von Malmö wird als effektiv und taktvoll vorgestellt. Die große psychische Belastung bis hin zu körperlichem Verfall bei den Beteiligten wird detailliert festgehalten. Überdies werden Fragen zum Nachdenken aufgeworfen wie z.B.: Wie verhält man sich, wenn jemand sein Kind verloren hat? Und was sagt man in so einem Moment? Was ist Glück? Die Liebe gefunden zu haben?
Dunkle Geheimnisse vor der Enthüllung
Malin Stehn hat in dem Buch eine Geschichte mit vielen Geheimnissen entstehen lassen, die alle gelöst werden wollen. Die Charaktere wirken authentisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge Die Kapitel geben zu Beginn immer eine Auskunft, aus wessen Sicht die Geschehnisse geschrieben sind.
Hauptcharaktere sind Fredrik, Nina, Lollo, Max, Smilla und Jennifer.
Sie sind 2 befreundete Familien, die Mittsommer und Silvester immer gemeinsam feiern. Zu diesem Silvester möchten die Mädchen Jennifer und Smilla gerne eine eigene Feier machen und so kommt es, dass Fredrik und Nina zu Max und Lollo fahren und dort mit den anderen feiern. Doch kurz vor Mitternacht nimmt die Feier der Erwachsenen eine ungeahnte Wendung, die Alle in den nächsten Wochen und Monaten auf Trab hält.
Max zeigt mal wieder deutlich, dass er gegen die Migration in Schweden ist und stößt damit einige Gäste vor dem Kopf. Nina macht deutlich, dass sie sich mehr Aufmerksamkeit von Fredrik wünscht und Fredrik erhält eine Nachricht von Jennifer, die Alles auffliegen lassen will.
Ohne das es die Anderen merken, schlicht er sich kurz nach Mitternacht von der Feier und trifft sich mit Jennifer. Es kommt zu einem Streit und zu Handgreiflichkeiten, doch er geht einfach wieder auf die Feier zurück. Nur mit Mühe gelingt es ihm seine Frau und die Söhne weit nach Mitternacht ins Auto zu bewegen und macht sich auf den Heimweg.
Am Neujahrstag dann die Ernüchterung. Nicht nur das Nina eindeutig zu viel Alkohol getrunken hat, fehlt auf einmal jede Spur von Jennifer. Aus Smilla bekommen sie nur raus, dass sie sich vor Mitternacht von der Party verabschiedet hat, da diese völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Smilla macht sich Vorwürfe, dass sie Jennifer nicht aufgehalten hat und Fredrik igelt sich richtig ein. Er ist sich zwar sicher, dass Jennifer noch gelebt hat, als sie sich nach dem Streit in unterschiedliche Richtungen begeben haben, aber er kann es ja niemanden sagen, denn sonst kämen die Geheimnisse ans Licht, die er so unbedingt verheimlichen will.
Doch kannten Lollo und Max ihre Tochter wirklich und warum lässt das Verschwinden ihren Vater so kalt. Wer hatte alles einen Grund, Jennifer verschwinden zu lassen?
Spannend, fesselnd und temporeich nimmt der Thriller den Leser in Beschlag. 3 Freundinnen aus Schulzeiten, die sich trotz ihrer Familien zumindest 2 Mal im Jahr zu Feierlichkeiten treffen. Doch welche Geheimnisse haben die Freundinnen, die Männer und die beiden Mädchen?
Thomas M, Rezensent*in
Malin Stehn's "Happy New Year - Zwei Familien, ein Albtraum" ist ein wunderbarer Thriller aus Schweden, der dort völlig verdient zum Bestseller geworden ist. Die Komponenten Thriller, spannende Wendungen und facettenreiche Charaktere, ergänzen sich perfekt, sodass sich die Leserschaft auf eine intensive Reise begeben kann. Selten war eine Silvesternacht so spannend - literarisch - inszeniert!
Das Buchcover ist sehr gelungen. Das Design ist farbenfroh, aber ohne sich dessen übertrieben zu bedienen. Insgesamt eine klare Kauf- und Leseempfehlung!
Nina und Frederik brechen mit den drei jüngeren Kinder zu einer Silvesterparty auf. In diesem Jahr darf ihre Tochter Smilla in ihrem Reihenhaus eine Silvesterparty geben. Jennifer, die Tochter von Lollo und Max feiert mit den Jugendlichen. Zu der alljährlichen Silvesterparty der Erwachsenen kommt auch Milena mit ihrem Sohn und ihrem neuen Freund. Die Freundschaft der drei Frauen die Tradition vor vielen Jahren ins Leben gerufen. Als Jennifer kurz vor Mitternacht die Party verlässt und nicht zu Hause ankommt, ist nichts mehr wie war. Schwerwiegende Geheimnisse kommen nach und nach zu Tage.
Der Titel und das Cover passen ausgezeichnet zur Handlung. Die Protagonisten werden mit all ihren Geheimnissen sehr gut beschrieben. Die Handlung wird wechselnd aus der Sicht von Lollo, Nina und Max erzählt. Zwischendurch gibt es kurze Rückblicke in die Vergangenheit mit Jennifer als Hauptperson. Menschliche Abgründe tuen sich auf und lassen mich immer tiefer in die Geschichte eintauchen, die überall so passiert sein könnte.
ein überraschender Schluss
Der Silvesterabend beginnt mit den typischen Vorbereitungen und die befreundeten Familien machen sich auf den Weg zur gemeinsamen Silvesterfeier, die Jugendlichen haben eine eigene Party geplant. Die Autorin beschreibt die typischen Gedanken und Alltagshandlungen sehr anschaulich, sodass man als Leser*in das Gefühl hat, ebenfalls auf der Silvesterfeier mit dabei zu sein. Den Begriff „Freunde“ finde ich weit hergeholt, denn eigentlich waren nur die Damen der Runde in ihrer Jugendzeit gute Freundinnen, mittlerweile treffen sie sich auch nur noch sehr selten und dabei wird über die anderen kritisiert und gelästert, die Männer scheinen sich teilweise auch nicht wirklich wohlzufühlen in der heiteren Runde, sodass es eher wie eine Zwangsbeglückung wirkt.
Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass die Party der Jugendlichen nicht ganz nach Plan verlaufen ist und Jennifer gilt vorerst als verschwunden, dann stellt sich sogar heraus, dass sie tot ist. Panik bricht aus, die einzelnen Familienmitglieder und Freunde reagieren völlig unterschiedlich – von panisch, apathisch, beunruhigt, traurig bis gar keine Reaktion ist alles vertreten. Die Ermittlungen ziehen sich schleppend dahin und plötzlich kommen Geschehnisse und Geheimnisse der befreundeten Familien ans Tageslicht, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hätte. Es gelten gleich mehrere Personen als Verdächtig und wie sich die Geschehnisse am Ende herausstellen, hat mich nur teilweise zufriedengestellt. Der Schluss wird sehr lange und ausführlich aufgebaut, kommt dann aber doch recht überraschend und plötzlich und die Beweggründe passen nicht so ganz.
„Happy new year“ ist mir durch das ungewöhnliche Cover ins Auge gesprungen- pinke Blüten in einer Art Eisblock. Ich muss sagen, im Nachhinein finde ich das Cover wenig passend und überhaupt nicht aussagekräftig, halte es aber immer noch für einen Blickfang. Das Buch, dessen Handlung sich eher langsam entfaltet, hat mir gut gefallen. Nicht zuletzt, weil das Ende doch sehr unvorhersehbar war.
Zum Inhalt: es ist Silvester und während ihre Teenager-Töchter gemeinsam eine Party veranstalten feiern die Freundinnen Lollo und Nina mit ihren Familien und Nachbarn ins neue Jahr. Dich der frohe Start verblasst, als Lollos Tochter am nächsten Tag nicht nach Hause kommt. Was ist mit Jennifer geschehen? Und warum verhält Ninas Mann sich so komisch?
Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektiven der Hauptcharaktere erzählt, jedes Kapitel trägt zudem eine Datumsangabe, was ich vor allem bei den Rückblenden sehr hilfreich fand, um sie zeitlich einordnen zu können. Die Geschichte beginnt recht zügig am Silvesterabend, schon da zeigt sich Streitpotential, erste Geheimnisse kommen ans Licht. Bereits zu Beginn der Geschichte gibt es ein Kapitel, das auf den weiteren Verbleib und das Schicksal von Jennifer hindeutet.
Der Mittelteil hat sich in meinen Augen dann ein bisschen gezogen. Die Tage plätschern ins Land, die typische polizeiliche Ermittlung läuft. Aber es tut sich einfach nichts. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo und Spannung gewünscht, der insgesamt sehr ruhige Spannungsroman ist hier fast zum Stillstand gekommen.
Gegen Ende kommt nochmal Schwung in die Ermittlungen und es gibt ein paar brisante Enthüllungen, auch wenn einige eher als Andeutungen laufen. Das Ende war wirklich stark konstruiert und hat für mich nochmal was rausgerissen.
Insgesamt ist das Buch gut geschrieben. Die Sprache ist im ganz normalen Alltagsslang gehalten und der Erzähltonus eher ruhig. Das Buch hat mich trotz der Längen im Mittelteil gut unterhalten.
Mir hat dieser psychologische Krimi ausgesprochen gut gefallen. Malin Stehn hat ganz offensichtlich guten Einblick in die Situation von Kindern und Jugendlichen, deren Probleme mit den Eltern und dem Erwachsenwerden schildert sie absolut authentisch.
Die Geschichte bringt Vergangenes und Gegenwart gleichermaßen in die verwickelten Beziehungen der Protagonisten ein. Hauptfiguren sind die Ehepaare Nina und Fredrik, deren Kinder Smilla, Anton und Vilgot, sowie Lollo und Max und ihre Tochter Jennifer.
Alle feiern Silvester 2018, die Erwachsenen bei Lollo und Max, wo auch die Söhne mit dabei sind, Smilla in ihrem Elternhaus mit vielen Freunden einschließlich Jennifer. Als diese während der offensichtlich missglückten Feier einfach abhaut, ist sie sehr betrunken und nimmt Kontakt zu Fredrik auf, mit dem sie sprechen will. Das Ganze eskaliert in der Nähe ihres Elternhauses, Fredrik kehrt missmutig zur Feier zurück. Als Jennifer am Neujahrstag nicht wieder auftaucht, beginnt sich die Geschichte in einen Psychothriller zu drehen. Schuldzuweisungen, Streitigkeiten, Verdächtigungen, Selbstzweifel, Angst, Scham, alle nur denkbaren Gefühle stürzen auf die Beteiligten ein. Ist Jennifer entführt, tot, hat sie Suizid begangen, versteckt sie sich? Alles scheint möglich, bis ihre Leiche gefunden wird.
Wie jeder Einzelne mit der Situation umgeht, schildern die Kapitel, die den Personen direkt zugeordnet sind, inklusive einiger Rückblicke auf vergangene Ereignisse. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, und auch die Betroffenen versuchen, die Wahrheit zu finden.
Mit Überraschungen wird nicht gespart, ich empfehle den Krimi ganz uneingeschränkt! Er liest sich gut, ein flüssiger Stil und meist gut nachvollziehbare Entwicklungen, er bietet einfach gute Unterhaltung.
Buchhändler*in 404907
Zwei Familien, die Silvester feiern, ein Wahnsinn der beginnt.
Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, entsteht eine Story, die einen jedesmal links liegen lässt, wenn man denkt, man weiß was Sache ist. Immer tiefer wird man reingezogen in einen Sumpf der Emotionen bis zum unglaublichen Schluß! Gut!
Buchhändler*in 914508
Ein Mädchen verschwindet und plötzlich müssen viele Menschen aus ihrem Umfeld ihr Leben hinterfragen. Wie gut kennt man seinen Partner, seine Kinder, seine Freunde wirklich? Aus wechselnder Sichtweise erlebt man die Tage nach dem Verschwinden des Mädchens. Immer mehr bislang Verheimlichtes kommt ans Licht.
Die Charaktere sind gut "gezeichnet", ich kam zumindest den Hauptakteuren recht nahe, sah die Szenen aufgrund des bildhaften Schreibstils im Kopfkino vor mir.
Das Buch werde ich gerne empfehlen.
Inhalt:
Zwei Familien. Zwei Parties. Ein Albtraum.
Silvester. Du dachtest, alles wird wie immer. Alte Freunde, viel Sekt, ein bisschen Hoffnung. Doch dann folgt der absolute Albtraum: Eine der Töchter verschwindet. Die Panik steigt. Die Beziehungen eskalieren. Wer lügt hier und warum?
Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre Mutter Lollo mit ihren alten Freundinnen Nina und Malena auf das neue Jahr an. Sie haben nicht mehr viel gemeinsam, aber die Silvesterfeier der Familien hat Tradition. Als die Eltern nach einem Abend mit zu viel Alkohol und zu wenig Ehrlichkeit aufwachen, ist der Albtraum Realität. Pure Panik folgt. Dunkle Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Wie gut kennen wir unsere Freunde und unsere Liebsten? Und was ist wirklich in dieser Silvesternacht passiert?
Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd.
Die Geschichte besticht durch hervorragend beschriebene Charaktere und atemlose Spannung.
Ich war von Anfang bis Ende total gefesselt von diesem Buch.
Spannung pur.
Eine hervorragend erzählte Geschichte mit tollen Wendungen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Inhalt:
„Zwei Familien. Zwei Parties. Ein Albtraum.
Silvester. Du dachtest, alles wird wie immer. Alte Freunde, viel Sekt, ein bisschen Hoffnung. Doch dann folgt der absolute Albtraum: Eine der Töchter verschwindet. Die Panik steigt. Die Beziehungen eskalieren. Wer lügt hier und warum?
Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre Mutter Lollo mit ihren alten Freundinnen Nina und Malena auf das neue Jahr an. Sie haben nicht mehr viel gemeinsam, aber die Silvesterfeier der Familien hat Tradition. Als die Eltern nach einem Abend mit zu viel Alkohol und zu wenig Ehrlichkeit aufwachen, ist der Albtraum Realität. Pure Panik folgt. Dunkle Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Wie gut kennen wir unsere Freunde und unsere Liebsten? Und was ist wirklich in dieser Silvesternacht passiert?“
Schreibstil/Art:
Zwei Familien, 2 Pärchen aber nur 3 Beteiligte kommen zu Wort. Fredrik, seine Frau Nina und ihre „beste“ Freundin Lollo gewähren einen Blick über die Schulter und schildern was in jener Silvesternacht sowie die Tage danach, und einigen anderen Partys zuvor, passiert ist.
Ein paar fiese Anmerkungen hier, einige bös angedeutete Gedanken da und die eine oder andere unüberlegte Handlung zwischendurch … et voilà … die Spannung erwacht zum Leben und wird fast durchgehend gehalten.
Fazit:
Als Außenstehende Person wollte ich unbedingt zuerst erahnen was wirklich in der Silvesternacht passiert ist aber einige überraschende Wendungen brachten mich immer wieder von meinem eigentlichen Plan ab, so dass ich zum Schluss die aufgedeckten Geheimnisse nicht kommen sah.
Ein Spannungsroman der zwei normale Familien komplett durchleuchtet und ihre Geheimnisse schonungslos offenbart.
Was geschah mit Jennifer W.?
Cover:
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Das Titelbild passt gut: Ein Grabstein mit Rosen, die ähnlich wie ein Neujahrsfeuerwerk angeordnet sind. Es passt auch von der Stimmung her: Offiziell ist alles rosig, aber dahinter lauert das Dunkle und Abgründige.
Inhalt:
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Silvester 2018: Zwei befreundete Familien wollen wie immer den Jahresausklang miteinander feiern. Die Erwachsenen kennen sich schon lange durch das Studium. Max und Lollo sind erfolgreich und vermögend und haben eine 18 Jahre alte Tochter namens Jennifer. Diese ist mit Smilla, der ältesten Tochter von Fredrik und Nina, eng befreundet. Fredrik und Nina sind als Lehrer in den Augen ihrer Freunde nicht ganz so erfolgreich, da sie sich mehr auf ihre drei Kinder konzentrieren wollen.
Jennifer und Smilla sind wie Schwestern und wollen dieses Jahr ohne die Erwachsenen eine Party feiern. Also fahren Fredrik und Nina mit ihren beiden jüngeren Kindern zur Party im Haus von Jennifers Eltern. Alles scheint perfekt, doch dann verschwindet Jennifer von der Party und kommt nicht nach Hause. Ab da bröckeln die Fassaden der einzelnen Personen, viele Geheimnisse kommen nach und nach ans Tageslicht und am Ende ist nichts mehr so wie es mal war.
Mein Eindruck:
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"Es ist mir unangenehm, das zuzugeben. Ich arbeite mit Kindern und kann normalerweise den Schlüssel zu jedem kleinen Herzen finden. Oder zumindest einen Weg, mich allmählich hineinzuschleichen. Doch Jennifers Herz war für mich immer verschlossen. Als kleines Mädchen war sie wild und laut und wollte immer im Mittelpunkt stehen. Wenn Jennifer und Smilla gespielt haben, war ich ständig in Sorge, dass etwas passieren könnte. Später, als sie Teenager waren, hatte ich richtig Angst. [...] Die Freundschaft der beiden Mädchen war immer ein schwieriger Balanceakt."
(Nina, S. 13)
"Und jetzt, wo es so weit ist, fallen mir tausend Dinge ein, die auf einer Silvesterfeier mit Jennifer Wiksell schiefgehen können. Auch in einer Reihenhaussiedlung."
(Nina, S. 15)
Dieses Buch hatte von Anfang an eine Sogwirkung auf mich. Die Geschichte beginnt scheinbar harmlos mit Beginn der Silvesterfeierlichkeiten. Doch indem der Leser die Handlung abwechselnd durch die Augen von Lollo, Nina und Fredrik erlebt, bekommt man schnell eine Ahnung, dass es hinter der glücklichen und erfolgreichen Fassade brodelt. Nach Jennifers Verschwinden hatte ich schnell eine Ahnung, wer der Verantwortliche sein könnte, aber über das konkrete WIE war ich im Unklaren. So fieberte ich von Kapitel zu Kapitel mit, wie der Täter wohl entlarvt würde. Dabei kamen immer mehr Geheimnisse der einzelnen Personen heraus und am Ende kam es dann zu einer großen und überraschenden Wendung.
Die Bezeichnung "Roman" finde ich unzutreffend, vielmehr kommt die Handlung einem Psychothriller gleich, der ohne viel Blutvergießen, aber mit vielen subtilen Andeutungen einen durchweg bei der Stange hält. Ich habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen und hoffe, noch mehr von dieser Autorin lesen zu dürfen!
Fazit:
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Fesselnder Psychothriller mit überraschender Auflösung
Rezensent*in 1006623
Wie jedes Jahr verbringen Fredrik und Nina mit ihren langjährigen Freunden Silvester. Während die beiden bei Max und Lollo feiern, feiern deren beiden Töchter Smilla und Jennifer bei Fredrik und Nina zu Hause. Es ist die erste unbeaufsichtigte Feier der 17-jährigen und nicht ganz sorgenfrei machen sich die Eltern auf den Weg zu ihrer Party. Dann beschließt Jennifer noch vor Mitternacht die Party zu verlassen und macht sich auf den Heimweg, doch dort kommt sie nie an. Erst am nächsten Tag bemerken Lollo und Max, dass ihre Tochter verschwunden ist und starten eine Suchaktion. Nach und nach stellt sich heraus, dass sie ihre Tochter auch gar nicht richtig kannten und es kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht.
Mir hat die Geschichte von Anfang an sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin Malin Stehn ist sehr flüssig und spannend, sodass man von Anfang an gefesselt von der Handlung ist. Die Story wird aus unterschiedlichen Perspektiven der Eltern Fredrik, Nina und Lollo erzählt, wodurch noch mehr Spannung aufgebaut wird. Die Hörbuchsprecher Tim Gössler, Ulrike Kapfer und Christiana Marx verleihen den Charakteren zudem viel Tiefe, sodass man sich sehr gut in die Gefühle und auch Handlungen hineinversetzen kann. Immer wieder hat man als Zuhörer das Gefühl, dass bald schon wieder ein neues Geheimnis um die Ecke kommt und so ist es dann auch. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch. Auch die Auflösung konnte mich zum Schluss überraschen, was es für mich sehr gut abgerundet hat. Ein wirklich empfehlenswerter Krimi!
Rezensent*in 1074440
Zum Inhalt
Zwei Familien. Zwei Parties. Ein Albtraum.
Silvester. Du dachtest, alles wird wie immer. Alte Freunde, viel Sekt, ein bisschen Hoffnung. Doch dann folgt der absolute Albtraum: Eine der Töchter verschwindet. Die Panik steigt. Die Beziehungen eskalieren. Wer lügt hier und warum?
Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre Mutter Lollo mit ihren alten Freundinnen Nina und Malena auf das neue Jahr an. Sie haben nicht mehr viel gemeinsam, aber die Silvesterfeier der Familien hat Tradition. Als die Eltern nach einem Abend mit zu viel Alkohol und zu wenig Ehrlichkeit aufwachen, ist der Albtraum Realität. Pure Panik folgt. Dunkle Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Wie gut kennen wir unsere Freunde und unsere Liebsten? Und was ist wirklich in dieser Silvesternacht passiert?
---------soweit die Beschreibung----------
Mein eigenes Urteil:
.... komplett fertig bin ich noch nicht, aber das brauche ich auch eigentlich nicht - denn der Schreibstil gefällt mir: schön flüssig zu lesen und man kommt gut und schnell in die Story rein.. Diese spielt in Skandinavien - in Schweden, wenn ich mich nicht irre. Das einzige was ich etwas verwirrend finde (aber eigentlich genrell immer): man springt von Protagonist zu Protagonist - also jedes Kapitel ist eine andere Person und das im Singular. Dafür gibt es einen Punkt Abzug - denn normalerweise finde ich diese Art von Büchern immer sehr komliziert und verwirrend. Hier aber ist es eigentlich ideal - ohne zuviel zu verraten.
Story ist spannend gehalten und ich bin schon sehr gespannt, wie alles ausgeht.
Ein schönes unterhaltsames Buch für unter den Weihnachtsbaum, für Leute die gerne Kirmis und Thriller lesen!
#HappyNewYearZweiFamilieneinAlbtraum #NetGalleyDE
Rezensent*in 861419
Spannender Familienthriller;
Das Buch beginnt mit den Vorbereitungen zu der Silvesterfeier einer Freundesclique, die seit vielen Jahren zusammen feiern und sich zu einer Katastrophe entwickelt. Die Geschichte wird aus den immer wieder wechselnden Perspektiven einigen dieser Freunde erzählt. Ab den ersten Seiten ist es spannend, weil zwischen den verschiedenen Personen eine gewisse Anspannung herrscht. Durch die Perspektivwechsel nimmt man teil an den geheimen Gedanken der Einzelnen mit teilweise bösen Spitzen über die „Freunde“. Mit der Zeit bröckelt die Fassade immer mehr und es kommen einige Geheimnisse ans Licht. Die Charakterisierung und Darstellung der Personen fand ich sehr gelungen und glaubhaft, auch wie sich die alten Freundschaften mit der Zeit oberflächlich entwickeln und Treffen nur noch eine ungeliebte Gewohnheit sind. Die Perspektive der Ermittler wird nie geschildert, so dass man lange im Dunkeln bleibt und die Spannung hochgehalten wird. Ich war immer gut unterhalten und fand den Thriller durchgehend sehr spannend und gelungen.
"Happy new Year" ist ein Thriller aus Schweden der wirklich spannend gestaltet ist. Schon der Klappentext hat mich unwahrscheinlich angesprochen. Mich faszinieren Geschichten, in denen die heile Fassade einer Familie Stück für Stück bröckelt, schon immer sehr. Zeigt sie uns doch auf, dass auch andere Familien ihre Schwächen haben und das auch normal ist.
Im Buch lernen wir zwei befreundete Familien kennen. Die Eltern, sowie die Teenager Töchter, feiern getrennt von einander jeweils ihre eigene Silvesterparty. Doch leider verschwindet eine der beiden Töchter in dieser Nacht spurlos. Die Familien sind außer sich und zerbrechen an diesem Schicksalsschlag Stück für Stück.
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mir so gut gefallen hat, obwohl ich fast jeden der Charaktere unsympathisch fand. Die Geschichte und das Miteinander in diesem Freundeskreis waren schockierend und bedrückend.
Gefesselt hat mich dieses Buch trotzdem. Was man daran erkennt, dass ich die Geschichte an einem Abend beendet habe.
Das Ende war überraschend und ich habe es nicht vorher gesehen. Insgesamt hatte der Thriller einige gute Wendungen. An manchen Stellen war die Geschichte etwas zu langatmig und brauchte etwas um in Fahrt zu kommen. Auch ein paar Wiederholungen hätte man sich sparen können. Doch einmal in Fahrt gekommen bekam man hier einen guten und soliden Thriller für zwischendurch geboten.
Happy new year
Zwei Familien, ein Albtraum
Ein Roman von Malin Stehn
Die schwedische Autorin war mir nicht bekannt. Sie wurde für dieses Buch mehrfach ausgezeichnet. Und das kann ich voll und ganz nachvollziehen.
Ist es ein Thriller? Oder sogar ein Psychothriller? Oder ist es in der Tat ein sehr spannender Roman?
Ich sage fast, es ist alles zusammen. Zwischenzeitlich dachte ich mir, warum wird jetzt alles so ausführlich erzählt. Eigentlich ist es doch sonnenklar. Nichts ist in diesem Fall klar. Die Autorin erzählt aus verschiedenen Perspektiven und das macht es auch aus. Wenn man erstmal weiß, welche Personen mitspielen wird es richtig spannend.
Ein außergewöhnlicher Roman und hoffentlich dürfen wir zukünftig noch mehr Romane der Autorin lesen.
Silvester. Du dachtest, alles wird wie immer. Alte Freunde, viel Sekt, ein bisschen Hoffnung. Doch dann folgt der absolute Albtraum: Eine der Töchter verschwindet. Die Panik steigt. Die Beziehungen eskalieren. Wer lügt hier und warum?
Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre Mutter Lollo mit ihren alten Freundinnen Nina und Malena auf das neue Jahr an. Sie haben nicht mehr viel gemeinsam, aber die Silvesterfeier der Familien hat Tradition. Als die Eltern nach einem Abend mit zu viel Alkohol und zu wenig Ehrlichkeit aufwachen, ist der Albtraum Realität. Pure Panik folgt. Dunkle Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Wie gut kennen wir unsere Freunde und unsere Liebsten? Und was ist wirklich in dieser Silvesternacht passiert? Dieser hoch-identifikatorische Pageturner macht süchtig und packt die Leser:innen mit Enthüllungen bis zur letzten Seite.
Meinung
Das dieses Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, macht es noch interessanter. Sie kommen wir nach und nach den Geheimnissen auf die Spur. Wer eine spannende Blutige Geschichte erwartet wird enttäuscht sein. Hier lauern nur Ängste und Geheimnisse, die gut bewahrt sind. Die zu entdecken aber richtig spannend ist.
Ich hatte zum Ende hin einen Verdacht, der sich auch bewahrheitet hat.
Große Lese Empfehlung
Hinter der Fassade
Die ehemals besten Freundinnen Nina, Lollo und Malena haben sich in den letzten Jahren auseinander gelebt und sehen sich nur noch ein paarmal im Jahr.
Zu fest eingefahrenen und verankerten Terminen wie Mittsommer oder Silvester.
Die Töchter von Nina und Lollo sind noch befreundet, aber auch eher lockerer.
Nach einer Silvesterparty, die nach jahrelangen Ritualen wie Erzählungen alter Anekdoten, viel Alkohol, viel Tanz und Überlegungen in der Art von "weshalb mache ich das eigentlich" abläuft, verschwindet Jennifer, die Tochter von Lollo.
Die Teenager haben ihre eigene Silvesterparty im Haus von Nina und Fredrik gefeiert...........
Dieses Ereignis setzt eine Maschinerie in Gang.
Lange gehütete und verdrängte Geheimnisse werden aufgedeckt, jeder verdächtigt jeden, Menschen fallen aus ihren Rollen und Familien drohen zu zerbrechen.
Als Jennifer dann tot aufgefunden wird eskaliert das Ganze und endet recht schnell in einer Aufklärung, die nicht unbedingt vorhersehbar war.
Für mich ist das Buch kein Thriller, nicht mal ein Krimi - eine Geschichte über menschliche Dramen und was es bedeuten und auslösen kann, wenn man jahrelang etwas verheimlicht, trifft es für mich eher.
Das passt auch dazu, dass die Story abwechselnd aus den Perspektiven einzelner Familienmitglieder erzählt, die ermittelnden Kommissare spielen nur eine Nebenrolle und man erhält wenig Einblick in ihre Arbeit.
Mir hat der Aufbau der Story und der Schreibstil wirklich gut gefallen und ich habe das Buch recht schnell gelesen.
Das Ende bzw. die Auflösung flacht leider etwas ab, da ein wenig zu schnell "aus dem Hut gezaubert" und abgehandelt.
Insgesamt kann ich das Buch aber auf jeden Fall empfehlen, es sollte einem nur klar sein, dass es sich nicht unbedingt um einen Thriller oder Krimi im herkömmlichen Sinn handelt.
Rezensent*in 1072508
Diesen Roman durfte ich als Hörbuch genießen. Mir gefällt sehr gut das die Sprecherstimmen wechseln, so ist es abwechslungsreich und man kann sich auch sehr gut in den jeweiligen Charakter hinein versetzen.
Die Stimmen gefallen mir sehr gut und auch wie sie es sprechen. Ich habe mich nicht eine Sekunde gelangweilt was eben auch an den verschiedenen Sprecherstimmen liegt.
Der Roman hat es in sich. Er beginnt mit einer Sylvester Party die mehr Tradition als Spaß ist,sie ist mehr oder weniger eine Gelegenheit zu zeigen was man hat . Alle machen auf nett und dabei sind sie sich eigentlich garnicht grün. Es wird nach aussen gelächelt und nach innen missgönnt, das typische Prozedere also das man ja in vielen " Freundschaften" findet.
Währenddessen machen die Töchter zweier Familien ihre erste Party ohne die Eltern.
Während dieser Feier verschwindet eines der Mädchen.
Im Laufen der Erzählung kommt immer mehr zu Tage wie falsch und verlogen eigentlich alle sind. Wie jeder versucht eine eventuelle Schuld von sich abzuwälzen um die Fassade aufrecht zu erhalten, sei es auch nur vor sich selbst.
Jeder versucht sich sein eigenes Versagen und Fehlverhalten vor sich selbst und für sich selbst schön zu reden und jegliche Schuld von sich zu weisen. Ein Buch über die Untiefen menschlichen Charakters.
Ebenso über die Verlogenheit .
Letztendlich erfährt man immer mehr und es ist spannend was jeder der Ach so guten Freunde "auf dem Kerbholz hat".
Eigentlich sind es alles ich bezogene Egoisten.
Das Ende hat mich dann allerdings doch ziemlich verblüfft.
Mir hat dieses Hörbuch rundum gefallen,es hat mich auch in dem was ich über zwischenmenschliche Interaktionen sogenannter " Best Friends" kenne ,bestätigt.
Rezensent*in 839828
Ich kam nicht leicht ins Buch, da mich der Schreibstil wirklich am Anfang störte. Nicht, dass er sehr gestochen oder überspitzt war, nein. Er war mir tatsächlich zu simpel. Die Sätze sind sehr langweilig aufgebaut. Sie starten meist mit dem Subjekt. Das kann ein Name sein oder ein Personalpronomen.
Wenn man sich dann aber eingelesen hat und in der Geschichte ankommt, blendet man das aus und wird vom Inhalt gepackt. Zunächst wird sehr viel rund um die Party beschrieben. Dann, am nächsten Morgen, das Grauen. Die Tochter des Gastgeberpaars ist verschwunden und es beginnen Andeutungen, die so weit gingen, dass ich mich sehr an Homo Faber aus der Schulzeit erinnert wurde und mir hier ein wenig übe wurde und ich schnell von 5 Sternen auf 2 bei der Bewertung sinken wollte. Allerdings war ich da tatsächlich auf dem falschen Weg...hoffe ich zumindest. Denn der Thriller lässt so einiges offen, was es sicher nochmals extrem spannend macht, aber den ein oder anderen Lesenden auch ziemlich frustriert zurücklässt. Dennoch empfehle ich das Buch jedem, der Thriller liebt. Man wird hier wirklich lange aufs Glatteis geführt, bis die eigentliche Lösung kommt.
Birgit G, Rezensent*in
vorab vielen Dank an Netgalley für das Leseexemplar aus dem Adventskalender. Meine Meinung bleibt davon unberührt.
Das Buch ist spannend geschrieben. Es wird eine Geschichte erzählt, welche zunächst undramatisch beginnt und schnell an Fahrt aufnimmt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar.
Die Story wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Elternpaare erzählt und offeriert dabei so Einiges an dunklen Geheimnissen. Allerdings war es für mich ziemlich schnell klar, dass die ausgelegte Fährte zu offensichtlich war.
Ich hatte dennoch unterhaltsame Lesestunden und mal eine gute Abwechslung beim Genre.
Vielen Dank.
Rezensent*in 509207
Happy New Year Malin Stehn
Lollo, Malena und Nina sind seit der Oberstufe befreundet. Eine Freundschaft die sich zufällig aus der Tatsache ergab, dass alle drei Mädchen neu in die Klasse kamen und deren weitere Gemeinsamkeit die Vorliebe für Songs von Madonna waren. Mittlerweile sind sie Ende vierzig, haben eigene Familien und die Freundschaft beschränkt sich auf telefonischen Kontakt und zwei jährliche Treffen zu Mittsomma und Silvester, die vorzugsweise bei Lollo, deren herrschaftliches Anwesen durch seine Größe sehr viel Platz für den Familienanhang bietet, stattfinden. In diesem Jahr fehlen jedoch die siebzehnjährige Jennifer, Tochter von Lollo, und die gleichaltrige Smilla, Tochter von Nina. Mittlerweile sind die beiden Teenager zu alt um am gemeinsamen Fest teilzunehmen, sie feiern lieber mit Freunden in Smillas Elternhaus, sehr zum Unmut von Nina, die sich um beide Mädels sorgt. Am Neujahrstag bestätigen sich Ninas Vorahnungen, denn eine der beiden Mädchen kehrt nicht nach Hause zurück.
Aus der Ich-Perspektive lässt die schwedische Autorin Malin Sten, die Protagonisten Lollo, Nina und Nina’s Ehemann Frederick die Geschehnisse rund um die Silvesternacht und die darauffolgenden Tage erzählen, auch Rückblenden aus der Jugend der drei blitzen immer wieder durch. Ein Kaleidoskop an Selbsttäuschung, Betrug, Selbstbetrug, versteckten Ängsten und Geheimnissen ergeben hier einen spannenden und fesselnden Roman über Freundschaft, Familie und dem schwierigen Umgang mit Heranwachsenden. Dabei reflektiert die Autorin am Rande auch die gesellschaftspolitischen Themen der heutigen Zeit, #MeToo und Zuwanderung wären hier zu nennen. Sollte ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben, würde ich „klaustrophobisch“ nennen.
Trotzdem ich am Anfang ein wenig mit den drei Erzählern und ihren doch manchmal sehr kurzen Kapiteln gehadert habe, konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen. Ich würde es nicht unbedingt als Pageturner bezeichnen, jedoch als unheimlich spannend.
„Happy New Year - zwei Familien ein Albtraum“ hat mir recht gut gefallen. Es ist eine spannende Geschichte in der es keine Sicht eines Ermittlers/ einer Ermittlerin gibt, was ich sehr erfrischend fand. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und das Buch war dementsprechend sehr schnell durch. Vor allem da ich wissen wollte, was genau passiert ist und wer dahinter steckt. Die Aufklärung war dann leider so, dass ich auf keinen Fall hätte erraten können, was dahinter steckt. Was ich ein klein wenig schade finde. Ansonsten gefiel es mir aber gut und von mir gibt es eine Empfehlung.
Ich hatte doch mit etwas mehr gerechnet, aber mit weniger Drama und einem anderen Schluss; dieser kam dennoch zu schnell.
Nina und Fredik feiern mit ihren alten Freunden gemeinsam Silvester (oder sollte man besser Bekannte sagen?).
Die Geschichte wird aus Sicht einiger Personen (Nina, Fredrik, Lollo) erzählt, jeder versucht das Beste in einem aufzuzeigen und denkt sich über den anderen seinen Teil (ob das eine richtige Freundschaft ist, sei mal dahingestellt).
Die Tochter verschwindet und der Albtraum aller Eltern beginnt. Was verbirgt Frederik? Ist Nina so naiv? Wie ehrlich ist Max? Lollo, Max und Malena und wie sie alle noch heißen (viele Namen zu Beginn) wie oberflächlich sind alle und wie echt ist eine Freundschaft? Was weiss Jennifer und Smilla?
Überzeugen konnte mich der Thriller nicht. Zu Beginn war es interessant, doch dann rutschte es eher ins Drama ab.
Langatmig, wenn auch flüssig geschrieben. Erst beim letzten Drittel nahm es dann Fahrt auf.
Weshalb Lollo dann noch Nina angerufen hatte, war das die Retourkutsche?
Manchmal war es verwirrend und manchmal ging es schnell, für mich hätte das Buch eher als Drama statt Thriller gepasst.
3,5* (wohlwollend aufgerundet)
Rezensent*in 456786
Na Prost Neujahr…..
Wie jedes Jahr treffen sich die langjährigen Freundinnen Malena, Nina und Lollo mit ihren Ehemännern/Partner und einigen Freunden, um gemeinsam Silvester zu feiern.
Zeitgleich findet in Ninas Haus eine Party mit ihren Kindern im Teenageralter und ihren Freunden statt.
Und nach der Silvesternacht ist plötzlich Jennifer, Lollo‘s Tochter spurlos verschwunden.
Nach einer ausgiebigen ausgelassenen Party macht sich nun Katerstimmung breit und sämtliche Partyteilnehmer werden plötzlich unruhig.
Nach einigen Tagen wird Jennifer gefunden…….
Abwechselnd kommen die Protagonisten zu Wort und erzählen über die gegenwärtige Situation, aber auch über die Vergangenheit. Die Autorin schafft es, dass man, ob man will oder nicht, unbedingt weiterlesen möchte.
Völlig unblutig und eigentlich unspektakulär, aber trotzdem spannend taucht man regelrecht in den Sog dieser doch recht oberflächlichen Freundschaften und Geheimnisse ein.
Das Ende etwas kurz gehalten, aber unverhofft.
Ein Thriller den man zwischen den Feiertagen durchaus mal kurz „inhalieren“ kann.
Happy New Year!
Buchhändler*in 1040445
Für mich ein absolutes Krimi-Highlight!
Zwei Familien wollen zusammen Sylvester feiern, wobei ihre beiden Töchter alleine mit Freunden eine Party schmeißen. Am Ende endet alles in einer Katastrophe und eines der Mädchen verschwindet.
Ein Krimi mit vielen unerwarteten Wendungen und verzwickten Verbindungen, die den Leser bis zum Ende an dieses Buch fesseln.
Die Geschichte wird abwechselnd von Lollo, der Mutter von Jennifer, Nina, der Mutter von Smilla und Fredrik, dem Mann von Nina erzählt. Nina und Fredrik sind bei Lollo auf der Silvesterparty und haben Smilla erlaubt, mit Jennifer und noch ein paar anderen Freunden eine Party bei ihnen zuhause zu feiern. Nina und Fredrik kommen spät oder auch früh nach Hause und sehen ihre Tochter nicht, als sie ankommen und erst einmal ins Bett gehen. Doch dann, am frühen Abend, ruft Lollo an und fragt, ob Jennifer noch bei ihnen ist, da sie noch nicht zu Hause angekommen ist und auch telefonisch nicht zu erreichen ist. Doch Smilla erklärt, dass Jennifer schon vor Mitternacht weg ist und heim wollte. Ab diesem Moment wird die Geschichte ziemlich heftig. Da man abwechselnd von den Gedanken der drei Personen konfrontiert wird, weiß man zwar in etwa, was vorgefallen ist, aber die ganze Story kommt erst nach und nach heraus. Obwohl es dann noch ein paar Katastrophen gibt, mit denen man nicht gerechnet hat.
Dieser Roman ist eine Herausforderung. Was am Anfang nach einem soliden Krimi aussieht, wird immer mehr auch für den Leser/die Leserin zu einer psychischen Belastung. Die Gefühle der Mutter so hautnah mitzuerleben, zehrt wirklich an den Nerven. Dummerweise kann man das Buch aber auch nicht zur Seite legen, da man natürlich wissen will, wie es weiter geht und was nun wirklich passiert ist. Das ist dann allerdings eine Überraschung.
Absolut ein Pageturner!!! Und dadurch natürlich auch Lesefutter!!! Aber nichts für schwache Nerven.
Rebecca O, Rezensent*in
Die alljährliche Silvesterparty der Studienfreundinnen Lollo, Nina und Malena beinhaltet wie immer zu viel Alkohol, zur Schau gestellten Wohlstand, Anzüglichkeiten und blöde Sprüche. Ninas Hoffnung, dass im neuen Jahr alles besser wird und sie und ihr Mann wieder zueinanderfinden, wird jäh zerschlagen, als die 17-jährige Jennifer, Lollos Tochter, spurlos verschwindet.
Jedes Kapitel ist aus einer anderen Sicht erzählt, und so erleben wir zum einen die Geschehnisse auf der Party der Eltern aus unterschiedlichen Perspektiven, aber auch die Zeit danach und vereinzelte Kapitel aus der Vergangenheit tragen zum Gesamtbild bei. Misstrauen, Verdächtigungen und Schuld – wie genau kennen wir unsere Familie und Freunde wirklich? Was löst in Menschen welche Handlungen aus? Als Leser bekommt man immer weitere Häppchen der Wahrheit präsentiert, doch am Ende ist alles doch anders als gedacht. Leider sind (mir) die Charaktere fast alle absolut unsympathisch und der Hauptverdächtige im wahrsten Sinne des Wortes blass und weichlich. Das Ende fand ich interessant, aber zu schnell, zu hastig aufgelöst. Da hätte ich mir mehr erhofft. Der Roman liest sich flüssig, die Idee ist wirklich gut, aber für mich gibt es leider einige Schwächen – 3,5 Sterne.
Dieses Buch habe ich als Hörbuch gehört. Als ich angefangen habe und gemerkt habe, wieviele Erzähler hier vorkommen hab ich etwas Angst bekommen. Ich habe Angst bekommen, dass ich am Ende nicht mehr weiß, wer grad erzählt. Aber das war überhaupt kein Problem. Ich habe immer genau gewusst, an welcher Stelle ich gerade bin und auch wer gerade dran ist seine Geschichte zu erzählen.
Eine spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen, die es teilweise echt in sich haben.
Was für ein spannender, fesselnder Roman! Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht dreier Protagonisten, die den Leser intensiv an ihren Leben und ihren Gedanken teilhaben lassen und man tief in ihre Seele schauen kann.
Ein junges Mädchen verschwindet an Silvester - was passiert ist - wie das Leben der Familien war - wie es nach dem Verschwinden weiter geht..... All das wird eindringlich geschildert, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. - Und das Ende erlaubt dem Leser, die Geschichte in viele Richtungen weiter zu erzählen. Ein tolles Buch.
Viktoria B, Rezensent*in
'Happy New Year' ist meiner Meinung nach weder ein Thriller noch ein Krimi. Stattdessen ist das Buch ein sehr guter Roman mit einigen Spannungs- aber auch Drama-Elementen. Der schwedischen Autorin Malin Stehn ist hier ein toller Roman gelungen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand geben und war innerhalb kürzester Zeit am Ende angelangt. Es ist ihr erster Roman für Erwachsene, bisher hat sie sich auf Kinder und Jugendbücher spezialisiert - ich finde aber das merkt man überhaupt nicht.
Das Cover sticht sofort ins Auge. Es ist Interessant und ansprechend gestaltet, die Farben sind gut aufeinander abgestimmt.
Unter 'Über dieses Buch' bekommt man noch nicht viel Einblick in die Geschichte, aber das holt das Buch dann alles nach! Die Geschichte selbst umfasst 76 Kapitel und wird abwechselnd aus Sicht von Fredrik, Nina und Lollo erzählt. Das fand ich anfangs etwas komisch - weil warum wird nicht auch aus Sicht von Lollo's Ehemann erzählt? Dennoch habe ich mich darauf eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Das Buch zeigt die sich verändernde Dynamik in Freundschaften im Laufe der Zeit recht gut. Zwischendurch auf der Silvesterparty selbst kam bei mir allerdings Langeweile auf, da gab es einige Abschnitte, die sich mir zu sehr hingezogen haben. Deswegen ziehe ich auch einen Stern ab. Dennoch kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Im Großen und Ganzen ist das Buch bis zum Ende sehr spannend! Manches kann man voraussehen, anderes wiederum hat mich doch überrascht - sehr gelungen!
Fazit: Ein empfehlenswertes Buch mit etwas Spannung, aber auch Drama.
Inhaltsangabe:
Silvester. Du dachtest, alles wird wie immer. Alte Freunde, viel Sekt, ein bisschen Hoffnung. Doch dann folgt der absolute Albtraum: Eine der Töchter verschwindet. Die Panik steigt. Die Beziehungen eskalieren. Wer lügt hier und warum?
Silvester 2018, Frederick und Nina bereiten sich auf eine Party bei ihren Freunden vor. Nina, Lollo und Malena sind schon seit der Schulzeit befreundet. Die Freundschaft ist etwas „abgekühlt“, sie treffen sich nur noch zu Mittsommer und Silvester.
Für Nina ist es eine lästige Pflicht geworden und auch Frederick fühlt sich nicht wohl.
Smilla, Ninas und Fredericks 17jährige Tochter, hat ihre Eltern überredet, bei ihnen zu Hause eine Party zu feiern. Zusammen mit ihrer Freundin Jennifer, die Tochter von Lollo.
Nina ist wenig begeistert, Jennifer ist ein etwas schwieriges Kind und sie findet, das Jennifer einen schlechten Einfluss auf Smilla hat. Obwohl sie Pädagogin ist und Jennifer von klein auf kennt, hat sie nie einen Draht zu ihr bekommen.
Jennifer verlässt nach einem Streit mit Smilla betrunken das Haus und verschwindet. Damit beginnt ein schreckliches Drama.
Wo ist sie geblieben? Während die Polizei ermittelt, tauchen immer mehr Geheimnisse auf, die mich so manches mal umgehauen haben.
Denn immer wenn mir ein Charakter sympathisch wurde, kam etwas zum Vorschein, was mich geschockt hat.
Die Schreibweise der Autorin hat mir sehr gut gefallen, ich wurde gleich zum Anfang in ihren Bann gezogen.
Die Kapitel wechsel zwischen den einzelnen Charakteren, ab und zu geht es auch in die Vergangenheit.
Immer wieder habe ich mich gefragt, welches Geheimnis Jennifer umgibt.
Persönliches Fazit:
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, ich konnte nicht aufhören zu lesen.
Die Story und auch die Protagonisten fand ich sehr authentisch, in der heutigen Computerwelt kann man schnell den Zugang zu seinen Kindern verlieren.
Von mir bekommt „Happy New Year“ eine absolute Leseempfehlung. Gerade wer Psychothriller mag, kommt hier auf seine Kosten.
Silvesterfeiern bergen für mich ja immer ein gewisses Risiko - ein Thriller der rund um diese besondere Nacht spielt, ist also sowieso schon etwas sehr realistisches in meinen Augen. Und ich liebe Thriller, die aus dem echten Leben stammen könnten. Das war hier eindeutig der Fall.
Jennifer verschwindet in der Silvesternacht. Die Eltern der Jugendlichen sind voller Sorge - oder verhält sich der Vater nicht doch komisch? Vor ihrem Verschwinden war Jennifer auf einer Party im Haus einer befreundeten Familie. Seitdem geht es dem befreundeten Familienvater gesundheitlich schlecht. Ist das Zufall?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war durchwegs spannend und ich konnte das Ende nicht vorhersehen. Obwohl mir klar war, dass es bestimmt nicht so war, wie es scheint. Ein überraschendes Ende, das nicht an den Haaren herbeigezogen oder total hektisch wirkt, ist ja schon fast eine Seltenheit.
Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven der Eltern erzählt, was schon vor dem Verschwinden des Mädchens sehr unterhaltsam war. Nicht in lustiger Hinsicht, aber es ist schon amüsant zu lesen, was erwachsene Bekannte voneinander so denken - und halt auch wieder sehr realitätsnah.
Die handelnen Personen haben auf mich auch sehr echt gewirkt. Sie waren nicht immer sympathisch, aber ihre Emotionen waren für mich absolut nachvollziehbar. Es sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und jeder reagiert anders auf ein tragisches Ereignis. Sehr spannend auch aus psychologischer Sicht.
Für mich ist Happy New Year ein rund um gelungener Thriller, den ich am liebsten nochmal lesen würde.
Rezensent*in 638905
wenn Freunde auseinander gehen
Silvester; 2 Partys, 2 Tragödien.
Nina, Lollo und Malena kennen sich seit dem Studium. Damals waren sie die allerbesten Freundinnen, heute treffen sie sich nur noch zu Silvester und Mittsommer, aus Tradition. Denn eigentlich haben die 3 und ihre Familien nichts mehr gemeinsam. Jede neidet der anderen etwas und man lästert übereinander.
Als dann eine der Töchter verschwindet, stehen alle Familien vor einen Trümmerberg ihrer Vergangenheit.
Malin Stehn schreibt flüssig, klar und gut verständlich. Das Drama erzählt sie aus der Sicht (fast) aller erwachsener Partyteilnehmer. Dabei zeigen sich immer mehr die Abgründe und Gräben, die sich innerhalb der Freundschaften aufgebaut haben und auch die innerhalb der eigenen Familie. Besonders stehen hierbei Nina und ihr Mann Fredrik im Mittelpunkt.
Denn das etwas mit Fredrik nicht stimmt und er irgendwas in der Silvesternacht gesehen oder erlebt hat, wird schnell klar.
Wie er dann aber seine eigene Tochter, die beste Freundin des verschwundenen Mädchen, ins Messer laufen lässt und zusieht wie diese leidet, erschien mir doch sehr inszeniert.
Überrascht war ich über das Ende, welches sich anders entwickelt, als die Fährten vermuten lässt, aber in sich stimmig ist und einfach wieder zeigt, das die Freunde schon lange keine Freunde mehr sind.
Cora L, Rezensent*in
Inhalt:
Eine Sylvesterparty unter alten Bekannten und am Ende ist nichts mehr so, wie es einmal war ...
Meinung:
Malin Stehn beschäftigt sich viel mit der Zwischenmenschlichkeit. Fast jeder Charakter bekommt sein eigenes Kapitel und so kann direkt in die Gedanken der Protagonisten geschaut werden. Schnell wird klar, dass sich die Freunde aus den Augen verloren haben und sie nur noch zusammen feiern, weil es eine Gewohnheit ist und weil sie sich schon über Jahrzehnte kennen. Es ist wie aus dem Leben, nicht jeder Kontakt wird abgebrochen - auch wenn man kaum noch Gemeinsamkeiten hat, der Kontakt wird einfach nur reduziert. Wobei man sich schon fragen muss, ob einem auch der wenige Kontakt nicht schon zu viel ist. Aber genau dies wird in den ersten Kapiteln schon deutlich. Dennoch ist die, nach außen scheinende, Fassade so stark abweichend von den Gedanken, dass sich die Frage auftut, warum man sich den Kontakt überhaupt noch gibt. Neid, Missgunst und Abneigung haben auch in einer Bekanntschaft nichts zu suchen!
Der Einstieg ins Buch ist leicht, die Charaktere stellen sich selbst (Eigenwahrnehmung) und durch die anderen (Fremdwahrnehmung) vor und die Abweichungen sind schon heftig. Allerdings fehlt es dennoch an Tiefe der Charaktere, denn eine subjektive Eigenmeinung kommt so nicht wirklich zustande, dafür fehlt es den Personen an Tiefe. Gerade Fredrick wirkt nicht authentisch und seine Verzweiflung wirkt künstlich. Immer wieder in seinen Teilen von seinen Gedanken zu lesen ist anstrengend. Das Ende kommt mir dann zu schnell und zu einfach, hier hätte ich ebenfalls mehr Tiefe erwartet.
Cover:
Das Cover ist wundervoll! Auch, weil das Bild im Buch eine Rolle spielt. Ansonsten passen die Farben sehr gut zusammen.
Fazit:
Ein Thriller, der die menschliche Psyche analysiert und auch das Zwischenmenschliche im Fokus hat. Mir hat die Geschichte gut gefallen, nur Fredrick und das Ende hätte ich gerne etwas differenzierter erlebt. Daher nur 4 Sterne und eine Leseempfehlung geht an Fans von Krimis, Thrillern, Hobbypsychologen sowie an Leser:innen, welche gerne Geschichten von nordischen Autoren lesen.
HAPPY NEW YEAR wird aus der Sicht von vier Personen beschrieben ... und am Anfang ist alles Friede, Freude, Eierkuchen und es dauert lange, bis sich das Drama zeigt. Aber langweilig wird es nicht, auch wenn es tatsächlich eher unspannend ist und sich nicht von bekannten Silvesterfeiern unterscheidet. Eine Gruppe von Leuten trifft sich, man isst, man redet, man langweilt sich ... oder sorgt sich um die Kinder ...
Und dann beginnt es langsam spannend zu werden. Ein Kind verschwindet ... und nach und nach stellt man fest, dass da mehr dahinter steckt (natürlich). Durch die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten bekommt der Leser Einblicke in deren Gedanken, Ängste und Befürchtungen. Es gibt das was man erwarten darf: Falsche Fährten en masse, Überraschungen en masse ... und es bleibt interessant obwohl ich im Nachblick zugeben muss, dass durch den ständigen Perspektivenwechsel die Spannung auf der Strecke bleibt. Aber das merkt man erst wenn man am Ende des Buchs angelangt ist, denn man wird durchaus gut unterhalten. Der Schreibstil ist spannend und durch den oft cliffhangerartigen Abbruch der einzelnen Kapitel will man wissen wie es weiter geht. Bereits durch zahlreiche andere Thriller kontaminiert (oft wiederholen sich die Plots, so dass es am Autor oder der Autorin liegt aus altbekannten Geschichten etwas Neues zu zaubern) bekommt man schnell ein Gefühl dafür, wer der Täter ist und wer nicht (aber meistens kommt es dann doch anders und ich habe lange nicht gewusst wer für das Verschwinden des Mädchens verantwortlich ist).
HAPPY NEW YEAR ist vielleicht für einen Thriller nicht spannend genug, die Nerven bleiben also unangetastet, aber ... gut geschrieben, auf gewisse Weise kurzweilig und unterhaltsam.
Die Geschichte fängt harmlos an, 2 Jugendliche geben eine Silvesterparty ohne elterliche Aufsicht, das eine Mädchen kommt am nächsten Tag nicht nach Hause.
Für mich alles Mutter eine schlimme Ausgangslage und auch für die Familie Wicksel ist es unvorstellbar das ihrer Tochter Jennifer etwas zugestossen sein sollte.
Im laufe der Geschichte wird vieles aufgedeckt und ans Licht gebracht wo niemand damit gerechnet hätte.
Der Roman nimmt gut fahrt auf und ist mit ein paar schwächen recht spannend.
Von mir gibt es deshalb 3 1/2 Sterne
Rezensent*in 715926
Ins neue Jahr mit einem Albtraum
Befreundete schwedische Familien treffen sich zur gemeinsamen Silvesterfeier, zwei fast volljährige Töchter feiern getrennt mit Freunden. Am nächsten Morgen ist eines der Mädchen verschwunden. In allen beteiligten Familien fahren die Gedanken Karussell und geben tiefe Einblicke in das Seelenheil der einzelnen Protagonisten. Die Kapitel werden jeweils aus Sicht eines von drei Protagonisten erzählt. Peu à peu werden Lügen, verschwiegene Erlebnisse und verborgene Wahrheiten aufgedeckt.
Das Buch wechselt zwischen voraussehbaren und dann auch wieder überraschenden Wendungen. Der Spannungsbogen ist konsequent aufgebaut. Die Themen Freundschaft in unterschiedlichen Phasen, Familienverhältnisse und Geheimniskrämerei stehen im Mittelpunkt, die Polizeiermittlungen werden nur am Rande erwähnt. Leider gibt es zwischenzeitlich Längen in der Entwicklung der Geschichte, was dazu führt, dass die Spannung nachlässt. Dennoch handelt es sich um einen psychologischen Skandinavienkrimi, den ich lesenswert finde; wenn auch vielleicht eher als Familiendrama denn als Krimi. Wobei das Ende durchaus spannend gestaltet ist.
Eva K, Journalist*in
Es ist Silvester, und fast alles wie immer bei den befreundeten Ehepaaren Lollo und Max, Frederik und Nina. Wie jedes Jahr verbringen sie die letzte Nacht des Jahres zusammen, auch wenn sie sich im Grunde auseinandergelebt haben und nicht mehr viel zu sagen haben. Doch insbesondere die jahrzehntelange Freundschaft der Frauen, Lollo, Nina und Malena scheint der Kitt zu sein, der zumindest zweimal im Jahr das Grüppchen zusammenhält, Silvester eben und Mittsommernacht. Das ist der Ausgangspunkt von Malin Stehns Psychothriller "Happy New Year"
Diesmal allerdings verlässt Nina ihr Zuhause mit gemischten Gefühlen, denn die großem Töchter feiern dort erstmal alleine eine Party, und Nina traut Lollos Tochter Jennifer nicht so recht über den Weg, die schon immer das Risiko liebte und das eigene Kind, wie sie fand, auf falsche Gedanken brachte.
Die Silvesterparty im Haus des wohlhabenden Immobilienmaklers Max und seiner statusbewussten Frau Lollo ist für Fredrik nur mit viel Alkohol zu ertragen, das Protzgehabe der beiden geht dem Lehrer jedes Mal auf die Nerven. Der Neujahrstag beginnt nicht nur mit einem Kater, sondern auch mit vielen Fragezeichen: Denn Jennifer hatte die Party, die ziemlich schnell aus dem Ruder gelaufen ist, vor Mitternacht verlassen, um nach Hause zu fahren, ganz untypisch früh. Doch dort ist die 17-jährige nicht angekommen. Eine SMS kurz vor Mitternacht mit Neujahrsgrüßen ist das letzte Lebenszeichen.
Ein vermisstes Kind, das ist der Alptraum für jede Familie. Bei aller Oberflächlichkeit bilden Max und Lollo da keine Ausnahme. Mit jedem Tag der Ungewissheit steigt die Spannung. In ihrem Versuch, mehr über Jennifers Kontakte herauszufinden, muss Lollo feststellen, dass sie ihre Tochter eigentlich gar nicht richtig kennt und Jennifer einige dunkle Geheimnisse hatte. Doch damit ist sie offenbar nicht die einzige.
Malin Stehn schafft es, immer wieder Verdachtsmomente gegen ihre Protagonisten zu legen und Andeutungen zu machen, die gewissen Schlüsse nahelegen und dann doch widerlegt werden. Ihre Finten sorgen für die Leser immer wieder für Überraschungsmomente und einem immer wieder neuen Blick auf das Geschehen während die scheinbar heile Welt ebenso zerfasert wie die alte Freundschaft. Die Lösung des Rätsels ist überraschend, doch bis dahin werden Persönlickeiten seziert und Grenzsituationen ausgekostet. "Happy New Year" ist nichts besinnlich-hyggeliges zur Weihnachtszeit, sondern Spannung in dunkler Jahreszeit. Dabei lässt sich die Autorin manchmal vielleicht etwas viel Zeit, zur Sache zu kommen. Aber letztlich schade dass der Spannung nicht.
Buchhändler*in 708315
3 befreundete Paare feiern seit vielen Jahren gemeinsam Silvester. Als Jennifer am Neujahrsmorgen nicht nach Hause zurück kehrt, beginnt die Polizei zu ermitteln. Was ist in der Nacht geschehen? Hier kann man keinem trauen!
Rezensent*in 921361
Happy New Year ist ein äußerst spannender Thriller, den ich innerhalb von einigen Tagen durch gelesen habe. Es gibt vielschichtige Handlungsstränge und Perspektiven, durch die Stück für Stück mehr von der Handlung klar wird. Dennoch hat kam der Twist am Ende für mich überraschend. Es war auch ganz passend, das Buch im Dezember zu lesen, da das Thema Neujahr als Neustart immer mal wieder diskutiert wird. Wie bei einem Thriller üblich werden teils recht heftige Themen behandelt, also würde ich empfehlen bei Bedarf auf die Content Warnungen zu schauen (z.B. auf The Storygraph). Insgesamt finde ich das Buch sehr empfehlenswert.
Hallo Ihr Lieben
Happy new Year🎆 von Malin Stehn
🌟🌟🌟🌟/5
Was ein Alptraum!
In der Silvesternacht feiern die Teenager ohne ihre Eltern eine Party, während die Erwachsenen ebenfalls feucht fröhlich ihre Silvesternacht genießen.
Das böse Erwachen am Neujahrstag, als Jennifer nicht wie geplant nach Hause kommt...
Dieser Roman beinhaltet soviel menschliche Dramen dass es schwer war das Buch aus der Hand zu legen.
Die Story ist komplex und alle Personen um Jennifers verschwinden werden am Ende genial vereint.
Wir lernen die Eltern, die Freunde der Eltern und die Klassenkameraden von Jennifer besser kennen. Die auch aus unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten erzählt wurden. Dies hat das ganze so viel authentischer gemacht. Ich habe mitgefühlt, mitgelitten und wurde von der Autorin immer wieder überrascht.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, überraschend, dramatisch in Szene gesetzt. Etwas womit ich so nicht gerechnet hätte😲
Feiert schön an Silvester und ich hoffe ihr erlebt nicht solch einen Alptraum wie in diesem Buch🤯
Ein Pageturner der für all jene was ist, die menschliche Dramen genauso anspricht wie mich.
Vielen Dank @netgalleyde und den @sfischerverlage für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar
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