Die Familien der anderen

Mein Leben in Büchern

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Erscheinungstermin 03.11.2022 | Archivierungsdatum 01.06.2023

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Zum Inhalt

Christine Westermann, preisgekrönte Journalistin und Bestsellerautorin, genießt mit ihren Buchempfehlungen großes Vertrauen bei einem breiten Publikum. Bücher sind aus ihrem heutigen Leben nicht wegzudenken, sie sind für sie Fenster in ein fremdes Leben. Dabei war ihr Weg zu den Büchern kein selbstverständlicher, eher ein Hindernislauf. Elegant, ehrlich und mit wunderbarer Selbstironie erzählt Christine Westermann, wie sie zu den Büchern (und Thomas Mann) fand – und begibt sich dabei auf eine fesselnde Zeitreise in ihre eigene, von Brüchen gezeichnete Familiengeschichte.

Eine Bibliothek mit Leiter wünscht sich Christine Westermann. Damit sie auch mal an die Bücher in der obersten Reihe kommt. An den Zauberberg von Thomas Mann aus dem Regal der Eltern zum Beispiel, an den sie sich lange nicht gewagt hat. Mit welchen Büchern ist sie aufgewachsen, welche sind noch heute eng mit ihrem Leben verknüpft? Warum hat Lesen lange Zeit nur eine kleine Rolle in ihrem Leben gespielt? Warum ist sie aus allen Wolken gefallen, als sie gefragt wurde, ob sie Lust habe, Buchempfehlungen fürs Radio zu machen? Wie schreibt man eine Empfehlung und warum soll es bei ihr nie ein Verriss sein?

Christine Westermann schreibt über die Lust zu lesen. Und damit eng verbunden über die Neugier auf das Leben der anderen. Mit ihrem neuen Buch erlaubt sie einen Einblick ins eigene Leben. Und in die vielen Bücher, die darin vorkommen.  

Christine Westermann, preisgekrönte Journalistin und Bestsellerautorin, genießt mit ihren Buchempfehlungen großes Vertrauen bei einem breiten Publikum. Bücher sind aus ihrem heutigen Leben nicht...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462003017
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 224

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein ganz wunderbares Buch/Hörbuch!
Christine Westermann erzählt auf ihre unnachahmliche, unprätentiöse Art von ihrem Leben und von den Büchern, die sie begeistert haben. Und gerade das finde ich so sympathisch: sie spricht begeistert von den Büchern, sie verreißt sie nicht. Das macht ihre Buchrezensionen so liebenswert.
Im Rahmen ihrer Lebensgeschichte streut sie immer wieder Buchtips ein, die man sofort kaufen und lesen möchte, wenn man sie nicht schon im Regal hat – wie es ihr mit Thomas Manns Zauberberg ging: nachdem sie ihn gekauft hatte, fand sie die Ausgabe aus dem Schrank ihrer Mutter.
Ich mag den Stil der Autorin so gern, und da sie das Hörbuch selber vorliest, kam ich mir vor, als würde sie mir gerade alles persönlich berichten. So empfand ich die Texte spannend und entspannend zugleich. Sie ist so herrlich selbstironisch und uneitel!
(Nicht nur) für Bücherfans eine Empfehlung von Herzen!

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Christine Westermann erzählt aus ihrem Leben - es geht sowohl um ihre Herkunft, um ihr Verhältnis zu ihren Eltern, aber auch um viele Lese-Erfahrungen. Sicher für viele eine gute Anregung, den einen oder anderen Titel zu entdecken oder wiederzulesen.

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Das erste Mal ist mir Christine Westermann in der TV-Sendung "Zimmer frei!" begegnet. Später habe ich sie mehrmals als Literaturkritikerin im WDR-Funk und -Fernsehen erlebt. Heute ist die ausgebildete Journalistin selbst Bestsellerautorin und nimmt sich selbst nicht allzu ernst, was ich sehr sympathisch finde.

Ihr neuestes Werk ist eine Biografie in Büchern. Kurzweilig und verdammt ehrlich geht Westermann darin auf ihren Lebensweg ein, der sich nicht ohne Bücher denken lässt. Schon ihre Eltern lasen viel und führten ihre Tochter schon früh an Klassiker der Weltliteratur heran. So verwundert es nicht, das sich die kleine Christine am liebsten in der Stadtbibliothek aufhielt. Sie liebt es, mit Büchern in andere Welten und besonders in das Leben von Familien einzutauchen.

Bis heute, mit 73 Jahren, verspürt die Autorin eine gewisse Unsicherheit beim Rezensieren von Büchern. Obschon sie vier Jahre Teil des legendären Literarischen Quartetts gewesen ist, kann und will Westermann als Nichtgermanistin nicht derart hochtrabend über Literatur plaudern. Sie überzeugt hingegen mit echten Gefühlen und empfiehlt am liebsten Bücher, die ihr selbst gefallen haben. Harte Verrisse und Angeberbücher im heimischen Bücherregal sind nicht wirklich ihr Ding.

Ich habe Westermanns Buch sehr gern gelesen, weil sie sich dem Leser nicht anbiedert und stets authentisch bleibt. Ihre Abneigung gegen das Mann'sche Jahrhundertwerk "Der Zauberberg" zog sich wie ein roter Faden durch diese kurzweilige Lektüre, was ich sehr erheiternd fand und zeigte, dass nicht jeder literarische Klassiker von Buchkritikern gleichermaßen beurteilt wird.

FAZIT
Ein flüssig geschriebenes Buch, bei dem die Bibliophilie im Vordergrund steht und bei dem man en passant mit Streiflichtern aus Christine Westermanns Biografie konfrontiert wird. Eine amüsante Hommage ans Lesen.

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Geschickt verwebt Christine Westermann einen Rückblick auf ihr Leben mit Büchern, die sie gelesen hat und mag. Ein weiterer Strang ist der Versuch, Thomas Manns Zauberberg zu lesen. Hier schildert sie unmittelbar ihre Leseerlebnisse.
Neben einer durchaus interessanten Familiengeschichte, lernt der Leser den Blick dieser Bücherfrau auf die Literatur besser kennen.

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Christine Westermann beschreibt sehr anschaulich und eindrücklich, wie sie zum Lesen gekommen ist und welche Bücher ihr warum in Erinnerung geblieben sind. Sie macht das so lebendig, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, dass sie neben mir sitzt und aus ihrem Leben plaudert. Im Wechsel erzählt sie aus ihrem Leben, empfiehlt Bücher und lässt den Leser an ihrer Erfahrung mit dem "Zauberberg" teilhaben. Mir hat die Mischung sehr gut gefallen. Meine Buch-Wunschliste ist nach der Lektüre nochmal im einiges länger geworden, weil mich viele ihrer Empfehlungen angesprochen haben.

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Vielen Dank für dieses wunderbare Buch, liebe Christine Westermann !

Zuerst dachte ich, "Oh Nein! Nicht den Zauberberg", aber dann habe ich gemerkt, dass Christine Westermann fast das gleiche Verhältnis zu diesem Buch hat wie ich selbst und es deshalb nicht so viel darum gehen wird.

Dieses Buch hat mir einige tolle Lesestunden geschenkt. Ich fühlte mich in meine Jugend zurückversetzt und auch manchen Dingen trauerte ich hinterher. Wunderbar die Beschreibung als die Autorin erzählte, wie sie die Mathematikstunde schwänzte, um sich in ein Cafe zu setzen, dort, durch zuvor gekaufte "Paris Match" zu blättern und möglichst als Französin durchzugehen.

Viele Dinge, auch Zitate haben mich zum Nachdenken gebracht u,a. das Zitat "jedes Buch ist wie ein Fenster, durch das man in andere Leben guckt."

Schön, fand ich am Aufbau des Buches, dass jedem Kapitel ein Zitat vorangestellt wurde.

Einige der Bücher, über die Christine Westermann geschrieben hat, die ihr Leben geprägt und auch begleitet haben, sind auf meine Wunschliste gewandert - der Zauberberg hat es aber nicht geschafft.

Dieses Buch erhält von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Und - Christine Westermann ist eine überaus sympathische Autorin, aber auch ein Mensch - wie wir alle mit denselben Macken (ich sag nur Lesereise).

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Eine interessante, unterhaltsame Reise durch ein Leben mit Büchern

„Das Leben der anderen, da möchte ich reingucken, das ist es vielleicht auch, was mich zu Büchern hinzieht. Lesen, wie es auch gehen kann mit dem Leben.“ (Zitat Pos. 129)

Inhalt
In fünfzehn Kapiteln, von denen jedes als Überschrift ein Zitat von einem Schriftsteller oder einer Schriftstellerinnen zum Thema Bücher trägt, schreibt Christine Westermann über ihr Leben. Ihre Geschichte beginnt mit den zwei sehr unterschiedlichen Bücherregalen ihrer Kindheit und Jugend, eines in der Wohnung ihrer Mutter und das andere in der Wohnung ihres Vaters. Sie schildert ihren Werdegang als Journalistin, wobei sie ursprünglich nicht damit gerechnet hatte, dass ihre beruflichen Wege sie zu den Büchern führen würden und dass es ihr gelingen würde, Menschen für Bücher zu begeistern. Ihr Schwerpunkt waren immer Romane, in denen es um Menschen, Familien, Beziehungen ging und siebenundvierzig davon stellt sie in diesem Buch vor. Sie hat nie negative Bewertungen geschrieben, ihr war und ist es wichtig, Bücher zu empfehlen und dabei zu erklären, warum ihr ein Roman gefallen hat und ihre Gedanken und Eindrücke während des Lesens zu schildern.

Umsetzung
Mir gefällt die ungewöhnliche Art, wie Christine Westermann ihr Buch aufgebaut hat. Viele Jahrzehnte lang hat sie sich buchstäblich um den dicken Wälzer hinter Glas im Regal herumgeschlichen, „Der Zauberberg“ von Thomas Mann. Als sie begonnen hat, an diesem Buch zu schreiben, hat sie auch begonnen, "Der Zauberberg" zu lesen, in kleinen Schritten, mit Unterbrechungen, knapp vor dem Scheitern und dies ist so etwas wie eine Rahmenhandlung zu den Geschichten ihres Lebens in Büchern. Christine Westermann berichtet über Erlebnisse während ihrer Lesereisen, über die vier Jahre als Mitglied des „Literarischen Quartett“, über ihre Sendungen in Radio und Fernsehen, ihre Kolumnen. Sehr spannend und interessant ist das Kapitel über ihre Teilnahme am Deutschen Literaturpreis als Mitglied der Jury. Ich konnte mir nie vorstellen, wie es funktioniert, im ersten Durchgang Hunderte von Büchern zu lesen, hier bekommt man einen Einblick und sieht die Arbeit der Jury und die komplizierten Auswahlverfahren der einzelnen Listen nun mit anderen Augen.
Die siebenundvierzig in diesem Buch besprochenen Romane sind je nach Stichwort in die Texte eingebunden, im Anhang findet sich eine Liste aller Romane, geordnet in der Reihenfolge, in der sie im Buch vorgestellt werden. Das Kapitel fünfzehn beginnt mit folgendem Zitat: „Wenn der Funke nicht überspringt, ist nichts zu machen. Die Klassiker liest man nicht aus Pflicht oder Respekt, sondern nur aus Liebe.“ Italo Calvino (Zitat Pos. 2159). Damit schließt sich der Kreis zu Thomas Mann und dem Zauberberg.

Fazit
Eine unterhaltsame, interessante Zeitreise durch die Geschichten eines Lebens als Journalistin, Moderatorin, Autorin, Leserin und Vorleserin. Die Art, wie sie Bücher vorstellt, macht neugierig auf jene Romane, die man noch nicht kennt, die persönliche Wunschliste wird auch mit diesem Buch wieder länger – und bei mir der Vorsatz, trotzdem, den Zauberberg auch aus meinem Regal zu nehmen und endlich zu lesen.

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Blick in das Familienleben anderer Leute

Die Autorin blickt zurück auf ihre Kindheit und vergleicht ihr Leben mit dem der Protagonisten in Büchern.

Christine Westermann ist eine Journalistin mit Leib und Seele, man kennt sie als Moderatorin, Literaturkritikerin und Autorin. Ich mag ihre Art, zu erzählen und ihre sympathische Erscheinung. In diesem Buch blickt sie auf Persönliches zurück und gibt einen ehrlichen Einblick in ihr Leben von der Kindheit bis zur Gegenwart. Ihre Familie, ihr beruflicher Werdegang und von ihr gelesene Bücher stehen im Mittelpunkt. Anlass für dieses Buch ist ihre Lektüre von Manns Zauberberg.

Zitate aus den Büchern runden ihre Eindrücke hervorragend ab. Besonders gefallen mir die als Überschriften ausgewählte Zitate interessanter Persönlichkeiten. Christine Westermann nimmt uns mit auf eine kurzweilige Zeitreise, sie verbiegt sich nicht, sondern bleibt authentisch. Die am Ende aufgelistete Lektüre aus diesem Buch liest sich wie eine Empfehlungsübersicht. Der Untertitel „Mein Leben in Büchern“ erinnert mich an Elke Heidenreich, die mit ihrem Buch „Hier geht’s lang – Mit Büchern von Frauen durchs Leben“ einen ähnlichen Einblick in ihr Leben mit Büchern gegeben hat. Mir gefällt die Thematik, Christine Westermann hat sie aus meiner Sicht gut getroffen, daher empfehle ich dieses Buch gerne denjenigen, die sich für die Autorin oder Literatur im Allgemeinen interessieren.

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