Transsexualität

Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? - Eine Streitschrift

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.

1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 30.03.2022 | Archivierungsdatum 01.12.2022

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #Transsexualität #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Transsexualität und Feminismus – ein Beitrag zu einer brisanten und notwendigen Debatte.

Mit diesem Sammelband wollen die beiden Herausgeberinnen aufklären. Aufklären über den Unterschied zwischen einem schwerwiegenden, psychisches Leiden erzeugenden Konflikt aufgrund der tiefen Überzeugung, im falschen Körper zu leben, und dem aktuellen Trend, bereits Geschlechterrollenirritation für »Transsexualismus« zu halten.

Die Herausgeberinnen begrüßen den seit 40 Jahren möglichen rechtlichen und medizinischen Beistand bei diagnostizierter »Geschlechterdysphorie« – aber sie melden humanitäre und politische Bedenken an zu dem aktuellen Trend, bereits bei einer Rollenirritation zu schnell mit schwerwiegenden Hormonbehandlungen und Operationen zu reagieren. Nicht zufällig hat sich die Richtung der »Transition« (früher mehrheitlich vom Mann zur Frau) in den letzten Jahrzehnten statistisch umgekehrt, was unübersehbar damit zu tun hat, die Erwartungen an die einengende Frauenrolle nicht erfüllen zu können. Statt die Mädchen zu ermuntern, aus dem starren Rollenkorsett auszubrechen, wird der biologische »sex« der Genderrolle angepasst.

In Alice Schwarzers und Chantal Louis’ Sammelband melden sich Psychiaterinnen, Therapeuten, Pädagoginnen und Eltern jugendlicher Betroffener zu Wort, vor allem aber Betroffene selbst: Frauen, die Männer geworden sind, Männer, die Frauen geworden sind. Manche sind dabeigeblieben, andere haben »detransitioniert«. 

Transsexualität und Feminismus – ein Beitrag zu einer brisanten und notwendigen Debatte.

Mit diesem Sammelband wollen die beiden Herausgeberinnen aufklären. Aufklären über den Unterschied zwischen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Klappenbroschur
ISBN 9783462002676
PREIS 15,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Unsäglicher Titel und schlecht recherchiert. Beim nächsten Mal lieber Fachpersonen die Möglichkeit geben, zu diesem Thema zu veröffentlichen.

War diese Rezension hilfreich?

„Mit diesem Sammelband wollen die beiden Herausgeberinnen aufklären. Aufklären über den Unterschied zwischen einem schwerwiegenden, psychisches Leiden erzeugenden Konflikt aufgrund der tiefen Überzeugung, im falschen Körper zu leben, und dem aktuellen Trend, bereits Geschlechterrollenirritation für »Transsexualismus« zu halten.“ sagt der Verlag, und allein diese Ankündigung spricht mir schon aus dem Herzen, also habe ich das Büchlein (224 Seiten Print / 175 Seiten im e-Book schmal) lesen müssen. Ich dachte mir als erstes, aha, ich bin nicht die einzige, die einen Hype sieht, Transsexualismus omnipräsent und unhinterfragbar darzustellen.
Dieses Büchlein ist nun ist der Versuch, etwas Objektivität in die aktuell hochemotionale Debatte zu bringen. Die beiden Herausgeberinnen beschäftigen sich schon länger mit der Materie, und sie drucken hier auch einige ihrer eigenen Essays noch mal ab, die man auch schon in der EMMA hatte lesen können, und es kommen viele Sexualtherapeuten, Betroffene, Selbsthilfegruppen, Eltern, Ärzte Feministinnen zu Wort. Und Achtung, ich persönlich hasse die Genderei, ich nutze hier in meiner Rezension die maskuline Mehrzahlsform.
So. Hier wird mit wissenschaftlichen Fakten und Studien und Quellenangaben untermauert endlich mal Klartext geredet. Der Unterschied zwischen Gender und Sex wird erläutert, und es wird die Frage untersucht, wie es dazu kommt, dass jahrzehntelang nur einige wenige Menschen ihr Geschlecht gewechselt haben, und das Ganze plötzlich ein totaler Hype ist, und mittlerweile schon fast in jeder Schule Mädchen zu finden sind, die glauben, sie leben im falschen Körper und die ihr Geschlecht wechseln wollen. Denn es sind fast ausschliesslich Mädchen (Holla – könnte das eventuell auch sozio-kulturelle Gründe haben, warum Mädchen sich nicht als Mädchen wohl fühlen? Hmmmm). Und wie kann es eigentlich sein, dass unsere Regierung ernsthaft es Menschen ab 14 Jahren (!!!!) erlauben will, dass sie auch ohne Einwilligung ihrer Eltern per Sprechakt (!!!) auf dem Rathaus ihr Geschlecht ändern können??? Das frage ich persönlich mich auch schon eine Weile, seit ich den Koalitionsvertrag gelesen habe, und ich sehe unglaubliches Leid voraus. Leid an Teenies, die ohne Probleme von Therapeuten Pubertätsblocker verschrieben bekommen, und die vielleicht ganz andere Probleme haben. Denn es gibt – Achtung! – mittlerweile auch diverse Leute, die sowas hinter sich haben, mit Anfang 20 feststellen, dass ihr ursprüngliches Geschlecht vielleicht doch nicht ganz so doof war, und die nun mühevoll versuchen, zu „detransitionieren“. Einige dieser Detransitionierer kommen in dieser Streitschrift auch zu Wort, und das zu lesen bricht einem das Herz. Wenn man einmal seine Genitalien hat amputieren lassen und Hormone schluckt, dann ist da nämlich nicht mehr soviel da zum zurück-transitionieren. Aber hey, wer hier Vorbehalte geäussert hat, ist gleich als transphop geframed. Der Debattenraum in unserem Lande ist generell seit ein paar Jahren sehr sehr eng geworden, und kritisches Hinterfragen nicht gewünscht bei bestimmten Themen. Das Thema Transsexualität gehört leider dazu, und daher finde ich es als so wichtig und so mutig, dass sich Frau Schwarzer und Frau Louis dem Thema angenommen haben und eine Menge unangenehmer Wahrheiten anbringen. Und unangenehme Fragen stellen.
Ich merke, ich werde gerade selbst etwas emotional, aber das ist echt ein Thema, wo ich grantig werden könnte. Da sitzt etwa aktuell ein biologischer Mann für die Grünen im Bundestag, der angibt, er fühle sich als Frau, und dann kommt er via Frauenquote auf seinen Posten (ich rede von Herrn / Frau Ganserer, der-die-das in dem Buch auch erwähnt wird). Und wenn es wer wagt, das anzuklagen, der wird öffentlich als transphop und rechter Rassist ge-shitstormt. Was hat mich das geärgert und ärgert immer noch. Ich glaube, ich habe auf dieses Buch nur gewartet, ich konnte fast jeden Satz unterstreichen.
Bei all diesen bizarren Dingen, die aktuell ablaufen, vergessen die Herausgeberinnen aber auch nicht die, ich nenne sie mal „echten“ Transsexuellen. Die, die tatsächlich im falschen Körper gefangen sind. Die, die jahrelang leiden und für die das „Transitionieren“ die beste Entscheidung ihres Lebens ist. Und komischerweise sind das nicht die, die am auffälligsten die Regenbogenfahne schwenken, sondern die sich irgendwann schlicht freuen, ihr neues Leben zu führen.
Also, ich kürze ab: das Buch ist brilliant. Es ist nicht lang, unterteilt in verschiedene auch einzeln zu lesende Kapitel und Unterthemen, und ich finde es aktuell extrem wichtig. BITTE LESEN!
Herzlichen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar. Ich fand es brilliant!

War diese Rezension hilfreich?

Nicht meine Meinung. Überhaupt nicht. Aber wir sind ja in einem Staat der Meinungsfreiheit an vorderster Stelle hat.

War diese Rezension hilfreich?