Es kann nur eine geben

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Erscheinungstermin 07.10.2021 | Archivierungsdatum 03.03.2022

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Zum Inhalt

»Ich will den Finger in die Wunde legen!« Carolin Kebekus über Frauen an der Spitze.

Eigentlich klingt es ganz leicht: Frau ist begabt und klug, also kann sie es schaffen, ganz nach oben zu kommen. Aber oft genug ist der eine Platz schon besetzt, es scheint nämlich ein höchst dämliches Gesetz zu geben, das lautet: Eine Frau reicht, mehr brauchen wir nicht. Die große Komikerin, Sängerin, Schauspielerin und Feministin schreibt pointiert, unmissverständlich und gleichzeitig wahnsinnig komisch, dass die Zeit überreif ist, alte (Männer-)Gesetze auf den Müll zu werfen.

Wohin man auch schaut, immer ist es die eine Frau, die sich durchsetzt. In der Bibel ist es die jungfräuliche Maria, damit fing das Unheil an. Im Märchen gibt es immer die eine Prinzessin, sehr schön und sehr blöd. Die sündige Eva aus der Bibel und die böse Stiefmutter oder Hexe lassen wir mal hübsch beiseite, denn die sollen nur als Beispiele dafür dienen, was passiert, wenn Frauen nach Macht streben: Sie werden aus dem Paradies geworfen oder verbrannt. Mit dieser Prägung entlässt man Frauen ins Leben und wundert sich dann über die ständige Konkurrenz unter Frauen um diese begrenzten Plätze. Dann wird so getan, als wären Frauen von Natur aus eben stutenbissig und selbst schuld an dieser Rivalität. Carolin Kebekus kommt diesem bösen Spuk auf die Spur, sie untersucht alte und neue Geschichten, um zu zeigen, warum uns Frauen eingetrichtert wird, dass wir um den einen Platz – im Fernsehen, in der Firma, im Karneval usw. – konkurrieren müssten.

Ein Buch von höchster Wichtigkeit, das aufklärt und gleichzeitig unterhält.

»Ich will den Finger in die Wunde legen!« Carolin Kebekus über Frauen an der Spitze.

Eigentlich klingt es ganz leicht: Frau ist begabt und klug, also kann sie es schaffen, ganz nach oben zu kommen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462001747
PREIS 18,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Kann eine Comedian ein Sachbuch schreiben? Vor allem, wenn es sich um Caroline Kebekus handelt, die bekanntlich kein Blatt vor den Mund nimmt? Wer sie von der Bühne bzw. ihren Shows kennt, wird wissen, dass sie Feministin ist. Und hat dies nun in einem Buch thematisiert und zeigt, wo die Frau in unserer Gesellschaft steht. Ist es Mimimi-Buch, in dem eine Frau wieder mal jammert, wie ungerecht die Welt ist? Ich denke, dass im Zuge meines Reviews diese Fragen beantwortet werden. Ich lese das Buch als Mann. Aber nicht als total verblödeter Mann, sondern einer, der beobachtet und viele Dinge wiedererkannt hat, die Kebekus in ihrem Buch auflistet. Sie durchstreift viele Lebensbereiche, die zum Teil allgemein bekannt sind, aber auch welche, die ihrer eigenen Karriere geschuldet sind. Und an allen Ecken und Kanten zeigt sie auf, wie Frauen vergessen oder nicht würdevoll behandelt werden. Sie schaut dabei in die Vergangenheit, aber auch in die Gegenwart. Die Themenbandbreite wird nicht unbedingt alle Leser und Leserinnen ansprechen. Aber vielleicht ist es ja dennoch interessant, über den Tellerrand zu schauen? Für mich war es das auf jeden Fall. Es ist manchmal erschreckend, wie tief das Patriachat in der deutschen Gesellschaft verankert, so dass viele auf subtile Weise es gar nicht mitbekommen. Inklusive der Frauen. Auch das thematisiert Kebekus in diesem Buch und zeigt, dass man manchmal ein wenig nachdenken muss, um sich bewusst zu werden, wie sehr die Frauen einfach vergessen werden. Nur weil eine Comedian ein Sachbuch veröffentlicht, das gut recherchiert ist, muss es ja nicht gleichzeitig bedeuten, dass es sachlich objektiv ist. Nein, die Autorin packt sehr viele persönliche Statements und Kommentare zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen, so dass nicht nur ein bunter Mix aus Fakten und ihrer Meinung entsteht, sondern das Buch bekommt eine persönliche Note. Getreu dem Motto, wo Kebekus draufsteht, muss auch Kebekus drinnen sein, ist die Sprachwahl über weite Strecken so gewählt, wie ich es aus ihren Auftritten kenne. Teilweise sehr umgangssprachlich und frivol und gespickt mit Wörtern, die ich nicht nennen sollte. Und wenn sie mal zu sachlich wird und der Sprachstil diesen Touch verliert, fällt es direkt auf. Ja, tatsächlich sogar ungewohnt. Und das schreibe ich so, weil sie genau sowas in ihrem Buch anmerkt, dass Frauen der Intellekt abgesprochen wird. In diesem Buch ist es auf diese Weise direkt erlebbar. Fazit Ich teile nicht alle Ansichten von Carolin Kebekus. Das muss ja auch niemand, denn dafür liebe ich Deutschland, dass jeder seine Meinung kundtun darf. Dafür mag ich ihren Humor und die Art und Weise, wie sie Dinge auf den Punkt bringt. Und genau das muss der Leser mögen, um Gefallen an diesem Buch zu finden. Die Autorin hat zwar sehr viele Aspekte in diesem Buch genannt, die wissenschaftlich fundiert und mit Quellen belegt sind, aber nochmal mehr nimmt sie ganz subjektiv Stellung zu allen Themen. Mir hat dieser Mix gefallen. Man muss übrigens kein Frauenversteher oder Feminist bzw. Feministin sein, um dieses Buch zu mögen. Man muss aber sehr wohl mit der Art der Autorin (als Künstlerin) zurechtkommen.

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Da ich mich schon viel mit dem Thema Feminismus und Gleichberechtigung auseinandergesetzt habe, war mir nicht viel neu von dem was Frau Kebekus hier festhält und trotzdem war es absolut lesenswert! Es hat mir viel Spaß gemacht und kann es jedermann und -frau nur empfehlen. Es ist toll, wie Carolin Kebekus Fakten mit ihrer persönlichen Geschichte verwebt, Man lernt sie nochmal ganz neu kennen, auch wenn man sie schon oft im TV oder auf der Bühne erleben durfte.

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Frau Kebekus und ihre Mitautorin Frau Tripke wenden sich hier einem aktuellen Thema zu, in wie weit gibt es Frauen als Führungskräfte in unserer Gesellschaft. Beide Autorien beleuchten in humorvoller Art, wie Frauen ticken und halten uns einen Spiegel vor, wie gehen wir als Schwestern im Geiste miteinander um. Humorvoll, pointiert und leider mit vielen wahren Beschreibungen und Tatsachen im Bezug auf Frau und Gesellschaft.

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So ein tolles Buch!!! Carolin Kebekus beleuchtet alle Aspekte des Lebens unter dem Gesichtspunkt, wie Frauen behandelt werden. Dabei waren etliche, über die ich bisher noch nicht nachgedacht hatte, so daß ich immer ein „Stimmt ja“ auf den Lippen hatte. Vor allem auch das Verhältnis von Frauen untereinander: die viel beschworene Stutenbissigkeit gibt es viel weniger, als Männer uns einreden wollen. Allerdings wird keine Frau von Männern so niedergemacht wie von Frauen, Kebekus zeigt das an dem „Skandal“ um ihre „Winkearme“ oder den Mummy-Wars (ganz vorn dabei: der „After-Baby-Body“) Selbstverständlich ist der Stil schlagfertig und lustig, dennoch ist mir das Lachen oft im Halse stecken geblieben. Die Autorin formuliert auf den Punkt und höchst amüsant. Ich habe wieder beides „konsumiert“: Buch und Hörbuch, letzteres vorgelesen von der Autorin, was es total authentisch gemacht hat. Das war ein großes Vergnügen – in jeglicher Hinsicht. Frauen: lest dieses Buch, oder noch besser: hört es Euch an!

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Ein feministisches Buch für alle, die sich noch nicht mit dem „kleinen Unterschied“ beschäftigt haben. Humorvoll und gut lesbar, jedoch ohne neuen Erkenntnisgewinn, wenn man sich schon mehr mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Feminismus für Anfänger.

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Definitiv eines meiner Jahreshighlights 2021! Die Art und Weise wie Carolin Kebekus sich mit der Stellung der Frau in unserer Gesellschaft beschäftigt, ist einfach genial.

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