Azurie - Tochter aus Mondlicht und Tränen

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Erscheinungstermin 27.08.2021 | Archivierungsdatum 31.10.2021

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Zum Inhalt

Joyas Haut ist weiß, ihre Augen blau – doch nicht nur ihr Aussehen kennzeichnet sie als Rarität. Denn seit dem unerklärlichen Verschwinden ihrer Mutter ist sie das einzige Mädchen in ihrem Stamm, in einem Land, in dem drastischer Frauenmangel herrscht. Ihr letztes bisschen Freiheit büßt sie ein, als ihr Vater sie mit dem Sohn des Stammesoberhauptes verlobt. Patrice ist kühl und grausam, sie sollte fliehen und ihn vergessen. Doch seine Nähe weckt in ihr eine tief verborgene Macht, die ihr und allen Frauen die Freiheit schenken könnte. Joya ist nämlich kein normales Mädchen – sie ist die letzte Azurie!

Joyas Haut ist weiß, ihre Augen blau – doch nicht nur ihr Aussehen kennzeichnet sie als Rarität. Denn seit dem unerklärlichen Verschwinden ihrer Mutter ist sie das einzige Mädchen in ihrem Stamm, in...


Verfügbare Ausgaben

ISBN 9783522655026
PREIS 3,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Inhalt: Joyas Haut ist weiß, ihre Augen blau – doch nicht nur ihr Aussehen kennzeichnet sie als Rarität. Denn seit dem unerklärlichen Verschwinden ihrer Mutter ist sie das einzige Mädchen in ihrem Stamm, in einem Land, in dem drastischer Frauenmangel herrscht. Ihr letztes bisschen Freiheit büßt sie ein, als ihr Vater sie mit dem Sohn des Stammesoberhauptes verlobt. Patrice ist kühl und grausam, sie sollte fliehen und ihn vergessen. Doch seine Nähe weckt in ihr eine tief verborgene Macht, die ihr und allen Frauen die Freiheit schenken könnte. Joya ist nämlich kein normales Mädchen – sie ist die letzte Azurie! Meine Meinung: Ein Debüt, das mich wirklich begeistert hat! Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen, ich bin durch die Seiten geflogen. Die Handlung und deren Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Eine tolle, spannende und emotionale Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl es in der Mitte etwas ruhiger zugeht, wird es keinesfalls langweilig. Das Buch hat mich gut unterhalten und wirklich überrascht. Fazit: Ein sehr gelungener Reihenauftakt.

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Inhalt: Joyas Haut ist weiß, ihre Augen blau – doch nicht nur ihr Aussehen kennzeichnet sie als Rarität. Denn seit dem unerklärlichen Verschwinden ihrer Mutter ist sie das einzige Mädchen in ihrem Stamm, in einem Land, in dem drastischer Frauenmangel herrscht. Ihr letztes bisschen Freiheit büßt sie ein, als ihr Vater sie mit dem Sohn des Stammesoberhauptes verlobt. Patrice ist kühl und grausam, sie sollte fliehen und ihn vergessen. Doch seine Nähe weckt in ihr eine tief verborgene Macht, die ihr und allen Frauen die Freiheit schenken könnte. Joya ist nämlich kein normales Mädchen – sie ist die letzte Azurie! Ein wunderschönes Buch, welches ich von der ersten bis zur letzten Seite sehr genossen habe. Es ging direkt sehr schön und spannend los und dies blieb auch bis zum Ende so erhalten, wobei es in der Mitte einmal ein wenig abgeflacht ist, aber das war nicht schlimm und ändert auch an meiner Meinung über dieses Buch nichts. Joya hat mir von Anfang an gefallen, bzw. hat sie mich fasziniert, ich finde dieser Charakter ist unheimlich toll dargestellt und ich hatte sie bildhaft vor Augen. Auch die Kulisse und das Geschehen war voll und ganz nach meinem Geschmack. Alles in allem ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch. Klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

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Inhalt: Joya ist anders als die Menschen in ihrem Dorf. Sie hat helle Haut und blaue Augen und sie ist das einzige Mädchen. Und dies in einem Land, in dem Frauen nichts zu sagen haben. Als ihr Vater sie zwingt, den Sohn des Stammesoberhauptes zu heiraten, ist auch ihr letztes bisschen Freiheit fort. Denn Patrice ist kalt und brutal. Doch bald eröffnet sich Joya eine ihr bis dahin völlig fremde Welt. Und eine Spur zu den Vorfahren ihrer Mutter. Meinung: „Azurie- Tochter aus Mondlicht und Tränen“ ist ein spannender Fantasyroman, der in einer Welt spielt, in der Frauen nichts zu sagen haben. Und in der diese zu einer Art Ware geworden sind. Denn durch die herrschende 1-Kind-Politik gibt es mehr Söhne als Töchter. Joya ist als einzige Frau in ihrem Dorf aufgewachsen und ihr war schon früh klar, dass sie in die Familie des Stammesoberhauptes einheiraten muss. Joya ist unwissend, aber keinesfalls dumm. Sie ist mitfühlend und aufopfernd. Und sie möchte jedem helfen. Patrice, der Mann, den sie heiraten muss, wirkt kalt und brutal. Doch im Laufe des Buches mochte ich ihn immer lieber und konnte durch seine harte Schale hindurchschauen. Neben Patrice ist Taio der einzige andere Junge in Joyas Alter, in ihrem Dorf. Zu ihm fühlt sie sich verbotenerweise hingezogen. Er ist locker und als Sohn des Medizinmannes ebenso hilfsbereit, wie sie selbst. Nubia ist eine Amalfi, eine Frau, die ihren Körper verkauft. Sie ist selbstbewusst und wird schnell zu einer echten Freundin. Ganz anders als ihre Kollegin Chacal, die ebenso zickig wie interessant ist. Die Geschichte ist spannend und gut gemacht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich nun auf den 2. Band dieser Reihe. Fazit: Gut gemachter Fantasyroman mit sympathischen Charakteren. Sehr zu empfehlen.

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"Azurie- Tochter aus Mondlicht und Tränen" hat mich zunächst wegen der Kurzbeschreibung angezogen. Die Geschichte von Joya. dem einzigen Mädchen in einem Dorf voller Männer, in einem Land mit strenger EIn-Kind-Politik und einem gewaltigen Überhang an männlichen Nachkommen, bezieht sich in Grundlagen auf existierende Verhältnisse und spinnt die Geschichte für ein ganzes Land weiter. Kaschiert mit Elementen der Fantasy geht Jessica Amankona hier ein ganz spezielles Problem an, das für viele Frauen und Mädchen in ostasiatischen Ländern heute noch/schon real ist und bringt uns sanft ins Gedächtnis, dass Selbstbestimmung ein hart erarbeitetes Geschenk ist. Lesenswert!

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Die Autorin hat eine völlig neue Welt aufgebaut und es geschafft die Welt zu lieben. Die Welt ist einfach besonders. Wenn ich ein Fantasy Buch lese möchte ich mich in der neuen Welt wohlwühlen, mich in die Charaktere verlieben und nicht mehr mit dem lesen aufhören wollen und als das hat dieses Buch geschaffte. Ich habe gelacht, geweint, geflucht und mit Joya mitgefiebert. Mehr möchte ich hierzu gar nicht sagen. Lest es einfach selbst… Als letztes möchte ich noch über die Charaktere sprechen. Joya ist für mich ein unglaublich starker und komplexer Charakter und in gewisser Weise bewundere ich sie. Ich bin schon sehr gespannt mehr über sie zu erfahren. Auch Patrice ist ein total interessanter Charakter, vor allem seine Vergangenheit ist sehr spannend. Aber nach dem Ende des Buches min ich vor allem sehr gespannt auf eine Zukunft (auch in Sache Liebe). Über die anderen Charaktere sag ich nur so viel, sie sind alle besonders auf ihre eigene Art und Weise und alle wurden von der Autorin toll beschrieben. Zusammengefast kann ich das Buch jedem nur wärmstens ans Herz legen. Für mich ein absolutes Highlight weshalb das Buch von mir 5 Sterne kriegt und in meinen Gedanken noch einen zusätzlich.

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Dieses Buch hat mich absolut überrascht. Ich muss gestehen, ich hatte mir aufgrund des Titels etwas völlig anderes erwartet und daher konnte mich das Thema in diesem Buch völlig überwältigen. Konkret geht es um die Unterdrückung der Frauen in einem Land, in dem ein akuter Frauenmangel herrscht und hier trotz dieser Tatsache das weibliche Geschlecht wie das Letzte behandelt wird. Warum, wieso, weshalb wird von der Autorin im Verlauf der Story ausführlich geschildert, wobei dieses traurige Gedankengut sicher auch in der realen Welt leider immer noch präsent sein dürfte. In genau diese Welt tauchen wir ein und lernen Joya und ihr Dorf kennen. Hierbei handelt es sich um ein modernes ,,Märchen" welches von Westafrika inspiriert wurde. Das Leben im Busch wie es die Autorin nennt, hat sie dabei überaus realistisch dargestellt und ich hatte direkt ein Bild vor Augen, wie die Menschen dort leben und konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Fantasie der Autorin scheint einfach grenzenlos zu sein und entweder war sie selbst einmal vor Ort oder ihre Recherchen haben einfach ewig gedauert. Auf jeden Fall kaufte ich ihr den Schauplatz sowie die Eigenheiten der Dorfbewohner zu jedem Zeitpunkt ab. Hin und her gerissen zwischen dem Wunsch nach Freiheit und der Tradition bzw. den Pflichten, die sie von Kindheitsbeinen an eingebläut bekommen hat, muss unsere Protagonistin einige überaus schwierige Entscheidungen treffen. Gleich zu Beginn erhalten wir einen kurzen Einblick in die Vergangenheit, welche im Nachgang einige Dinge erklärt und zu einer Kettenreaktion führt, die man als Leser nicht vorhersehen hätte können. Ich fand das Buch teilweise überaus bedrückend, gesellschaftskritisch, aber auch mystisch und vollkommen fesselnd. Die Autorin behandelt hier viele wichtige Themen, die eigentlich nicht mehr zu Diskussionen führen sollten und schreckt dabei auch nicht vor Demütigung oder Gewalt zurück. Manche Szenen waren wirklich unschön, um nicht zu sagen heftig. Vermutlich erlebt man das Buch als Frau jedoch intensiver, da man sich in manche Ereignisse besser hineinversetzen kann. Auf jeden Fall beinhaltet die Story Missbrauch, Waffen, Rebellion und Menschenhandel, weswegen ich das Buch zartbesaiteten Lesern nicht empfehlen würde. Joya kommt zwar einigermaßen glimpflich davon, doch ihre Zwangsehe und die Zeit danach bieten sehr viel Stoff zum Nachdenken. Das Setting würde für die ganze Thematik meiner Meinung nach perfekt gewählt und auch genauso rübergebracht. Ich habe noch nie ein Buch mit einem westafrikanischen Touch gelesen und empfand dies als willkommene Abwechslung. Es ergeben sich hier völlig neue Möglichkeiten, Gebräuche und Berufe bzw. Gerichte, als es in anderen Büchern der Fall ist. Mir fielen die vielen Details sehr positiv ins Auge und ich freute mich auf jeder Seite darauf, etwas Neues zu entdecken. Warum hatte ich mir etwas anderes erwartet? (Für alle die nicht gespoilert werden möchten, bitte diesen Absatz überspringen) Auf mich wirkte es aufgrund des Klappentextes so, als ob Joya besondere Fähigkeiten haben müsste, die übernatürlicher Art sind. Es kann natürlich auch sein das ich hier etwas falsch interpretiert habe. Im Buch wurde zwar mehrfach etwas in diese Richtung angedeutet, doch merklich spürbar war dieser Umstand letztendlich nicht. Aus diesem Grund war ich teilweise etwas verunsichert. Da es sich hierbei jedoch um den Auftakt zu einer Reihe handelt, könnte dies auch Absicht gewesen sein, um diese Thematik in den nachfolgenden Büchern nochmal ausführlich zu beschreiben. Meine Erwartungen wurden jedoch nicht enttäuscht und daher würde ich diesen Punkt auf keinen Fall als Kritikpunkt ansehen, da wie gesagt zwar kurz darauf eingegangen wurde, ich hier aber noch Potential nach Oben sehe und auch etwas falsch verstanden haben könnte. Alles in allem fand ich dieses Buch einfach großartig und mit den vielen wichtigen Themen, als auch mit diesem ungewöhnlichen Setting konnte mich die Autorin völlig von ihrem Schreibstil und ihrem Buch überzeugen. Die Geschichte war dermaßen faszinierend und spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und immer wissen wollte, wie es wohl weiter geht. Wir lernen jede Menge Charaktere kennen, aber auch viele unterschiedliche Titel und Gruppierungen. Das Glossar am Ende war hier überaus hilfreich und hat nochmal für einen guten Überblick gesorgt. Ich könnte keinerlei Kritikpunkte anbringen, da die Gewalt, die Unterdrückung und die Bedrohung zwar zu jeder Zeit spürbar war, aber nichtsdestotrotz Zeit fürs Tanzen, Lachen, Träumen und Hoffen blieb. So hielten sich die unterschiedlichen Emotionen im Gleichgewicht und ich bin schon sehr gespannt darauf, was uns noch alles erwartet. Allen Fans von modernen Märchen, die auch mit einem gewissen Pegel an Brutalität umgehen können und auch vor gesellschaftskritischen Themen nicht zurückschrecken, kann ich dieses kleine Meisterwerk nur ans Herz legen. Eine überaus faszinierende sowie erschreckende Geschichte, die einen nach Westafrika entführt und somit in eine völlig andere Welt entführt. In diesem Sinne wünsche ich euch gute Unterhaltung und hoffe, euch kann dieses Buch genauso in seinen Bann ziehen, wie es bei mir der Fall war.

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Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass ich mir von dem Buch etwas ganz anderes erwartet hatte, als ich den Klappentext gelesen hatte. Ich hätte gedacht, dass Joya übersinnliche Kräfte hätte, vielleicht habe ich allerdings auch die Inhaltsangabe falsch ausgelegt ;-) Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch in jedem Fall überzeugen, auch wenn es ganz anders verlaufen ist, als ich gedacht hätte. Joya wächst im Busch auf - den Beschreibungen nach, in einer Art Afrika, doch die Orte sind der Phantasie entsprungen. Das Land, in dem sie lebt, hat einen Überfluss an Männern, und deshalb wird sie als Junge aufgezogen, bis sie verheiratet wird. Doch trotz des Frauenmangels werden diese abwertend behandelt, misshandelt und missbraucht, von den Männern werden sie nicht respektiert. Als Joya nun mit Patrice verheiratet wird, lernt sie ein neues Leben kennen, muss alles, was sie bisher erlebt hat, vergessen und neu beginnen. Ich fand sie einen starken Charakter, der sich im Laufe der Geschichte sehr weiterentwickelt. Bei Patrice hingegen wusste ich nicht so ganz, wie ich ihn sehen sollte. Einerseits ist er liebevoll zu Joya und ermöglicht ihr Vieles, andererseits aber behandelt er sie genauso respektlos, wie viele andere Männer auch. Der Schreibstil ist sehr flüssig, das Setting fand ich eher düster und ein wenig dystopisch. Die Autorin hat einen Riesenvorrat Phantasie, die sie problemlos mit den geschilderten Problemen der Missachtung von Frauen verknüpft. Mir hat die Geschichte in ihrer Gesamtheit sehr gut gefallen. Ansprechen möchte ich hier auch das wunderschöne Cover, das mich auf den ersten Blick neugierig auf das Buch gemacht hatte.

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Würde ich das Buch empfehlen? Jaein. 4 Sterne, weil nichts für schwache Nerven. Zeitweise habe ich mir überlegt, ob ich überhaupt weiterlese. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat, sondern weil das Thema so sehr an die Realität erinnert. Übelster Mißbrauch, Entführungen und Demütigungen sind auch in unserer Welt an der Tagesordnung. Joya entgeht knapp den schlimmsten Dingen - so konnte ich dann doch bis zur letzten Seite weiterlesen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, auch sehr interessant sind die verschiedenen Perspektiven der zwei Hauptfiguren. Mir sind einige Personen sehr ans Herz gewachsen und ich kann es akaum erwarten die Fortsetzung zu lesen.

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