Glitterschnitter

Roman

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Erscheinungstermin 09.09.2021 | Archivierungsdatum 01.03.2022

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Zum Inhalt

Willkommen in der Welt von Glitterschnitter: Ein großer, wilder Roman über Liebe, Freundschaft, Verrat, Kunst und Wahn in einer seltsamen Stadt in einer seltsamen Zeit.

Die Lage ist prekär: Charlie, Ferdi und Raimund wollen mit Glitterschnitter den Weg zum Ruhm beschreiten, aber es braucht mehr als eine Bohrmaschine, ein Schlagzeug und einen Synthie, um auf die Wall City Noise zu kommen. Wiemer will, dass H. R. ein Bild malt, aber der will lieber eine Ikea-Musterwohnung in seinem Zimmer aufbauen. Frank und Chrissie wollen die alte Trinkerstube Café Einfall zur kuchenbefeuerten Milchkaffeehölle umgestalten, aber Erwin will lieber einen temporären Schwangerentreff etablieren. Chrissie will, dass Kerstin endlich zurück nach Stuttgart geht, aber die muss erst noch Chrissies neuen Schrank an der Wand befestigen. Die Frage, ob Klaus zwei verschiedene Platzwunden oder zweimal dieselbe Platzwunde zugefügt wurde, ist noch nicht abschließend geklärt, aber bei den Berufsösterreichern der ArschArt-Galerie werden bereits schöne Traditionen aus der Zeit der 1. Ottakringer Shakespeare-Kampfsportgesellschaft wiederbelebt.

»Aber wie schon Toulouse-Lautrec sagte: wir haben unser ganzes Leben gebraucht, damit wir das erst seit drei Wochen machen können.« – »Das hat er gesagt?« – »So ähnlich.« Ferdi und Raimund von Glitterschnitter

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Willkommen in der Welt von Glitterschnitter: Ein großer, wilder Roman über Liebe, Freundschaft, Verrat, Kunst und Wahn in einer seltsamen Stadt in einer seltsamen Zeit.

Die Lage ist prekär: Charlie...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783869712345
PREIS 24,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein Buch für Liebhaber des schrägen Humors. Ein Wiedersehen mit Frank Lehmann und Karl Schmidt. Da ich bisher alle Bücher gelesen habe, war es eine große Freude und ein Treffen mit alten Bekannten des Cafés Einfall. Viele Dialoge waren ausgesprochen witzig und so skurril, dass man darüber nur lachen kann. Die Beschreibungen der Band Glitterschnitter mit Bohrmaschine, die Kunst, die zumindest gewöhnungsbedürftig scheint, wenn es denn überhaupt Kunst ist und das sehr ausdauernde Milch aufschäumen waren sehr amüsant.

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Der neue Roman von Sven Regener ist ein tolles Buch über Liebe und Freundschaft. Er beschreibt eine phantastische Zeit in einer wundervollen Stadt mit vielen Möglichkeiten.

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Es fühlt sich schon an, als ob man alte Bekannte wieder trifft. Dieser Kreuzberger Kosmos rund um die Wiener Straße und sie sind noch alle dabei. Die Jungs von ArschArt, Café-Besitzer Erwin nebst schwäbischer Verwandtschaft, Frank Lehmann und andere Originale aus den Vorgänger-Romanen von Sven Regener. Dazu kommen noch einige neue Figuren mit Potential, wie der neue Kontaktbeamte oder Manager Wiemer. Allerdings zieht sich die Handlung, die sehr übersichtlich ist, doch etwas. Die Leichtigkeit des Vorgängers "Wiener Straße" hat Regener bei "Glitterschnitter" leider nicht erreicht. Es sind immer noch geniale Szenen und Dialoge dabei, aber leider nicht mehr in dem Umfang, wie bei den anderen Büchern. Auch für Einsteiger in den Regener-Kosmos ist es diesmal schwierig reinzukommen, da es auch immer wieder Verweise auf den Vorgänger gibt. Immer noch gute Unterhaltung, aber Sven Regener hat die Latte durch die anderen Romane so hoch gelegt, daß "Glitterschnitter" leider etwas abfällt. Ich bin aber trotzdem gespannt, wie es weitergeht. Da kommt doch noch was, oder?

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Absolut stark die Szene, als das Café Einfall für einige Stunden zum Nichtraucherlokal wird. Kaum zu glauben, aber so wäre es wohl in den 80ern gewesen in der Szene mit dem Nicht rauchen. Super auch der Ikea Besuch von H.R. und viele, viele weitere Bilder, die Glitterschnitter beim Lesen in meinem Kopf farbig werden lässt. Die Rolle von Herrn Lehmann als Beobachter, der versucht das Gesehene für sich zu erklären ist aus "neue Vahr Süd" und "der kleine Bruder" bekannrt und ich mag es sehr. Wäre schön, wenn Glitterschnitter verfilmt werden würde.

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Wie ein Wiedersehen mit alten Freunden – lustig, skurril und bunt Worum geht’s? Berlin 1980: Während Freddie in einer Klinik an einer Medikamentenstudie teilnimmt, hilft sein kleiner Bruder im Café Einfall aus. Er lebt sich langsam in Berlin ein und hat eine Menge neue Bekanntschaften geschlossen, ein bunter Haufen aus Künstlern und solchen, die es werden wollen. Während Frank den Milchkaffee einführt, versuchen Glitterschnitter einen Platz auf der Wall City Noise zu ergattern und H.R. Ledigt auf der Wall City Berlin 1980. Meine Meinung: Mit „Glitterschnitter“ (Kiepenheuer & Witsch, Ausg. 2021) schreibt Sven Regener die Geschichte um seinen Protagonisten Frank Lehman weiter. Es ist inzwischen der 6. Teil und immer wieder schön, von allen zu lesen. Ein bisschen, als würde man alte Bekannte wiedersehen. Besonders Sven Regeners Schreibstil gefällt mir sehr. Er wechselt von einem zum anderen Abschnitt die Sicht, aus der er schreibt. Liest man den eine Abschnitt aus Sicht von Frank, so handelt der nächste aus der Sicht z.B. der ArschArt-Leute. Und neben der eigentlichen Erzählung lässt er parallel zu dem gesprochenen Wort die Gedanken des Sprechers einfließen. Wie im echten Leben! Oft sagt man das eine und denkt das andere. Man hat das Gefühl, der Autor schreibt einfach locker von der Leber weg, was ihm so in den Sinn kommt, und das macht das Ganze so unterhaltsam und amüsant. Man fühlt die Atmosphäre, das bunte Berlin der 1980er Jahre, die Künstler, Punks und all die anderen. Auf der einen Seite begleiten wir Frank, der gleichzeitig bei allem auch ein bisschen der Beobachter ist, sich seinen Teil denkt. Er kämpft sich durch, hat seine Meinung ist aber durchaus zuverlässig und empathisch. Dann die Leute von ArschArt, das „Gefolge“ von P. Immel, der Möchtegern-Hausbesetzer, der eigentlich Hausbesitzer ist und von irgendwoher Geld hat. Diese Gruppe, die immer ein bisschen Aktionismus betreibt und hier auf Österreicher macht. Ich habe den Dialekt beim Lesen immer im Kopf gehabt. Die ihre Kneipe „Intimfrisur“ – was für ein Name – in ein Wiener Café umwandeln wollen. Und die Gruppe um die Band „Glitterschnitter“, von denen auch der Titel des Buches kommt. Musik vs. Bohrmaschine. Ebenso eine Truppe, die unterschiedlicher nicht sein könnte und dennoch ein geniales Zusammenspiel hat. Und wir haben noch H.R. Ledigt, den Geldgeber hinter dem Ganzen. Der ein Künstler sein will, aber mit Aktionismus und nicht auf Leinwand. Ich kann nicht genug bekommen von der Art, wie Sven Regener schreibt. Die pragmatischen und dadurch lockeren und amüsanten Dialoge. Das agieren der Charaktere und Gruppen untereinander. Es ist bunt, es ist lustig, es schillert, ist laut und grell. Das Buch ist das reine Leben, auch wenn Frank, mit dem damals alles begann, hier fast ein bisschen zu kurz kommt. Von ihm und auch von Freddie hätte ich gerne noch mehr gelesen. Das Buch hat mich fasziniert. Ich weiß nicht, was es ist, aber P. Immel, Kacki (und ihr Kampf in Versen von Shakespeare), Frank, Erwin und wie sie alle heißen ziehen mich immer wieder in ihren Bann und ich möchte noch mehr und mehr von ihnen erfahren und hoffe, dass dies nicht das letzte Buch war! Fazit: Mit „Glitterschnitter“ hat Sven Regener die Reihe um Frank Lehmann & Co fortgesetzt. In dem Buch tobt das Leben im Berlin der 1980er Jahre. Die Künstlerszene, die Hausbesetzer, das Café Einfall – wir treffen alle alten Bekannte wieder. P. Immel und seine Leute von ArschArt, die in diesem Buch Wienerisch reden. „Glitterschnitter“, die als Band groß rauskommen wollen. Und besonders genial: Die Ottakringer Shakespeare-Schlacht zwischen P. Immel und Kacki. 4 Punkte für diese gelungene Fortsetzung, ich hoffe, wir lesen bald mehr von unseren Freunden!

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Da ist er wieder, dieser wilde Mikrokosmos aus Herrn Lehmann (der jüngere Bruder), dem Café Einfall, der ArschArt-Gallerie, den Bekloppten und Durchgeknallten, wie es sie wohl nur in Berlin geben konnte und in den 80er-Jahren auch gegeben hat. Und wie das in einem "Herr-Lehmann-Roman" von Sven Regener so ist, so sprüht auch dieses Buch vor abstrusen Situationen und Geschichten: H.R., der Künstler der für eine Ausstellung ein Bild malen soll, aber lieber bei Ikea ein Musterzimmer kauft um es sich 1:1 Zuhause einzurichten. Herr Lehmann, der sich im Café Einfall an der Milchaufschäumfunktion versucht um endlich mit der Konkurrenz gleichzuziehen. Die neu formierte Band Glitterschnitter, die mit der Bohrmaschine auf der Bühne für die richtige Dröhnung sorgen will. Sie alle und noch einige mehr bevölkern diese Ansammlung von Geschichten, die eigentlich gar keinen richtigen Anfang und Ende haben, die aber ihren Zweck erfüllen: sie unterhalten den Leser mit Wortwitz und sorgen für breites grinsen. Ich habe das Buch jedenfalls relativ zügig durchgelesen und vergebe daher gerne vier von fünf Sternen.

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Back to the 80. Hallo Frank Lehmann. Vom ersten Kapitel an tauchte ich sofort wieder in die Welt von Frank seinen Freunden, dem Cafe Einfalt und der Berliner "Kunstszene" ein als ob der letzte Band von Sven Regener erst letzte Woche erschienen wäre. Wortwitz, Alltagsphilosophie und schräge Dialoge in bester Regener Manier. Es macht einfach gute Laune.

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Normalerweise würde ich jetzt in kurzen Sätzen zusammenfassen, um was es geht, aber ich weiß es ehrlich nicht. Irgendwas mit Frank Lehmann in der Gastronomie oder Ikea. Der Schreibstil ist nervtötend, denn die verschachtelten Sätze führen zu nichts und bei der Mundart, sehne ich das Ende des Buchs herbei. Die Geschichte versucht witzig zu sein, was nicht gelingt. Es ist leider nicht mein Humor.

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Ein sehr buntes und chaotisches Buch, das mir aber richtig gut gefallen hat. Die Geschichte ist skurril, ebenso der Ort der Handlung und erst recht die Figuren. Der Schreibstil ist toll und man wird schon nach wenigen Seiten in das wilde Geschehen hineingezogen und nicht wieder herausgelassen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich habe mich sehr amüsiert und kann das Buch empfehlen.

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Kaffee mit Milchschaum, und das in großen Schalen. Frank Lehmann, der eigentlich nur einen Putzjob im Café Einfall auf der Wiener Straße im Kreuzberg der beginnenden 1980er Jahre hat, ist begeistert. Gerade durfte er zum ersten Mal Chrissies Schicht am Morgen übernehmen, schon sprüht er vor Ideen. Und es ist noch Zeit für viele weitere Einfälle, denn Chrissie ist mit ihrer Mutter unterwegs zu Ikea ins weit entfernte Spandau. Cafebesitzer Erwin ist dagegen wenig begeistert von der Vorstellung, ab jetzt Milchkaffee zu verkaufen. Lieber ist ihm Bier aus Flaschen, das macht weniger Arbeit. Während dessen rumort es bei den Österreichern, die ein Wiener Cafe aufmachen möchten. Und dann ist da auch noch die Band Glitterschnitter rund um Karl Schmidt, Raimund und Flo, die unbedingt bei einem Festival dabei sein wollen…. Sven Regener hat sich als Autor und als Sänger der Band Element of Crime schon lange einen Namen gemacht. Nachdem „Herr Lehmann“ 2001 erschienen ist, schrie die Story geradezu nach Fortsetzung. Mit „Glitterschnitter“ ist nun der sechste Roman aus diesem Kreuzberger Universum herausgekommen. Er spielt während nur weniger Tage im Dezember 1980 und erzählt auf gewohnt humorvoll-lakonische Art aus dem Leben von Regeners Figuren. Es geht um Spitznamen, die abgelegt werden wollen, um Milchkaffee als neues In-Getränk, um Punks und österreichische Exilanten, um Bands, Hausbesetzer und -Besitzer, um den immernoch nächsten dummen Spruch und mittendrin um Frank Lehmann, der - gerade frisch aus Bremen gekommen - seinen Platz in der illustren Wiener Straßen-Szene finden muss. Wer den treffsicheren Erzählstil Sven Regeners mag, wird an „Glitterschnitter“ einmal mehr seine wahre Freude haben. Selbst wenn nicht unbedingt viel Neues zu entdecken ist, macht es doch immer wieder Spaß, in diese untergegangenen Berliner Welt einzutauchen - schon fast so legendär und lange her wie „Babylon Berlin“.

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Sehr sehr lustig. Habe mich schon lange nicht mehr so gut und nachhaltig mit einem Buch amüsiert! Knüpft an die Qualität von „Herr Lehmann“ und „Neue Vahr Süd“ an.

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