Nachtschattenwald. Auf den Spuren des Mondwandlers

Abenteuerliches Kinderbuch für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren

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Erscheinungstermin 29.09.2021 | Archivierungsdatum 29.11.2021

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Zum Inhalt

Niemand weiß besser als Finn, wie gefährlich es ist, den Nachtschattenwald zu betreten. Der gefürchtete Mondwandler holt alle, die nach Sonnenuntergang dort unterwegs sind – behaupten die Erwachsenen. Und seit seine Schwester Hannah nicht aus dem Wald zurückgekehrt ist, scheint der Beweis erbracht. Trotzdem nagen Zweifel an Finn: Was, wenn die Geschichten über den Mondwandler nicht wahr sind? Tief im Nachtschattenwald macht Finn eine Entdeckung, die viel größer ist als das Geheimnis um Hannahs Verschwinden ...

Folge Finn in den Nachtschattenwald!

Niemand weiß besser als Finn, wie gefährlich es ist, den Nachtschattenwald zu betreten. Der gefürchtete Mondwandler holt alle, die nach Sonnenuntergang dort unterwegs sind – behaupten die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783737358125
PREIS 14,95 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Was für ein tolles Buch. Ich freue mich schon sehr darauf es im Herbst jedem Kind in die Hand zu drücken. Klare Kaufempfehlung.

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Der Nachtschattenwald ist gefährlich . Erzählen die Erwachsenen. Und tatsächlich gehen dort immer wieder Menschen verloren, die der Mondwandler angeblich holt.
Finn und seine beiden Freundinnen werden schnell in die Geschehnisse rund um die Wildnis hineingezogen. Die Welt hat sich gewandelt, die Natur hat den Großteil zurückerobert und die restlichen Menschen leben in kleinen, naturnahen Kommunen. Aber Jahre, nachdem Finns Schwester Hannah im Nachtschattenwald verschwunden ist, tauchen Hinweise auf ihr Überleben auf...

Kathrin Tordasi schafft es, eine faszinierende Mischung aus Abenteuerroman und technikaffinem Zukunftsroman zu schreiben. Grade den zweiten Aspekt entdeckt man erst nach und nach mit Fortschreiten der Geschichte. Dabei bleibt diese durchgehend Spannend und wirft immer wieder interessante Fragen auf.
Ein tolles buch für Kinder ab 11 Jahren.

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Bei Nachtschattenwald von Kathrin Tordasi handelt es sich tatsächlich um eine Dystopie für Kinder. Wenn es dunkel wird, hat kein Mensch mehr im Wald zu sein... Finn hat seine Schwester an den Nachtschattenwald bzw. den Mondwandler verloren. Er macht sich mit seiner besten Freundin auf die Suche und entdeckt andere Kinder, die dasselbe Ziel haben. Sehr spannend, gute Ideen und so geschrieben, dass man nicht aufhören kann. Werde ich gerne empfehlen.

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Finn erzählen alle Erwachsenen, dass man nicht in den Nachtschattenwald gehen darf, weil der Mondwandler alle holt, die sich im Dunkeln noch dort bewegen.Und seine Schwester ist auch nicht mehr daraus zurückgekehrt.Doch Jahre danach gibt es Anzeichen, dass sie doch noch lebt!Super spannende Geschichte für Jugendliche ab 11 Jahren-spannend und ein bisschen gruselig!

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Finn und Samira, werden nach der Verfolgung eines Mädchens von deren Jugendgang gefangen genommen. Die Anführer verlangen von den beiden mit ihnen zusammen den Mondwandler zu fangen. Dieser ist ein geheimnisvolles Wesen, welches im Nachtschattenwald umgeht. Nach einer abenteuerlichen Flucht beschließen die zwei Freunde den Mondwandler selber aufzuspüren. Elli, eine aus der Gang schließt sich ihnen an. Was die drei dann aber im Herzen des Nachtschattenwaldes entdecken übersteigt ihre kühnsten Erwartungen.
Ein Buch das immer wieder Fragen aufwirft. Kathrin Todarsi hat ein wunderbar lesenswertes Buch geschaffen, das nicht nur Leser lieben werden, die Fantasy mögen sondern auch solche die Technik und die Natur lieben.

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Science Fiction, Dystopie, Abenteuergeschichte? Von allem etwas und einfach nur richtig gut!

„Finns Welt war grün, und er hatte sie nie anders gekannt“ (aus Kapitel 1).
Alles wird eingenommen von dem schnell wachsenden Urwald, der sämtliche Städte überwuchert – in rasender Geschwindigkeit. Es gibt keinen elektrischen Strom, kein Internet, keine Autos oder Maschinen. Die Menschen pflanzen, ernten, verkaufen, tauschen alles, was sie zum Leben benötigen. Doch für Finn ist das okay, er lebt gerne hier, wo seine Familie (Eltern, Großmutter) und seine beste Freundin Samira auch leben. Man hat gelernt, sich anzupassen. Tagsüber dürfen die Menschen in den Wald, nachts nicht. Wer sich nicht daran hält, läuft Gefahr, vom Mondwandler gefangen und in ewigen Schlaf gelegt zu werden. Dieses Schicksal ist auch seiner Schwester Hannah vor 6 Jahren widerfahren. Und so vielen anderen Menschen ebenso.

Eines Tages stoßen Finn und Samira mit den Elstern zusammen. Das ist eine gruppe jugendlicher Rebellen, die sich zusammengeschlossen haben, um den Mondwandler zu töten. Sie glauben nicht an die Geschichte, die seit so vielen Jahren erzählt wird, sondern vermuten anderes dahinter. Finn uns Samira können den Elstern entkommen – doch nun ist in ihnen ein leiser Zweifel gesät. Sie machen sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Nachtschattenwaldes. Begleitet von Elli, einer Abtrünnigen der Elstern und Flöckchen, einem seltsamen summenden und manchmal leuchtendem Frosch, der wie eine Art Kompass den Weg weist.

Das Cover passt PERFEKT zur Story, zeigt es doch neben Finn, Samira und Elli auch den Wald mit einigen Häuserruinen im Hintergrund sowie leuchtende Insekten. Von Beginn an werde ich in diese so ganz andere Welt hineingezogen die mir – ich muss es gestehen – sehr gut gefällt mit der vielen Natur, der wenigen Technik und dem entschleunigten Leben. Die Beschreibungen sind so bildhaft, dass ich mir Setting und Figuren super vorstellen konnte. Finn und Samira sind pfiffige Jugendliche, aber nicht übertrieben dargestellt. Einfach Kinder, die in der ihnen gewohnten Umgebung leben und agieren. Dass diese Umgebung für den Leser so gar nicht gewöhnlich ist, macht das Buch zu einer echt fesselnden Sache! Ich frage mich die ganze Zeit: wer oder was ist dieser Mondwandler? Was ist mit den vielen Menschen, die verschwunden sind? Warum leuchtet Flöckchen der Frosch? Und warum ist er so zutraulich? Der Spannungsbogen ist die ganze Zeit ganz oben, man rutscht von einem Abenteuer ins nächste, bekommt immer mal ein paar Häppchen hingeworfen, aus denen man sich seine eigenen Vorstellungen zusammenbastelt nur um dann wieder festzustellen, dass man auf der falschen Fährte war. Zu gerne wäre ich Dank des absolut fesselnden Schreibstils mit in die Geschichte gesprungen, um den Wald selbst zu sehen und zu spüren und zu hören. Man bekommt als Leser richtig Lust, es live mitzuerleben.

Die Idee ist genial, die Umsetzung spannend ohne Ende und die Auflösung überraschend und stimmig. Finn und Samira mit ihrer humorvollen und liebenswerten Art wachsen einem sehr ans Herz – und in Flöckchen habe ich mich sowieso unsterblich verliebt! Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Umwelt und Klima. Und zwar nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit ganz viel Spannung, Abenteuer, Fantasie und einer sehr packenden Story nicht nur für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren, sondern sehr wohl auch für die ältere Leserschaft.

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Dieses Buch ist so viel mehr als ein schlichtes KiJuBuch. Zunächst hat mich die Liebe zum Detail überrascht. Eine heruntergekommene Stadt, überwuchert von der Natur - das hat mich sofort gepackt. Alles fühlt sich total magisch an, von einem mysteriösen Monster bis hin zu leuchtenden Fröschen und einem Sternenpfad mitten im verbotenen Wald. Doch dann schlägt das Buch eine andere Richtung ein und es wird ziemlich dystopisch, und was soll ich sagen - ich hatte Gänsehaut und war absolut begeistert von den ergreifenden Plot Twists, die aber im Nachhinein alle gut vorbereitet und nachvollziehbar sind. Nachtschattenwald ist ein Buch, in dem die angepeilte Altersgruppe (~12 Jahre) nicht nur mit magischer Spannung unterhalten, sondern wirklich zum Nachdenken angeregt wird. Ich mit Anfang 20 war durchweg gespannt und begeistert von dieser rasanten, komplexen Geschichte, die man so hinter der Aufmachung gar nicht erwartet hätte.

Nachtschattenwald liest sich sehr angenehm. Natürlich ist es kinderfreundlich geschrieben und das fällt auch auf - soll es ja auch - aber ich hatte trotzdem noch sehr viel Spaß beim Lesen. Die Atmosphäre ist immer bei mir angekommen und einige Szenen waren so verdammt episch und genial, dass ich eine kurze Lesepause einlegen musste.

Finn legt im Buch eine tolle Entwicklung hin und ich habe seinen Wachstum sehr gerne verfolgt. Er wird selbstsicherer, lernt, eigene Entscheidungen zu treffen und mit den Konsequenzen klarzukommen - alles Dinge, die ihn zu einem sehr inspirierenden Charakter machen. Besonders interessant ist an ihm seine extrem hohe sensorische Wahrnehmung von Geräuschen und die damit einhergehenden Reizüberflutungen, die einerseits Kindern mit ähnlichen Problemen zeigen, dass sie auch Helden sein können, und andererseits genial in die Geschichte eingesponnen sind. Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig - es gibt verschiedene Eigenarten, unterschiedliche Motivationen und auch hier natürlich einige spannende Wendungen.

Das Buch hat mich sehr positiv überrascht und umgehauen. Die Welt faltet sich in der Geschichte immer weiter auf und ist so viel komplexer und tiefgründiger, als man in den ersten paar Kapiteln annimmt, verliert aber niemals ihre Magie.

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Da ich immer wieder auf der Suche nach spannenden Kinder- und Jugendbüchern bin, blieb mein Blick beim schönen und auffälligen Cover von Nachtschattenwald hängen. Der Titel klang schon mal interessant und der Klappentext las sich auf jeden Fall vielversprechend. So war ich sehr neugierig, als ich es zum Lesen bekam.

Dank des flüssigen Schreibstils samt bildlicher Beschreibungen, die für reichlich Kopfkino sorgten, kam ich sehr gut in die Geschichte rein, obwohl ich mich anfangs ein wenig darüber wunderte, "wann" das Ganze wohl stattfindet. Nach wenigen Seiten war es jedoch klar und ich wurde immer neugieriger, wohin mich die Erzählung um den Protagonisten Finn führen würde. Der Klappentext sagte zwar das Wesentliche aus - allzu viel verraten wurde allerdings nicht.

Je weiter ich beim Lesen voran kam, umso spannender fand ich das Buch, bis ich es kaum noch aus der Hand legen wollte. Sicherlich war (für Erwachsene) nicht alles ganz so überraschend; trotzdem gab es einige unerwartete Wendungen und Ideen. Zudem verstand es die Autorin sehr gut, Spannung aufzubauen und neue Fragen aufzuwerfen. Freundschaft, (Selbst-)Vertrauen, Gefahren, Abenteuer, Mut sind nur ein paar Schlagworte, die mir im Zusammenhang bei einer Buchbeschreibung in den Sinn kommen. In einem Kinderbuch ist dies alles sehr wichtig. Hier geht es neben diesen jedoch um einiges mehr.

In meinen Augen ist dieses Buch für Kinder eine interessante Möglichkeit, nicht nur eine spannende Geschichte zu lesen, sondern sich am Ende auch ein paar Gedanken zu machen, wohin uns all die Technik und unser aktueller "Umgang" mit der Umwelt und Natur führen könnte. Alles kindgerecht verpackt mit einigen Denkanstößen, aber trotzdem nicht langweilig. Da werden bei den jungen Lesern und Leserinnen sicherlich einige Fragen auftauchen, die zu interessanten Gesprächen und Diskussionen für alle Beteiligten führen könnten.

Von mir gibt es deswegen eine klare Leseempfehlung für Kinder und Junggebliebene, denn die Geschichte, die man getrost als Dystopie bezeichnen kann, ist nicht nur spannend erzählt, sondern auch zeitgemäß (aber ohne dem mahnenden Zeigefinger).

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Der Nachtschattenwald ist gefährlich. Dies weiß auch Finn und hütet sich davor, nachts im Wald unterwegs zu sein. Seine Schwester Hannah nahm dies jedoch nicht so genau und ist nun schon seit 6 Jahren verschwunden, verschleppt vom Mondwandler. Finn würde sie gerne suchen gehen, doch weiß er nicht, wo und wie. Doch dann trifft auf Mitglieder der Elstern, einer Gruppe Jugendlicher, die nachts durch den Wald streifen und klauen. Denn es besteht die Hoffnung, dass die verschleppten Personen nicht tot sind, sondern nur schlafen. Deshalb wollen die Elstern den Mondwandler finden und ihn vernichten. Finn glaubt jedoch, dass es eine andere Lösung geben muss.

Gleich mit den ersten Seiten ist man gebannt von der Geschichte und will unbedingt wissen, was es denn mit dem Nachtschattenwald auf sich hat. Denn dieser ist für alle gefährlich, vor allem nachts. Die Pflanzen wachsen schneller als normal, holen sich zurück, was der Mensch der Natur genommen hat und vor allem nachts treiben sich dort unheimliche Wesen herum.

Finn, der Protagonist der Geschichte, weiß um die Gefahren. Und er hält sich an die Regeln. Zumindest so lange, bis er durch Zufall auf einen kleinen Frosch stößt, der leuchtet und mit ihm per Summen kommuniziert.

Weil eine Gruppierung namens Elstern bei Finns Oma Dinge aus dem Garten klaut, macht er sich an die Verfolgung der Mitglieder. Zusammen mit seiner bester Freundin, Samira, findet er dann heraus, was die Elstern vorhaben und das er derjenige ist, der ihnen bei ihrem Vorhaben am Besten helfen kann.

Die Autorin hat eine sehr eindringliche Art, die Szenen zu beschreiben. Der Wald und das "Unheimliche" das von ihm ausgeht, wird gleich am Anfang als Thema angesprochen und man weiß genau, dass man sich ja nicht in der Nacht dorthin begeben soll. Die Gefahren sind zu groß und lauern an jeder Ecke.

Erst im Laufe der Geschichte kommt natürlich das ganze Ausmaß zum Vorschein und es ist erstaunlich, wie die Autorin sich die Zukunft so vorstellt. Die Natur ist unberechenbar und gerät außer Kontrolle, wenn der Mensch zu sehr in ihr herumpfuscht.

Die Idee der Autorin finde ich genial und ich frage mich, ob ihre Zukunftsvision vielleicht einmal möglich wäre.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich würde mich über einen weiteren Teil sehr freuen.

Meggies Fussnote:
Die Natur schlägt zurück.

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Nachdem die Menschheit die Erde fast zerstört hat, holte sich die Natur alles wieder zurück. Hier lebt Finn nun, im Einklang mit dem Wald und der Natur, Strom wird von verschiedenen Pflanzen erzeugt und die Menschen ziehen sich ihr Gemüse selbst im Garten. Tagsüber ist der Wald harmlos, aber die Älteren erzählen sich Geschichten, dass nachts der "Nachtwandler" zu Kindern kommt die nicht schlafen, sondern lieber im Wald herumtoben. Tatsächlich verschwinden immer wieder Menschen des Nachts. Eines Tages ist auch Finns Schwester Hannah verschwunden, Finn gibt sich die Schuld, da die beiden abends zu lang im Wald gespielt haben. Als Finn einen leuchtenden Frosch findet, macht er sich mit seiner Freundin Samira auf, das Rätsel um den Nachtwandler zu lösen und heraus zu finden was mit den verschwundenen Menschen passiert ist. Doch dafür muss er tief in den Nachtschattenwald und sogar hinter die Grenze, die für die Menschen verboten ist...

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, da die Idee dahinter orginell und ausgefallen ist! Die erste Hälfte des Buches lernt man den jungen Finn besser kennen, der seit er seine Schwester verloren hat, irgendwie nicht mehr der alte ist und sich wenig zutraut. Der Leser kann sich hier auch erst mal mit der Welt vertraut machen, die so ganz anderes ist als unsere jetzige, mit Autoabgase und dem Lärm von Motoren. Es kommt einem fast wie ein kleines Paradies vor, bis man von dieser Geschichte um den Nachtwandler hört und man ahnt, wie Gefährlich es wirklich in dieser neuen Welt zugehen kann!

Der Schreibstil ist wieder einmal grandios und sehr lebendig und bildhaft! Vor den Augen des Lesers entstehen die Bäume, Farne und Bäche, man hört den Wind in den Zweigen. Man merkt der Autorin die Liebe zur Natur an, denn alles ist bis ins kleinste Detail sehr liebevoll ausgearbeitet!

Die erste Hälfte der Geschichte lässt einen eher an einen Abenteuerroman denken, die zweite Hälfte beeinhaltet dann auch einiges an Science-Fiction. Diese Mischung empfand ich als sehr gelungen! Wird es im mittleren Teil der Geschichte beinahe ein wenig ausschweifend, macht sie gerade dann eine enorme Wendung und sehr viel Spannung entsteht! Ausserdem gibt einem die Autorin einiges zum nachdenken. Wie gehen wir eigentlich mit der Natur um die uns geschenkt ist, warum gilt es diese zu bewahren? Ganz ohne erhobenen Zeigefinger macht sich der Leser dennoch viele Gedanken im Laufe des Buches! Das Ende finde ich sehr gelungen und super gelöst, alle Fragen werden ausreichend beantwortet.

Fazit: Eine ganz fantastische Geschichte zwischen Abenteuer und Science-Fiction mit einem Hauch von Magie hier und da. Mir hat das Buch sehr viel Spaß bereitet und ich kann es groß und klein nur empfehlen!

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Eine absolut fantastische Geschichte zwischen Abenteuer und Science-Fiction und mit einem Hauch von Magie.
Spannend und mitreißend vom Anfang bis zum Ende.
Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Meiner Teenie Tochter und mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und wir empfehlen es sehr gerne weiter.
Verdiente 5 Sterne für dieses fantastische Werk.

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Inhalt: Inhalt: Niemand weiß besser als Finn, wie gefährlich es ist, den Nachtschattenwald zu betreten. Der gefürchtete Mondwandler holt alle, die nach Sonnenuntergang dort unterwegs sind – behaupten die Erwachsenen. Und seit seine Schwester Hannah nicht aus dem Wald zurückgekehrt ist, scheint der Beweis erbracht. Trotzdem nagen Zweifel an Finn: Was, wenn die Geschichten über den Mondwandler nicht wahr sind? Tief im Nachtschattenwald macht Finn eine Entdeckung, die viel größer ist als das Geheimnis um Hannahs Verschwinden ...

Folge Finn in den Nachtschattenwald!

Ein sehr interessantes Buch, welches nicht nur für Kinder eine Leseempfehlung ist, sondern auch durchaus interessant für Erwachsene sein kann.
Kaum begonnen, musste ich das Buch auch direkt durchsuchten.
Ein schöner und fesselnder Schreibstil treffen auf ein tolles und magisches Abenteuer.
Die Charaktere und die Kulissen sind sehr schön beschrieben.
Alles in allem eine klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

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Klappentext:
Niemand weiß besser als Finn, wie gefährlich es ist, den Nachtschattenwald zu betreten. Der gefürchtete Mondwandler holt alle, die nach Sonnenuntergang dort unterwegs sind – behaupten die Erwachsenen. Und seit seine Schwester Hannah nicht aus dem Wald zurückgekehrt ist, scheint der Beweis erbracht. Trotzdem nagen Zweifel an Finn: Was, wenn die Geschichten über den Mondwandler nicht wahr sind? Tief im Nachtschattenwald macht Finn eine Entdeckung, die viel größer ist als das Geheimnis um Hannahs Verschwinden ...

Folge Finn in den Nachtschattenwald!
Fazit:
Die Schwester von Finn wurde im Wald von einem Mondwandler geholt wie schon so manch andere. Nachdem er mit seiner Freundin Samira auf die Elstern trifft machen sie sich auf die Suche nach den Nachtwandler.

Das Buch hat einen sehr schönen Schreibstil und ist spannende geschrieben. Es macht Spaß das Buch zu lesen und man taucht direkt in die Geschichte ein.
Ich bedanke mich bei NetGalley für das Rezensionsexemplar.

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Gestaltung
Das Cover ist so traumhaft schön. Es vermittelt sofort einen Eindruck von dem Nachtschattenwald und regt die Fantasie an. Ich liebe die Farben und Motive. Zudem sind auf dem Cover drei der Protagonisten abgebildet, wodurch ich mir auch schon ein gutes Bild von ihnen vor dem Lesen machen konnte.
Außerdem erwartet euch im Buch ein Inhaltsverzeichnis - daneben möchte ich auch noch betonen, dass die einzelnen Überschriften der Kapitel schon richtig Lust auf das Buch machen. Weiterhin finden sich immer wieder kleine gestalterische Elemente, die aber nichts Außergewöhnliches sind. Das "Vorwort" von Hannah dagegen ist mit Bäumen und Blättern eingerahmt. In Allem ist das Buch also auch im Innern ein Blickfang.

Schreibstil
Der Schreibstil ist von Beginn an sehr angenehm und flüssig. Ich wurde sofort in das Buch hineingezogen; ich hatte keinerlei Probleme bei dem Einstieg. Die Autorin schafft es mit ihrem Stil den Nachtschattenwald zum Leben zu erwecken und ein genaues (sehr magisches) Bild dem Leser zu vermitteln. Es ist, als würde man selber um Nachtschattenwald umherirren. Es gibt keine Passagen, über die ich gestolpert bin oder die mir komisch erschienen.

Handlung
Die Handlung hat mich sehr interessiert. Es geht rasant los und bleibt bis zum Schluss spannend. In angemessenem Tempo folgen spannungsreiche und relativ "normale" Szenen. Mir gefällt wirklich gut, dass wir als Leser so viel vom Nachtschattenwald sehen und miträtseln können, was es sich mit dem gefürchteten Mondwandler auf sich hat.
Insbesondere gefiel mir die Wendung zum Schluss. Der Autorin gelingt es sehr gut, aus einer zunächst übernatürlichen, magischen Erklärung der Dinge eine rational und denkbare Erklärung zu machen - auf die Auflösung des Rätsels um den Nachtschattenwald, den Schläfern und dem Mondwandler könnt ihr euch also unheimlich freuen!

Figuren
Die Figuren sind ziemlich einzigartig. Sie sind alle individuell und dynamisch konzipiert. Alle Figuren haben eine Vergangenheit, die auch in die gegenwärtige Zeit im Buch hineinwirkt. Ich konnte mich schnell mit den Protagonisten anfreunden und finde sie auch allesamt sympathisch. Ihre Gedankengänge und Handlungen sind nachvollziehbar und realistisch. Zudem ist ihr Habitus auch dem Alter entsprechend.
Es gibt einige Figuren, die man kennenlernen kann. Neben den vielen Protagonisten gibt es auch einige Antagonisten. Einige der Antagonisten kann man nur aus der Ferne betrachten, aber der "Hauptantagonist" wird intensiv beleuchtet.

Fazit
Kathrin Tordasis neues Buch "Nachtschattenwald. Auf den Spuren des Mondwandlers" ist ein intensives, magisches Erlebnis, das nicht nur für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist. Auch Erwachsene können Spaß an der Geschichte haben. Euch erwarten interessante, dynamische Figuren. Sowohl die Protagonisten als auch die Antagonisten sind gut konzipiert worden. Sie lassen ihre Leser tiefe Blicke in ihre Psyche werfen.
Der Schreibstil und die Handlung lassen das Fantasy-Herz höherschlagen. Zudem kann man es auch als Dystopie und Abenteuergeschichte sehen! Es gibt unheimlich viele Orte zu entdecken, viele 'magische' Wesen schwirren umher und ein Geheimnis möchte unbedingt aufgedeckt werden. Insgesamt ist der "Nachschattenwald" pure Unterhaltung. Ein fantastisches Leseerlebnis für Groß und Klein.

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„Nachtschattenwald. Auf den Spuren des Mondwandlers“ ist bereits das zweite Kinderbuch von Kathrin Tordasi, doch ich finde, nicht nur Kinder haben Spaß an ihren Geschichten, sondern jeder Leser, der bereit ist, sich in eine fremde Welt zu träumen. Mit dem „Brombeerfuchs“ konnte Kathrin mich letztes Jahr bereits begeistern. Sie schreibt so klug und bleibt immer mit ihrem Publikum auf Augenhöhe. Aus ihren Geschichten nimmt man als Leser so unendlich viel mit und ich bin jedes Mal tief beeindruckt, wie sehr ein Kinderbuch zum Nachdenken anregen kann.
Im „Nachtschattenwald“ ist es nach Sonnenuntergang gefährlich, denn dann erscheint der Mondwandler und es verschwinden Menschen. Ein solches Erlebnis hat auch Protagonist Finn hinter sich, denn er hat seine Schwester Hannah an den Wald verloren. Doch als er mit seiner besten Freundin Samira auf einen leuchtenden Frosch trifft und andere Ecken des Waldes kennenlernt, beginnt er sich zu fragen, ob die Geschichten über den Mondwandler tatsächlich wahr sind. Und ob die verschwundenen Menschen wirklich für immer fort sind.
Ich mochte Finn unglaublich gern. Er ist ein ganz sanftmütiger Junge mit dem Herzen am rechten Fleck. Finn hört sehr gut und das macht ihn anders. Er will nicht anders sein und fragt sich oft, was mit ihm vielleicht nicht stimmt. Das anders-sein und das Ausbrechen aus verankerten Rollen sind beides immer wichtige Themen in Kathrins Romanen. Feinfühlig und auf eine unaufdringliche und sensible Art und Weise zeigt sie mit dieser Geschichte, dass man sich nicht schämen muss, anders zu sein als andere. Dass man sich auf seine Stärken verlassen soll und wie wichtig gute Freunde sind. Samira ist eine wichtige Stütze an Finns Seite. Sie ist wissbegierig und klug, aber nie vorlaut oder aufdringlich. Sie interessiert sich für jedes Tier und jede Pflanze, liebt es mit Oma Vera an Wachstumsbeschleuniger zu forschen.
Beide Kinder unterstützen sich gegenseitig und können sich aufeinander verlassen. Die Freundschaft der beiden hat mich immer wieder zum Lächeln gebracht, denn sie ist einfach richtig schön. Gemeinsam wachsen sie über sich hinaus und stellen sich ihren Ängsten.
Kathrin hat mit dem Nachtschattenwald ein kreatives Zukunftskonzept erfunden, in dem die Natur die Kontrolle übernommen hat und wild und schnell wächst. Es gibt so gut wie keine Technik mehr und die Menschen müssen sich wieder mehr auf das Miteinander besinnen. Und obwohl die Natur das Leben der Menschen so einschneidend verändert hat, wird sie an keiner Stelle als böse oder bedrohlich dargestellt. Vielmehr steht die Schönheit von Flora und Faune im Mittelpunkt. Das mochte ich am allerliebsten. Durch Finns Augen nimmt man als Leser all die kleinen wunderschönen Details des Waldes wahr. Selbst ein Löwenzahn bekommt seine volle Aufmerksamkeit.
Kathrins Schreibstil sorgt dafür, dass man sich vollends in der Geschichte verliert. Ich hatte jeden Ort bildlich vor Augen, denn sie schafft es, alles bis ins kleinste Detail zu veranschaulichen. Man wird hineingesogen in die Welt des Nachtschattenwaldes und folgt Finn liebend gern auf dem Pfad aus Mondlicht. Und Kathrin schreibt absolut sympathisch und authentisch. Mein neues Lieblingswort ist „Wortstau“ – das ist doch wirklich wahnsinnig schön!
Der „Nachtschattenwald“ ist wirklich ein besonderes Buch. Man lernt, die Welt noch einmal mit ganz anderen Augen zu sehen. Wer den „Brombeerfuchs“ mochte oder „Drachenreiter“ von Cornelia Funke gern gelesen hat, der wird sich im Nachtschattenwald definitiv heimisch fühlen. Diese Empfehlung kommt wirklich von Herzen.

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Hallo, ich habe gerade das Buch "Nachtschattenwald" von Kathrin Tordasi auf meinem Insta-Blog gemeinsam.lesen rezensiert. Ein richtig tolles Buch, ich hab es in einem Rutsch durchgelesen :)!
Danke für das Rezensionsexemplar.
Schöne Grüße, Alexandra Burkard

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Dank an Netgally & denn Fischer Verlag die mir dieses Buch als Rezension Exemplar zu Verfügung gestellt haben.

In dieser Geschichte folgen wir Finn und seine Freundin Samira die beide immer wieder mit denn Legenden des Mondwandler konfrontiert werden.

Die Geschichte wird aus der dritten Perspektive geschrieben und ist einfach zu Lesen außerdem folgen wir die Sicht von Finn. Das Setting finde ich ein Spannendes Thema immerhin ist es nicht alle Tage das man nur umgeben von Wald ist. Deswegen fand ich es wirklich gut wie die Autorin daraus eine Welt für sich erschaffen hat. Finn ist ein mutiger Charakter mir hat gefallen wie er und seine Freundin Samira Begeisterung für Technische Sachen hatten und auch immer alles zusammen tun wollen.

Im Laufe des Buches wurde es immer Spannender da ich ehrlich nicht gewusst habe was mich erwartet und mochte die Wendung die sich dann im laufe der zweiten Hälfte ergeben hat und war wirklich überrascht. Im ganzen hat es mir gut gefallen es fängt etwas langsam an wird aber im laufe immer besser. Es war definitiv ein unerwartet Überraschung die mir gut gefallen hat und angetan bin von der Storyline.

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Diese Rezension stammt von meiner Tochter (12). Das Buch hat mir gut gefallen, da es spannend und magisch war und in einer Zukunft spielt, in der die ganze ihnen bekannte Welt von Wald überwuchert ist. Finn und seine Freundin Samira wollen den Mondwandler finden, da Finns Schwester Hannah vor 6 Jahren wegen diesem verschwunden ist. Im Wald treffen sie auf eine Bande, die sich "Die Elstern" nennen; das ist eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die den Mondwandler aufspüren wollen. Sie finden heraus, dass es außerhalb des Waldes eine Stadt gibt, die aber verlassen ist. Die einzige lebende Person ist ein Mädchen, das von Forschern erschaffen wurde. Sie und der Mondwandler holen die Menschen aus dem Wald, die nicht vor der Dämmerung ein Dach über dem Kopf haben - das fand ich gruselig!
Mehr wird nicht verraten - ich kann das Buch weiterempfehlen, lest es am besten selbst.
Das Titelbild ist düster-grün gehalten und im Hintergrund sieht man gelb-golden die Stadt, sehr geheimnisvoll und am unteren Rand glitzert eine Libelle.
Am Anfang wusste man nichts von der Stadt, und plötzlich sind die Kinder mitten in einer Stadt, in der Menschen in Särgen schlafen und ein computerprogrammiertes Mädchen die Macht hatte. Das war etwas verwirrend, da ich dachte, dass es sich um eine Geschichte handelt, die einfach nur im Wald spielt. Deshalb gebe ich dem "Nachtschattenwald" 4,5 Sterne.

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Meinung:

Nachdem ich Brombeerfuchs geliebt habe, habe ich mich unendlich gefreut, dass ein neues Buch von Kathrin Tordasi erscheint – in der Zwischenzeit habe ich auch Spiegelfluch & Eulenzauber gelesen, welches unter einem Pseudonym erschien, aber ich bin einfach größerer Fan ihrer Kinderbücher!

Finn lebt in einer dystopischen Welt, in der die Natur sich einen Großteil des Platzes zurückgeholt hat, den der Mensch ihr in den Jahren davor abgerungen hat. Überall breitet sich ein dichter Urwald aus, selbst die Städte sind schon zugewachsen. Die Menschen leben trotzdem noch mitten drin, Geld gibt es nicht mehr, alles was sie herstellen oder ernten können, tauschen sie untereinander. Es gibt keinen Strom , Computer, Handys oder Autos können nicht mehr betrieben werden. Anscheinend sind die Menschen glücklich damit, aber es gibt eine Regel: Nachts darf der Wald unter keinen Umständen betreten werden, denn dort lauert der Nachtwandler, und dieser nimmt die Regelbrecher mit in sein Reich und lässt sie dort ewig schlafen. Diese Regel trichtern die Erwachsenen den Kindern ein und geben ihnen den Rat, dieses Gleichgewicht nicht zu stören. Finn hat auf diese Weise seine Schwester verloren und als er auf eine Gruppe Jugendliche stößt, die den Nachtwandler suchen wollen, machen sich er und seine Freundin Samira auf die Suche nach dem Nachtwandler. Dabei machen sie einige unglaubliche Entdeckungen.

Also dieses Buch ist einfach genial, Kathrin Tordasi hat ihren tollen Schreibstil mit unglaublichen Ideen verbunden und daraus eine wunderbare Geschichte kreiert. Die Beschreibungen der Umgebung sind wieder mal so bildhaft, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Auch die Charaktere sind wunderbar erdacht und authentisch dargestellt – obwohl ich zwischendurch noch einmal nachlesen musste, wie alt Finn ist, denn manchmal hatte er doch sehr weise Ansichten und hat erstaunlich erwachsene Gedankengänge. Ich habe mir das aber einfach damit erklärt, dass dies eine andere Zeit ist und die Kinder schneller reifen, als sie das zu unserer Zeit müssen. Themen wie Mut, Freundschaft, Zusammenhalt, aber auch Überbevölkerung, Klima usw. hat die Autorin wunderbar und passend für die Zielgruppe mit der zauberhaften Handlung verwoben, ohne dass ein mahnender Zeigefinger erhoben wird.

Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, ich konnte einfach nicht anders. Ständig fragte ich mich, was es mit den verschiedenen Begebenheiten auf sich hat, staunte über die komplett andere Welt, in der die Kinder ihr Abenteuer erleben und fieberte bei jeder Wendung und jeder spannenden Stelle mit, so dass ich gefühlt den ganzen Tag an diesem Buch geklebt habe – gut nur, dass ich mit der Bahn zur Arbeit pendle, so hatte ich genügend Zeit für dieses wunderbare Buch. Die Auflösung zum Ende hin, hatte ich so gar nicht erwartet, und das fand ich richtig genial aufgelöst.

Sehr lieb gewonnen, habe ich neben Samira, Flöckchen – die Beschreibungen von ihm ließen ihn so wirklich werden und irgendwie hat er sich komplett in mein Herz geschlichen.

Fazit:

Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Kinder, sondern für jeden der sich zauberhaften Erzählungen, mit klaren und bildhaften Beschreibungen, wunderbaren Charakteren und einem atemberaubenden Setting nicht entziehen kann. Ich habe das Buch nur so verschlungen und rate Euch, es dringend zu lesen. Es macht einfach Spaß, ist super spannend, überraschend und man vergisst den Nachtschattenwald und den Mondwandler nicht mehr so schnell, vor allem weil die Autorin das Rätsel überraschend und einfach perfekt auflöst.

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Zum Inhalt:
Der Nachtschattwald ist gefährlich, keiner weiß das besser als Finn. Angeblich holt der gefährliche Mondwandler alle, die nach Sonnenuntergang dort sind. Und das Finns Schwester Hannah nicht mehr aus dem Wald zurück gekehrt ist, dient natürlich als Beweis der Geschichte. Doch was, wenn die Geschichte gar nicht wahr ist?
Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine Mischung aus Abenteuerroman und fantasy, die oft sehr düster ist. Aber das Düstere passt sehr gut zur erzählten Geschichte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist auf jeden Fall für die Zielgruppe geeignet, lässt sich aber auch gut von einer älteren Leserschaft lesen. Für Kinder, die es spannend mögen, ist das auf jeden Fall ein absoluter Tipp.
Fazit:
Gelungene Mischung

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In Finns Welt überwuchern Pflanzen sämtliche Straßen und Häuser und verwandeln alles in einen riesigen Urwald. Die Menschen leben im Einklang mit der Natur und kommen gut zurecht. Zumindest so lange niemand von ihnen des Nachts den Wald betritt. Denn dann kommt der gefürchtete Mondwandler und holt sich diejenigen die die Regeln brechen. So wie auch Finns große Schwester.
Finn will herausfinden was hinter dem Ganzen steckt und begibt sich auf die Spuren des Mondwandlers.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt schon so wunderbar geheimnisvoll mitten im Wald, den man des Nachts nicht betreten darf. Das hat mich sofort neugierig gemacht. Ich wollte unbedingt mehr über diese Welt und vor allem über den Mondwandler erfahren.
Mit ihrem angenehm bildhaften Schreibstil hat die Autorin den Nachtschattenwald zum Leben erweckt und mich damit völlig gefangen genommen. Der Urwald ist ein geheimnisvoller und wunderschöner Ort mit ungewöhnlichen Bewohnern. Vor allem der weiße Frosch ist überaus faszinierend.

Die Geschichte erzählt von unserer Welt die sich in der Zukunft stark verändert hat. Pflanzen wachsen rasend schnell und überwuchern Straßen und Häuser. Finn kommt in seiner Welt gut zurecht, doch das Verschwinden seiner Schwester belastet ihn sehr. Als er glaubt sie finden zu können, begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch den Nachtschattenwald, in dem der Mondwandler sein Unwesen treibt.
Glücklicherweise hat er seine beste Freundin Samira dabei, die ihm Hoffnung schenkt und ihn wunderbar bei seiner Suche unterstützt. Sie ist ein sympathisches und sehr kluges Mädchen.
Besonders schön finde ich, dass Finn nicht der typische starke Held ist. Er hat etwas Besonderes an sich das ihn ab und zu verunsichert und an sich zweifeln lässt. Trotzdem beweist er Mut und Stärke indem er tut was er für richtig hält. Es war schön seine Gedanken zu verfolgen und ihn auf seinem Weg zu begleiten. Auch die anderen Charaktere sind alle überaus lebendig und facettenreich dargestellt. Mir gefällt es gut, dass die Elstern nicht einfach nur eine böse Diebesbande sind. Man lernt sie kennen, erfährt etwas über ihre Geschichte und entwickelt Verständnis für sie.

Es ist wahnsinnig spannend die Geschichte zu verfolgen und gemeinsam mit Finn und Samira die Rätsel des Waldes zu lösen. Dabei macht man einige überraschende Entdeckungen die einen staunen und manchmal zufrieden lächeln lassen.
Die Welt ist liebevoll ausgearbeitet und entfaltet sich im Laufe der Geschichte immer weiter.

Besonders gut gefallen haben mir die Botschaften die vermittelt werden. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, sich so zu akzeptieren wie man ist und darum gemeinsame Wege zu finden.
Mir hat die Geschichte rundum gut gefallen, sie ist in sich abgeschlossen und hat ein wunderbares Ende.

Gestaltung:
Das Cover ist sehr passend umgesetzt und hat gleich meine Aufmerksamkeit geweckt. Man sieht Finn mit seiner Freundin Samira und ihre unerwartete Begleiterin auf dem Weg in den düsteren Nachtschattenwald. Vereinzelte Lichtpunkte lassen das Ganze magisch wirken. Im Hintergrund erkennt man einen Teil der überwucherten Gebäude und entdeckt Spuren der „alten Welt“.

Fazit:
Eine wundervolle Mischung aus Abenteuer, Fantasy und Science Fiction!
Für alle die geheimnisvolle, magische Geschichten mögen.

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Kathrin Tordasi

Nachtschattenwald
-Auf den Spuren des Nachtwandlers-

Abenteuerliches Kinderbuch
für Mâdchen und Jungen ab 10 Jahren



Worum es geht, Klappentext:


Niemand weiß besser als Finn,
wie gefährlich es ist,
den Nachtschattenwald zu betreten.
Der gefürchtete Mondwandler holt alle,
die nach Sonnenuntergang dort unterwegs sind –
behaupten die Erwachsenen.
Und seit seine Schwester Hannah
nicht aus dem Wald zurückgekehrt ist,
scheint der Beweis erbracht.
Trotzdem nagen Zweifel an Finn:
Was, wenn die Geschichten
über den Mondwandler nicht wahr sind?
Tief im Nachtschattenwald
macht Finn eine Entdeckung,
die viel größer ist
als das Geheimnis um Hannahs Verschwinden ...

Folge Finn in den Nachtschattenwald!


Meine Meinung:

Obwohl ich definitiv nicht zur Zielgruppe
gehöre hat mir das Buch ausgesprochen gut
gefallen.
Es ist sehr flüssig zu Lesen,
in einem wundervollen Stil verfasst
und auch unheimlich spannend.

Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Familie,
Umwelt und auch um die Gefahren,
die AI oder KI mit sich bringt.

Es regt zu Nachdenken an und ist
lehrreich.
Ich finde es ist ein Buch für alle Altersklassen
ab 10 Jahren aufwärts
uns auch ältere Menschen können
dabei durchaus noch etwas lernen.

Die Geschichte und ihre Figuren sind
sehr gut angelegt und durchdacht.
Sympathisch und tiefsinnig.

Ich konnte mich dafür begeistern
und empfehle das Buch all jenen,
denen unsere Umwelt und unser Leben
nicht egal ist.

Fantastische 5 Sterne von mir!!!

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fantasievolles, dystopisches Setting für Finns Abenteuer

Nachdem die Natur über Jahre ausgebeutet, belastet und geschädigt wurde, ist irgendwann das Gefüge der Welt gekippt. Überschwemmungen und andere Naturereignisse haben dafür gesorgt, dass die Menschen anders leben müssen und sich mit dem arrangieren, was noch geht und möglich ist. Die Natur hat sich weite Teile zurückerobert und darf freier wachsen und wuchern, ohne ständig in Grenzen verwiesen zu werden. Die Menschen halten sich an gewisse Regeln und können dafür ziemlich im Einklang mit ihrer Umwelt leben. Wer aber die Regeln missachtet und sich zum Beispiel nachts im Wald aufhält, dem kann es passieren, dass er nie wieder nach Hause kommt. So erging es auch Finns Schwester Hannah, die seit einigen Jahren spurlos verschwunden ist. Finn lässt das Schicksal seiner Schwester jedoch nicht los und so kommt der Tag, an dem er sich auf die Suche begibt und auf etwas stößt, womit er niemals gerechnet hätte.

Autorin Kathrin Tordasi entführt die Leser in eine dystopische Welt, in der sich zu der uns bekannten Welt so einiges gewandelt hat. Dabei fließen immer wieder auch Aspekte ein, die sich in unserer aktuellen Zeit bereits andeuten und das Szenario damit noch greifbarer und in gewisser Weise auch realistischer machen, auch wenn es darüber hinaus noch viele weitere, fantasievolle Ideen gibt, die in der Form möglicherweise nicht oder zumindest nicht in naher Zukunft realisierbar wären. Die Welt, in die man eintaucht, ist auf jeden Fall facettenreich und es gibt einiges zu entdecken. Die Menschen leben inmitten der Natur und haben sich damit arrangiert, dass es viele Bereiche gibt, die nur noch den Tieren und Pflanzen gehören und sie selbst in gewisse, begrenzte Lebensräumen zurechtkommen müssen. Viele technische Errungenschaften gibt es nicht mehr, dafür gibt es aber neuartige Erfindungen, die den Menschen dabei helfen, ihren Alltag zu bewältigen. Ich fand es interessant immer mehr von den Gegebenheiten und Umständen zu erfahren. Die Geheimnisse des dystopischen Settings werden auch erst nach und nach im Verlauf der Handlung gelüftet und nicht alle sofort präsentiert. Dadurch gibt es immer wieder auch kleine Wendungen und Überraschungen, sowohl für den Protagonisten, als auch für den Lesenden.

Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte lässt sich flüssig und leicht lesen, kompliziertere Begriffe werden erklärt oder befinden sich im Verzeichnis am Ende des Buches, so dass einiges nachgeschlagen werden könnte. Viele Dinge ergeben sich jedoch auch aus dem Zusammenhang. Es gibt zahlreiche bildhafte Beschreibungen, die ein detailliertes Bild der Figuren, der Lebensweise und der Umgebung entstehen lassen. Ich mochte das dystopische Setting, das mit vielen tollen Ideen daherkommt und sich auch nicht anfühlte, als wäre es schon x Mal da gewesen.
Gut in die Handlung eingeflochten waren auch die unterschiedlichen Gedanke und Gefühle, die in Protagonist Finn wüten. Manches von dem, was für ihn festgeschriebene Regeln waren, muss er hinter sich lassen, immer wieder muss er sich neuen Aufgaben und Herausforderungen stellen, auch wenn er im Vorfeld schon weiß, dass es gefährlich werden könnte. Nicht jedes Mal gelingt es zufriedenstellend, diese zu meistern, was ich als realistisch empfunden habe. Pläne werden über den Haufen geworfen, neue müssen in kurzer Zeit geschaffen werden und dann muss er auch noch mit Verrat und Täuschung umgehen, obwohl es doch eigentlich genug anderes gäbe, worum er sich Gedanken machen müsste. Neben den Schwierigkeiten und den negativen Gefühlen geht es aber auch um Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen und es gibt auch positive Entwicklungen im Buch. Angetrieben wird Finn von dem unstillbaren Wunsch, seine Schwester Hannah wiederzufinden, eine sehr starke Motivation, die einen vieles überwinden lässt.

Schön fand ich auch, wie unterschiedlich und authentisch die Charaktere angelegt waren. Finn und Samira sind schon lange beste Freunde, sie ergänzen sich mit ihren Fähigkeiten und Ansichten und wissen genau, wo die Stärken und Schwächen des jeweils anderen liegen. Von den beiden erfährt man am meisten, es gibt aber noch weitere Figuren, die eine wichtige Rolle im Gesamtgeschehen spielen. Manchmal kamen mir die Charaktere zwar älter vor, als sie eigentlich waren, aber sie leben eben auch in einer ganz anderen Zeit, mit anderen Herausforderungen und Gegebenheiten, daher kann man nur schwer vergleichen, wie sich andere Jugendliche mit 11-12 Jahren vielleicht verhalten würden.
Obwohl es durchweg interessant zu verfolgen war, wie die Protagonisten ihren Weg gehen, dabei neue Dinge entdecken und erfahren, an ihre Grenzen stoßen und Möglichkeiten finden, diese zu überwinden oder zu umgehen, gab es im Mittelteil des Buches für mich eine Phase, in der die Handlung ein wenig zu sehr zur Ruhe gekommen ist, zumindest für meinen persönlichen Geschmack. Danach wurde es dann jedoch wieder spannender und auch turbulenter und gefährlicher für die Figuren. Auch der Mondwandler wurde präsenter, was mir gut gefallen hat. Man hatte sich ja so seine Gedanken gemacht, was dahinter steckt, die Auflösung hat mich auf jeden Fall überrascht.
Es gab tolle Einblicke in innovative Entwicklungen und Ideen, die aus den Veränderungen in der Welt entstanden sind bzw. diese beeinflusst haben. Unterschwellig wird damit auch auf aktuelle Probleme hingewiesen. Ich mochte die Art, wie es eingebunden wurde, weil es nicht so direkt kritisch-anklagend war, sondern einfach in die Handlung integriert und damit zwar präsent, aber trotzdem nicht im ständigen Fokus, da es eben auch allgemein um das Abenteuer ging, das Finn und die anderen zu bestreiten hatten. Auf mich wirkten die Strukturen gut durchdacht und nicht willkürlich zusammengeschustert.
Fazit

Ein Buch voller phantastischer Ideen, innovativer Errungenschaften, interessanten Ideen, dystopischem Setting, bildhafter Beschreibungen, toll angelegter Charakteren und mit Voranschreiten des Buches auch einer guten Portion Spannung und Turbulenzen. Zwischendurch war es mir persönlich ein wenig zu ruhig, auch wenn es interessant war den Weg der Figuren zu begleiten und mit ihnen mehr über die Welt zu erfahren.

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Das Cover macht neugierig auf dieses Buch von der Autorin Kathrin Tordasi.
Hat man dieses Buch gelesen,, so weiss man , dass die Autorin damit nicht zuviel verspricht.
Das Buch handelt von Finn , der in einer Welt aufwächst , die nur aus Natur besteht. Die Menschen arangieren sich mit der Natur, dürfen allerdings nach Sonnenuntergang nicht mehr raus. Eines abends verschwindet jedoch seine beste Freundin. Nachdem er schon seine Schwester verloren hat, möchte er auch nicht noch seine Freundin verlieren und so geht er dem Ganzen nach und entdeckt ungeahnte Dinge.

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Nachdem mich die Autorin mit "Brombeerfuchs" wirklich gut unterhalten konnte war ich gespannt auf ihr neuestes Projekt.

Wir lernen Finn kennen, der in einer Welt lebt, in der sich die Natur ihren Platz zurück erobert hat. Die Menschen haben gelernt mit ihr zusammen und von ihr zu leben. Es wird angebaut, geerntet, weiterverarbeitet und so Handel betrieben. Geld gibt es nicht mehr, nur Tauschwaren. Ein "normales" Leben, wenn auch ohne Strom, Autos usw. hat sich gefunden. Allerdings gibt es natürlich auch Regeln. Eine davon ist, sich nachts nicht im Wald aufzuhalten. Wer dies tut gerät an den Mondwandler und dieser versetzt seine Opfer in einen tiefen Schlaf. So ist auch vermutlich Finns Schwester Hannah verschwunden. Niemand sucht nach den Vermissten, aus Angst selbst zum Opfer zu werden. Dann kommt diese Gruppe Jugendlicher, welche den Mondwandler finden und unschädlich machen will. Doch Finn hat andere Pläne. Werden sie den Mondwandler finden und besteht noch Hoffnung für seine Opfer?

Die Autorin hat eine spannende Handlung und ein wirklich tolles Setting einfließen lassen. Die Idee mit dem Dschungel aus Pflanzen ist so mega und ich konnte es mir auch richtig gut vorstellen. Das Wordbuilding hatte mir ja schon in "Brombeerfuchs" gut gefallen und auch zieht es mich wieder mitten in die Geschichte.

Mit Finn und Samira hat die Story zwei super Charaktere die sich hervorragend ergänzen und ein tolles Gespann sind. Ich war gern mit den Beiden unterwegs. Sie haben in ihren jungen Jahren Ecken und Kanten und sind keine Superhelden. Das hat mir gut gefallen, da es sie auch sehr authentisch machte.

Fazit

Ein tolles Fantasyabenteuer hat die Autorin gezaubert, welches nicht nur etwas für junge Leser ist. Es geht um Freundschaft und Mut, welches sowohl Samira, als auch Finn sehr gut wiederspiegeln. Einen richtig schönen Story also, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet. 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt es von mir.

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Rezension „Nachtschattenwald. Auf den Spuren des Mondwandlers“ von Kathrin Tordasi



Meinung

Kathrin Tordasi konnte mich bereits mit „Brombeerfuchs“ begeistern und faszinieren, sodass ich wahnsinnig gespannt war auf ihr neues Kinderbuch. Allein das Cover entfachte meine Neugierde und ich war Feuer und Flamme auf die Geschichte.

Kathrin Tordasi schafft ein bildhaftes, dystopisches Setting, in der sich die Natur ihren Platz zurückgeholt hat. Durch ihren mitreißenden und lebendigen Schreibstil war ich sofort gegangen und konnte mir alles nur allzu gut vorstellen. Sie schuf eine bedrückende Stimmung, aber auch eine, die von Realität und Authentizität durchzogen ist, denn so wird es irgendwann einmal sein, wenn wir Menschen nicht mehr sind. Ihr Ideenreichtum beeindruckte mich zutiefst und so verging Seite um Seite wie im Flug.

Lediglich der Anfang war mir vom Tempo her ein wenig zu langgezogen, doch je mehr man dem Verlauf folgt, umso packender wird es. Auch die Charaktere zeichnen sich wieder einmal durch liebevolle Hingabe, Authentizität und Echtheit aus. Finn erschien mir manchmal zu Weise für sein Alter und auch seine Gedankengänge waren sehr erwachsen. Jedoch muss man bedenken, dass die Kinder in einer anderen Zeit leben. Kathrin Tordasi erzählt über Freundschaft, Mut, das Klima und Vertrauen - jedoch ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit jeder Menge Phantasie, Spannung und Abenteuer.

Während der Handlung kamen unzählige Fragen in mir auf, ich staunte über das Abenteuer der Kinder und verlor mich in jeder überraschenden Wendung. Auch die Auflösung am Ende ließ mich sprachlos zurück, da sie mich unerwartet traf. Schlussendlich war ich nicht nur in die Figuren verliebt, sondern in die Idee und Umsetzung. Ob Jung oder Alt, die Autorin schafft eine wunderschöne Geschichte, in der man noch gerne länger verweilt hätte.



Fazit

Kathrin Tordasis neustes Kinderbuch „Nachtschattenwald“ weiß nicht nur mit einem traumhaften Cover zu überzeugen, sondern einer lebendig bildhaften Welt, liebevollen Figuren und Themen wie Umwelt, Freundschaft und Co. Ich habe die Kinder auf ihrem spannenden, phantasievollen Abenteuer mit Begeisterung und Faszination begleitet, wenngleich ich zu Anfang noch nicht ganz warm wurde, aber danach einfach nur noch gefesselt war. Diese Geschichte überrascht durch seine Idee und ein perfektes Ende.



Empfehlung 4.5 von 5 Sterne

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Meinung:
Die Charaktere dieser tollen Geschichte sind liebenswürdig und wachsen im Laufe der Handlung immer weiter über sich hinaus, entwickeln sich und harmonieren hervorragend miteinander und mit der Welt. Jede Figur macht Spaß und ist sympathisch und gerade Finn fand ich sehr menschlich und damit plastisch.

Der Schreibstil ist wunderbar angenehm, einfach und dennoch phantastisch und tiefgründig. Die Welt, welche die Autorin erschafft, ist interessant und steckt voller wundersamer, schöner aber auch furchterregender Sachen und Wesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam mit den Figuren diese Welt zu erkunden.

Die Handlung von Nachtschattenwald war für mich auf den ersten Blick etwas seltsam und merkwürdig. Diese Zukunft, in der elektrische Geräte mit Hilfe von Pflanzen geladen werden und in der sich ein extrem schnellwachsender Wald seine Gebiete zurückerobert, fühlte sich erstmal komisch an.

Allerdings entfaltet sich gerade daraus eine sehr spannende und neuwertige Geschichte um Finn und seine Freunde. Die Handlung weiß den Leser mit sich zu nehmen und auch zu überraschen. Vor allem, was das Ende betrifft. So ist das Buch nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die das komplette Ausmaß der im Text niedergeschriebenen Kritik vollständig erkennen.

Und von dieser Kritik hat das Buch durchaus einiges vorzuweisen, die zum Nachdenken anregt.


Fazit:
Die Geschichte rund um den Nachtschattenwald in all seinen Facetten und Finn, seiner Suche nach seiner Schwester und dem Mondwandler macht sehr viel Spaß. Der lockerleichte Stil steuert ebenfalls dazu bei, dass man mit dem Buch mitfiebert und in der Welt versinkt.

Ich spreche für Nachtschattenwald gerne eine Leseempfehlung für jedes Alter aus.

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Was ist der Mondwandler?

Den Nachtschattenwald zu betreten ist sehr gefährlich. Das weiß Finn nur zu gut, denn der Mondwandler, von allen gefürchtet holt alle, die sich bei Dunkelheit dorthin begeben. So sagen jedenfalls die Erwachsenen. Für Finn ist es bewiesen, denn auch seine Schwester ist von dort nicht zurück gekehrt. Aber sind die Geschichten über den Mondwandler wirklich wahr? Finn macht dort eine Entdeckung, die noch mehr bedeutet als Hannahs Verschwinden.

Meine Meinung
Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und in der Regel werde ich nicht enttäuscht. Oder sehr, sehr selten. So ging es auch hier: Keine Enttäuschung. Das Buch ließ sich dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, die meinen Lesefluss gestört hätten, leicht und flüssig lesen. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. Hier in Finn und Samira, die Jugendlichen Einbrechern in den Wald folgten. Was dabei passierte, ja das muss der geneigte Leser selbst lesen. Beide, Finn und Samira, wussten von dem Mondwandler, war doch Finns Schwester vor Jahren im Wald verschwunden. Doch ihre Hoffnung ruhte auf einem kleinen Wesen, das ihnen einen Weg zu zeigen schien. Ob es richtig war, dem zu folgen, oder ob sie wohl besser zu Hause geblieben wären, auch das muss der Leser wohl selbst lesen. Auf jeden Fall fing dieses Buch schon recht spannend an – mit Hannahs Verschwinden. Und es ging ebenso spannend weiter. Es ist ein Kinder-/Jugendbuch für Leser ab ca. 10 Jahren. Da ich selbst gerne dieses Genre lese war ich schnell darin versunken. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter. Von mir gibt es die volle Bewertungszahl.

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Nachtschattenwald ist ein echt spannendes und aufregendes Buch für Leserinnen und Leser ab 11 Jahren.
Die Erde in der Zukunft - wann genau spielt eigentlich keine Rolle. Die Natur hat sich den Menschen untergeordnet. Nachdem die Menschheit ihren Planeten fast zerstört hat, wurde der Spieß jetzt umgedreht.

Finn hat vor einigen Jahren seine Schwester an das unheimliche Mondwandler Monster verloren. Keiner wollte sie suchen.... Finn bekommt nun mit seiner besten Freundin Samira die Möglichkeit im verbotenen Nachtschattenwald nach Hanna und all den anderen Verschwundenen zu suchen.
Das Abenteuer beginnt.

Viele kreative und auch anregende Ideen hat die Autorin hier in ihrem dystopischen Kinderbuch gespickt mit Spannung und Freundschaft verarbeitet. Ein bunter Blumenstrauß, könnte man sagen.

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Ein sehr spannendes Buch, das erst wie Fantasy und Abenteuergeschichte daherkommt und dann zum Ende hin einen Dreh bekommt in Richtung Dystopie und Technikthriller. Die Lösung, wie hier dem Klimawandel entgegengetreten wird - darauf ist bis jetzt noch niemand gekommen.
Die Kinder bekommen hier Spannung serviert und eine Freundschaftsgeschichte, und nebenbei passiert viel, was wirklich für Gesprächsanlässe sorgt und worüber man ausführlich diskutieren kann : Künstliche Intelligenz, Eingriffe in die Natur, die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen, Ehrlichkeit im Umgang miteinander, Mut zum Risiko, Moral, Schuldgefühle, technischer Fortschritt und sein Einsatz, ….
Mir gefallen auch die verschiedenen Charaktere der Kinder , wie diese sich ergänzen und wie klar wird, dass all diese Wesenszüge ihre Berechtigung haben und nützlich sind vor allem in der Zusammenarbeit.
Ich bin nicht sicher, ob jedem der unerwartete Dreh gefällt, doch kann ich den abenteuerlichen Schmöker wirklich empfehlen.

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Nachtschattenwald wirkte auf den ersten Blick und nach dem Lesen der ersten Seiten wie eine Art ScienceFiction mit Magie. Die Natur hatte sich die Welt zurückerobert, Menschen gab es wenige und auch wenn man die Erinnerung an eine vergangene Zeit in großen Städten mit vielen technischen Hilfsmitteln hatte, so war dies Vergangenheit und vieles, was für uns normal ist, funktioniert nicht mehr. Aber Märchen oder Spukgeschichten existieren nach wie vor. Eine davon ist die Geschichte vom Mondwandler, doch bald erkennen Finn und seine Freunde, dass hinter dem Mondwandler mehr steckt, als es die Geschichten behaupten.
Ich bin kein Fan von Dystopien, und hätte ich gewusst, dass es sich hierbei um eine solche handelt, hätte ich sie vielleicht auch nicht gelesen. Manchmal bin ich aber etwas unaufmerksam und lese ein Buch, das mir sonst entgangen wäre. In diesem Fall war der Griff zum Buch kein Fehlgriff.

Aus der ScienceFiction mit Magieeinfluß entwickelt sich ein ernstes Buch, das den jungen Leser auf unterhaltsame und sehr spannende Art und Weise auf das menschliche Fehlverhalten der Gegenwart aufmerksam macht und den Leser vielleicht auch zum Umdenken anleitet.
Die Geschichte hat mich überrascht, denn das Ende, bzw. die Herkunft des Mondwandlers war anders, als erwartet. Nachtschattenwald ist eine geradlinige Erzählung, mit überraschenden Offenbarungen, sympathischen Helden (und Heldinnen) und alles so fesselnd verpackt, das es auch dem älteren Leser (jenseits der 10Jahre... wie es für das Buch empfohlen wird) nie langweilig wird.
Kathrin Tordasi verpackt ein ernstes Thema in eine locker erzählte Handlung, die zum Nachdenken anregt, ohne mit den erhobenen Zeigefinger zu drohen.

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- Fantastische Dystopie -
Die Welt, in der Finn lebt, wird vom Wald beherrscht, und es gilt, sich an seine Regeln zu halten – vor allem nach Sonnenuntergang, wenn der Nachtwandler umherstreift und sich diejenigen holt, die gegen diese Regeln verstoßen. Finns Schwester ist auf diese Weise verschwunden und er würde alles geben, um sie wiederzufinden. Aber Finn fängt an sich zu fragen, wie viel an den Legenden eigentlich dran ist – und damit ist er nicht allein.
Dieses Buch konnte mich wirklich überraschen! Ich bin recht unbedarft und ahnungslos an die Geschichte herangegangen – und dann hat sie mich von der ersten Seite gepackt und war bis zum Schluss einfach nur wahnsinnig spannend und toll geschrieben.
Kathrin Tordasi hat hier eine wirklich interessante dystopische Welt geschaffen, die unheimlich und faszinierend zugleich ist – mit so vielen tollen Details und Figuren, dass man darin richtig versinken kann. Finn ist außerdem ein unglaublich sympathischer Protagonist, an dessen Seite man sich wirklich gerne mit der Machete durch den Nachtschattenwald kämpft. Und dann gab es auch noch eine furchtbar süße und geheimnisvolle Nebenfigur: Einen kleinen Frosch, der es in sich hat.
Insgesamt hat mich das Buch mit seiner nicht nur fantastischen, ideenreichen und spannenden, sondern einer auch sehr intelligenten Geschichte begeistert, die definitiv zum Nachdenken anregt. Kinder ab 10 werden sich sicherlich schon von der kontinuierlichen Spannung und den tollen Charakteren mitreißen lassen, etwas ältere Kinder und Jugendliche (und natürlich auch erwachsene Leser) werden dann auch den dystopischen Aspekt voll auskosten können. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung! Diese Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

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Dieses Buch wird vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen, allerdings würde ich das Alter etwas höher setzen. Gar nicht, weil die Geschichte für 10 jährige nicht geeignet ist, sondern weil es eine ganze Weile dauert, bis die Action endlich losgeht.
Mein 13 jähriger Sohn hat das Buch gelesen und war am Anfang ein paarmal kurz davor, es abzubrechen, weil es ihm zu lange gedauert hat. Man bekommt eben am Anfang erstmal die dystopische Welt vorgestellt, in der der Protagonist Finn lebt. Und das alles zieht sich etwas in die Länge, so dass es dauert, bis die Spannung einen wirklich packt. Aber sobald das Geschehen ist, kann man das Buch nur noch schwer aus der Hand legen.

Der Schreibstil ist wirklich schön und kindgerecht. Die Charaktere und Figuren sind interessant und detailreich ausgearbeitet. Finn und auch seine Freundinnen Elli und Samira sind total sympathisch, man kann sich gut mit ihnen identifizieren und auch die Beweggründe für ihr Handeln lassen sich sehr gut nachvollziehen.

Leider bleiben für uns am Ende des Buches noch einige Fragen offen, was ein bißchen unbefriedigend ist. Aber wir hoffen einfach auf eine Forsetzung!

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Super spannendes Kinderbuch ab 10 Jahre, in dem viel mehr steckt, als man denkt.
Ein Monster treibt bei Nacht im Wald sein Unwesen und entführt Menschen. So auch die große Schwester von Finn. Sechs Jahre später hat er mit seiner besten Freundin Samira endlich die Chance, hinter das Geheimnis des Mondwandlers zu kommen und eventuell seine Schwester zu finden.

Super spannend, mit tollen, unterschiedlichen Charakteren und einer Welt, die es in sich hat. Die Dystopie beginnt am Anfang noch recht harmlos, wird dann aber ziemlich komplex und wirft sogar die Frage auf, was Menschlichkeit bedeutet. Ich wurde mehrmals ziemlich überrascht und konnte kaum eine Wendung vorausahnen. Großartig.

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Eine wirklich magische und spannende Geschichte. Wichtige Botschaften zu aktuellen Themen wie Klimawandel etc. sind hier wunderbar erzählt verpackt.

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Expect the Unexpected…

Der Wald ist überall und undurchdringlich. Und wer sich nach Einbruch der Dunkelheit noch in ihm aufhält, wird vom Mondwandler geholt und kehrt niemals zurück… So wie Finns Schwester Hannah. Noch heute macht Finn sich große Vorwürfe, denn Hannah wurde nur geholt, weil er gedankenverloren einem Schmetterling nachgejagt hat. Doch Finn hat so ein Gefühl, dass seine Schwester noch am Leben ist, auch nach all den Jahren. Als dann eine Bande von jugendlichen Outlaws die Pflanzenvernichter seiner Oma stehlen, sieht Finn eines der Mädchen die Pandamütze von Hannah tragen! Ohne nachzudenken folgen er und seine beste Freundin Samira den diebischen Elstern und erfahren, dass auch sie alle Verluste erlitten haben. Sie wollen den Mondwandler um jeden Preis zur Strecke bringen. Doch was die Kinder dabei alles erfahren, ist unglaublich…

Das Fazit vorweg: Wer eine gute Jugenddystopie sucht, ist hier absolut richtig. Wer ein locker leichtes Kinderbuch mit fantastischen Elementen erwartet, wird sich wundern.

ACHTUNG, ab jetzt folgen SPOILER!



Ich war sehr gespannt auf das zweite Buch von Kathrin Tordasi. „Brombeerfuchs“ fand ich von der Idee her wirklich spannend und es hat mir bis auf so einige erzählerische Mankos auch gut gefallen. Allerdings war mir die Geschichte für die angegebene Altersklasse dann doch zu unpassend. Und – leider? – muss ich feststellen, dass auch die Geschichte rund um den Mondwandler eine für Kinder zu heftige Thematik aufgreift. Altersempfehlung ganz klar erst ab 13/14 Jahren, wenn man emotional gefestigte Kinder hat vielleicht schon ab 12, aber auf keinen Fall vorher. Fehlgeleitete künstliche Intelligenzen, mutierte Genforschungen, Kryostase, Selektion, Robotik und das Genre der Dystopie – ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit! Ich hatte mich auf eine weitere fantastische Geschichte, vielleicht einem Märchen ähnlich, eingestellt und wurde sehr überrumpelt von der düsteren und gruseligen Atmosphäre dieses Buches. Das ist ja grundsätzlich erst einmal kein Grund, das Buch abzulehnen. Ich muss aber zugeben, dass die „OMG!“-Momente nicht gerade selten auftraten. Die Szenen à la „Brothers Grimm“ häuften sich, aus meiner Märchenerwartung wurde eine Horrorstory. Okay, zugegeben: Ich habe da ein schreckhaftes Gemüt. Aber die Thematik war wirklich unerwartet und heftig. Nicht weltfern und utopisch, auf keinen Fall! Aber vielleicht sollte das Buch doch als Dystopie beworben werden? So wäre ich jedenfalls anders gefasst an diese Geschichte heran gegangen. Aber sei es, wie es ist: Für unerfüllte Erwartungen kann die Story nichts. Eine gute Dystopie ist es auf jeden Fall! Denn wie wäre es wohl, wenn sich die Natur ihren Lebensraum zurück erobert? Das Weltensetting ist jedenfalls spannend und interessant gestaltet.

Eine kleine Herausforderung ist, dass der Leser so ohne Erklärung und jegliche Vorkenntnisse in die Handlung geworfen wird. Vieles musste ich mir erst selbst zusammenreimen. Mit den Protagonisten bin ich jedoch gut zurecht gekommen. Sie sind weder zu naiv, noch zu frühreif-neunmalklug. Ihre Taten erscheinen authentisch und nachvollziehbar.

Die Geschichte erhält trotz des Überraschungsmoments verdiente vier Sterne!

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Ich habe LEIDER wahnsinnig lange gebraucht, das Buch zu lesen. Es tut mir wirklich sehr, sehr leid, denn ich konnte es, als es so langsam in Fahrt kam, gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und die Geschichte hat mich wirklich vom Hocker gehauen.

Was so harmlos begann, hat sich wirklich in eine sehr actionreiche Geschichte mit tollen Themen gedreht. Wer hätte denn gedacht, dass eine besondere Figur die Finger im Spiel hat???
Mich konnten auch einige der Hauptprotagonisten überzeugen, allen voran Samira!
Ich habe sie so in mein Herz geschlossen, herzallerliebst. Dann Finn, der einfach nur versucht seine Schwester zurück zu holen. Später kamen dann noch die Elstern dazu, eine Gruppe Jugendlicher, die versuchen die Entführung der Menschen durch den Mondwandler zu beenden. Diese Gruppe zeigte sich als eher schwierig, aber gut, später kam man mit denen klar und hat es so hingenommen.

Aber mir ging wirklich das Herz auf, als der Epilog HANNAH dran war!
Ich fand diesen Abschnitt so wunderbar!!! Ich hatte ein kleines Tränchen im Auge...

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Ein spannendes Zukunftsabenteuer.

Eine richtig tolle und gelungene Geschichte.!

In einer möglichen Zukunft leben die Menschen am Rande des Nachtschattenwaldes. Er ist gefährlich und es ist verboten ihn zu betreten. Immer wieder verschwinden Menschen und werden von dem mysteriösen Mondwandler entführt. Diese Geschichte hört Finn schon ewig und da seine Schwester Hannah einst im Nachtschattenwald verschwunden ist, glaubt er sie auch. Doch eines Tages gerät er in die verbotene Zone und dann erlebt er unglaubliche Dinge...

Spannend, lehrreich, richtig gut erzählt und mit starken und sympatischen Helden ist dieses Buch ein fantasievolles Leseabenteuer, für alle die Geheimnisse, Dystopien und fantastische Geschichten mögen.

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Das Buch Nachtschattenwald klang für mich direkt beim ersten Lesen des Klappentextes nach einem Jugendbuch mit großem Potenzial. Ich bin mit hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen, allerdings muss ich sagen, dass meine Begeisterung noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat beim Lesen.

Die Geschichte ist fesselnd, keine Frage. Ich habe wirklich Spaß dabei gehabt, mit Finn die Geheimnisse und die Magie des Waldes zu erkunden, und mich stets gefragt, was wohl auf der nächsten Seite auf mich wartet. Es gab keine allzu ausgeprägten Längen im Storyverlauf, die mich aufgehalten hätten, die Figuren neben Finn waren mir ebenfalls sehr sympathisch und dennoch hat ein Funke zum Highlight gefehlt. So richtig final zu 100% überzeugt wurde ich nicht, daher kann ich "nur" 4 von 5 Sternen vergeben.

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Für mich das zweite Kinderbuch ab zehn Jahren von der Autorin Katrin Tordasi. Sie versteht es einem in magische bildlich beschriebene Fantasy Welten zu entführen, die auch für Kinder leicht zu erfassen und zu verstehen sind. Und selber hat es hier wieder ein ganz besonderes Abenteuer mit einer liebevollen tiefgründigen Botschaft. Ein ganz besonderer Wald, eine ganz besondere Freundschaft.
Niemand weiß so gut wie Fynn, dass der Wald sehr gefährlich ist, indem seine Schwester auf spurlose Weise verschwunden ist. Er begibt sich auf das Abenteuer seine Schwester wieder zu finden.
Empfehlen würde ich das Buch für die ganze Familie zum vorlesen oder eben ab zehn Jahren selber lesen.

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Ein wirklich tolles Kinderbuch, das wir sehr gerne und oft empfehlen, und zwar sowohl für Mädchen als auch für Jungs. Die Handlung ist spannend, überraschend und ideenreich und greift mit der Künstlichen Intelligenz noch dazu ein absolut aktuelles Thema auf. Es sticht einfach heraus aus den zahlreichen Internats-, Liebes- und Detektivgeschichten und eignet sich, meiner Meinung nach, für eine ziemlich große Leserschaft. Also uneingeschränkte Empfehlung!

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Die Geschichte rund um Finn und Mira hat mich rundum mitgerissen und positiv überrascht. Das Setting war absolut fantastisch beschrieben, sodass man sich perfekt hinein versetzen konnte und noch dazu mit keinem Jugendbuch, dass ich bisher gelesen habe vergleichbar. Genauso ging es mir mit der Handlung. Ich habe den Hintergrund des Mondwandlers und des Nachtschattenwaldes nicht im geringsten vorhersehen können, was mich sehr überrascht zurück gelassen hat. Die Charaktere hatten allesamt einen einzigartigen und auf ihre Art sympathischen Charakter. Insbesondere Finn und Mira habe ich fast mit Beginn der Reise in mein Herz geschlossen. Umso spannender war der Showdown und ohne etwas zu spoilern, möchte ich erwähnen, dass ich gegen Ai im Laufe der letzten Seiten eine enorme Abneigung entwickelt habe.

Der Roman Nachtschattenwald war für mich die perfekte Mischung aus Abenteuerroman mit einer ordentlichen Portion Fantasy und einem Hauch Dystopie. Ich habe 5 von 5 Sterne vergeben.

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Ein Buch, das mich verzaubert hat. Verzaubert mit seiner Idee, seinen Charakteren und einfach der Welt, in die man hier eintauchen darf.
Nachdem mir Brombeerfuchs von Kathrin Tordasi ganz gut gefallen hat, wollte ich Nachtschattenwald natürlich auch lesen. Wie schon der Titel sagt, ist man hier auch wieder in den Wäldern unterwegs, man merkt, das die Autorin wohl gern den Wald als Setting nutzt. Und mir gefällt das wirklich gut.
Ich finde es ist nicht einfach nur ein Kinderbuch, sondern es ist so viel mehr. Man kann es fast schon in Richtung Dystopie einordnen, aber auch die Faktoren Freundschaft, Vertrauen, Technik und Zusammenhalt spielen eine große Rolle. Ich mag es, wie sich die Charaktere entwickeln, wie man sich in alle hineinversetzen kann, egal ob gut oder „böse“. Denn wirklich böse gibt es nicht, denn jeder handelt aufgrund bestimmter Erlebnisse oder Erfahrungen. Man kann jede Entscheidung nachvollziehen, auch wenn man sich natürlich manchmal eine andere gewünscht hätte.
Die Geschichte hat aber auch etwas magisches und lässt am Ende Spielraum für weitere Entwicklungen. Ich finde man kann so viel mitnehmen, was den Umgang miteinander, aber auch mit der Natur angeht und dabei wirkt es nicht belehrend. Es ist einfach wunderschön erzählt, so dass man selbst in diese außergewöhnliche Welt eintauchen möchte.

Nicht nur für Kinder ein gelungenes Werk. Ein fantastisches Abenteuer, das sich anders entwickelt, als ich erwartet habe. Definitiv lesenswert!
4,5 Sterne!

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Inhalt:
Niemand weiß besser als Finn, wie gefährlich es ist, den Nachtschattenwald zu betreten. Der gefürchtete Mondwandler holt alle, die nach Sonnenuntergang dort unterwegs sind – behaupten die Erwachsenen. Und seit seine Schwester Hannah nicht aus dem Wald zurückgekehrt ist, scheint der Beweis erbracht. Trotzdem nagen Zweifel an Finn: Was, wenn die Geschichten über den Mondwandler nicht wahr sind? Tief im Nachtschattenwald macht Finn eine Entdeckung, die viel größer ist als das Geheimnis um Hannahs Verschwinden ...

Meinung:
Was wäre, wenn die jetzt so gestresste Natur sich ihren Lebensraum einfach zurückholt und die Städte und Orte überwuchert?
In einer so einer Welt lebt Finn und seine Familie. Nachdem die Welt fast zerstört war, wollten die Menschen der Natur helfen sich zuholen. Aber sie abertrüben und so einiges ist echt schief gelaufen.
Einer Tages macht Finn und seine Freundin sich auf die Suche nach dem Mondwandler, der sich die Menschen holt, die Nachts noch unterwegs sind. Was sie dabei alles erleben und am Ende entdecken, ist einfach unglaublich.

Finn und seine Freunde sind einfach toll gemacht, die Umgebung ist toller beschrieben, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Nach einigen Kapiteln hatte ich eine Ahnung, wer oder was hinter dem Mondwandler und den verschwundenen Menschen steckt. Meine Ahnung war fast richtig.

Wenn ich mir das mal so vorstellle, ich kann mir gut vorstellen, das es eines Tages tatsächlich so passieren könnte. Jedenfalls so ähnlich.
Wir sollten besser auf die Natur achten!!!!

Eine tolle Geschichte!!!
Lehrreich, lustig, abenteuerlich und spannend!

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„Geh niemals nach Sonnenuntergang in den Wald.“ – so lautet die wichtigste Regel für die Menschen in Karin Tordasis Buch „Nachtschattenwald. Auf den Spuren des Mondwandlers“. Den Kindern wird die Regel von klein auf eingetrichtert, denn „die Nacht gehört dem Wald. Sie gehört dem Mondwandler“. Und dieser holt sich diejenigen, die die Regeln brechen und versetzt sie in einen immerwährenden Schlaf. Finns 13jährige Schwester Hanna hat vor sechs Jahren die Regeln gebrochen, seither ist sie verschwunden. Damit beginnt eine Science-Fiction-Dystopie für junge Leser. Ich bin kein Teil der Zielgruppe, aber mein zehnjähriges Ich hätte mit dem Thema nicht wirklich umgehen können, weshalb ich das Buch eher für Jugendliche ab 13 Jahren empfehlen würde. Denn das, was die Autorin da in eine extrem spannende, wenn auch sehr düstere Abenteuergeschichte verpackt, ist keine leichte Kost.
In Finns Welt hat die Natur begonnen, sich alles zurückzuerobern, was die Menschen ihr im Lauf der Zeit abgerungen haben. Bestehende Häuser wuchern von unten nach oben zu und ohne Schutzhandschuhe kann man nicht mehr vor die Tür gehen. „Man musste jedoch darauf achten, dass alles Gleichgewicht blieb, damit die Natur nicht doch noch alles überwucherte“ – es gibt keine Infrastruktur mehr, Telefone und Internet funktionieren nicht mehr, dafür ist alles grün und die Menschen leben in einem riesigen Urwald. Das Gleichgewicht zu halten, sichert das Überleben. Finns Leben dreht sich seit dem Verschwinden seiner Schwester Hanna hauptsächlich um seine beste Freundin Samira, seine Eltern und seine Oma Vera. Bis eine marodierende Bande Jugendlicher, genannt „die Elstern“, nachts bei seiner Oma einbrechen. Und eines der Mädchen in der Gruppe trägt die schwarz-weiße Pandamütze von Finns Schwester. Obwohl es schon dunkel ist, macht sich Finn auf die Jagd nach dem Mädchen. Ehe er es sich versieht, befinden er und Samira sich in einem wilden Abenteuer und plötzlich ist der Nachtwandler nicht die einzige Gefahr im Urwald. Weitere Ausführungen zum Inhalt spare ich mir, da ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehle – also: selber lesen! Es lohnt sich!
Einerseits ist Karin Tordasis Buch ein Abenteuerroman für Jungleser, wobei ich die Altersempfehlung von zehn Jahren etwas nach oben korrigieren würde. Tatsächlich steckt in dem Buch nämlich viel mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Natürlich ist es eine wilde Jagd mit dem Ziel, den Mondwandler zur Strecke zu bringen und die Nachtschwärmer zu finden und zurückzuholen. Aber es ist auch ein dystopischer Roman über die Folgen der Umweltzerstörung und die Frage, was passieren könnte, wenn die Natur „zurückschlägt“. Dazu ist es ein Buch über Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und Verrat und über die Chancen und Gefahren von Technik und künstlicher Intelligenz.
Die Autorin hat die Geschichte mit sehr viel Fantasie hervorragend erdacht und gekonnt und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Ihre Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch da folgt sie der Maxime, dass das Gleichgewicht gehalten werden muss: die Geschichte ist zwischen Gut und Böse, Stärken und Schwächen großartig ausbalanciert. Auch die Atmosphäre und die Landschaft, die sie beschreibt, sind greifbar und plastisch. Auch ich möchte das Gleichgewicht halten, daher bei so viel positiven Aspekten auch ein Manko: die Geschichte hat ein paar Längen, die zugegebenermaßen zum Querlesen einladen. Außerdem hätte dem Text an ein paar Stellen ein sorgfältigeres Lektorat nicht geschadet.
Aber alles in allem fand ich das Buch überwiegend atemberaubend spannend und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Schluss ist stimmig und schlüssig und er hat mich wirklich überrascht, so eine Auflösung hätte ich nicht erwartet. Für diesen Twist ziehe ich meinen Hut vor der Autorin und vergebe für das Buch fünf Sterne.

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