Das dunkle Dorf

Ein Fall für Commissario Grauner

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Erscheinungstermin 14.01.2021 | Archivierungsdatum 01.07.2021

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Zum Inhalt

Vendetta im verschneiten Südtirol.

Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Doch Commissario Grauner hat keine Augen für dieses Naturspektakel. Auch als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tochter Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften – sie stürzen sich in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber nicht verlieren dürfen.

Vendetta im verschneiten Südtirol.

Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens...


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ISBN 9783462053043
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Vendetta im verschneiten Südtirol. Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Doch Commissario Grauner hat keine Augen für dieses Naturspektakel. Auch als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tochter Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften – sie stürzen sich in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber nicht verlieren dürfen. (Klappentext) Dieses war mein erster Krimi von Commissario Grauner und ich bin gut in den Fall hineingekommen. Er hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist klar und deutlich, leicht verständlich und die Seiten flogen nur so dahin. Die Charaktere sind gut beschrieben und ausgearbeitet und ich war gleich an seiner Seite. Er vermittelte einen guten Einblick in die Machenschaften der Mafia. Die Handlungsorte sind gut beschrieben und entstanden vor meinem geistigen Auge. Auch die verschiedenen Emotionen kommen gut bei mir an. Die Spannung war von Anfang an gegeben und steigerte sich zum Ende hin noch. Ein toller Krimi

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Der neue Fall von Commissario Grauner hat mich wieder sehr gut unterhalten. Dieses Mal ist auch die Familie von Grauner involviert und auch die Kollegen von ihm werden gefordert. Interessant fand ich die Machenschaften der Mafia und was passiert, wenn der eine Clan, dem anderen in die Quere kommt. Die Ermittlungen schleppen sich etwas hin und es herrscht oft Ratlosigkeit. Doch am Ende fügen sich die einzelnen Puzzlesteine zusammen und präsentieren eine nachvollziehbare Geschichte. Man kann das Buch auf jeden Fall unabhängig von den Vorgängerbänden lesen, da immer die Ermittlungsarbeit im Fokus steht und nicht das Privatleben der Ermittler. Ich fand den Fall sehr interessant und spannend und glaube, wenn man sich in der Gegend auskennt, dann wird es wohl noch authentischer zu lesen sein. Ich kenne die Gegend leider überhaupt nicht, fand aber die Beschreibungen sehr schön und würde gerne mal dorthin fahren. Der Mafia will ich jedenfalls nicht in die Quere kommen!

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Es ist der sechste Band einer Krimireihe, die in den Dolomiten spielt. Und es spielt keine Rolle, ab man die ermittelnden Personen kennt oder nicht. Zu Beginn wird man locker auf die typischen Eigenarten der Hauptfiguren gestupst und schon geht es los mit den Morden. Mehrere, jawohl. Sehr spannend  Der Krimi läuft sich warm. Es gibt mehrere Perspektiven und die meisten davon sind gruselig. Man fängt an mitzurätseln, wie was womit zusammenhängen könnte. Die Mafias mischen mit. Auch das Privatleben des Commissario Grauner wird angetastet. Der aus Neapel stammende Saltapepe ist in Gefahr und Grauner steht fast allein auf weiter Flur zwischen Norden und Süden. Anfänglich etwas skurril, nimmt der Krimi an sich schnell Fahrt auf und liefert mehrere Spuren. Manche verlaufen sich, manche scheinen nur Beiwerk zu sein, andere führen zum Ziel und mit dabei sind das Flair Südtirols, wenn die Skitouristen in die Dörfer einfallen. Dazu hat Grauner seine eigenen, herzerwärmenden Gedanken. Es gibt mehrere Handlungsstränge, alle hängen irgendwie miteinander zusammen und sind professionell miteinander verknüpft.  Das einzig Störende für mich war: Bei einem Regionalkrimi erwarte ich mehr Lokalkolorit als die Beschreibung der Umgebung. Einige typische Typen dieser Gegend und etwas Dialekt mit eingestreut, das wär schon schön gewesen. Ansonsten: ein guter Krimi!  Meine Rezension erscheint am 15.01.21 in meinem Blog und bei Twitter.

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Der Gemeindepolizist Klaus Höller wird tot in einem Hotel in Wolkenstein im Grödnertal gefunden. In seinem Mund befinden sich Gräten des Knurrhahns, im Magen aber nur Speckknödel. Er wäre so gerne in den Polizeidienst getreten, hatte aber die Prüfung nie geschafft, deshalb blieb er Dorfpolizist. Er war bekannt dafür, daß er immer gefilmt hat, seine Kamera ist jedoch zerstört und die Speicherkarten fehlen. Eine neue Aufgabe für Commissario Grauner und seine Mitarbeiter Claudio Saltapepe und Silvia Trappeiner. Daneben hat Grauner private Probleme, denn seine 18jährige Tochter Sara ist zusammen mit ihrem Freund Mickey verschwunden und in ihrem Zimmer haben Alba und er Tupperdosen mit Drogen gefunden. Grauner kämpft also an zwei Fronten. Bei den Ermittlungen zum Mordfall kommen bald die Worte russische Mafia, Camorra und 'Ndrangheta ins Spiel. Es wird für Grauner und seine Kollegen sehr persönlich und brandgefährlich. Das Ende dieses Falles und des Buches läßt den Leser die Luft anhalten! Dieser Krimi liest sich wie die vorherigen Bände sehr flüssig, man fühlt sich in Südtirol angekommen, hat den Dialekt im Ohr und kann auch die Menschen vor sich sehen. Für mich hat sich dieser Band von den Vorgängern darin unterschieden, daß hier mit härteren Bandagen gekämpft wird, verständlich, denn es geht um Drogen und die Mafia. Grauner und seine Mitarbeiter schätze ich vor allem wegen ihres menschlichen Auftretens. Sie gehen respektvoll miteinander um, sorgen sich um den anderen und haben im Gegensatz zu manch anderen Krimi-Ermittlern, keine außergewöhnlichen Macken. Ein Schmunzeln zauberte es mir aufs Gesicht, als Saltapepe von Tappeiner im Skifahren unterrichtet wurde. Ich hatte wieder unterhaltsame, spannende Lesestunden und empfehle den Krimi gerne weiter und bin schon gespannt, wie der Autor mit dem Cliffhanger umgehen wird. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Regionalkrimis in Urlaubsgebieten haben ihr spezielles Flair und oft locken sie den Leser in einen Urlaub in diese Region, oder man ist erfreut, wenn man die Handlungsorte aus vergangenen Urlauben wiedererkennt. Dieser Krimi hier spielt in den Dolomiten zur besten Wintersportzeit. Sehr angenehm: auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, kann man problemlos in die Handlung einsteigen und mit Commissario Grauner gegen die Mafia ermitteln. Was zuerst nur nach einem geheimnisvollen Mord an einem einfachen Dorfpolizisten ausschaut, entwickelt rasch erschreckende Dimensionen, ganz besonders, weil Grauners Familie und einer seiner engsten Mitarbeiter in die Fänge der Mafia gerät. Sie will in Südtirol neue Handlungswege für ihren Drogenhandel etablieren, aber das wollen andere kriminelle Gruppierungen auch. Bei diesem Fakt muss ich gestehen, dass mir die Querverbindungen und Rivalitäten etwas zu kompliziert waren, aber das tat dem Gesamtverständnis keinen Abbruch. Die Schlagworte "Mafia" und "Vendetta", und auf der Seite des Gesetzes "verdeckte Ermittlungen" sind unter der Federführung von Lenz Koppelstätter auch in diesem Krimi ein Garant für Nervenkitzel. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die gerne auf dem Spannungshöhepunkt wechseln. Mir persönlich hat es im Grödnertal mit den Grauners gut gefallen, spannend war es außerdem, insofern kann ich "Das dunkle Dorf" weiterempfehlen.

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Dieser 6. Fall für Commissario Grauner bringt ihn und sein Team an die Grenzen der Belastbarkeit. Sara Grauner ist seit ein paar Tagen nicht nach Hause gekommen und ihre Eltern machen sich natürlich Sorgen. Bei der Suche nach Hinweisen zu ihrem Aufenthalt entdecken sie eine größere Menge Suchgift. Ein wahres Teufelszeug, wie er nach der Analyse erfährt, denn es wird aus handelsüblichen Chemikalien in großen Mengen hergestellt und überschwemmt zum Spottpreis auch Südtirol. Gleichzeitig muss er den mysteriösen Tod eines Dorfpolizisten aufklären, der in einem Nobelhotel in Wolkenstein, im Grödnertal, erschossen aufgefunden worden ist. Als dann noch sein Kollege und Freund Claudio Saltapepe spurlos verschwindet, läuten alle Alarmglocken. Saltapepe ist nämlich zu seinem Schutz aus Neapel nach Südtirol versetzt worden, hat er doch maßgeblich zur Verhaftung eines mächtigen Mafiabosses beigetragen. Ist dieser Clan jetzt auf Rachefeldzug? Meine Meinung: Schon in den letzten beiden Fällen ist die Leichtigkeit der Krimis ein wenig verloren gegangen. Doch diesmal schrammt Grauner haarscharf an der Katastrophe vorbei. Dass man als Polizist (in Italien) immer damit rechnen muss, von Verbrechern entführt und getötet zu werden, ist Grauner grundsätzlich bewusst. Dennoch ist er von der Brutalität der Gangster hier in seinem geliebten, manchmal auch verschrobenen Südtirol überrascht. Beinahe auf sich alleine gestellt, wirft er seine üblichen Marotten über Bord und reist (er der seine enger Heimat nicht gerne verlässt) sogar nach Neapel. Grauner kann sich (beinahe) auf niemanden mehr verlassen. Fast im Alleingang, ohne Wissen seiner Vorgesetzten wie Staatsanwalt Belli, begibt er sich in die Höhle des Löwens. Denn wem kann er noch trauen? Es scheint, als opferte Belli Saltapepe für ein „großes Ganzes“. Lenz Koppelstätter ist ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel gelungen, bei dem lange nicht klar ist, wer die Katze bzw. die Maus ist. Diesmal räumt er mit der Idylle im verschneiten Südtirol gründlich auf. Selbst die neapolitanische Mafia geht von ihren eisernen Grundsätzen wie der „famiglia“ ab und verbündet sich mit denen, die ihnen den meisten Gewinn versprechen. Bis zum Schluss ist nicht ganz klar, ob die Katastrophe ausbleibt oder nicht. Gut gefällt mir, dass Silvia Tappeiner, die Assistentin in der Questura mehr Raum erhält und mit Dottoressa Filippi, der Gerichtsmedizinerin, ihren Beitrag leistet. Schmunzeln musste ich, dass Tappeiner dem Neapolitaner Saltapepe das Skifahren beibringen soll. Fazit: Ein Highlight am Krimihimmel, das bis zur letzten Seite fesselt. Gerne gebe ich für diesen 6. Band bzw. für die ganze Reihe eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Klapptext: Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tochter Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall Fazit: Die Südtirol-Krimis haben es in sich. Sie sind brillant geschrieben. Grauner ist lieber ein Bauer als ein Kriminalkommissar. In dieser Geschichte geht es mal recht härter zu und her. Gemeinsam mit seiner Frau muss er seine Tochter finden. Trauen kann er niemandem. Das Lesen macht deshalb die Spannung aus. Die Beschreibung des Dilemmas, in dem er sich befindet, ist einfach gut beschrieben. Das Lesen ist voller Spannungen. Dieser Krimi hat mich erneut überzeugt und deshalb eine Leseempfehlung.

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Das tief verschneite Grödner Tal ist ein Idyll. Im luxuriösen Wolkenstein wird in einem Hotelzimmer der junge Dorfpolizist erschossen aufgefunden. Inspektor Grauner hat derweil noch ganz andere Sorgen. Seine Tochter Sara ist einige Tage nicht nach Hause gekommen. In ihrem Zimmer findet seine Frau Alma eine größere Menge Rauschgift, ein teuflisches chemisches Zeug, wie Grauner nach einer Analyse erfährt, das seit einiger Zeit in immer größeren Mengen den Markt überschwemmt. Offensichtlich will die Russenmafia den italienischen Organisationen den Markt streitig machen. Als dann noch Grauners Kollege Saltapepe spurlos verschwindet, ist er alarmiert. Denn Saltapepe wurde zu seinem Schutz von Neapel nach Südtirol versetzt, weil er maßgeblich an der Verhaftung eines Mafiabosses beteiligt war. Das alles kann kein Zufall sein. Lenz Koppelstätters Südtirol Krimis haben mir immer sehr gut gefallen. Sie passten mit ihrem Protagonisten Grauner, der lieber Bauer als Kriminalkommissar ist, gut in die Landschaft. Dieses Mal wird Südtirols Ferienidyll gebrochen, dabei existiert das Idyll ja nur noch in den Köpfen. Längst ist auch der Luxus bis in die abgelegenen Täler vorgedrungen. Und wo viel Geld im Spiel ist, ist auch das Organisierte Verbrechen – sprich Mafia – nicht weit. In diesem neuen Band geht es sehr viel härter zu. Grauner muss zusammen mit seiner Frau Alma seine Tochter suchen, ganz offensichtlich sind sie in die Fänge der Mafia geraten. Er weiß nicht, wem er in der Dienststelle trauen kann, auch die Staatsanwaltschaft ist ihm suspekt. Dazu kommen die Sorgen um den Kollegen Saltapepe. Zu oft hat er von undichten Stellen und fatalen Verbindungen gehört. Seine Suche führt ihn bis nach Neapel und hier bekommt der Südtirol Krimi eine weitere Wendung. Unerhört spannend geschrieben, hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen. Ganz besonders gefiel mir der Part Grauners. Er, der Südtirol nur sehr ungern verlässt, muss nach Neapel, muss sich auf das organisierte Verbrechen und den Drogenhandel einlassen, immer mit dem Wissen im Hintergrund, in welcher Gefahr seine Familie und sein Kollege schweben. Der Plot ist wirklich vielschichtig und der Autor gibt in diesem Band auch mal der Kollegin Tappeiner mehr Raum, so dürfen sie und Saltapepe auch aus Grauners Schatten treten. Wieder hat mich Koppelstätter mit seinem Krimi überzeugt.

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Drogen und die Mafia in Südtirol Die ersten Bände der Reihe über Commissario Grauner kenne ich bislang nicht. Doch hat mich dieses Buch direkt angesprochen. Sowohl das Cover mit dem idyllischen Bergpanorama als auch der Klappentext, der Spannung verheißt. Auch ohne Commissario Grauner bisher zu kennen, bin ich sehr schnell in die Geschichte hineingekommen und konnte mich mit den unterschiedlichen Charakteren zurechtfinden. Die Charaktere, gerade auch das etwas Behäbige von Johann Grauner, war schön herausgearbeitet. Man konnte sich gut in die einzelnen Charaktere einfühlen und sie „sehen“. Die Geschichte ist flüssig und bildhaft erzählt. Die Umgebung entsteht im Kopfkino fast von allein. Durch und durch ein gut gelungener Krimi, der das ruhig dahinfließende Leben der Südtiroler mit der Mafia und ihren Verbrechen gut in Einklang bringt. Die Geschichte ist schlüssig. Einzig der zweite Erzählstrang aus der Sicht von Hinteregger hat mich anfänglich etwas stutzig gemacht. Zum Ende hin wird alles dann rund. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Schön zu lesen war auch, dass bei Familie Grauner nicht alles eitel Sonnenschein ist, sondern dass sie sich mit den ganz normalen Problemen rumschlagen müssen, einschließlich aufsässiger Teeny Tochter. Das Ende des Buches ist mir etwas abrupt, da werde ich wohl den nächsten Band auch lesen müssen, um zu erfahren, wie es weiter geht. #DasdunkleDorf #NetGalleyDE

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Wer sich etwas gruseln möchte, sollte dieses Buch lesen. Wunderbar! Ich konnte nicht aufhören zu lesen.

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Mafiaspielchen in Südtirol Bereits das sechste Mal darf Commissario Grauner ermitteln und kommt bei diesem Fall definitiv an seine Grenzen. Doch zuerst muss Grauner erst mal ins luxuriöse Grödner Tal wo im Hotel Wolkenstein ein erschossener Dorfpolizist aufgefunden wird. Dabei hätte Grauner auch privat einiges zu bewerkstelligen – immerhin ist seine Tochter Sara seit einigen Tagen mit ihrem Freund Mickey verschwunden. Noch dazu finden die Grauners in Saras Zimmer eine größere Menge an Drogen. Als dann auch noch Teamkollege Claudio Saltapepe verschwindet, scheint die die Katastrophe perfekt. Denn nun deuten alle Spuren in Richtung Mafia und damit ist nun mal nicht zu spaßen. Grauner fühlt sich hin- und hergerissen. Einerseits versucht er Sara zu finden, andererseits Saltapepe. Als er auch noch merkt, dass er seinem Vorgesetzten, dem Staatsanwalt Belli, auch nicht mehr trauen kann, wird’s langsam eng. Zum Glück ist Assistentin Silvia Tappeiner mit von der Partie und ebenso zu manchem (oft unüberlegten) Alleingang bereit. Der Autor Lenz Koppelstätter hat hier ein spannendes Krimierlebnis geschaffen, in welches man gerne eintaucht. Anfangs meint man noch, einen gemütlichen Krimi zu lesen, der von der Kulisse Südtirols umrahmt wird. Doch schnell wird klar, dass hier ein Netzwerk an Machenschaften und Intrigen aufgeboten wird, das den Spannungsbogen hochhält bis es am Ende noch zu einem temporeichen Showdown kommt. Obwohl ich die ersten Bände noch nicht gelesen habe, war es ein leichtes, in die Geschichte reinzukommen. Ein gelungener Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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Das dunkle Dorf – Ein Fall für Commissario Grauner von Lenz Koppelstätter zur Geschichte: Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Doch Commissario Grauner hat keine Augen für dieses Naturspektakel. Auch als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tochter Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften – sie stürzen sich in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber nicht verlieren dürfen. Mein Fazit: Den Leser erwartet ein spannender Kriminalroman, der mich „in die ach so beschauliche Welt der Berge“ von Südtirol versetzte. Nach dem Tod eines Kollegen, ist die Polizei in höchster Alarmbereitschaft...denn es sieht nach Profiarbeit aus. Doch wie kommt ein Toter nach Wolkenstein, ins Grödnertal. Hier sind die Schönen und Reichen aus aller Welt zu Haus. Schnelle Aufklärung ist gefordert. Und so beginnt das Team um Commissario Grauner zu ermitteln. Die Spuren führen zur Mafia und zu einer neuen synthetischen Teufelsdroge. Warum musste der Dorfpolizist sterben? Gleichzeitig sieht sich Commissario Grauner noch einem anderen Problem gegenüber: Was macht seine Tochter Sara und ihr Freund Mickey? Kommt mir und helft bei der Spurensuche... Ich danke dem Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, welches mir kostenlos zur Verfügung gestellt wurde

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Grauners sechster Fall Es gibt einen toten Dorfpolizisten, Mariosie die rachsüchtig sind und geheime Ermittlungen. Grauner bekommt es mit den gefährlichsten Verbrechern Italiens zu tun. Grauner ermittelt nur widerwillig, als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, denn seine Gedanken sind bei seiner Tochter Sara, achtzehn Jahre alt, die verschwunden ist. Dann erfährt er, dass ein Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil er einst den Mafiosoboss Garebant ins Gefängnis gebracht hatte. Grauner ermittelt gegen alle Vorschriften gemeinsam mit seiner Frau Alba. Sie geraten in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber sie dürfen ihn auch nicht verlieren. Meine Meinung Im Prolog dieses Buches filmt ein Mann durchs Fenster einen Mord vor dem Nachbarhaus. Was es damit auf sich hatte, konnte ich erst sehr viel später nachvollziehen. Das war wohl ein Grund, weswegen ich etwas länger brauchte, um in die Geschichte reinzukommen. Ansonsten ist das Buch leicht und flüssig in einem unkomplizierten Schreibstil geschrieben. Es gab keine Unklarheiten im Text. Ich konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzten. Auf jeden Fall in Commissario Grauner, der seine Tochter suchte, die seit Tagen nicht mehr nach Hause gekommen war. Dann gibt es noch Saltapepe, ein Mitarbeiter Grauners, der untertauchen musste, was man auch nicht gleich erfährt. Grauner hat Angst um seine Tochter und das wohl mit Recht. Aber Weiteres soll der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch war spannend und hat mich auch gefesselt, auch wenn mir das Ende letztendlich nicht gefiel. Da dies eine Reihe ist, könnte ich mir vorstellen, dass man im nächsten Buch noch etwas darüber erfährt. Das Ende war für mich unbefriedigend. Teils gut, aber auf der anderen Seite nicht klar. Mehr kann ich dazu nicht schreiben. Deshalb werde ich vermutlich den nächsten Band auch lesen. Ich bin gespannt darauf. Das Buch hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Vorn mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Geheimermittlung In Gröden wird in einem Hotel die Leiche eines Dorfpolizisten gefunden. Commissario Grauner soll die Ermittlungen übernehmen, doch ihm steht nicht der Sinn danach. Seine Tochter Sara, mit er sich ausgesöhnt glaubte, ist seit Tagen verschwunden und Grauner macht sich große Sorgen um sie. Am liebsten würde er den Fall seinem Partner Saltapepe komplett übertragen, doch auch dieser kann aus Angst vor der Mafia nicht so offen ermitteln wie gewohnt. Derweil begibt sich Alba, Grauners Ehefrau, auf die Suche nach ihrer Tochter und betritt damit ein gefährliches Gebiet, denn Sara ist mit gefährlichen Leuten in Berührung gekommen. In seinem bereits sechsten Fall bekommt es Commissario nicht nur mit einem schwierigen Fall, sondern auch mit der Mafia zu tun. Womit er nicht rechnen kann, ist wie nah seine Tochter und ihr Freund dem Verbrechen kommen. Wie soll der Commissario seine Familie nur beschützen. Doch was hat die Mafia überhaupt in Südtirol zu suchen? Diese sollte doch eher in Süditalien zu vermuten sein. Wie Grauner von seinem Chef erfährt, steckt wohl mehr hinter dem aktuellen Todesfall als ein bloßer Polizistenmord. Hat die Mafia auch hierbei die Finger im Spiel? Fast schon ist Grauner froh, als sein Chef ihn bittet, es etwas ruhiger anzugehen, so kann er sich mehr der Suche nach seiner Tochter widmen. Es fängt ganz harmlos an, nun ja, mit einem Mord natürlich nicht wirklich harmlos. Doch verglichen mit dem, was noch folgt, ist dieser Todesfall erstmal nicht so spektakulär. Wenn jedoch nach und nach herauskommt, wie vieles zusammenhängt, dann wird die Nachforschung sehr spannend. Ein Elternpaar, dass sich um die Tochter sorgt, eine geheime Untersuchung gegen die Mafia und ein Saltapepe, der in Gefahr gerät. Packende Krimikost, bei deren Lektüre man es manchmal nicht fassen kann, wie weit die Tentakel der Mafiakrake reichen. Das idyllische Gröden, welches man eher vom Wintersport kennt, bekommt hier einen ganz anderen Charakter. Ein fesselndes Kriminalstück, das gerne empfohlen wird.

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Dies war mein erster Fall mit Commissario Grauner. Die fünf Vorgängerbände sind irgendwie an mir vorbei gegangen. In dem Fall geht es um rachsüchtige Mafiosi, einen toten Dorfpolizisten und geheimen Ermittlungen. Commissario Grauner hat dieses Mal keine Augen für das winterliche Naturspektakel, er sorgt sich unter anderem noch um seine 18 jährige Tochter Sara, die spurlos verschwunden ist. Die Dinge nehmen ihren Lauf und manches ist nicht ganz ungefährlich. Commissario Grauner als Charakter war mir direkt sympathisch, ebenso seine Familie und Freunde bzw.Kollegen. Sie sind gut gezeichnet und ich konnte sie mir alle gut vorstellen. Der Schreibstil von Lenz Koppelstätter ist angenehm zu lesen. Manches Mal fand ich es etwas verwirrend bzw. unrealistisch, aber die Spannung ist bis zum Schluss gegeben und es klärt sich alles logisch auf. Besonders gut haben mir die landschaftlichen Beschreibungen gefallen. Ich war noch nie in Südtirol und mir ist diese Gegend total unbekannt, um so mehr hat es mich gefreut diese nun hier im Buch vor Augen zu haben. Ein definitiv lesenswertes Buch.

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Nicht mein erstes Buch des Verlags und ich bin auch hier von sehr begeistert. Super spannender Roman, sehr schöne Gegend und ich habe super gern mitgefiebert.

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Commissaries Grauners Tochter ist spurlos verschwunden, in ihrem Zimmer finden sich Drogen, gleichzeitig wird der Dorfpolizist tot aufgefunden. Eine große Herausforderung für Grauner, der es auf einmal mit der Mafia zu tun bekommt! Da gehts ab im Grödnertal! Spannend und gut!

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Bedächtiger Kriminalroman aus der Südtirol-Reihe von Lenz Koppelstätter, wobei es nicht nötig ist, die vorangegangenen Bände gelesen zu haben. Sehr guter Regionalkrimi.

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Dies ist bereits der 6. Fall von Kommissar Grauner und Ispettore Saltepepe und dieses Mal wird es sehr persönlich. Winter in Südtirol und Salpepe hat festgestellt, dass er, wenn er bei den Frauen im Norden ankommen möchte, unbedingt Skifahren lernen muss, doch da bangt er um sein Leben und die Skistunden finden eh ein jähes Ende. Ein Dorfpolizist wurde ermordet, abgelegt in einem Hotelzimmer. Im Prolog erfährt der Leser von weiteren Morden, der Zusammenhang ergibt sich aber erst später. Die Mafia scheint hinter den Morden zu stecken und es wird gefährlich. Vor allem für Saltepepe, den die Vergangenheit einholt. Und Grauner und Alba machen sich Sorgen um ihre Tochter Sara, die verschwunden ist. Ein toller Krimi, den ich gar nicht aus der Hand legen konnte und der viel zu schnell ausgelesen war. Tolle Charaktere, eine gute Geschichte und am Ende werden die Fäden logisch zusammen geführt. Allerdings lässt Lenz Koppelstätter das Buch mit einem Knaller enden und nun warte ich auf die Fortsetzung.

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Wieder einmal durfte ich dank NetGalley in eine Reihe einsteigen, die ich vorher nicht kannte. Und auch Südtirol ist eine Gegend, die mir in Krimis bis jetzt selten begegnet ist. Die Einstiegsszene im Buch erklärt sich erst nach und nach...........wie auch so manch anderes. Commissario Grauner und sein Team haben es diesmal mit schweren Geschützen zu tun - Mafia, Drogen, Gewalt. Dazu kommen private Sorgen um seine Tochter die in die Drogengeschichten mit verwickelt zu sein scheint und spurlos verschwunden ist. Vor Grauner liegen anstrengende Tage. Und auch seine Frau Alba lässt sich nicht davon abhalten bei der Suche nach der Tochter mit dabei zu sein. Grauners neapolitanischen Kollegen Saltapepe ist diesmal in größter Gefahr.........was wir in diesem Buch über die Mafia erfahren ist erschreckend. Sicher ist Saltapepe nirgends. An den Schreibstil musste ich mich erstmal etwas gewöhnen. Insgesamt wird die Geschichte flüssig und kurzweilig erzählt und ich habe das Buch wirklich gerne gelesen. Schon allein wegen dem Ende interessiert mich der nächste Band auf jeden Fall.

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Das dunkle Dorf, Kriminalroman von Lenz Koppelstätter, EBook 283 Seiten, erschienen im Kiepenheuer & Witsch – Verlag. Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: Südtirols beliebtestes Ermittlerduo bekommt es mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödnertal mitten in der Skisaison, doch die Idylle ist vorbei als in einem Ski-Hotel im luxuriösen Skiort St. Christina, die Leiche des Dorfpolizisten entdeckt wird. Commissario Grauner, seine Assistentin Tappeiner und sein neapolitanischer Kollege Saltapepe beginnen mit den Ermittlungen. Doch Grauner ist nicht so recht bei der Sache, denn seine 18jährige Tochter Sara ist verschwunden. Plötzlich muss auch Saltapepe untertauchen, weil der Mafiaboss U Lunatico, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte und gedemütigt hat, hinter ihm her ist, da glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften – sie stürzen sich in einen Kampf gegen Italiens gefährlichste Verbrecher. Die im auktorialen Erzählstil geschriebene Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum vom 16. bis zum 19. Januar. Die einzelnen Tage sind mit einer Zeitangabe versehen und in Kapitel unterteilt, was mir sehr dabei geholfen hat, den Überblick zu behalten. Ein wortgewaltiger Krimi in einer düsteren Sprache, Briefe, Eigennamen und besondere Textstellen erscheinen kursiv gedruckt. Viele Dialoge – auch in italienischer Sprache machen die Erzählung äußerst lebendig. Koppelstätter konnte mich wieder einmal mit seinem bildhaften Erzählstil und der eindrucksvollen Sprache restlos begeistern. Der Spannungsbogen beginnt im Prolog und bleibt gleichbleibend hoch bis zum Ende. Und wegen eines fiesen Cliffhangers auch darüber hinaus. Dieser Fall kam mir tatsächlich besonders gefährlich, zu Herzen gehend und zum Teil auch richtig grausam vor, denn bei der Mafia wird nicht lange gefackelt. Im vorliegenden Fall sind wirklich die miesesten Verbrecher involviert die Italien aufzubieten hat, Drogenhändler, Camorra, Ndrangheta und auch noch die Russenmafia. Grauner musste bis an seine Grenzen und noch weiter gehen, hin und hergerissen zwischen der Sorge um seine Tochter und um Claudio Saltapepe. Wieder einmal war Grauner meine Lieblingsfigur, für seine Familie und seine Kollegen ist er bereit alles zu riskieren, der seine Heimat und die Natur liebende Kommissar ist mir trotz seiner kauzigen Art sehr ans Herz gewachsen. Besonders sympathisch auch die „Assistentin“ Silvia Tappeiner und die „Gattin“ Alba Gauner, unerschrocken und taff agieren sie in diesem Fall. Alle handelnden Personen sind charakterlich gut gezeichnet, sie handeln nachvollziehbar und authentisch. Es hat sich auch wieder „Urlaubsgefühl“ bei mir eingestellt, viele Orte des Settings sind mir vertraut. Dieser Krimi war in zwei Tagen gelesen, ich habe den Reader nur ungern aus der Hand gelegt. Das Ende verspricht eine Fortsetzung, worauf ich mich schon sehr freue. Eine unbedingte Leseempfehlung, besser noch in der Reihenfolge ab Band 1. Von mir 5 begeisterte Sterne.

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Als großer Fan von Kommissar Grauner und Ispettore Saltapepe habe ich mich schon sehr auf den neuen Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr, sehr spannend, für mich fast schon zu spannend;-) Ich habs in einem Rutsch ausgelesen und nach diesem Ende , warte ich mehr als ungeduldig auf den nächsten Fall.

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Meine Meinung: Bisher kannte ich noch keinen Krimi von Lenz Koppelstätter und auf dieses Buch wurde ich nur aufmerksam, weil ich den Hinweis "Südtirol-Krimi" gesehen hatte. Denn die Handlung spielt genau in der Gegend, wo ich schon einmal im Winterurlaub war. So kam es, dass ich mitten in einer Serie gelandet bin. Allerdings hat es mir keine Probleme bereitet, dass ich die vorherigen Bücher nicht kannte. Es war eher der Schreibstil an den ich mich gewöhnen musste. Normalerweise finde ich den Einstieg mit einem Prolog sehr gut. Hier war dies nicht der Fall und verwirrte mich bloß. Dafür war der richtige Einstieg ins Buch durchaus humorvoll. Ispettore Claudio Saltapepe, der Kollege von Commissario Grauner versucht sein Glück auf Schiern. Silvia Tappeiner, Grauners Assistentin will ihm das Skifahren beibringen. Sie ist das Mädel der Berge und Claudio kommt aus Neapel und ist ganz anderes Wetter gewohnt und überhaupt, die Leute in Südtirol sind so ganz anders. Zu seinem Glück werden die beiden gestört, weil sie zu einem Toten nach Wolkenstein gerufen werden. Jetzt kommt für mich Commissario Grauner ins Spiel, der sich nur halbherzig an der Ermittlung beteiligt, weil er sich Sorgen um seine Tochter macht, die seit ein paar Tagen verschwunden ist. Ich will hier jetzt aber nicht die ganze Geschichte nacherzählen, das kann jeder für sich nachlesen. Der Autor hat für reichlich Spannung gesorgt und gerne das Kapitel mit einem Cliffhänger beendet, was ich eigentlich nicht so mag, aber hier war klar, dass ich in Kürze mehr erfahren würde. Es war für mich spannend, weil es mich gepackt hatte und ich wissen wollte, ob sie es schaffen oder nicht und wie denn nun alles zusammenhängt. Auf den Epilog hätte ich in diesem Fall liebend gerne verzichtet, denn mir hat das Ende des Buches gefallen und das war für mich ausreichend. Fazit: Für mich war war es ein spannender Ausflug nach Südtirol mit einem Kurztripp nach Neapel. Ich fand einige Kritikpunkte, die andere aber nicht vom Lesen abhalten müssen.

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Stumme Rache " Das dunkle Dorf" ist der mittlerweile schon 6.Band um den sympathischen Kommissar Grauner und seine Kollegen im beschaulich- idyllischen Südtirol. Die Reihe ,die aus der Feder von Lenz Koppelstätter stammt, ist im Kiepenheuer &Witsch Verlag erschienen und hat bereits ein großes Fan- Publikum. Auch mir ist der Commissario bestens bekannt und so war ich sehr gespannt auf den neuesten Krimi, der diesmal mit härteren Bandagen aufwartet. Mit nichts geringerem als der Mafia bekommt es Grauner zu tun. Und nicht nur seine Kollegen, sondern auch sein familiäres Umfeld wird nicht verschont. Ein brisanter Fall, der den nicht gerade reisefreudigen und eher gemächlichen Kommissar sowohl an seine persönlichen wie über seine geographischen Grenzen bringt. Mein Fazit: Ein Krimi, der meine Erwartungen vollends erfüllt hat, im gewohnt flüssigen und diesmal noch spannungsgeladeneren Schreibstil. Es beginnt mit einem locker beschriebenen Beobachtungsmanöver eines scheinbar nur neugierigen Nachbarn, das sich als schreckliches Verbrechen entpuppt Ab da laufen verschiedene Handlungsstränge, die nach und nach ein Licht auf die Anfangssituation des Prologs werfen. Man taucht von Seite zu Seite mehr ins Geschehen ein, erlebt wechselnde Schauplätze und facettenreiche Charaktere, die neben den Landschaftsbeschreibungen für atmosphärische Stimmung sorgen. Die Seiten sind lesend an mir vorbeigezogen und ich bin auf den Spuren von Grauner dem Fall immer ein Stückchen näher kommen. Besondere Brisanz entwickelt die Handlung, als seine Familie ins Fadenkreuz der Mafia gelangt und es hochemotional wird. Ein bedrohlicher Cliffhanger trübt das Ende, wühlt nochmal auf und drängt zur Fortsetzung...

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Kommisario Grauner und sein Team werden zu einem Mord nach Gröden gerufen. Was als einfacher Mord beginnt, steht schnell in Verbindung zur Mafia. Die Ermittlungen werden von mehreren Nebengeschichten und so auch verschiedenen Perspektiven erzählt. Am Ende laufen sie zum Höhepunkt alle zusammen. Die Spannung wird dauerhaft hoch gehalten und baut sich immer weiter auf. Die Landschaft und die Traditionen aus Südtirol werden detaillert beschrieben und die verschneiten Berge verleihen der Geschichte noch mehr Düsterkeit. Die Charaktere sind autentisch und durch ihre Eigenheiten auch facettenreich. Der Autor schafft schnell eine starke Verbindung zwischen Leser und Geschichte. Insgesamt ist es ein gelungener jnd besonders spannender Krimi.

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Ein sehr spannender Krimi mit leichten Ambitionen zum Thriller, welcher an Spannung alles bietet was es gibt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, dadurch sind auch die Beschreibungen sehr gut und detailgetreu, so das man sich die orte und Handlung sehr gut vorstellen kann. Die Protagonisten sind charakterlich gut dargestellt und entwickeln sich im laufe der Story. Durch so einige unerwartete Wendungen behält die Geschichte ihre dauerhafte Spannung bei. ich hab das Buch in einem Zug durchgelesen, so sehr hat mich die geschichte gefesselt, musste einfach wissen wie es am ende ausgeht. Absolute Lese-Empfehlung!!!

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Der 6. Band aus der Reihe, aber für mich der 1. Und ich habe es nicht bereut. Ich möchte auch noch die anderen Bänder lesen, um etwas mehr zu erfahren. Das Cover ist ansprechend und gut gemacht. Kann schon vielversprechend sein. Der Titel gefällt mir und man kann sich Gedanken machen, um welches Dorf es sich handelt. Es ist aber auch ein Hauch von Action in dem Buch, in dem es um Waffen und Drogen geht. Der Autor hat einen besonderen Schreibstil, in den es nicht einfach ist reinzukommen. Wenn man aber einmal drinnen ist, ist das Lesen angenehm und leicht flüssig und man kann sich auf den Inhalt konzentrieren. Die Geschichte ist recht interessant und die Charaktere sind freundlich und unterschiedlich von den Handlungen her. Die Spannung hat sich stotternd angefühlt, hat sich nicht gleich aufgebaut, sondern es war „schwerfällig“ und auch nicht durchgehen da. Etwas mehr hätte das sein dürfen. Ansonsten hat mich die Geschichte und das Buch recht gut gefallen und eine gute Lektüre zwischen den anderen Büchern, die ich lese. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

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Jetzt ist die Mafia in Südtirol angekommen. Etwas überzeichnet, dennoch gut vorstellbare Handlung . Mafiosi im Zeugenschutzprogramm leben im beschaulichen Südtirol, der Kommissar wird mit Familie darin verstrickt und hat alle Hände voll zu tun diesen Fall mit Gauneren/ Mafiosi aller Herren Länder zu lösen, Sprachlich gut, ( vermutlich) gut recherchiert.

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Vielleicht der persönlichste Fall Auf dieses Buch war ich als Fan der ersten Stunde natürlich wieder total gespannt. Ich bin immer wieder neugierig darauf, wie es mit Grauner weitergeht. Hatte ich nach dem vorletzten Band schon Angst, dass die Geschichte mit der Aufklärung um den Tod seiner Eltern auserzählt ist, so bin ich zum Glück eines Besseren belehrt worden. Nach dem Fall um den Tod seiner Eltern wohl der persönlichste Fall für Grauner... umso spannender für jeden Leser, der schon alle bisherigen Bücher gelesen hat. Ich habe so mitgefiebert und mitgelitten und gehofft, dass am Ende alle Heil aus der Sache herauskommen. Aber ob das wirklich so ist, werden wir wohl erst im nächsten Buch erfahren... Ich denke schon, dass man das Buch auch unabhängig von den anderen aus der Reihe lesen kann, so macht es aber natürlich noch mehr Spaß! Über einige Figuren habe ich Neues gelernt: Dass Belli ein Idiot ist, war mir nicht neu, aber dass er so übel drauf ist, hätte ich nicht gedacht. Schade, dass manchen Menschen ihre Karriere tatsächlich am Wichtigsten ist und der Rest dann irgendwie egal ist. Grauners Tochter und seine Frau haben hier einen großen Anteil, das hat mir gut gefallen, auch wenn ich schon sehr Angst um sie hatte. Die beiden Damen Tappeiner und Filippi haben mir gut gefallen! Ich mag es, dass sie hier eine größere Rolle spielen. Ein tolles Buch, das mich wieder sehr in seinen Bann gezogen hat. Nun heißt es warten auf den nächsten Fall!

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Sehr guter Krimi, der im beschaulichen Südtirol im rastanten Tempo zu einer hochspannenden Mafiageschichte wird. Sehr guter Spannungsaufbau und gute Charaktere aller beteiligten Ermitller und Angehörigen. Schade, dass ich die vorangegangen Krimis dieser Reihe noch nicht gelesen habe, macht unbedingt Lust auf mehr....

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Immer wieder gut, diese Südtiroler Krimireihe um den kauzigen Kommissar Grauner und seinen neapolitanischen Kollegen Saltapepe, der ein deutlich südländischeres Temperament in die Berge mitbringt. Allein die daraus resultierende Situationskomik verbunden mit der atmosphärischen Schilderung von Land und Leuten wäre die Lektüre wert, doch dabei bleibt es natürlich nicht. Wie immer bricht die eigentliche Krimihandlung auch hier wieder das Bergidyll auf, das längst von den mafiösen Strukturen im Süden Italiens eingeholt worden ist. Und auch familiär ist bei Grauner nicht immer eitel Sonnenschein, rebellierte doch Tochter Sara bereits in früheren Romanen gegen die Enge der dörflichen Umgebung. Mit ihrem spurlosen Verschwinden im aktuellen Band, was auch noch im Zusammenhang mit dem zu lösenden Fall zu stehen scheint, ergibt sich wieder eine spannende Wende. Für alle, die eher leise Krimitöne mögen!

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Ich war neulich für ein langes Wochenende im schönen Vilnöss - & Grödnertal (Südtirol/Dolomiten). Dieses Buch hat mich gleich zurück katapultiert - ich war sofort wieder dort und durfte gefühlt alles live miterlebt. Wunderbar anschaulich beschrieben, Tolle Mischung aus der gefühlt heilen Welt mit der außergewöhnlichen Natur, den heimeligen Dörfern - und den schroffen Bergen, der düsteren Täler im Zusammenspiel mit der Mafia. Es ist bereits der 6. Band der Dolomiten-Reihe mit Commissario Grauner. Kaum zu glauben, dass ich wohl die ersten 5 Bücher dieser Reihe verpasst habe. Das werde ich auf jedenfall nachholen. Aber dadurch kann ich sagen- die Bücher sind alle in sich abgeschlossen und man kann jederzeit einsteigen und kommt dennoch ohne Probleme mit :-) Spannend, fesselnd - wunderbare Unterhaltung!

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