Adieu liberté

Wie mein Frankreich verschwand

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Erscheinungstermin 22.02.2019 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Europa und vor allem Frankreich haben sich in den letzten Jahren durch politische Umwälzungen, drastische Ereignisse und gesellschaftliche Spannungen extrem verändert. Romy Straßenburg hat diese Zeit unmittelbar miterlebt. Sie berichtet von gesellschaftlichen Missständen und persönlichen Eindrücken, von Liebe und Politik, Kultur und Terror. Authentisch, lebendig und voller Selbstironie bringt sie das Lebensgefühl einer ganzen Generation von Franzosen, Deutschen – von Europäern - auf den Punkt.

»Bei Romy Straßenburg ist man mittendrin im Paris von heute in seiner ganzen Schönheit und Schrecklichkeit.« Iris Radisch

»Hier meldet sich eine kluge junge Stimme und erzählt von Frankreich und ihrer Generation, der die Gewissheiten abhanden gekommen sind.« Jakob Augstein

Europa und vor allem Frankreich haben sich in den letzten Jahren durch politische Umwälzungen, drastische Ereignisse und gesellschaftliche Spannungen extrem verändert. Romy Straßenburg hat diese Zeit...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783961010356
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Eigentlich wollte Romy Strassenburg nur ein 1 Jahr in Paris bleiben. Doch da kam ein Job nach dem anderen und plötzlich war Paris ihre Heimat geworden. So wurden es 10 Jahre. Im Buch hat sie ihren Blick auf Paris niedergeschrieben. Schnell hat sie gemerkt, dass ihr Bild von Paris nicht dasselbe ist wie in der Realität. Sie berichtet von ihren Aufträgen in der Zeit der Anschläge und wie die Frankreich, aber vor allem Paris verändert haben. Sie erzählt von ihren Freunden in Paris, die daran glaubten etwas zu bewegen, aber durch die Politik und die Auswirkungen der Anschläge scheiterten. Romy Strassenburg beschreibt ihr Frankreich. Es ist ihr subjektiver Blick und aus ihrem persönlichen und journalistischen Umfeld aus gesehen. Man darf ihr Buch nicht verallgemeinern oder sogar mit dem eigenen Horizont vergleichen. Der Einstieg ist mir nicht ganz gelungen. Sie hat einen eigenen Stil und ein ziemliches Tempo. Manchmal muss man zwischen den Zeilen lesen. Aber je länger ich las, desto mehr bin ich abgetaucht in ihr mode de vie à Paris.

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Romy Straßenburg, geboren Anfang der 1980er Jahre in der damals noch DDR, ist Journalistin und lebt seit nunmehr ungefähr zehn Jahren in Paris und berichtet in diesem Buch über ihre Sichtweise auf Frankreich und Paris, abseits von Ulrich Wickert (über den sie auch schreibt). In einem Paris, das sich seit den Anschlägen auf Charlie Hebdo - Romy Straßenburg hat für die deutsche Ausgabe gearbeitet und in ihrem Buch berichtet sie anschaulich über die Sicherheitsmaßnahmen - und den weiteren Anschlägen, unter Anderem auf das Bataclan, die Frankreich verändert haben. Immer wieder kommt sie auf ihre Mottoparty "DDR" zurück und erklärt daran immer mehr, sei es nun über die Pariser, aber auch über die deutschen Expats. Das Buch zeigt von guter Kenntnis, die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und der Schreibstil erinnert sehr an die gesprochene Sprache; beim Lesen konnte ich die Autorin beinahe "hören". Ein sehr persönlicher Blick und für mich ein überaus interessantes Buch, das ich kapitelweise gelesen habe.

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Ein spannendes Buch, für das man nicht unbedingt frankophil sein muss. Allerdings sollte man das Buch auch zwischen den Zeilen lesen, was ohne Kenntnis der gesellschaftlichen und politischen Hintergründe dieses Landes manchmal schwer gelingt. Trotz allem: Eine Leseempfehlung für Frankreich Freunde und solche, die es noch werden wollen.

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