Blutzeuge

Ein Rizzoli & Isles-Thriller

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Erscheinungstermin 20.11.2017 | Archivierungsdatum 20.11.2017

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Zum Inhalt

Sie haben das Böse gesehen – und er lässt sie  mit ihrem Blut zahlen.

In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt ...



Sie haben das Böse gesehen – und er lässt sie  mit ihrem Blut zahlen.

In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah...


Eine Anmerkung des Verlags

Rezensionen bitte nicht vor 13.10.2017.

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Vorab-Besprechungen

„Tess Gerritsen ist die Königin des atmosphärischen Thrillers. Wie sie mit den Gefühlen des Lesers spielt – meisterhaft.“ FÜR SIE Spezial

»Lieferantin für harten Stoff – die amerikanische Autorin Tess Gerritsen schreibt seit 1987 gruselige Krimis.« stern


„Tess Gerritsen ist die Königin des atmosphärischen Thrillers. Wie sie mit den Gefühlen des Lesers spielt – meisterhaft.“ FÜR SIE Spezial

»Lieferantin für harten Stoff – die amerikanische Autorin Tess...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783809026389
PREIS 19,99 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

In Boston werden grausame Morde verübt. Als man die Leiche einer junge Frau findet, hält diese ihre Augäpfel in den Händen. Kurz darauf wird einer toter junger Mann aufgefunden, in dessen Brustkorb Pfeile stecken. Doch in beiden Todesfällen wurden diese Verletzungen erst post mortem zugefügt. Die Gerichtsmedizinerin Maura Isles ist überzeugt, dass es sich um denselben Täter handelt, obwohl die Todesursache nicht erkennbar ist. Kein einfacher Fall für Detective Jane Rizzoli und ihr Team. Es gibt scheinbar keine Verbindung zwischen den Opfern und so steht zu vermuten, dass es weitere Tote geben wird. Die Zeit drängt also. Doch dann ergibt sich eine Spur, die weit in die Vergangenheit zurückführt. Dies ist bereits der Zwölfte Band um Jane Rizzoli und Maura Isles, aber er lässt sich auch problemlos lesen, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Der Schreibstil ist gut zu lesen und sehr fesselnd. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser unterschiedliche Sichtweisen kennenlernt. Aber Erinnerungen können täuschen. Was also ist die Wahrheit? Was ist mit der geheimnisvollen Holly? Rizzoli und Isles sind sympathische und starke Frauen. Sie sind befreundet. Ihre Fähigkeiten im Job müssen sie immer wieder unter Beweis stellen. Sie Spur in die Vergangenheit führt in ein katholisches Kinderheim, in dem es wie so oft zu Misshandlungen und Missbrauch kommt und dann verschwindet ein kleines Mädchen… Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn die Spannung ist von Anfang an da und steigert sich im Laufe der Geschichte noch. Daher ist man gepackt und will unbedingt vor den Ermittlern das Rätsel lösen. Aber es gibt Wendungen, die das gar nicht so leicht machen. Die Brutalitäten, die hinter den Mauern begangen werden, sind manchmal schwer zu ertragen. Aber es ist auch interessant sich in die dunkle Psyche des Täters zu begeben. Ich kann diesen sehr spannenden Thriller nur empfehlen.

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Detective Jane Rizzoli wird an einen Tatort gerufen. Eine junge Frau liegt tot in ihrem Bett. In ihrer Hand liegen beide Augen. Maura Isles, die Gerichtsmedizinerin stellt fest, dass dem Opfer die Augen erst nach Eintreten des Todes rausgeschnitten wurden. Wenige Tage später wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Aus seiner Brust ragen drei Pfeile. Auch diese Verletzung wurde ihm erst post mortem zugeführt. Es scheint sich um den gleichen Täter zu handeln, aber was verbindet die beiden Opfer? Bei ihren Ermittlungen stoßen Rizzoli und ihr Partner auf einen Fall von Misshandlung in einer Kindertagesstätte, der bereits über 20 Jahre zurückliegt. Dies ist der mittlerweile 12. Band der Rizzoli und Isles Reihe von Tess Gerritsen. Für mich war es der Erste aber sicher nicht der Letzte. Ich bin gut in die Geschichte rein gekommen, obwohl ich die vorigen Bände nicht kenne. Lediglich am Privatleben der Protagonisten habe ich gemerkt, dass es vorige Bände geben muss. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und fesselnd. Die Autorin versteht es, die einzelnen Szenen sehr bildlich zu beschreiben. Dies macht sie oftmals durch Beispiele, die mich trotz der düsteren Stimmung zum Schmunzeln gebracht haben. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, was das ganze nie langatmig werden lässt, obwohl das Buch schon einige Seiten hat. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Die Spannung wurde gut aufgebaut und hat sich bis zum Schluss immer weiter gesteigert. Bis kurz vorm Ende habe ich im dunklen getappt, was den wahren Täter angeht. So muss ein guter Thriller sein. Ich bin wirklich restlos begeistert. Ein "MUSS" für jeden Thriller Fan. 5 Sterne von mir.

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Dieses Buch ist leider nicht nach meinem Geschmack, deshalb habe ich abgebrochen und schreibe hier keine Rezension.

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Ach, wie ich diese Bücherserie liebe. Ich war so froh, als ich gesehen hatte, dass es einen weiteren Band geben würde obwohl der Band davor als letzter Teil der Serie angekündigt wurde. Und jetzt wo ich das Buch gelesen habe, freu ich mich um so mehr, dass es den Teil gegeben hat, denn er war einfach wieder großartig. Ich liebe die Art wie Tess Gerritsen die Welt von Jane Rizzoli und Maura Isles beschreibt. Sie schafft es jedes Mal genau die richtige Balance zu finden, zwischen dem aktuellem Fall an dem gearbeitet wird und dem Privatleben der Charaktere. Deswegen war es auch schon nach den ersten paar Kapiteln richtig einfach wieder in die Welt einzutauchen. Der Fall. Ich werde nicht viel darüber sagen, außer, dass was in der Inhaltsangabe eh schon steht. Aber WOW. Der Fall war wirklich richtig gut erzählt und so unheimlich spannend. Und die Wendungen. All die Wendungen. So verdammt gut. Das Privatleben der Charaktere. Hier werde ich spoilern, ohne Ende. Sorry. Ach Mensch, hab ich gelitten als ich gelesen habe, dass Angela zurück zu Frank ist. Frank und Frankie. Ich kann die Beiden einfach mal so garnicht ab und hätte am Liebsten ihre Momente übersprungen, einfach weil sie die Art von Männern sind, mit denen ich garnichts anfangen kann und ihre Aussagen einfach nur schrecklich finde. Um so froher war ich, als Angela am Ende ihre Koffer gepackt hat. Richtig so. Und Korsak hat sie auch nur zu gerne wieder mit offenen Armen empfangen. Ich mag die Beiden einfach total gerne zusammen. Und dann natürlich Maura und Daniel. Die Beiden. Ich weiß, ich sollte es nicht aber ich liebe die Beiden einfach zusammen. Da steht so viel zwischen ihnen aber ich war sooo glücklich, dass sie in dem Teil endlich wieder Kontakt zu einander hatten und alles was später zwischen den Beiden passiert ist, dagegen hatte ich auch absolut nichts einzuwenden. Ich hoffe ja immer noch, dass sie es irgendwie auf die Reihe kriegen und es ein richtiges Happy End für die Beiden geben wird. Also ich kann den Teil wirklich nur sehr empfehlen. Selbst, wenn man nur an dem Fall interessiert ist und einem das drum herum so nicht interessiert. Für den Fall lohnt es sich auf jeden fall.

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Ich hatte schon ewig nichts mehr von Tess Gerritsen gelesen und wusste nicht so recht, was mich erwarten würde. Ich bin gerade bei einem Thriller sehr skeptisch, weil er oftmals in einer Gewaltorgie endet. Nicht so bei diesem Buch. Ich geb zu, den Anfang fand ich ein wenig ekelig, aber dennoch war das Rätsel um diesen Mord interessant genug, um mich am Lesen zu halten. Es ist kein einfacher Fall, den Detective Jane Rizzoli hier zu lösen hat. Die Spuren reichen weit in die Vergangenheit zurück und je mehr Spuren sie findet, umso verzwickter wird die Tat. Zwar hatte ich keinen blassen Schimmer, wer die Protagonisten waren, da ich mich nicht an vorherige Bücher aus der Serie erinnern kann, aber sie werden recht ausführlich vorgestellt – weniger ihre Hintergrundgeschichten als vielmehr ihre Gefühlswelt und die Situation, in der sie sich aktuell befinden. Das hat es mir leicht gemacht, einen schnellen Einstieg in den Roman zu finden und Sympathie für die Figuren zu entwickeln. Einen echten Antagonisten findet man in „Blutzeuge“ jedoch nicht. Natürlich gibt es „böse Menschen“ in der Story, doch ihr Verhalten wird psychologisch erklärt und ein klein wenig abgemildert. Das tat aber der Spannung keinerlei Abbruch. „Blutzeuge“ ist kein überragendes Werk, aber ein solider Thriller mit einigen guten Verwicklungen und einer funktionierenden Grundidee, die ihren Schrecken bis zum Schluss behält.

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Eine junge Frau, ermordet, ihre Augäpfel in der offenen Hand. Ein junger Mann, durchbohrt von Pfeilen, die in seinem Brustkorb stecken. Doch beide Verletzungen wurden den Opfern erst post mortem beigebracht, die tatsächliche Todesursache bleibt im Dunkeln. Gerichtsmedizinerin Maura Isles ist schnell klar, dass hier ein- und derselbe Täter am Werk war, eine Verbindung zwischen den verstümmelten Personen ist allerdings weder auf den ersten noch den zweiten Blick zu erkennen. Jane Rizzoli und ihr Team ermitteln fieberhaft in sämtliche Richtungen, denn es ist nicht auszuschließen, dass der Täter nur darauf wartet erneut zuzuschlagen. Dass nach dem Motiv allerdings in der Vergangenheit, die mehrere Jahrzehnte zurückliegt, gesucht werden muss, hätte wohl niemand erwartet... In ihrem zwölften Fall wird es knifflig für Ermittler und Gerichtsmediziner, denn nicht nur das Motiv hält sich versteckt, auch der tatsächliche Tathergang ist nicht auf Anhieb zu rekonstruieren. Da man als Leser ebenfalls keine gewinnbringende Theorie beisteuern kann, bleibt einem nichts anderes übrig als sich an die Fersen der erprobten Schnüffler zu heften, um auch den kleinsten Hinweis schnellstmöglich zu entlarven. Dabei hilft es ungemein, dass man auf Grund des fesselnden Schreibstils der Autorin sofort im Geschehen gefangen ist, das, sei es noch so grausam, einen erst wieder los lässt, sobald das Rätsel vollständig gelöst ist. Die Spannung ist von Beginn an auf einem hohen Niveau, kann aber im weiteren Verlauf noch gesteigert werden, gespickt mit diversen Überraschungsmomenten. Die ein oder andere Wendung lässt sich bereits im Vorfeld erahnen, mindert aber keineswegs die Lesefreude oder den Spannungsbogen. Mit den Figuren wird man schnell warm, egal ob man bereits Vorkenntnisse besitzt oder nicht. Sicherlich findet keine umfassende Vorstellung oder Einführung mehr statt, aber innerhalb der Erzählung ergeben sich konkrete Darstellungen der jeweiligen Charaktereigenschaften, so dass sich auch für Neueinsteiger ein recht reales Bild ergibt. Vorsichtig sein sollte man allerdings, wenn man ausschließlich die Fernsehserie rund um Rizzoli und Isles kennt. Sicherlich tauchen Ähnlichkeiten auf, doch genauso gibt es auch gravierende Abweichungen. Entsprechend sollte man im Hinterkopf halten, dass die Serie natürlich in gewisser Weise auf Tess Gerritsens Figuren basiert, dennoch nicht 1:1 übertragbar ist. Am besten ist es daher sich neutral auf das jeweilige Medium einzulassen, ohne direkt tiefgründige Vergleiche anzustellen. Ein Fall äußerster Brutalität, der seelische Abgründe offenbart, die häufig vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Ein Fall, der emotional berührt und zugleich aufzeigt, welcher Machtlosigkeit und Willkür der Mensch manches Mal ausgesetzt ist. Ein neuer Fall für Rizzoli und Isles, der dem Leser auch nach der Lektüre noch im Kopf bleiben wird.

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Rizzoli und Isles sind wieder da. Ein Mörder geht um in Boston. Eine Frau wird tot aufgefunden, die Augen ausgestochen. Ein Mann wurde mit Pfeilen gespickt. Trotz der unterschiedlichen Mordarten finden Rizzoli und Isles einen Zusammenhang. Der Mörder ist im Umfeld eines ehemaligen Kinderheimes zu suchen, doch die einzige noch lebende Zeugin, mauert und gibt nichts preis. Erst als erneut ein damaliger Heimbewohner verschwindet, kommt Schwung in die Ermittlungen. Aber ist das vielleicht schon zu spät? Nicht der stärkste Band der Reihe. Mir kam zu viel Privates vor. Maura und Daniel, Janes Eltern, ihr Bruder … Irgendwie trat die Handlung teilweise etwas auf der Stelle. Wenn die auch durchaus spannend war, wenn sie mal im Fluss war. Sehr raffiniert streut die Autorin Szenen aus der Vergangenheit ein. Bald kam mir beim Lesen ein erster Verdacht. Aber Gerritsen wäre nicht Gerritsen, wenn sie es dem Leser so einfach machen würde. Der Plot hat mich dennoch überrascht, auch wenn er etwas in die Länge gezogen wurde. Es wäre schön, wenn die Autorin wieder ein wenig an ihren Charakteren arbeiten würde. Scheinbar gibt’s nichts Neues mehr und die Liebesgeschichten sind für mich mittlerweile etwas zu ausgelutscht. Ein ewiges Hin und Her. Ansonsten nichts auszusetzen: starke Erzählweise, bizarre Morde, schwierige Ermittlungsansätze und ein überraschendes Ende. Gerritsen kann schreiben, vor allem grausam. Kurz vor dem Schlafengehen sollte man diesen Thriller lieber nicht lesen. Er könnte für schlimme Träume sorgen

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Das Cover von „Blutzeuge“ lässt eher an einen skandinavischen Thriller denken und ist eigentlich auch nicht besonders aussagekräftig. Aber durch die Farbgestaltung und die Vintage-Optik wirkt es dennoch richtig gut. Tess Gerritsen schreibt seit vielen Jahren an dieser Krimireihe. Dementsprechend kannte ich Jane und Maura schon aus einigen Vorgängerbänden. Das Wiedersehen mit den beiden macht immer wieder großen Spaß aber man kann sicherlich auch ohne Vorkenntnisse diesen Krimi lesen, denn der Fall ist in sich abgeschlossen und es gibt nur wenig Verweise auf Vorfälle in der Vergangenheit. Dennoch machen die beiden wieder eine private Entwicklung durch, die aber hinter dem extrem kniffeligen Kriminalfall etwas zurückstehen muss. Wieder ist ein Serienkiller unterwegs, der Frauen tötet und ihre Leichen verstümmelt. Als Leser ist man da ja schon etwas abgestumpft. Die Beschreibungen sind angemessen, erzeugen das nötige Angstszenario ohne zu sehr auf den Details rumzureiten. Interessant ist, dass es eine Ich-Perspektive gibt, in der eine Frau immer wieder Andeutungen über den Täter macht und selber in Gefahr zu schweben scheint. Ich mag Gerritsens Schreibstil, der unaufgeregt und kühl daherkommt und Gefühle vor allem durch Dialoge und Gedanken transportiert. Schön war auch, dass die Spannung am Ende nochmal einen Salto schlägt, den ich so nicht erwartet hatte. Wie immer ein solider und sehr unterhaltsamer Krimi dieser Autorin, den man mit Vergnügen weglesen kann.

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Bei Blutzeuge handelt es sich um den 12. Fall der Ermittlerin Jane Rizzoli und der Gerichtsmedizinerin Maura Isles. Eine junge Horrorfilm Produzentin wird tot in ihrer Wohnung gefunden, in ihren Handflächen hält sie ihre Augäpfel, die ihr post mortem entfernt wurden. Kurz darauf taucht eine zweite Leiche auf, ein junger Mann, durchbohrt mit Pfeilen, auch dessen Verletzung post mortem. Aber gibt es einen Zusammenhang? Das dem so ist, ist Maura schnell klar, aber was ist der gemeinsame Nenner, warum hat der Mörder seine Opfer getötet und warum im nachhinein noch auf diese grausame Weise entstellt? Relativ schnell wird den Ermittlern des Boston PD klar, das die Ermordeten alle Opfer in einem jahrzehnte alter Fall von Kindsmissbrauch durch einen erzkatholischen Kinderhort sind. Und nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn eines der früheren Opfer ist verschwunden. Obwohl es sich bei "Blutzeuge" um den 12. Band einer Serie handelt, kann man diese Bücher getrost genießen, auch wenn man vorher noch keinen der Fälle gelesen hat, Tess Gerritsen nimmt zwar immer wieder einmal kurz Bezug zu einem früheren Fall, diese Anspielungen sind aber nicht relevant für das Verständnis dieses Teils. Sicher ist es optimaler, wenn man mit Rizzoli und Isles schon vertraut ist und somit die beiden "besser kennt", denn die Charaktere werden nicht sehr tiefgreifend beschrieben, genauso wenig wie die Beziehungen untereinander, das tut meiner Meinung aber dem Buch keinerlei Abbruch. Tess Gerritsen hat mich durch ihr tiefes medizinisches Verständnis beeindruckt. Der Fall war sehr spannend und flüssig geschrieben. Der Mörder und dessen Komplize waren für mich völlig überraschend, was ich an einem Thriller natürlich sehr zu schätzen weiß. Die Wendungen und Richtungwechsel waren sehr rasant und packend, sodass ich Blutzeuge sehr schnell gelesen hatte. Auch toll fand ich, das einige Kapitel in der Ich-Perspektive aus der Sicht eines der Missbrauchopfer erzählt wurden. Die psychischen Details, mit denen Gerritsen das Opfer ausstattete und damit zum Leben erweckt, sind eine besonders interessante und spannende Komponente, die diesen Thriller noch lebendiger werden lassen. Ein wirklich solides, spannendes Werk. Ich freue mich schon auf weitere Fälle des Ermittlerduos.

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Natürlich hat man die Figuren von Jane Rizzoli und Maura Isles schon durch die Fernseh-Serie sehr verinnerlicht. Die Bücher sind aber noch deutlich facettenreicher. Der Fall ist sehr spannend und raffiniert aufgebaut. Und auch wenn man die vorherigen Bücher der Reihe nicht gelesen hat, ist die Story absolut verständlich.

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Bücher von Tess Gerritsen gehören zu meiner Lieblingslektüre, immer interessant und spannend geschrieben, so auch wieder dieses Buch. Es gibt Autoren, die regelmäßig Bücher auf den Markt bringen, die jedoch von Buch zu Buch inhaltlich flacher und langatmiger werden, dieses Buch und diese Autorin gehören definitiv nicht dazu. Ich habe es mit Begeisterung gelesen.

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Der zwölfte Fall für Detective Jane Rizzoli und und der Rechtsmedizinerin Doctor Maura Isles , ist mein Achter Fall mit dem tolle Duo des Bostoner Police Department und ich konnt nicht wiederstehen , als sich mir die Chance bot, den Krimi Wochen vor dem Erscheinungsdatum zu lesen . Ich bin schon lange ein großer Fan der Thriller Serie , die auch im TV läuft und besitze 8 der 12 Bücher , von Rizzoli und Isles . Die Kriminalfälle der Zwei Freundinnen sind meiner Meinung nach nur sehr schwer zu toppen . Eine absolut glaubwürdige Story , besticht mit spannungsgeladenen Lesemomenten , die einem teilweise die Nackenhaare zu Berge stehen lassen . Tiefe Einblicke in die dunklen Winkel der menschlichen Psyche bestimmt auch diesmal das mörderische Geschehen . Wer das Buch zum Abend hin liest sollte sich auf ein Schlafdefizit einstellen , denn so schnell kommt man nicht weg vom neusten Fall für Rizzoli und Isles. Tess Gerritssen weiß ganz genau, was ihre begeisterten Leser von ihr erwarten und hat mich auch dieses Mal mehr als begeistert das Buch zum Ende des Falles zusammen klappen lassen . Wer hochkarätige Thriller liebt , der wird von “Blutzeuge” begeistert sein ! Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für den super spannenden Thriller “Blutzeuge” , aus der genialen Feder der tollen Autorin Tess Gerritssen . sowie gute 5 Sterne ☆☆☆☆☆ Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.11.2017 Aktuelle Ausgabe : 20.11.2017 Verlag : Limes ISBN: 9783809026389 Fester Einband 416 Seiten Sprache: Deutsch @heidi_59 Meinen herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag für das tolle Rezensionsexemplar und an NetGalley für die Bereitstellung des Ebooks ♡

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Eine Frage der Perspektive „Blutzeuge“ von Tess Gerritsen ist bereits der 12. Fall für Detective Jane Rizzoli und Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Die Vorgänger hatte ich mit Begeisterung verschlungen und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Worum geht es? In Boston wird eine junge Frau tot aufgefunden. Jemand hat ihr die Augen rausgeschnitten und in die Hände gelegt. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf - mit drei Pfeilen in der Brust. Die Morde scheinen religiös motiviert: „Irgendetwas ist da, Jane. Etwas, was mit Heiligen und Märtyrern zu tun hat.“ Die Spur führt weit zurück in die Vergangenheit zu einem Missbrauchsfall in einer Kindertagesstätte, als die damals neun Jahre alte Lizzie verschwand… Was einen guten Spannungsroman ausmacht, hat Tess Gerritsen erneut unter Beweis gestellt. „Blutzeuge“ punktet mit vielen unvorhersehbaren Twists & Turns, mit denen die Autorin die Geschichte voran und die Spannung in die Höhe treibt. Eine Geschichte, die sich zudem flott und flüssig lesen lässt. Nichts ist wie es scheint, keiner so unschuldig, wie er tut. Erzählt wird die komplexe Geschichte aus wechselnden Perspektiven, auch in der Ich-Perspektive aus Sicht der 30-jährigen Holly. Ein seltsames Mädchen. Sie kannte beide Opfer. Und sie kennt ein Geheimnis. Es geht um Manipulation. Darum, wie Erinnerungen im Lauf der Zeit verzerrt werden. Und dass die Wahrheit eigentlich nur eine Frage der Perspektive ist. Die Vergangenheit wirft lange Schatten, die die Autorin gründlich ausleuchtet. Die Auflösung ist erschütternd, aber absolut stimmig. Eine fesselnde Reise in die dunkelsten Winkel der menschlichen Psyche. Faszinierend düster. Fazit: Thrillerstoff erster Güte, der nicht nur den Schlaf raubt, sondern auch Fingernägel in existenzielle Gefahr bringt.

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Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles vom Boston PD werden zu einem neuen Tatort gerufen: Es geht um die Leiche einer jungen Frau, jemand hat ihr beide Augäpfel herausgetrennt und in die Handfläche gelegt. Kurze Zeit später geschieht der nächste Mord. Ein junger Mann wurde von mehreren Pfeilen durchbohrt. Maura Isles vermutet zu Recht, dass beide Fälle verdächtige Gemeinsamkeiten aufweisen: Die Verletzungen sind nach dem Tod geschehen und beide wurden auf dieselbe Art und Weise getötet. Jane Rizzoli kommt bei den Ermittlungen mit ihren Team grausamen Taten auf die Spur, die ihren Ursprung zwanzig Jahre zuvor in einem Kinderhort hatten. Die Täter von damals sind tot, nur ihr Sohn lebt noch und wurde vor drei Monaten aus dem Gefängnis entlassen. Sinnt er auf Rache an allen, die ihn damals beschuldigten? Dann sind weitere Leben in Gefahr … Der zwölfte Band der der Rizzoli und Isles Serie: Ein brandheisser Fall sowohl für alle Fans, als auch für Neueinsteiger in die Welt des Boston PD.

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Inhalt Boston: In ihrer Wohnung wird eine junge Filmemacherin gefunden: Todesursache unbekannt! Erschreckend, in ihrer Handfläche liegen ihre Augäpfel. Sie wurden dort allerdings post mortem platziert. Jane Rizzoli und Maura Isles stehen vor einem Rätsel. Doch bevor Licht ins Dunkel kommt, geschieht ein weiterer Mord, ein junger Mann. Auch hier ist die Todesursache nicht sofort sichtbar. Allerdings wurden ihm, ebenfalls post mortem, Pfeile in den Brustkorb gesteckt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Morden? Die Handschrift des Täters lässt dies vermuten. Als sich eine Spur in die Vergangenheit der Opfer ergibt, öffnet sich die Büchse der Pandora. Was geschah vor über 20 Jahren wirklich in der Kindertagesstätte? Bei dem Buch handelt es ich um den 12. Teil aus der Rizzoli und Isles Serie. Man muss aber nicht zwangsläufig die Teile davor gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Jedes für sich ist ein abgeschlossener Fall. Wie auch bei den Vorgängern startet die Handlung rasant und der Spannungsbogen wird im Laufe des Buches immer wieder gesteigert. Der flüssige Schreibstil tut sein übriges, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Autorin hat es wieder hervorragend verstanden, falsche Fährten zu legen, so dass ich erst im letzten Drittel einen konkreten Verdacht hatte, in welche Richtung das Ganze geht. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass man wieder in das Privatleben der Hauptakteure eingebunden wird, dies aber nicht überhand nimmt. Im Vordergrund steht immer der Fall. Die Ausarbeitung der Charakter war exzellent, so dass ich das Gefühl hatte, sie alle persönlich zu kennen. Meiner Meinung nach ist der Autorin ein spannendes, unterhaltsames Buch gelungen, dass einfach Spaß gemacht hat, es zu lesen. Ein Thriller, der unter die Haut geht. Ein Blick in die dunklen Seelen. Ich vergebe hierfür 5 Sterne.

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Spannend und packend wie immer bei Tess Gerritsen! 😁

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Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Ihr wurden beide Augäpfel entfernt, was aber nicht die Todesursache sein kann. Weitere Verletzungen sind nicht festzustellen und auch Drogen oder Gift wird ausgeschlossen. So stehen Jane Rizzoli, Detective bei der Bostoner Mordkommission, und Maura Isles, zuständige Pathologin, vor einem Rätsel….. Auch mit diesem Buch ist es Tess Gerritsen wieder gelungen mich mit ihrem spannungsgeladenen Krimi zu unterhalten. Glaubhaft, nachvollziehbar wird der Leser bei den Ermittlungen mit einbezogen. Jedenfalls ging es mir so. Dabei kommen auch soziale Probleme der beiden Hauptpersonen (Jane und Maura) nicht zu kurz, so dass diese beiden Frauen nicht nur schlau und brillant was ihren Beruf betrifft erscheinen, sondern auch glaubhaft als Figur. Wobei in meinen Augen in diesem Krimi etwas zu kurz kommt. Mir sind die Kapitel zu den Problemen mit ihrer leiblichen Mutter eher aufgesetzt und nicht richtig in die Handlung eingebunden vorgekommen sind. Der Spannungsbogen wird auch in diesem Krimi wieder wunderbar gespannt. Vorhersehbar war der Verlauf für mich nicht. Nur das Ende >was ich natürlich nicht verraten werde< hat mich etwas deprimiert. Von mir gibt’s 4 Lesesterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Krimi-Fans.

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Als ich das Buch bei Netgalley angefragt habe, war mir gar nicht klar, das es sich um einen Teil der Rizzoli & Isles Reihe handelt, denn aus dieser Reihe habe ich bisher noch nix gelesen. Nun gut, gefreut habe ich mich trotzdem, denn der Klappentext klang vielversprechend und so habe ich einfach mal drauslos gelesen. Ich war wirklich begeistert! Ich kannte ja die beiden Protagonisten Maura und Jane bisher nicht, habe aber über beide wirklich sehr gern gelesen. Zwei unterschiedliche, aber sehr authentische und wahnsinnig interessante Charaktere sind mir hier begegnet und ich kann jetzt schon sagen, das ich genau wegen diesen beiden, definitiv auch noch die anderen Teile dieser Reihe lesen werde. Auch die anderen Charaktere in diesem Buch haben mich überzeugt, keiner war irgendwie unrealistisch oder langweilig. Im Buch geht es gleich heftig zur Sache, hier liest man aus mehreren Perspektiven und jede einzelne war sowas von spannend und herausragend, das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte! Eine junge Frau verbrennt in ihrem Haus und kurze Zeit später geschehen zwei Morde und natürlich wird nun nach Zusammenhängen gesucht. Ich hatte Anfangs meine Probleme mit den intensiven Beschreibungen bei der Öffnung der Leichen, aber das gehört ja hier definitiv zum Buch und ich habe mich auch schnell daran gewöhnt und fand es zwischendrin sogar ziemlich interessant und lehrreich. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende konstant ganz oben. Immer mehr Rätsel gilt es zu lösen, immer mehr Menschen sind scheinbar in Gefahr. Und dann gibt es noch die geheimnisvolle Holly...hat sie irgendetwas zu verbergen? Auch das Ende fand ich einfach spitze, toll wie hier die Lösung des Rätsels plötzlich einfach da ist und hier gibt es dann noch einige Drehungen und Wendungen, sie mir persönlich sehr gut gefallen haben, mich aber gleichzeitig auch wirklich schockiert haben. Ganz große Empfehlung!

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Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite) Sie haben das Böse gesehen – und er lässt sie mit ihrem Blut zahlen. In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt ... Autorin (Quelle: Verlagsseite) So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Thriller Die Chirurgin, in dem Detective Jane Rizzoli erstmals ermittelt. Seither sind Tess Gerritsens Thriller um das Bostoner Ermittlerduo Rizzoli & Isles von den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Maine. Allgemeines Titel der Originalausgabe: „I Know A Secret“, 12. Band der Reihe um Jane Rizzoli & Maura Isles, ins Deutsche übersetzt von Andreas Jäger Erscheinungstermin: 20.11.2017 im Limes Verlag als HC mit 416 Seiten Gliederung: 42 Kapitel – Danksagung Abwechselnd Ich-Erzählung von Holly Devine und Erzählung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven Handlungsort und -zeit: Boston in der Gegenwart Zum Inhalt In ihrem zwölften Fall bekommen es Jane Rizzoli und Maura Isles mit einem Mörder zu tun, den offenbar nicht die Lust am Quälen treibt. Seine Opfer werden zwar mit spektakulären Verletzungen oder Verstümmelungen aufgefunden, es stellt sich jedoch heraus, dass sie bereits tot waren, als ihnen diese zugefügt wurden. Die Ermittler tappen zunächst völlig im Dunkeln, sie wissen weder, wie die Opfer zu Tode kamen, noch, welche Symbolik hinter den postmortal zugefügten Wunden steckt. Auch eine Verbindung zwischen den Mordopfern lässt sich vorerst nicht feststellen. Die PR-Agentin Holly Devine, die immer wieder als Ich-Erzählerin auftritt, weiß dagegen sehr wohl, welchen Zusammenhang es gibt und sie versteckt sich, weil sie weiß, dass auch sie auf der Liste der potenziellen Todeskandidaten steht. Als Rizzoli und Isles den gemeinsamen Nenner im Hinblick in Bezug auf die Auswahl der Mordopfer gefunden haben, scheint der Fall relativ überschaubar, aber so einfach liegen die Dinge nicht… Beurteilung Der zwölfte Fall des Duos Rizzoli & Isles ist in sich abgeschlossen und kann deshalb auch einzeln gelesen werden. Das Privatleben der beiden Hauptfiguren und ihrer Familien wird nicht zu sehr in den Mittelpunkt gerückt, allerdings gibt es auch hier eine fortlaufende Entwicklung, sodass es zwar nicht unbedingt erforderlich, aber doch nützlich ist, ein paar „Vorkenntnisse“ zu haben. Der Kriminalfall ist komplex konstruiert und auch nach der Enthüllung relevanter Ereignisse, die sich zwanzig Jahre zuvor abgespielt haben, nicht vorhersehbar. Der Leser wird geschickt auf falsche Fährten gelockt. Die Spannungskurve erreicht erst gegen Ende des Romans einen Höhepunkt, vorher speist sich das Interesse des Lesers hauptsächlich aus den mysteriösen Umständen des Ablebens der Mordopfer und aus der Tatsache, dass hier ein „Fachgebiet“ gefragt ist, in dem die meisten Leser nicht zuhause sein dürften. Der Erzählstil ist gewohnt anschaulich und fesselnd, ohne sich in expliziten Schilderungen von Gewalt zu ergehen, lediglich die detailliert geschilderten Obduktionen könnten für sensiblere Naturen etwas gewöhnungsbedürftig sein. Insgesamt ist „Blutzeuge“ jedoch eher ein Krimi als ein Thriller. Die beiden Protagonistinnen, aber auch die Ich-Erzählerin im parallelen Erzählstrang, treten als Persönlichkeiten plastisch aus der Handlung hervor, ihre Charaktere sind gründlich ausgearbeitet. Im Hinblick auf die Tatmotivation bleibt eine Frage nach der Plausibilität, das kann jedoch an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden, um nicht zu spoilern. Fazit Ein thematisch ungewöhnlicher zwölfter Fall für das Gespann Rizzoli & Isles, dessen Ende die Option eines inhaltlich anschließenden weiteren Falls offenlässt, fesselnde Unterhaltung! 4,5 Sterne

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"Blutzeuge" von Tess Gerritsen war das erste Buch aus der Reihe um Jane Rizzoli und Maura Isles, das ich gelesen habe. Und ich muss sagen: Es macht definitiv Lust auf mehr! Tempo, Spannungskurve und Schreibstil waren für mich sehr angenehm und haben dazu geführt, dass ich das Buch ziemlich schnell durch hatte und es mir leicht fiel, konzentriert darin zu lesen. Authentische, interessante Charaktere, ein verzwickter Fall, der sofort neugierig macht, und gut mit eingebrachte Details zur Ermittlungsarbeit haben ihr Restliches beigetragen. Mit den Subplots über die Privatleben der Hauptcharaktere konnte ich nicht ganz so viel anfangen, was daran liegen mag, dass es mein erstes Buch aus der Reihe war. Gestört haben mich diese Handlungsstränge aber auch nicht. Mein einziger Kritikpunkt: Es waren immer mal wieder Kapitel dazwischen, die aus der Sicht einer mysteriösen Frau geschrieben waren, welche in den Ermittlungen später als potenzielles Opfer auftaucht. Diese Kapitel waren an sich gut und interessant, allerdings im Gegensatz zum restlichen Buch in Ich-Perspektive geschrieben. Ich fand es sehr gewöhnungsbedürftig, zwischen den beiden Perspektiven zu wechseln. (Außerdem hätte ich mir für Holly ein anderes Ende gewünscht, allerdings kann ich dazu hier nicht viel sagen, ohne zu spoilern.) Insgesamt ein spannendes Werk, das sich flüssig lesen und einen automatisch mitfiebern lässt. Für mich als Thriller-Fan genau das richtige.

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Ein weiterer spannender Fall mit dem Power-Team Rizzoli und Isles, den ich gerne weiterempfehle. Mehrere mysteriöse Mordfälle führen Jane Rizzolis Ermittlungen zwanzig Jahre in die Vergangenheit.

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Detektiv Rizzoli und Maura Isles haben es hier mit einem schwierigen Fall zu tun. Eine junge Frau wird ermordet und die Augen liegen in ihrer Hand, was bedeutet es ? Ein junger Mann wird tot aufgefunden und ihm wurden Pfeile in den Körper gestoßen, was will der Mörder damit ausdrücken? Diese Fragen müssen Jane Rizzoli und Maura Isles schnell lösen, denn es soll noch weitere Opfer geben. Die Zeit läuft. Während der Ermittlungen stellt sich immer öfter die Frage, liegt die Ursache in der Vergangenheit und wie hängt alles zusammen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Spannend,

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Format: Kindle Edition Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten Verlag: Limes Verlag (20. November 2017) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B06XQ4PRKG Preis GA: 19,99€ Preis Ebook: 15,99€ Preis MP3 CD: 15,95€ Inhaltsangabe zu „Blutzeuge“ von Tess Gerritsen Sie haben das Böse gesehen – und er lässt sie mit ihrem Blut zahlen. In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt ... Meine Meinung Da dieser Band der Buchreihe noch nicht erschienen ist, werde ich nicht auf das Inhaltliche eingehen, um jegliche Spoiler zu vermeiden. Daher verweise ich auf den Klapptext, dieser muss zunächst genügen. Doch was ich verraten kann, das wer die Bücher von Tess Gerritsen gelesen hat, wird auch dieses mögen. Wie schon in den Bänden zuvor, wird es auch hier wieder sehr spannend und fesselnd werden. Die Handlungen sind detailgetreu ausgearbeitet und verschaffen die richtigen Bilder im Kopf... So mehr verrate ich aber nicht! Klare Kauf und Leseempfehlung! 5/5 Sterne

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** Meinung ** Ich bin seit Stunde Eins Fan von Detective Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles. Jedes Buch dieser Reihe hat den Weg in mein Bücherregal gefunden, wobei "Blutzeuge" der erste Teil auf Deutsch ist, seit bestimmt zehn Jahren. Die englische Originalfassung ist, unter dem Titel "Keep a secret" bereits erhätlich, die deutsche Ausgabe erscheint am 20.November 2017. Als ich das Rezensionsexemplar erhielt, habe ich mich direkt darauf gestürzt. Selten hat mich eine Geschichte um Rizzoli und Isles enttäuscht und das ist auch dieses Mal wieder der Fall. Der neue Fall ist von der ersten Sekunde an spannend und man verfolgt die verschiedenen Lösungsansätze gespannt mit. Tess Gerritsen gelingt es wieder einmal auf die eleganteste Art und Weise den Kriminalfall mit dem Privatleben der beiden Hauptcharaktere zu verbinden, so dass Letzteres eher eine Unterstützung der Spannungshandlungs, als eine unnötige Ablenkung ist. *** Fazit *** Kaum jemand beherrscht es so gekonnt, eine atemberaubende Spannung durch einen Mordfall aufzubauen und nebenher noch eine dauerhafte, glaubhafte Charakterentwicklung darzustellen wie Tess Gerritsen. Ihre Thriller sind ein reines Vergnügen und ich kann auch das neueste Werk nur wärmstens empfehlen!

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Als eine junge Frau Tod aufgefunden wird, sieht alles nach einem Ritualmord aus. Ihre Augen liegen in ihren offenen Händen, zum Glück geschah dies post mortem. Jane Rizzoli und Maura Isles machen sich wie immer auf die Suche nach einem Täter und einem Motiv, tappen aber lange im Dunkel. Auch als ein 2. Mord begangen wird, können die beiden erfahrenen Ermittlerinnen lange keinen Zusammenhang finden außer dass es sich hier um eine Märtyrer Darstellung handelt, finden sie erst einmal nichts heraus Doch die Zeit drängt, denn es wird bald ein weiterer Mann vermisst, der mit diesen Morden im Zusammenhang stehen könnte. Können Jane und Maura rechtzeitig handeln? Und was hat ein alter Fall um Misshandlungen in einem Kinderhort damit zu tun? Mit „Blutzeuge“ ist bereits der 12. Fall für die Ermittler Rizzoli & Isles erschienen. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, aber ich empfehle dennoch chronologisches Lesen, da einige Szenen und Personen durch logischer werden. 3 Jahre nach „Der Schneeleopard“ gibt es endlich einen neuen Fall für das Ermittlerduo Rizzoli & Isles. Im eiskalten Winter, um Weihnachten herum darf der Leser mit Jane und Maura bei den Ermittlungen bibbern. Denn wie immer ist man als Leser ganz nah dabei. Man kann die Gedanken der Beiden verfolgen, ihre Gefühle live erleben. Und wie so oft, darf der Leser gemeinsam mit Maura am Obduktionstisch stehen und erleben, wie sie versucht ihre Erkenntnisse aus den Leichen zu gewinnen. Ebenso wie die Ermittler habe ich als Leser lange im Dunkel getappt. Der Täter war mir erst spät klar und genau das ist es, was ich von einem guten Krimi / Thriller erwarte. Wo die beiden letzten Bände der Reihe für mich ein wenig wegdrifteten, so kehrt dieses Buch wieder zurück zu den Wurzeln der Reihe. Es sind keine weiten Ausflüge nötig, sondern diese Taten geschehen direkt vor der Nase in Boston. Und auch die Familie von Jane bekommt wieder genügend Platz in diesem Buch, aber ohne Zuviel abzulenken. Besonders Vater und Bruder hätte ich aber gerne manches Mal gepackt und aus dem Haus geworfen. Auch gibt es ein Wiedersehen mit Daniel, da Maura ihn in die Ermittlungen einbezieht, da ja ein kirchlicher Hintergrund da zu sein scheint. Der Stil ist schnell und flüssig, so dass man schnell durch die Seiten fliegt. Für mich ein richtiger Pageturner, den ich nur für die Arbeit aus der Hand legen konnte. Das Ende hat einige Überraschungen parat, so dass es nicht langweilig wird. Für mich ist dieses Buch eine gelungene Fortsetzung der Reihe, weshalb ich ihm gerne 5 Sterne gebe.

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Also das Buch ist echt der Hammer von Anfang an sehr spannend ein sehr flüssiger Schreibstil wie zu erwarten .Ich liebe die Bücher von Tess Gerritson .Sehr empfehlenswert.

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Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei sieht sich erneut mit einem Mord konfrontiert. Eine junge Frau musste ihr Leben lassen, die Todesursache bleibt unklar. Die Frau wurde nach ihrem Tod fruchtbar verstümmelt, in ihre offene Handfläche hat der Mörder ihre Augäpfel gelegt. Kurze Zeit später wird der Leichnam eines Mannes gefunden, aus seiner Brust ragen Pfeile. Auch diese wurden erst nach seinem Tod dort platziert. Für die Polizei ist klar, dass es sich um denselben Täter handeln muss, doch eine Verbindung zwischen den Ermordeten lässt sich nicht herstellen. Die Morde scheinen jedoch einen religiösen Hintergrund zu haben. Eine Spur führt Rizzoli schließlich zu einem Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort, doch die Vorkommnisse liegen Jahrzehnte zurück. Damals verschwand ein neunjähriges Mädchen spurlos. Doch wie hängen die beiden Morde mit dem längst vergangenen Fall zusammen? Jane Rizzoli und Maura Iles tauchen tief hinab in eine schreckliche Vergangenheit… Meine Meinung: Endlich hat die Thriller-Queen Tess Gerritsen mit ihrem neuesten Buch „Blutzeuge“ den bereits 12. Fall für Detective Jane Rizzoli und Dr. Maura Iles herausgebracht. Einmal mehr hat sie bewiesen, dass sie in Sachen Spannung und Thrill immer nochmal eine Schippe drauflegen kann. Dank NetGalley und Blanvalet/Limes hatte ich die Gelegenheit, den Thriller vorab zu lesen. Schon nach den ersten Seiten und dem Fund der Leiche der jungen Frau ist klar, dass man hier wieder ein absolut spannungsgeladenes Buch in den Händen hält. Die Handlung entwickelt sich rasant. Es geht um Schuld, Abhängigkeit und die Verdrängung einer dunklen Vergangenheit. Zudem beleuchtet Tess Gerritsen die vielschichtige Story aus verschiedenen Perspektiven. Unter anderem kommt die sonderbare und verschlossene Holly zu Wort, die beide Opfer gekannt hat und die im Handlungsverlauf immer undurchsichtiger wird. Was hat sie zu verbergen? Die Autorin bedient sich diversen Wendungen, die Stoff für neue Vermutungen bieten und immer wieder aufs Neue in die Irre führen. Dieser Wechsel und ein hochexplosiver, lebendiger und nervenzerreißender Plot treiben die Spannung in kaum auszuhaltende Höhen. Alles wirkt undurchsichtig, nichts ist wie es scheint, wer ist schuldig, wer unschuldig? Die ungeahnte Auflösung des Falls ist schockierend und tragisch zugleich. Sie bricht wie eine Flutwelle über einen hinweg und hinterlässt Fassungslosigkeit. Tess Gerritsen lässt die scheinbar losen Handlungsfäden schlüssig und konsequent zusammenlaufen und konfrontiert den Leser mit dunkelsten Abgründen der menschlichen Psyche, bedingungsloser Liebe und Manipulation. Auch die privaten Momente der beiden Hauptcharaktere Jane Rizzoli und Dr. Maura Iles finden Erwähnung. Maura hat weiterhin mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und auch in Janes Familie gibt es eine Veränderung. Nie jedoch nehmen diese privaten Szenen zu viel Raum ein, im Vordergrund steht immer die Handlung und alles andere verwebt sich mit ihr zum großen Ganzen. Mein Fazit: Tess Gerritsen ist die große Meisterin des Thrills. Mit „Blutzeuge“ ist ihr einmal mehr ein absolut hochspannender, rasanter und vielschichtiger Thriller gelungen. Mit falsch gelegten und geschickt in die Irre führenden Fährten entfacht die Autorin nervenzerreißende Spannung bis zum Schluss. Obwohl „Blutzeuge“ bereits der zwölfte Teil der Reihe um Rizzoli und Dr. Iles ist, ist auch dieser erneut ein absoluter Pageturner. Besser geht es kaum. Von mir gibt’s eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Meine Meinung Meinen ersten Rizzoli & Isles-Thriller habe ich mit 16 Jahren gelesen und war von Anfang an gefesselt von der Reihe. Dass dieses Gefühl auch nach 11 Jahren nicht nachgelassen hat, obwohl ich in der Zwischenzeit sehr sehr viele andere Thriller gelesen habe, ist für mich ein Zeichen dafür, dass die Bücher großartig gut sind. Tess Gerritsen schafft es immer wieder, mich von der ersten Seite an zu fesseln, und auch wenn ich unter der Woche nicht viel Zeit habe, lese ich so viel, wie ich nur kann. Deshalb habe ich dieses Buch auch in zwei Tagen verschlungen, denn ich konnte einfach nicht mehr aufhören, bis es zu Ende war. Dass eine katholische Kindertagesstätte der Ort des Verbrechens und Ritualmorde am Abbild von Märtyrerlegenden die Mordart war, hat mich sehr fasziniert. Gerritsen ist ja bekannt dafür, dass sie religiöse Fanatiker mit in ihre Geschichten einflechtet, wie man schon an anderen von ihr geschriebenen Thrillern sehen kann. Diese Themen werden mir aber auch nie langweilig. In der Geschichte geht es um Morde, die im Zusammenhang mit einem Kindesmissbrauchsprozesses stehen, der vor 20 Jahren vor Gericht war. Natürlich ist seitdem eine lange Zeit verstrichen, dennoch machen Jane Rizzoli, Maura Isles und Barry Frost sich auf die Suche nach dem mysteriösen Mörder, der seine Opfer so ermordet, wie Heilige gestorben sind. Dabei stoßen sie auf die Spur der Kindertagesstätte Apple Tree, deren Betreiber vor so langer Zeit verurteilt wurden. Mich hat das Thema sehr packen können, da es so grausam und pervers ist, also genau das, was ich von einem guten Thriller erwarte. Ich finde es ungemein interessant, Einblicke in die menschlichen Abgründe zu bekommen, und dabei wird man bei diesem Thriller nicht enttäuscht. Tess Gerritsen leistet immer eine wunderbare Recherchearbeit bei ihren Büchern und das merkt man auch auf jeder Seite. Seien es medizinische Fachterminologien oder religiöse Themen, sie sind brilliant recherchiert und gut in die Geschichten eingebaut, sodass die Fälle und die Ermittlungen glaubhaft wirken. Die Hintergrundgeschichte der Protagonisten, welche sich von Band zu Band ziehen, finde ich auch hier wieder mehr als gelungen. Es ist interessant, mehr von Rizzolis Familie zu erfahren und auch Maura wird mit ihrer Familiengeschichte hier häufig erwähnt. Für beide Frauen und auch für Barry Frost und Janes Mutter ergeben sich in diesem Band so einige Wendungen in ihrem Leben. Es ist fast so, wie nach Hause zu kommen, wenn man die Reihe schon seit einer so langen Zeit verfolgt. Obwohl ich in der Zwischenzeit seit dem ersten Band sicherlich tausende Bücher gelesen habe, kann ich mich noch an alle Einzelheiten aus den vorherigen Bänden erinnern und genau das macht für mich einen guten Roman aus. Die Auflösung war wieder sehr spannend und völlig unerwartet, so wie man es von Tess Gerritsen gewöhnt ist. Erst kurz vor dem Ende kommt man selbst darauf, wer der wahre Täter ist. Wenn ich eines nicht leiden kann, ist, wenn Thriller zu vorhersehbar sind, und das ist dieser in keiner Art und Weise. Fazit Von mir erhält Blutzeuge volle 5 von 5 Sternen, da es eine wahre Meisterleistung war, mich immer noch fesseln zu können. Ich werde es wohl niemals leid werden, Bände aus dieser Reihe zu lesen - oder eher zu verschlingen. Wer die Reihe noch nicht kennt und gerne Thriller liest, sollte sie sich auf jeden Fall einmal anschauen. Die Charaktere wachsen einem wirklich ans Herz und die Spannung ist äußerst hoch! Vielen Dank an den Limes Verlag für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares.

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Blutzeuge ist der 12. Band der Rizzoli&Isles Bücher - ich habe alle davor gelesen und wollte diesen natürlich unbedingt auch lesen - da habe ich natürlich sehr gerne meine Chance genutzt diesen so viel früher lesen zu können. Diesmal wird eine junge Frau ermordet aufgefunden, ihr wurden nach dem Tod die Augäpfel entfernt. Kurz darauf wird diesmal die Leiche eines jungen Mannes gefunden, ihm wurden nach dem Tod Pfeile in seinen Brustkorb platziert. Beide wurden von demselben Täter ermordet aber es finden sich keine weiteren Gemeinsamkeiten. Ich war wieder sehr schnell von dem Geschehen gefesselt, ich fand es spannend und man wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man bekommt durch die verschiedenen Perspektiven Einblick in die verschiedenen Charaktere. Mich hat die Story gefesselt und ich habe neugierig verfolgt, was bei den Ermittlungen herauskommt. Der Schreibstil ist flüssig und wunderbar zu lesen, die Story ist nachvollziehbar und hat mich bis zum Ende gehalten. Die Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet, man bekommt ein gutes Bild und einen guten Einblick in deren Gedankenwelt. Für mich war es wieder ein Fall der mich begeistert hat, ich mag die Fälle von Jane und Maura, ich mag es auch, in diese Geschichten das Private der Protagonisten eingebaut wird. Alles in allem finde ich Blutzeuge einen sehr gelungenen Thriller, der mich sehr überzeugen konnte. Man muss als Leser auch keine Vorbände gelesen haben um diesen lesen zu können.

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Wieder mal ein spannender Teil der Rizzoli & Isles Serie. Toll finde ich immer wieder, dass auch auf alte Fälle Bezug genommen wird, ohne den Leser das Gefühl zu geben, er müsste sich jetzt gleich nochmal alle Fälle durchlesen. Natürlich muss man die Bücher nicht in einer bestimmten Reihenfolge lesen, ich habe nur ab und zu einen Fall gelesen. Aber trotzdem denkt man beim Lesen "aha, das interessiert mich jetzt auch, diesen Fall muss ich doch noch lesen". Also die Spannung wird nicht nur für das eine Buch, welches man gerade liest, sondern auch für die alten Fälle vermittelt. Dadurch wird aber nur das Interesse geweckt, nie hat man das Gefühl, die Handlung nicht zu verstehen, weil man den vorigen Fall nicht kennt. Sehr gut gelöst von der Autorin. Auch wird man während des Lesens immer auf eine andere Fährte gelockt, nie hat man das Gefühl, ach jetzt weiß ich wie es weitergeht. In Blutzeuge geht es um Morde, die auf den ersten Blick völlig willkürlich an jungen Menschen begangen werden. Man weiß anfangs nicht, ob und wenn ja welche Beziehung diese Opfer zueienander haben. Auch geht es um Fehlentscheidungen der Justiz und wohin das führen kann. Wie leicht vermeintliche Opfer beeinflusst werden können, und wie schwer es für die Vorverurteilten ist, sich von den Vorwürfen freizusprechen. Auch nach Ablauf der Haft sind sie nicht frei von den Anschuldigungen und niemand hinterfragt das einmal gestellte Urteil. Tess Gerritsen schildert wieder mal die Abgründe der menschlichen Seele in all Ihren Facetten. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und das macht ja einen guten Krimi aus.

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Es war mir eine große Freude, das Buch für das Netgalley Portal vorab lesen zu dürfen. Vielen Dank an das Team. Ich muss gestehen es war mein erster Rizzoli und Isles Roman. Rizzoli und Isles sind ein Ermittlerduo aus Boston. Jane Rizzoli, Detective und Maura Isles, Pathologin. Die beiden waren mir durch die Fernsehserie bereits bekannt, doch gelesen habe ich noch keinen ihrer Fälle. Ich bin froh diesen hier gelesen zu haben und bin mir ebenfalls sicher, auch alle weiteren noch zu lesen. Dieser Thriller hat alles was es für mich braucht um ein richtig guter zu sein. Es beginnt mit einem absolut widerlichen Mord. Offensichtlich scheint die Todesursache klar, doch dem ist nicht so. Die Pathologin muss lange rätseln, um die eigentliche Todesursache zu finden. Das hält die Spannung aufrecht. Der Kitzel beginnt mit der zweiten Leiche. Ebenfalls keine 0815 Mord. Jetzt wird es richtig mysteriös, denn Maura entdeckt einen Zusammenhang, der sie auch privat nicht loslassen wird. Es ist schwer das Buch noch näher zu beschreiben, denn ich möchte den Lesern auf keinen Fall die Spannung nehmen. Durchweg bleibt der Spannungsbogen erhalten. Parallel zu den Ermittlungskapiteln, gibt es Kapitel die von Holly (einer Protagonistin) erzählt werden. Ihre Rolle in diesem Spiel, bleibt lange unklar. Auch das gehört für mich zu einem guten Thriller. Ich will ja mit rätseln und wenn eben solche unklaren Rollen auftauchen, macht mich das nur umso neugieriger. Tess Gerritsen hat ein weiteres spannungsreiches, erschreckendes und verrücktes Kapitel im Leben von Rizzoli und Isles geöffnet. Sie hat es geschafft mir die beiden Damen so nahe zu bringen, dass ich auch hier neugierig geworden bin. Ich möchte nicht nur ihre anderen Fälle lesen, nein, ich möchte auch die beiden besser kennenlernen. In diesem Buch wird klar, das jede von ihnen auch schon einiges erlebt hat. Es war deutlich raus zu lesen, dass Tess Gerritsen, darauf bedacht ist, dass ihre Protagonisten sich weiter entwickeln. Ich bin mehr als neugierig geworden. Am 20.11.17 erscheint das Buch. Für alle Rizzoli und Isles Fans, wage ich zu behaupten, es ist ein weiterer genialer Fall, der zwölfte mittlerweile. Für alle anderen hoffe ich, dass ihr neugierig geworden seid. Ich kann euch diesen Thriller nur wärmstens empfehlen.

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Mal wieder ein sehr heftiger aber spannender Krimi der den anderen in nichts nachsteht.

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Mein erster Krimi von Tess Gerritsen! Zu Beginn dachte ich, es ist doch klar wer der "Blutzeuge" ist. Aber ich musste mich eines besseren Belehren lassen. Die letzten hundert Seiten sind überraschend und spannend. Man legt das Buch nicht mehr zur Seite. Insgesamt ein guter Krimi mit Gruselfaktor!

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Ich liebe ja schon immer die Serie. Aber die Serie kann mit den Büchern nicht mithalten. Es ist Mega spannend und Tess Gerritsen versteht wie man den Leser mitnimmt. Sie beschreibt alles bis ins kleinste Detail so dass man es genau vor Augen sieht. Auch die witzigen Dialoge von Rizzoli und Isles dürfen natürlich nicht fehlen. Ein tolles spannendes Buch dass mir wieder einmal sehr gut gefallen hat. Danke dafür für die tollen Lesestunden.

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Endlich wieder eine neue Tess Gerritsen! Fans von Rizzoli und Isles kommen voll auf ihre Kosten.

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Jeder von uns hat Geheimnisse und jeder von uns trägt auch noch Geheimnisse aus der Kindheit mit sich herum. Bei den meisten Menschen wird es sich dabei um harmlose Geheimnisse aus der Kindheit handeln, die keinerlei Auswirkungen auf das jetzige Leben hätten, auch wenn sie plötzlich nicht mehr Geheim wären. Doch einige Geschichten aus der frühen Kindheit, die bisher Geheim sind, sollten auch Geheim bleiben. Blutzeuge - Jane Rizzoli und Maura Isles ermitteln Im neuen Buch „Blutzeuge“ von Tess Gerritsen geht es genau um solch ein Geheimnis aus der Kindheit. Dabei handelt es sich um einen neuen Fall für Polizistin Jand Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles. Beide stehen vor der Aufgabe, zwei Morde aufzuklären, bei denen die Opfer erst einmal nichts gemein haben, außer die Verletzungen, die ihnen nach ihrer Tötung zugefügt wurden sind. Obwohl für Maura Isles schnell feststeht, dass es sich in beiden Fällen um denselben Täter handeln muss, fällt es beiden schwer, einen Zusammenhang zwischen beiden Morden herzustellen, doch ein Prozess, der schon knapp 20 Jahre zurückliegt, bringt Jane Rizzoli auf die richtige Spur und deckt ein Geheimnis auf, dass das Leben vieler Menschen zerstört hat. Mein Fazit: Wenn TV-Serie und Buch nichts gemein haben ... Es hat diesmal eine Weile gedauert, bis ich mich auf dieses Buch einlassen konnte. Schuld daran ist nicht Tess Gerritsen, die hier einfach nur ihre Reihe weiterführt, sondern die doch beträchtlichen Unterschiede zur TV-Serie, die ich auch sehr gerne sehe. Doch nachdem ich drin war, ich wieder in die Welt von Tess Gerritsens Romanreihe eingetaucht war, zog mich die Reihe gleich wieder in ihren Bann. Dabei ist die Story des aktuellen Falls gar nicht so tiefgreifend, wahrscheinlich hätte die Hälfte der Seiten gereicht, um die Geschichte zu erzählen, aber wirklich interessant werden die Geschichten ja immer durch die vielen Zwischentöne, die Tess Gerritsen in diese Romanreihe rein bringt. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass mich die Lösung des Falls länger beschäftigt hätte. Mir war relativ schnell bewusst, worauf diese Geschichte hinaus läuft. Dadurch konnten mich plötzliche Wendungen im Buch nicht mehr überraschen und so habe ich einen großen Teil des Romans nur gelesen, um mir meine These bestätigen zu lassen. Deswegen bekommt das Buch auch nur 3 von 5 Punkten von mir. Das Buch ist also durchaus Lesenswert, aber wer hier anspruchsvolle Unterhaltung erwartet, bei der er bis zum Schluss rätselt, wer der Täter ist, wird enttäuscht werden.

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Der neue Krimi von Tess Gerritsen ist brutal, voller Emotionen, detailliert und einfach nur verdammt gut geschrieben. Die Nerven sind beim Lesen bis zum Zerreißen gespannt. Ich hatte schon lange kein Buch mehr von über 300 Seiten in gerade einmal 10 Tagen durchgelesen. Die zwei Erzählstränge geben dem Leser die Möglichkeit zusätzliche Informationen zu sammeln, trotzdem ist er nicht unbedingt schlauer als die Ermittler. Dabei spielt sie auch noch mit den Ängsten und der Fantasie des Lesers. Verwirrt ihn, was sind die Lügen und was nicht. Wer ist ein Opfer und wer ist ein Täter. Die Ereignisse und Entdeckungen überschlagen sich fast. Sie gibt dem Leser kaum Zeit Luft zuholen. Neben dem eigentlichen Morgen gibt es noch drei Nebenstränge in der Handlung. Natürlich verleiht das den Personen eine besondere Tiefe und Authentizität, aber man muss doch aufpassen nicht den Faden zu verlieren. Die kurzen Kapitel vereinfachen das Lesen, wenn man Unterwegs ist ohne dabei den Lesefluss zu stören. Und ich finde auch, dass sie gut gesetzt sind. Ich mag die Figuren sehr, sie sind einem sofort sympathisch. Beim Lesen kann der Leser seine eigene Intelligenz unter Beweis stellen und sehen ob er die gleichen Schlussfolgerungen zieht wie unsere Ermittler. So grausam die Krimis auch sind, genauso liebevoll sind die Charaktere gestaltet.

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Horrorfan Dr. Maura Isles wird zu einem Tatort gerufen. Eine junge Filmproduzentin wurde tot aufgefunden, ihr wurden die Augäpfel entfernt und in ihren Händen abgelegt. Welch eine schauderhafte Drapierung. Doch bei der Obduktion hat Maura Schwierigkeiten die genaue Todesursache herauszufinden. Gemeinsam mit Detective Jane Rizzoli versucht sie das Geheimnis um diesen rätselhaften Mord zu ergründen. Könnte es etwas mit der Tätigkeit der jungen Frau zu tun haben, die Horrorfilme produzierte? Schon bald wird ein weiteres Todesopfer gefunden, ein Zusammenhang deutet sich nur so vage an, dass er eigentlich zu vernachlässigen ist. Sei es aus den Büchern oder auch von der TV-Serie: Dr. Maura Isles und Detective Jane Rizzoli sind wohlbekannt. Und bei diesem bereits zwölften gemeinsamen Auftritt bekommen sie eine harte Nuss zu knacken. Eine junge Frau, die sich nichts zu schulden kommen ließ. Ein junger Mann, der ebenfalls eine weiße Weste hatte. Außer einer gewissen Ähnlichkeit der Todesarten ist zunächst keine Verbindung zwischen den beiden Fällen festzustellen. Jane und Maura stehen vor einem Rätsel. Doch wer die beiden toughen Frauen kennt, weiß, dass sie nicht so schnell aufgeben werden. Mit Intelligenz und Hartnäckigkeit versuchen sie dem Täter auf die Spur zu kommen. Dabei lassen sie sich auch von privaten Turbulenzen nicht abhalten. Zum Glück ist die TV-Serie gut besetzt, denn es ist fast unausweichlich, dass einem beim Lesen die Personen der Verfilmung vor Augen stehen. Ein Wiedersehen in Gedanken. Auch wenn man die Reihe nicht komplett kennt, gibt es doch etliche Erinnerungen, die geweckt werden. Kleine Lücken werden by the way gefüllt. Und der Fall, den Jane und Maura zu lösen haben, hat es wirklich in sich. Welch hinterhältige Taten da aufzuklären sind. Man kann sich die Gedankenwelt eines Täters nicht vorstellen, seine Motive nicht ergründen. Und wie bei einem echten Horrorfilm wartet man auf das Zuschnappen der Falle, das gerade in dem Moment kommt, wenn man eigentlich meint, alles sei gut. Ein toller Krimi mit Ermittlern, die durch ihre authentische und lebensnahe Darstellung fast schon zur Familie gehören.

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Blutzeuge ist ein typischer gut geschriebener Krimi von Tess Gerristen. Sie beschreibt wieder einmal die menschlichen Schicksale Ihrer Hauptpersonen genauso gut , wie die der Opfer. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel und man muss immer weiterlesen bis man weiß wer der Mörder ist.

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Tess Gerritsen hat einen neuen Roman für die Rizzoli&Isles Reihe geschrieben: "Blutzeuge". Ich mag die beiden Freundinnen, die als Detective und Gerichtsmedizinerin ein gutes Team abgeben. Die Mischung zwischen privater Geschichte - meist die Familiengeschichte von Rizzoli - und der Mordermittlung hat für mich das richtige Maß. So auch hier im neu erschienen Band. In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Gerichtsmedizinerin Maura Isles tappt lange im Dunkeln über die genaue Todesursache, sehr ungewöhnlich für sie. Schließlich steht aber fest, dass beide Opfer wurden vom selben Täter ermordert. Zunächst scheint es keine Verbindung zwischen den Opfern zu geben. Detective Rizzoli führt eine Spur schließlich zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort. Weitere Menschen sind in Gefahr und die Polizei versucht diese ausfindig zu machen und vor dem mutmaßlichen Täter zu schützen. Der Fall ist wie immer bei Tess Gerritsen spannend und mit vielen kleinen Wendungen bzw. Überraschungen. Man ahnt zwar recht schnell, dass der Hauptschuldige wohl nicht der Täter sein wird, aber über den wahren Täter habe ich lange im Dunkeln getappt. Eine interessante Geschichte steckt vor allem hinter der Missbrauchsgeschichte. (Mehr wird hier nicht verraten.) Man kann das Buch gut ohne Vorkenntnisse der beiden Hauptpersonen lesen, da genügend Informationen über die beiden Frauen geliefert werden. Für Fans der Beiden sei gesagt, es geht vor allem mit den jeweiligen Müttern interessant weiter. Der Thriller ist flott und flüssig durchzulesen, er ist mega-spannend, hat immer wieder neue Hinweise und ein Miträtseln ist gut möglich. Man taucht regelrecht ab in dieses Buch. Die dunkle Psyche des Täters ist dabei letztlich erschreckend. Ich finde, genau so muss ein Thriller sein! Sehr lesenswert.

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Dieser zwölfte Thriller mit Rizzoli & Isles entwickelt sich nicht so blutig, wie der “Der Schneeleopard”, obwohl die vorgefundenen Leichen dies vermuten lassen. Das Thema Missbrauch steht nicht im Vordergrund dieses Thrillers, sondern die Frage nach Schuld, Abhängigkeit, Manipulation und Verdrängung der Vergangenheit. Entsprechen die Erinnerungen der Wahrheit? Wer sind die Täter, wer die Opfer? Der Thriller lässt uns in dien Abgründe der menschlichen Psyche blicken. Parallel zu den Ermittlungen erzählt die geheimnisvolle Holly in Ich-Form, ihre Sicht der Ereignisse. Sie gehörte zu den fünf missbrauchten Kindern der Tagesstätte “Apple Tree”. Heute vermarktet sie Bücher in einer PR-Agentur. Als Holly von den beiden Toten erfährt, bekommt sie Angst, die Nächste zu sein. Detective Jane Rizzoli und ihr Partner Barry Frost sind ein eingespieltes Team, das sich gut ergänzt. Frost ist für Jane, wie ein kleiner Bruder. Die beiden spielen gern das Spiel “Guter Bulle – böser Bulle”, wobei Frost mit seiner ruhigen, mitfühlenden Art, die Rolle des guten Bullen übernimmt. Die Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles kämpft mit einem düsteren Kapitel ihres Lebens. Ihre leibliche Mutter liegt im Sterben und konfrontiert Maura mit ihrer Familiengeschichte. Jane Rizzoli steht ihr als Freundin bei. In Janes Privatleben geht es weniger turbulent zu. Um mir die Lesefreude nicht zu trüben, schaue ich nicht de TV-Serie. Mir sind die Figuren, wie im Buch beschrieben ans Herz gewachsen. “Blutzeuge” ist ein fesselnd geschriebener Thriller, der sich auf den Fall konzentriert. Es gibt keine Querelen im Team und wenig Privates. Überraschende Wendungen steigern die Spannung bis zum Schluss. Der Thriller “Blutzeuge” behandelt einen in sich abgeschlossenen Fall. Es ist nicht notwendig, die Vorgängerbände zu lesen. Wer auf den Geschmack gekommen ist und andere Bücher dieser Reihe lesen möchte, dem empfehle ich mit dem ersten Band “Die Chirurgin” anzufangen, gefolgt von “Der Meister”. Die beiden Fälle sind grandios geschrieben und die Figuren dieser Reihe werden vorgestellt. Fazit Tess Gerritsen hat mit „Blutzeuge“ erneut einen spannenden Thriller vorgelegt. Der Pageturner ist meine Leseempfehlung für alle Thrillerfans.

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"Blutzeuge" von Tess Gerriten ist der 12. Fall für Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei und der Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles. Die 26jährige Filmemacherin Cassandra Coyle wird von ihrem Vater tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie war nicht zu einer Verabredung zum Lunch erschienen. In ihrer offenen Hand liegen ihre Augäpfel. Wenig später taucht die Leiche von Timothy McDougal auf. Aus seinem Brustkorb ragen Pfeile. Beiden Opfern wurden die Verstümmelungen post mortem zugefügt. Maura und ihr Freund Daniel Brophys, der Polizeigeistliche der Boston PD, vermuten, dass der Mörder sich vom Martyrium der heiligen Lucia, der Schutzpatronin der Blinden und des heiligen Sebastian, dem Schutzpatron der Bogenschützen und Soldaten inspirieren lässt. Jane sieht keine Verbindung zwischen den Opfern. Festgestellt wurde nur, dass beide Ketamin und Alkohol im Blut hatten. Die Polizei nimmt die Beerdigungen der beiden Opfer auf Video auf und findet den ersten Zusammenhang: eine Frau. Bei ihren weiteren Ermittlungen befragen Jane und Frost das Filmteam von Cassandra Coyle, das an dem Horrorfilm "Mr Simian" arbeitet. Hier sterben die Opfer auf ähnliche Weise. Und dann gibt es noch den viele Jahre zurückliegenden Fall der vermissten Lizzie DiPalma, die jetzt fast in dem gleichen Alter wie die Opfer wäre. Lizzie und die beiden Opfer besuchten denselben Kinderhort. Gibt es hier einen weiteren Zusammenhang? Als großer Fan der Serie der Rizzoli & Isles-Krimis habe ich mich sehr gefreut, dass ich den neuen Roman "Blutzeuge" der internationalen Bestsellerautorin Tess Gerritsen schon vor dem Erscheinen lesen durfte. Auch der neue Fall hat mich nicht enttäuscht. Der Krimi ist raffiniert aufgebaut. Geschickt bezieht Gerritsen das Privatleben von Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles mit ein und bringt sie damit dem Leser menschlich näher. Die komplexe, raffiniert aufgebaute Geschichte unterhält den Leser trotz detaillierter Beschreibungen von grausigen Verbrechen und den nachfolgenden Autopsien. Ein empfehlenswerter Thriller.

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Ein sehr spannender Thriller! Die Inhaltsangabe hatte es mir doch sehr angetan. Obwohl es der bereits der 12. Teil dieser Reihe ist und ich bis jetzt nur den 1. Band gelesen habe, konnte man sich sehr gut in das Buch hineinfinden. Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sich in die jeweilige Gefühlswelt (sowohl den Fall betreffend, als auch privat) hineinversetzen. Schon die erste Leiche gibt zu denken. Was ist die Todesursache und das Motiv? Zunächst weiß man hier genauso wenig wie die Ermittler - also beinahe nichts. Das finde ich wiederum sehr erfrischend. Man weiß nicht direkt wer was warum getan hat und das Wie wird auch nicht sofort offen gelegt. So bleibt eine ganze Weile das Rätsel erhalten und die Spannung flacht nicht ab. Als dann eine weitere Leiche auftaucht, stellt man auch hier zunächst nichts fest, außer dass es scheinbar einen Zusammenhang mit dem ersten Opfer gibt... Im Verlauf des Buches ergibt sich dann eine ungewöhnliche Spur in die Vergangenheit. Was es damit auf sich hat muss allerdings jeder selbst lesen ;) Für mich ein gelungener 12. Band und eine Empfehlung wert!

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Band 12 aus Tess Gerritsens „Rizzoli & Isles“- Reihe erschien unter dem Titel „Blutzeuge“. Der Limes-Verlag hat ihr neuestes Werk im November 2017 herausgebracht. Leichen, die auf merkwürdige Weise ermordet worden und eine Vergangenheit, die zu tiefe Geheimnisse verbirgt. Dies müssen sich Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles stellen, doch auch ihre Vergangenheiten stürzen auf sie ein … Schon seit dem ersten Teil der „Rizzoli&Isles“ Reihe – Die Chirurgin – bin ich leidenschaftliche Leserin ihrer Werke. Auch wenn Thriller und Krimis sonst nicht zu meinem liebsten Genre zählen, so habe ich doch Autoren entdeckt, die mich immer wieder davon überzeugen können. Da „Blutzeuge“ bereits der 12. Teil ist, hatte ich Angst nicht in das Leben der beiden Protagonistinnen hineinfinden zu können. Doch dies war unbegründet, schafft es die Autorin doch wieder gekonnt den privaten Hintergrund mit dem aktuellen Fall verknüpfen zu können. Besonders angetan hatte es mir hier der kirchliche Aspekt und Märtyrerdarstellung – man wähnte sich fast in einem Dan Brown Roman. Und auch die Sichtwechsel zur Nebenfigur Holly führten mich, als Leser, gekonnt auf Fährten, bei denen wirklich jeder der Mörder sein konnte. Wer genau am Ende hinter allem steckte, wurde so gut von der Autorin versteckt, dass ich sehr überrascht war – was selten vorkommt. Tess Gerritsen wird hier ihren Namen, als gute Thrillerautorin, wieder gerecht und besticht durch besonders brutale Handlungen – Kopfkino ist vorprogrammiert! Des Öfteren musste ich ihr Werk aus der Hand legen, um die Bilder in meinem Kopf loszuwerden. Auch der Faktor um Mauras Mutter Almalthea, lies mir eine Gänsehaut über den Köper laufen. Diese Figur hatte etwas derart Unheimliches an sich, dass man bestimmt in den nächsten Bänden noch mehr mit ihr zu tun haben wird. Tief betroffen war ich von den Missbrauchsvorwürfen der Kinder und den Verknüpfungen untereinander - diese machten die Handlung und das Rätsel um den Mörder noch spannender. Zwischendurch hätte ich mir gern mehr Dynamik gewünscht, da diese sich ab und an verloren hatte. Dennoch hat Tess Gerritsen es geschafft einen weiteren Band zu zaubern, bei dem ihre tollen Figuren glänzen können. Und auch im privaten Bereich ist wieder einiges bei ihnen los. „Blutzeuge“ lässt den Leser mit Gänsehaut und brutalem Kopfkino zurück! Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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Spannend wie man es von Tess Gerritsen gewohnt ist.

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„Blutzeuge“ ist der 12. Band der Reihe um Detective Jane Rizzoli und die Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles. Beide kenne ich inzwischen gut und doch erfuhr ich auch wieder Neues aus ihrer persönlichen Geschichte. Wie schon in den Vorgängern stehen nicht nur die Ermittlungen in den verschiedenen Todesfällen im Mittelpunkt, auch die Ermittlerinnen selbst bilden den Kern eines Handlungsstranges. Auch in diesem Fall sind die Taten etwas speziell, einer Ermordeten wurden die Augäpfel in die Handflächen gelegt, einem anderen wurden post mortem Pfeile in der Brust plaziert. Ein Serientäter treibt in Boston sein Unwesen. Doch zunächst gab es keinerlei Verbindung zwischen den Opfern. Die Thriller um das Ermittlerduo Rizzoli und Isles erwarte ich immer voller Ungeduld und verschlinge sie förmlich umgehend. Bei diesem 12. Fall tat ich mich ein wenig schwerer. Das Buch war gut, keine Frage. Es hatte all das, was ich von einem Thriller erwarte – Spannung, glaubwürdige Ermittlerarbeit, unverhoffte Wendungen und den entsprechenden Nervenkitzel. Trotzdem kam mir dieses Buch bemüht und nicht so routiniert geschrieben wie die Vorgänger. Es war mir ein wenig zu viel an Privatem der beider beiden Hauptfiguren. Sie standen mehr als Person und nicht als Ermittler im Vordergrund. Das ändert jedoch nichts daran, dass beide Sympathieträger sind und ich auch mit ihren Ermittlungen mitfiebern konnte. „Blutzeuge“ ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist ein guter Thriller, wenn auch meinem Empfinden nach nicht der stärkste in dieser Reihe.

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Eigentlich mag ich es nicht zuerst den Film/die Serie schauen und dann das Buch lesen,in diesem Fall war ich aber positiv überrascht.Ein flüssiger Schreibstil, größtenteils authentische Charaktere und eine stetige Spannung haben mir wohlige Lesestunden beschert .Die Story selbst undurchsichtig und verworren,hat mich immer wieder auf die falsche Fährte gelockt.Zum Schluss fehlte mir aber die Erkenntnis woher Detective Rizzoli wusste wo sie hin musste um Holly zu retten.Auch war das Ende eher unbefriedigend und etwas langatmig für mich, Trotzdem für mich 4 Sterne für diesen spannenden Thriller.

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