Rezension
Rezension von
Rezensent*in 1669607
Manche Geschichten finden einen genau im richtigen Moment. „Upside Down“ ist so ein Fall, der mich gleichermaßen amüsiert und völlig unerwartet tief bewegt hat. Im Zentrum steht Jordan O’Neill, ein herrlich nervöser Bibliothekar-Nerd, dessen Art mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Doch hinter dem Humor verbirgt sich eine Auseinandersetzung mit Asexualität, die mich nachhaltig beschäftigt.
Das Buch trifft einen wunden Punkt, wenn es von unserer „übersexualisierten Welt“ spricht. Es wirft die berechtigte Frage auf, warum es oft nicht als völlig normal akzeptiert wird, wenn Menschen schlichtweg kein Interesse an diesem Aspekt haben. In meiner aktuellen Lebensphase mit 46 Jahren (die Perimenopause lässt grüßen) gibt es viele Momente, in denen ich Jordans und Hennessys Perspektive unglaublich gut nachvollziehen kann. In dieser Geschichte habe ich mich seltsam verstanden und gut aufgehoben gefühlt. Es ist ein sehr persönlicher Zugang, aber genau diese Verbindung macht ein gutes Buch aus.
Wer dazu noch schlagfertige Dialoge und eine ordentliche Portion Nerd-Kultur liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Dynamik zwischen den schrägen Charakteren trägt die Handlung wunderbar leichtfüßig. Als Trekkie musste ich besonders lachen: Jordan hat absolut recht, Captain Sisko ist und bleibt eine Klasse für sich.
Besonders die Annäherung zwischen Jordan und Hennessy hat es mir angetan. Diese „5 Minuten zusammen im Bus“ sind Slow Burn in seiner reinsten Form. Die Chemie zwischen den beiden ist herzerwärmend, unaufgeregt und gerade deshalb so perfekt erzählt.
Ein großes Lob verdient zudem die Umsetzung als Hörbuch. Leonard Hohm und Felix Graf leisten hier fantastische Arbeit. Die beiden Sprecher schaffen es exzellent, die Nuancen und die besondere Stimmung der Charaktere einzufangen, was das ganze Erlebnis noch einmal aufwertet. Eine Geschichte, die mich genau dort abgeholt hat, wo ich gerade stehe.
Das Buch trifft einen wunden Punkt, wenn es von unserer „übersexualisierten Welt“ spricht. Es wirft die berechtigte Frage auf, warum es oft nicht als völlig normal akzeptiert wird, wenn Menschen schlichtweg kein Interesse an diesem Aspekt haben. In meiner aktuellen Lebensphase mit 46 Jahren (die Perimenopause lässt grüßen) gibt es viele Momente, in denen ich Jordans und Hennessys Perspektive unglaublich gut nachvollziehen kann. In dieser Geschichte habe ich mich seltsam verstanden und gut aufgehoben gefühlt. Es ist ein sehr persönlicher Zugang, aber genau diese Verbindung macht ein gutes Buch aus.
Wer dazu noch schlagfertige Dialoge und eine ordentliche Portion Nerd-Kultur liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Dynamik zwischen den schrägen Charakteren trägt die Handlung wunderbar leichtfüßig. Als Trekkie musste ich besonders lachen: Jordan hat absolut recht, Captain Sisko ist und bleibt eine Klasse für sich.
Besonders die Annäherung zwischen Jordan und Hennessy hat es mir angetan. Diese „5 Minuten zusammen im Bus“ sind Slow Burn in seiner reinsten Form. Die Chemie zwischen den beiden ist herzerwärmend, unaufgeregt und gerade deshalb so perfekt erzählt.
Ein großes Lob verdient zudem die Umsetzung als Hörbuch. Leonard Hohm und Felix Graf leisten hier fantastische Arbeit. Die beiden Sprecher schaffen es exzellent, die Nuancen und die besondere Stimmung der Charaktere einzufangen, was das ganze Erlebnis noch einmal aufwertet. Eine Geschichte, die mich genau dort abgeholt hat, wo ich gerade stehe.