Rezension
Rezension von
RoXXie S, Rezensent*in
Magie, Dämonen und Cookies – ein fesselnder Reihenauftakt mit Herz und Humor
Ein Cookie für den Dämon ist der Auftaktband zur Guild Codex: Demonized-Reihe von Annette Marie – und was für ein Auftakt das ist! Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen würde. Nach nur eineinhalb Tagen hatte ich die 326 Seiten verschlungen, was für mich immer ein gutes Zeichen ist: flüssig, spannend und mitreißend. Es war mein erstes Buch der Autorin, aber garantiert nicht mein letztes – die Guild Codex: Spellbound-Reihe ist jedenfalls direkt auf meiner Wunschliste gelandet.
Ein Cookie für den Dämon ♦ Annette Marie - Eine Rezension
Meinung
Was mir sofort positiv aufgefallen ist, war der unglaublich angenehme Schreibstil von Annette Marie. Er ist bildhaft, leicht, witzig und gleichzeitig emotional genau auf den Punkt. Die Autorin schafft es, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen, ohne sich in zu vielen Details zu verlieren. Besonders loben möchte ich aber auch die Übersetzerin, Jeannette Bauroth, die es geschafft hat, diesen besonderen Tonfall perfekt ins Deutsche zu transportieren. Die Dialoge wirken authentisch, die Wortspiele und Spitzen sitzen, und der Erzählfluss bleibt wunderbar erhalten – ein Kunststück, das man nicht hoch genug schätzen kann.
Die Pace der Handlung liegt für mich irgendwo zwischen medium und schnell – eine gelungene Mischung aus spannenden, actiongeladenen Momenten und ruhigeren Szenen, die Raum für Charakterentwicklung lassen. Dabei wird es nie langweilig: Selbst in den ruhigeren Passagen schafft es Annette Marie, die Spannung aufrechtzuerhalten, indem sie immer wieder kleine Hinweise und Andeutungen streut, die einen neugierig weiterlesen lassen. Ich habe mich oft dabei ertappt, „nur noch ein Kapitel“ lesen zu wollen – und ehe ich mich versah, war das Buch beendet.
Die Charaktere sind ein weiteres großes Plus dieses Romans. Robin ist eine sympathische, wenn auch manchmal etwas naive Protagonistin, deren Lernkurve man gern verfolgt. Ihre jugendliche Unerfahrenheit hat mich stellenweise fast in den Wahnsinn getrieben – aber sie bleibt glaubwürdig, und mit Blick auf ihr Alter kann man ihr die Naivität (fast) verzeihen. Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen ihr und dem Dämon Zylas. Ihre Interaktionen sind witzig, bissig und oft unfreiwillig komisch – ich musste mehr als einmal grinsen über ihre Wortgefechte. Zwischen ihnen herrscht eine ganz eigene Form von Chemie, die sich nicht über Romantik definiert, sondern über gegenseitige Herausforderung, Respekt und vorsichtiges Vertrauen. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Überrascht hat mich die Figur Amalia – bei ihr war ich lange misstrauisch, und die Autorin hat es geschafft, dieses Misstrauen geschickt zu nutzen, um zusätzliche Spannung zu erzeugen. Auch die anderen Nebencharaktere sind stimmig und gut ausgearbeitet; keiner wirkt blass oder austauschbar.
Ein weiterer Punkt, der mich begeistert hat: Dieses Buch kommt – für ein New Adult-Fantasybuch – komplett ohne Romance aus. Kein übertriebenes Knistern, kein Zwang zur Liebesgeschichte. Stattdessen steht die Handlung im Vordergrund, die düstere, gefährliche Welt der Dämonenbeschwörer, das geheimnisvolle Grimoire und Robins Versuch, mehr über das Erbe ihrer Mutter zu erfahren. Das tut der Geschichte unglaublich gut und hebt sie angenehm von vielen Genrevertretern ab. Ich hoffe, dass auch die Folgebände diesen Weg beibehalten.
Am Ende bleibt eine Mischung aus Zufriedenheit und Vorfreude: Das Buch schließt spannend genug, um neugierig zu machen, aber nicht frustrierend offen. Ich möchte unbedingt erfahren, was Robin noch über Zylas und die Welt der Dämonen lernen wird – und ob es ihr gelingen kann, das Grimoire ihrer Mutter zu finden oder sogar einen Weg in Zylas Welt.
Fazit
Ein Cookie für den Dämon ist ein rasanter, humorvoller und atmosphärischer Urban-Fantasy-Auftakt mit liebenswerten Charakteren, einer durchdachten Handlung und einer faszinierenden Welt. Annette Maries Schreibstil (brillant übersetzt von Jeannette Bauroth) sorgt für einen echten Lesesog. Kleine Schwächen in Robins Naivität verhindern die volle Punktzahl, aber die vier Sterne sind absolut verdient – und die Lust auf Band zwei ist definitiv geweckt.
Ein Cookie für den Dämon ist der Auftaktband zur Guild Codex: Demonized-Reihe von Annette Marie – und was für ein Auftakt das ist! Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen würde. Nach nur eineinhalb Tagen hatte ich die 326 Seiten verschlungen, was für mich immer ein gutes Zeichen ist: flüssig, spannend und mitreißend. Es war mein erstes Buch der Autorin, aber garantiert nicht mein letztes – die Guild Codex: Spellbound-Reihe ist jedenfalls direkt auf meiner Wunschliste gelandet.
Ein Cookie für den Dämon ♦ Annette Marie - Eine Rezension
Meinung
Was mir sofort positiv aufgefallen ist, war der unglaublich angenehme Schreibstil von Annette Marie. Er ist bildhaft, leicht, witzig und gleichzeitig emotional genau auf den Punkt. Die Autorin schafft es, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen, ohne sich in zu vielen Details zu verlieren. Besonders loben möchte ich aber auch die Übersetzerin, Jeannette Bauroth, die es geschafft hat, diesen besonderen Tonfall perfekt ins Deutsche zu transportieren. Die Dialoge wirken authentisch, die Wortspiele und Spitzen sitzen, und der Erzählfluss bleibt wunderbar erhalten – ein Kunststück, das man nicht hoch genug schätzen kann.
Die Pace der Handlung liegt für mich irgendwo zwischen medium und schnell – eine gelungene Mischung aus spannenden, actiongeladenen Momenten und ruhigeren Szenen, die Raum für Charakterentwicklung lassen. Dabei wird es nie langweilig: Selbst in den ruhigeren Passagen schafft es Annette Marie, die Spannung aufrechtzuerhalten, indem sie immer wieder kleine Hinweise und Andeutungen streut, die einen neugierig weiterlesen lassen. Ich habe mich oft dabei ertappt, „nur noch ein Kapitel“ lesen zu wollen – und ehe ich mich versah, war das Buch beendet.
Die Charaktere sind ein weiteres großes Plus dieses Romans. Robin ist eine sympathische, wenn auch manchmal etwas naive Protagonistin, deren Lernkurve man gern verfolgt. Ihre jugendliche Unerfahrenheit hat mich stellenweise fast in den Wahnsinn getrieben – aber sie bleibt glaubwürdig, und mit Blick auf ihr Alter kann man ihr die Naivität (fast) verzeihen. Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen ihr und dem Dämon Zylas. Ihre Interaktionen sind witzig, bissig und oft unfreiwillig komisch – ich musste mehr als einmal grinsen über ihre Wortgefechte. Zwischen ihnen herrscht eine ganz eigene Form von Chemie, die sich nicht über Romantik definiert, sondern über gegenseitige Herausforderung, Respekt und vorsichtiges Vertrauen. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Überrascht hat mich die Figur Amalia – bei ihr war ich lange misstrauisch, und die Autorin hat es geschafft, dieses Misstrauen geschickt zu nutzen, um zusätzliche Spannung zu erzeugen. Auch die anderen Nebencharaktere sind stimmig und gut ausgearbeitet; keiner wirkt blass oder austauschbar.
Ein weiterer Punkt, der mich begeistert hat: Dieses Buch kommt – für ein New Adult-Fantasybuch – komplett ohne Romance aus. Kein übertriebenes Knistern, kein Zwang zur Liebesgeschichte. Stattdessen steht die Handlung im Vordergrund, die düstere, gefährliche Welt der Dämonenbeschwörer, das geheimnisvolle Grimoire und Robins Versuch, mehr über das Erbe ihrer Mutter zu erfahren. Das tut der Geschichte unglaublich gut und hebt sie angenehm von vielen Genrevertretern ab. Ich hoffe, dass auch die Folgebände diesen Weg beibehalten.
Am Ende bleibt eine Mischung aus Zufriedenheit und Vorfreude: Das Buch schließt spannend genug, um neugierig zu machen, aber nicht frustrierend offen. Ich möchte unbedingt erfahren, was Robin noch über Zylas und die Welt der Dämonen lernen wird – und ob es ihr gelingen kann, das Grimoire ihrer Mutter zu finden oder sogar einen Weg in Zylas Welt.
Fazit
Ein Cookie für den Dämon ist ein rasanter, humorvoller und atmosphärischer Urban-Fantasy-Auftakt mit liebenswerten Charakteren, einer durchdachten Handlung und einer faszinierenden Welt. Annette Maries Schreibstil (brillant übersetzt von Jeannette Bauroth) sorgt für einen echten Lesesog. Kleine Schwächen in Robins Naivität verhindern die volle Punktzahl, aber die vier Sterne sind absolut verdient – und die Lust auf Band zwei ist definitiv geweckt.