Rezension
Rezension von
Aditu i, Rezensent*in
Wenn aus vorgetäuschten Gefühlen auf einmal echte werden...
Maddox genießt sein Leben in New York: Er hat einen interessanten Job, gute Freunde und wechselnde Frauenbekanntschaften. Was er nicht hat, ist Drama und das ist auch gut so, denn Auseinandersetzungen geht er konsequent aus dem Weg.
Doch sein Dramafreies Leben bricht wie ein Kartenhaus zusammen, als er bei einem Feierabend-Drink seine Ex trifft, die ihn zu ihrer Hochzeit einlädt. Und da Maddox nun mal nicht aus seiner Haut kann, sagt er zu, und verspricht zusammen mit seinem Freund zu kommen. Doof nur, dass es diesen Freund gar nicht gibt. Denn sein Outing, um aus der einengenden Beziehung zu entkommen, war bloss ein Fake, weil er sich nicht anders zu helfen wusste.
Abhilfe verspricht da Damon, der Bruder seiner besten Freundin, der sich bereit erklärt für das Wochenende seinen Freund zu spielen, wenn dieser ihm dafür hilft, als Sportagent einen Fuß in die Tür zu bringen. Eigentlich eine Win-Win-Situation, wenn Damon nicht tatsächlich schwul wäre und sich mit jedem Blick und jedem netten Wort von Maddox mehr in ihn zu verlieben droht.
Und Maddox sollte es eigentlich unangenehm sein, dass Damon ihm immer näher kommt, doch er muss feststellen, dass sein Fake-Outing vor Jahren gar kein Fake gewesen ist.
Aber sind die Gefühle, die er für Damon hegt auch tatsächlich echt oder ist er nur neugierig, wie es wäre einen anderen Mann zu lieben?
Ich mag den leichten Schreibstil von Eden Finley, auch wenn das alles ein bisschen zu leicht dargestellt ist, ohne gefühlsmäßiges Dilemma. Ich hab einen Mann geküsst. Es war toll. Ok, also bin ich jetzt schwul, bzw. bisexuell. Ich würde mich für jeden Menschen freuen, dem es tatsächlich so erging, aber ich kann mir vorstellen, dass die Realität leider oft anders aussieht.
Auch wenn ich ein offener Mensch bin, dem es grundsätzlich egal ist, wer den liebt, hätte ich wohl tatsächlich auch anfängliche Probleme, diese Tatsache zu akzeptieren, wenn ich auf einmal feststellen würde, dass ich nicht komplett heterosexuell wäre und würde Zweifel hegen, etc.
Auf der anderen Seite handelt es sich hier um ein Buch, also eine Fantasy und da ist bekanntlich alles erlaubt, was gefällt. Doch leider stört es mein Leseempfinden ein bisschen.
Von dieser Tatsache abgesehen, hab ich das Buch regelrecht verschlungen. Eden Finley schreibt tolle MM-Romance, mit Herz und Humor. Ich hab schon den zweiten Band hier und freue mich darauf, in ihn abzutauchen.
Maddox genießt sein Leben in New York: Er hat einen interessanten Job, gute Freunde und wechselnde Frauenbekanntschaften. Was er nicht hat, ist Drama und das ist auch gut so, denn Auseinandersetzungen geht er konsequent aus dem Weg.
Doch sein Dramafreies Leben bricht wie ein Kartenhaus zusammen, als er bei einem Feierabend-Drink seine Ex trifft, die ihn zu ihrer Hochzeit einlädt. Und da Maddox nun mal nicht aus seiner Haut kann, sagt er zu, und verspricht zusammen mit seinem Freund zu kommen. Doof nur, dass es diesen Freund gar nicht gibt. Denn sein Outing, um aus der einengenden Beziehung zu entkommen, war bloss ein Fake, weil er sich nicht anders zu helfen wusste.
Abhilfe verspricht da Damon, der Bruder seiner besten Freundin, der sich bereit erklärt für das Wochenende seinen Freund zu spielen, wenn dieser ihm dafür hilft, als Sportagent einen Fuß in die Tür zu bringen. Eigentlich eine Win-Win-Situation, wenn Damon nicht tatsächlich schwul wäre und sich mit jedem Blick und jedem netten Wort von Maddox mehr in ihn zu verlieben droht.
Und Maddox sollte es eigentlich unangenehm sein, dass Damon ihm immer näher kommt, doch er muss feststellen, dass sein Fake-Outing vor Jahren gar kein Fake gewesen ist.
Aber sind die Gefühle, die er für Damon hegt auch tatsächlich echt oder ist er nur neugierig, wie es wäre einen anderen Mann zu lieben?
Ich mag den leichten Schreibstil von Eden Finley, auch wenn das alles ein bisschen zu leicht dargestellt ist, ohne gefühlsmäßiges Dilemma. Ich hab einen Mann geküsst. Es war toll. Ok, also bin ich jetzt schwul, bzw. bisexuell. Ich würde mich für jeden Menschen freuen, dem es tatsächlich so erging, aber ich kann mir vorstellen, dass die Realität leider oft anders aussieht.
Auch wenn ich ein offener Mensch bin, dem es grundsätzlich egal ist, wer den liebt, hätte ich wohl tatsächlich auch anfängliche Probleme, diese Tatsache zu akzeptieren, wenn ich auf einmal feststellen würde, dass ich nicht komplett heterosexuell wäre und würde Zweifel hegen, etc.
Auf der anderen Seite handelt es sich hier um ein Buch, also eine Fantasy und da ist bekanntlich alles erlaubt, was gefällt. Doch leider stört es mein Leseempfinden ein bisschen.
Von dieser Tatsache abgesehen, hab ich das Buch regelrecht verschlungen. Eden Finley schreibt tolle MM-Romance, mit Herz und Humor. Ich hab schon den zweiten Band hier und freue mich darauf, in ihn abzutauchen.