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Rezension

Cover: Nachts, wenn alles schläft: Eine Wichtelgeschichte

Nachts, wenn alles schläft: Eine Wichtelgeschichte

Erscheinungstermin:

Rezension von

Rezensent*in 599970

4 stars
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4 stars
Niedliche Begleitung über die Wichtelzeit hinweg, die zum Entdecken einlädt.

Sehr niedlich!

Wir werden selbst seit acht Jahren zur Weihnachtszeit von einem Wichtel besucht (mein Lebensgefährte würde „heimgesucht" sagen, weil er das Streicheausdenken ganz schön stressig findet manchmal). Damals war mein Sohn 3 und er freut sich immer noch auf den Wichtel. Damals kam der Wichtel oder Weihnachtself-Trend erst so langsam in Deutschland an und bei der US-amerikanischen Variante hat uns zum Teil gestört, dass „Elf on the Shelf“ wie eine gruselige Chuckie-die-Horrorpuppe aussieht und auch so einiges an schwarzer Pädagogik mitbringt (sieht alles, notiert, wenn jemand „nasty" war und gibt das alles brühwarm an Santa weiter). Wir hatten das für uns auch schon ganz anders interpretiert, unser Gast ist ein kleiner Chaot, der uns liebevoll bis Weihnachten begleitet.
Darum finde ich es auch viel, viel besser, wie u.a. der Verlag ArsEdition die Wichtelidee interpretiert. So gibt es einige Bücher und Bastelsets, mit der wir den Wichtel eine Tür bauen können. Und darum wollte ich mir auch endlich eine dieser Wichtelinterpretationen angucken. Und das Kinderbuch „Nachts, wenn alles schläft“ gefällt mir wirklich sehr gut. Es ist liebevoll, wie der Alltag der Wichtelfamilie geschildert wird. Die schlichte Sprache passt sehr gut für die Zielgruppe ab 18 Monaten. Und die Figuren und wie sie fotografiert sind, sind einfach so niedlich. Sie treiben sich in der menschlichen Wohnung herum und ihre eigene ist ein niedliches Puppen…ähm Wichtelhaus. Gerade diese Wohnung lädt ein, viele Kleinigkeiten zu entdecken, was ja besonders mit den kleinen Lesebegeisterten so viel Spaß macht. Und es gibt dann auch eine Mini-Interaktion mit dem besuchten Kind. Gerade diese gefühlte Nähe mit "unserem" Wichtel fand mein Sohn immer besonders toll.
Mein Lebensgefährte ist allerdings froh, dass wir hier nur einen Wichtel haben, und nicht gleich eine ganze Wichtelfamilie. „Der eine Wichtel macht schon genug Arbeit und Ärger“, meinte er gerade. (Falls der Wichtel das hört, futtert er ihm seinen Adventskalender leer.)
Dieses Buch hätte uns sicherlich auch gut über die Wichteljahre begleiten können. Wie schön, dass es das jetzt für neue Wichtelfamilie gibt!

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